Die Zeit – ein Gedicht von Gerald Jatzek

stundenglas

Gerald Jatzek ist ein österreichischer Autor, Musiker und Journalist.

Gerade in der Vorweihnachtszeit scheint die Zeit schier endlos zäh zu vergehen, vor allem angesichts der vielen Schulaufgaben. Wir sehen uns alle nach ein wenig Ruhe – und plötzlich ist Weihnachten schon wieder vorbei. Jatzek widment sein Gedicht der abstrakten Größe „Zeit“, in der wir nicht nur die Vorweihnachtszeit entdecken können:

Die Zeit

Man kann sie nicht riechen,
man kann sie nicht schmecken,
man kann sie einfach
nirgends entdecken.

Man kann sie vergeuden,
man kann sie vergessen.
Doch was man versäumt hat,
kann man nicht messen.

Man kann sie nicht kaufen,
man kann sie nicht borgen.
Man sucht das Gestern,
schon ist es morgen.

Man kann sie gut nutzen
und jemandem schenken,
und wenn man Zeit hat,
an sie denken.

Ein Gedanke zu “Die Zeit – ein Gedicht von Gerald Jatzek

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