Mondsüchtig: die Mini-Krimireihe (Kapitel 10)

Mond, Planet, Universum, Andromeda, Dark Side

KAPITEL 10

DER TÄTER WIRD FESTGENOMMEN UND INS GEFÄNGNIS GEBRACHT

An diesem Abend trafen sich Belle und Andrew wieder bei Belle; die beiden wollten ihren erfolgreich abgeschlossenen Fall feiern und Andrew hatte noch etwas ganz Besonderes vor. Am späten Abend, als Belle gerade vor dem Fernseher saß, brachte Andrew zwei Kerzen in Herzform, zündete sie an und schaltete den Fernseher aus. Dann kniete er sich vor sie hin, öffnete eine kleine Schatulle und fragte sie die Frage, die er schon lange fragen wollte: ,,Liebste Belle, willst du mich heiraten?“ ,,Ja, ich will!“, antwortete Belle total überwältigt und küsste ihn.

ENDE

 

Droge Smartphones: wie abhängig sind wir?

Das Smartphone ist allgegenwärtig: am Esstisch, im Bus, im Freundeskreis, im Bett – sogar auf der Toilette?

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Wie lange und wie oft du zu deinem Smartphone greifst, kannst du leicht selbst herausfinden. Notiere dir über einen bestimmten Zeitraum (z. B. eine Woche),

  • wann (Uhrzeit)
  • wie lange (Dauer)
  • wofür (Apps / Inhalte)

du dein Smartphone nutzt.

Die folgende Doku des Bayerischen Rundfunks setzt sich mit dem Thema Handy und Suchtgefahr genauer auseinander und liefert bemerkenswerte (und teilweise erschreckende) Fakten:

„Wiedergutmachung“ für die Verdingkinder in der Schweiz

Verdingung in der Schweiz

„Verdingkinder“ – ein Begriff, welcher uns in Deutschland nicht geläufig ist. Bedeutung hat er allein in der Schweiz, denn dort wurden jahrzentelang Waisenkinder, Scheidungskinder und Kinder armer Familien „verdingt“. Die Kinder wurden ihren Familien entrissen und mussten in einer fremden Familie arbeiten – unter ähnlichen Bedingungen wie Sklaven.

Bis ins 20. Jahrhundert hinein lief dieser „Handel“ von vielen 100000 Kindern. Die oft noch sehr jungen Kinder wurden vom Staat den Familien zugeteilt, welche am wenigsten Entschädigung für die Aufnahme eines Kindes verlangten.

Dieser Prozess war offziell zum Wohl des Kindes, es waren „fürsorgerische Zwangsmaßnahmen“ zu deren Erziehung und Lebenserhaltung. Doch die Realität spiegelt dieses Bild nicht wider. Die Verdingkinder wurden als kostenlose Arbeitskraft ausgenutzt, misshandelt oder sexuell missbraucht. Liebe und familiäre Nähe erfuhren sie wohl selten bis nie. Viele berichten von davon, wie sie Hunger leiden mussten oder nicht am Familientisch die Mahlzeiten einnehmen durften.

Diese dunkle Epoche in der Geschichte der Schweiz wurde lange totgeschwiegen, nun soll sie historische aufgearbeitet werden. Es gibt bereits mehrere Filme zum Thema „Verdingung“, der wohl bekannteste ist „Der Verdingbub“ oder „Schwabenkinder“. „Schwabenkinder“ kamen vorwiegend als Kinder von Bergbauernhöfen aus Tirol, Voralberg oder Südtirol, die alljährlich im Frühjahr durch die Alpen zu den Kindermärkten hauptsächlich nach Oberschwaben zogen. Dort verrichteten sie teilweise schwerste körperliche Arbeit.

„Wiedergutmachung“ für die Verdingkinder?

Jetzt sollen die ehemaligen Verdingkinder eine Entschädigung von jeweils zwischen 20.000 und 25.000 Franken, das entspricht einer Summe von ca. 18400 und ca. 23000 Euro (Wechselkurs: 1 Euro -> 1,09 Franken), erhalten.  Diese „Wiedergutmachung“ verlangt Zahlungen von bis zu 500 Millionen Franken an die Opfer.

Doch ist dies wirklich eine Wiedergutmachung für das erfahrene Leid? Kann das Geld den Betroffenen ihre Jahre der Kindheit und Jugend wieder geben?

