Autor: Redaktion
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Das Leben im Mittelalter – Teil 3: Schule im Mittelalter
Die neue Reihe „Leben im Mittelalter“ stammt von der Klasse 7c, die im Rahmen ihrer Recherchen zum Mittelalter im Fach Deutsch unterschiedliche Beiträge für die Schülerzeitung liefert. Herzlichen Dank dafür!

Bestimmt habt ihr euch irgendwann gefragt, wie es früher in der Schule war. Durften alle Kinder in die Schule gehen? Musste man auch so früh aufstehen? Musste man auch so eine schwere Schultasche mitschleppen? Waren die Lehrer auch schon damals streng? All eure Fragen versuchen wir im Artikel „Schule im Mittelalter“ zu beantworten.
von Anastasia Steck und Alicja Kaczmarzyk
1. Schüler
Während des gesamten Mittelalters und darüber hinaus stellte ein Schulbesuch ein Privileg dar. In die Schule ging nur die kleine, höhergestellte Oberschicht, in der Regel nur der männliche Teil der Bevölkerung. Da man Schulgeld zahlen musste, gingen die Kinder von Armen nicht in die Schule und blieben darum Analphabeten. Die Kinder besuchten die Schule, ähnlich wie heute, ab dem 7. Lebensjahr.
2. Lehrer
Jungen wurden von einem Lehrer unterrichtet und Mädchen von einer Lehrerin. Die Lehrer waren ganz verschieden, je nach Schule: In Pfarrschulen unterrichteten Pfarrer, in Winkelschulen Händler und Handwerker, an öffentlichen Schulen gab es Privatlehrer, die vom Adel angestellt worden waren.
3. Fächer
Das Einfachste, was unterrichtet wurde, war der Elementarunterricht. Hier lernten die Schüler lesen, schreiben, singen und Latein. Die Menschen, die eine höhere Bildung haben wollten, mussten sich mit Trivium und Quatrium beschäftigen. Das Trivium bestand aus Grammatik, Rhetorik und Dialektik. Das Quatrium bestand aus Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie. Das Trivium und Quatrium bildeten zusammen die ,,Sieben freien Künste”.
4. Schulen
Karl der Große nahm sich vor, dass in seinem Reich die Kinder zur Schule gehen sollten. Er forderte also alle Klöster und Kirchen auf, Schulen einzurichten. Der Unterricht begann um 05:00 Uhr morgens – er dauerte nur einige Monate im Jahr. Es gab verschiedene Schulen wie Domschulen, Pfarrschulen oder Winkelschulen. Mädchen konnten aber nur Wissen erwerben, wenn sie Nonnen wurden. Damals waren die Menschen der Meinung, dass Mädchen keine Schule besuchen müssten, sondern sich um den Haushalt kümmern sollten. Die Mädchen hatten daher sehr wenige Ausbildungsmöglichkeiten. Eine der wenigen Möglichkeiten stand Mädchen in Frauenklöstern offen. Im Spätmittelalter gab es teilweise auch städtische Schulen, in denen Mädchen unterrichtet wurden. Auch in den Winkelschulen war es ihnen teilweise möglich, am Unterricht teilzunehmen.
5. Schulsachen
Die Schüler hatten keine Bücher, da sie mit der Hand geschrieben und sehr teuer waren. Dafür besaßen sie einen Lederbeutel, in dem sie eine kleine Holztafel mit einer Wachsplatte hatten.
6. Gehorsam und Religion
Die Kinder sollten nicht nur lesen und schreiben können, sondern auch Gehorsam, Fleiß, Ordnung und Sauberkeit erlernen. Die Lehrer standen auf dem sogenannten Podest und hielten eine Rute oder einen Stock in der Hand. Oft schlug der Lehrer die Kinder auch, um sie zum Gehorsam und zum Lernen zu zwingen. Vor dem Unterricht beteten die Kinder mit ihrem Lehrer und gingen oft zum Gottesdienst.
Wir denken, dass wir uns nicht über die Schule beschweren müssen, sondern uns lieber auf die Schule freuen sollten! Wir haben die Möglichkeit zur schulischen Bildung, Jungs wie auch Mädchen dürfen zur Schule gehen, wir werden nicht geschlagen und haben so schöne Schulsachen!
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FragFINN: die Suchmachine für Kinder und Jugendliche
Kennst du das auch? Du musst für ein Referat etwas vorbereiten – du hast eine Frage zu einem Thema, das dich interessiert – du „googelst“ … und dann … wühlst du dich erst einmal durch eine unübersichtliche, nicht zählbare Anzahl an Links, von denen du nicht weißt, hinter welchem sich letztlich die Antwort auf deine Frage verbirgt. Entnervt „landest“ du bei Wikipedia. Auch hier sind die Informationen manchmal widersprüchlich, zu ausufernd oder bringen dich nicht weiter.
Es gibt eine Alternative, die wir dir vorstellen möchten. Sie lautet fragFINN. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als eine Suchmaschine, in der du in einem „Raum“ ohne jugendgefährdende Inhalte deine Fragen loswerden und nach bestimmten Dingen suchen kannst – und gewiss fündig werden wirst. Sogar die Bundesregierung lobt diese Suchmaschine für Kinder und Jugendliche. Du kannst sofort losglegen, indem du auf folgenden Link klickst: https://www.fragfinn.de/
Nähere Informationen findet ihr und eure Eltern hier:
Übrigens: fragFINN arbeitet mit der Internetseite https://www.kindersache.de/ zusammen. Dort gibt es interessante Videos und Beiträge zu politischen Themen. Auch die Bereiche Wissen, Spiel und Spaß erwarten euch. Da lohnt es sich, ebenfalls einmal vorbeizuschauen. Klickt einfach auf den Link und ihr werdet weitergeleitet.