Im folgenden Clip seht ihr ein Interview mit einem Zeitzeugen, der einst ein Verdingbub war:

Dieser Clip geht kurz auf die Wiedergutmachungen gegenüber der Verdingkinder ein:

 

 

Mondsüchtig: die Mini-Krimireihe (Kapitel 9)

Mond, Planet, Universum, Andromeda, Dark Side

KAPITEL 9

DER TÄTER WIRD ENTARNT

Am nächsten Morgen bestellten sich Belle und Andrew den Verlobten aufs Revier und nahmen ihn ins Verhör: ,,Also, Herr äh…, egal, wie Sie heißen – auf alle Fälle haben wir eine Aussage einer Zeugin, die behauptet, Sie haben sie vor dem Altar stehen gelassen und all ihre Wertsachen sind mit Ihnen verschwunden, stimmt das? Und noch etwas: ich wette, wenn ich in Ihrer Vergangenheit forsche, finde ich bestimmt noch mehr Frauen, die dasselbe sagen.  Liege ich damit richtig?“, sprudelte es aus Andrew heraus. ,,Ja, dass stimmt!“ ,gab der Verlobte kleinlaut zu. ,,Und Sie wollten dasselbe mit ihrer neuen Verlobten auch machen ?“, hakte Belle nach. „Ja, aber an diesem Abend sprach sie mich darauf an, ob ich das wirklich vorhatte, weil sie eine anonyme Frau immer wieder davor gewarnt hatte. Ich sagte ihr, ich würde so etwas nie tun, aber sie hatte ein bisschen was über meine Vergangenheit herausgefunden und konfrontierte mich damit, also wollte sie die Verlobung auflösen, sich von mir trennen und mich bei der Polizei anzeigen.“ , schob der junge Mann nach. ,,Also haben Sie sich in der Nacht noch einmal zu ihr geschlichen und sie ermordet ?“, schlussfolgerte Belle. Der Mann stotterte: ,,Aber es war nur Notwehr, sonst wäre ich ruiniert gewesen.“ ,,Sie sind festgenommen wegen des dringenden Tatverdachts, ihre Verlobte umgebracht zu haben und wegen Betrugs an mehreren Frauen.“

Waffenexporte: ein fragwürdiges Geschäft!

Als Waffenexport bezeichnet man jeden Vorgang im Zusammenhang mit außerstaatlichem Transfer von Waffen. Damit ist gemeint, dass Waffen an andere Länder verschenkt, verkauft oder vermittelt werden. Gerade im Hinblick auf die vielen Krisenregionen in der Welt werden immer wieder Stimmen laut, die den Verkauf von Waffen, vor allem in nicht-demokratisch regierte Ländern, stark begrenzen oder sogar ganz verbieten wollen.

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Kriegswaffen wie dieses Maschinengewehr sind eine Ware, mit der Weltweit gehandelt wird.

Waffenexporteure

In der Zeit von 2006 bis 2010 haben folgende Länder Waffen exportiert (die Prozentzahl bezieht sich auf die weltweit legal verkauften Waffen):

USA 30,3%, Russland 22,9%, Deutschland 10,6%, Frankreich 7,1%, Großbritannien 4%, Niederlande 3,3%, China 3,3%, Spanien, Italien, Schweden unter 3%, Israel, Ukraine, Schweiz, Kanada unter 2%,  Südafrika, Südkorea, Polen, Belgien,  Norwegen, Brasilien unter 1%

Waffenimpoteure

1. Saudi-Arabien: 6,4 Milliarden Dollar

2.Indien: 4,2 Milliarden Dollar

3.Türkei

4.China

Illegale Waffenexporte

Auf mindestens 100 Millionen US-Dollar Umsatz jährlich wird der illegale Schusswaffenhandel geschätzt. Zu den bekannten oder vermuteten Hauptexporteuren von Kleinwaffen, die nur teilweise oder überhaupt nicht über ihre Waffenexporte berichten, gehören Iran, Israel, Nordkorea, Südafrika und Weißrussland. Andere Exportländer, darunter China, Pakistan, die Russische Föderation und Singapur stellen einige Daten über ihre Exporte von Sportwaffen und Gewehren zur Verfügung, machen jedoch keine Angaben über ihre Exporte von Kleinwaffen für militärische Zwecke.

Abnehmer der Illegalen Waffenexporte

Abnehmer sind meistens diejenigen Länder, die von den Vereinten Nationen ein Waffenembargo auferlegt bekommen haben. Dies sind

  • Afghanistan
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Belarus
  • China
  • Eritrea
  • Irak
  • Iran
  • Kongo, Demokratische Republik
  • Korea, Demokratische Volksrepublik (Nordkorea)
  • Libanon
  • Libyen
  • Myanmar
  • Russland
  • Simbabwe
  • Somalia
  • Sudan
  • Südsudan
  • Syrien
  • Zentralafrikanische Republik

Politische Diskussion in Deutschland

Deutschland lieferte von 2001 bis 2014  Feuerleiteinrichtungen, Kriegsschiffe, Munition, Kleinwaffen sowie Fahrzeuge und Panzer an Saudi-Arabien, obwohl Saudi-Arabien radikale Terroristen in Syrien unterstützt. Saudi-Arabien gilt als einer der autoritärsten Staaten der Welt. Zudem ist die Situation in dem Wüstenstaat und in der Region sehr bedenklich und der Endverbleib von Waffen nicht gesichert. Kritiker mahnen an, dass Waffenexporte  nicht zur Beseitigung der Fluchtursachen, geschweige denn zur Lösung von Konflikten beitragen könnten.

In der folgenden Doku des WDR erfahrt ihr mehr über das „Geschäft mit Waffen“:

Neuer Rekord: Größtes Orchester der Welt

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Wir in Seligenthal sind stolz auf unsere begabten Musiker sowie deren Lehrer und Mentoren. Unser Orchester zieht jedes Jahr zu unterschiedlichen Anlässen viele Besucher an und erfreut sich eines ausgezeichneten Rufs. Heute wollen wir der „Orchesterwelt“ im Allgemeinen einen eigenen Beitrag widmen, der uns nach Australien führt.

Der Rekord für das größte Orchester der Welt lag bis jetzt bei 7224 Musikern, die 2013 im australischen Brisbane auftraten.

Diesen Rekord wollte der hamburger Trompeter Jens Illemann brechen und rief die Aktion „Wir füllen das Stadion“ ins Leben. Sein  Ziel? Ein Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde!

Am Samstag den 9. Juli 2016 war es soweit: 7548 Musiker haben sich in Frankfurt in der Commerzbank-Arena versammelt, um gemeinsam zu musizieren. Ermöglicht wurde die Veranstaltung vom Stadionchef Patrik Meyer, der selbst Schlagzeug spielt.

Die Rahmenbedingungen in Frankfurt hätten nicht besser sein können, denn die Stadt liegt zentral in Deutschland und im Stadion sind die Instrumente vor möglichen Unwettern geschützt.

Am Tag des Rekordversuchs wurde eine „Musikmeile“ vor dem Stadion aufgebaut. Kleinere Bands und Orchester  spielten und es gab Workshops und Essensbuden.

Wolf Kerschek, ein Dirigent und Komponist aus Hamburg, dirigierte das „Riesenorchester“ – und damit ihn auch wirklich jeder sehen konnte, gab es eine Übertragung auf eine Leinwand.

Auf dem Programm standen vier Stücke, alle vier Klassiker:

  • Auszüge aus Sinfonien von Dvorák und Beethoven
  • einen Song aus dem Musical „Starlight Express“
  • die Hymne „Music was my first love“

Die Noten wurden entsprechend umgeschrieben und an alle angemeldeten Musiker per Post verschickt.

Die 7548 Musiker stammen aus allen Teilen Deutschlands, sogar Gruppen aus der Schweiz und Österreich waren angereist, um den neuen Rekord aufzustellen.

Denn für einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde musste nicht nur die Anzahl stimmen, nein, jede Instrumentengruppe musste ausreichend oft vertreten sein. Wie in einem richtigen Orchester eben.

Doch auch diese Hürde wurde gemeistert und so bleibt nur noch eines zu sagen: Gratulation dem neuen Rekordhalter!

 

Die Macht der Bilder: wie wir uns manipulieren lassen!

Bilder haben Macht. Ob in Filmen, auf Wahlplakaten oder in den Medien. Bilder unterstützen das Geschriebene und helfen Menschen dabei,  sich eine Vorstellung vom Geschehenen / Geschehen zu machen.

Doch sind Bilder, gerade in Medien wie der Zeitung oder dem Fernsehen, wirklich objektiv? Spiegeln sie das wider, was wirklich geschehen ist? Wie beeinflussen sie Menschen?

Wer kennt das nicht? Unterstützt ein Bild einen Artikel, ist die Wirkung ganz anders, es erhöht die Glaubwürdigkeit, und oft ist das Cover oder Titelbild entscheidend beim Kauf einer Zeitschrift oder Zeitung.

Ein einfaches Beispiel: Zwei  Zeitschriften berichten über die selben Personen und dasselbe Event, die Aussage könnte unterschiedlicher nicht sein. Doch beide Artikel wirken einzeln betrachtet glaubwürdig und man käme nicht zwingend auf den Gedanken, diese zu hinterfragen, abgesehen von der insgesamt eher dürftigen Seriösität gewisser Klatschmagazine. Wie kommt es, dass die Artikel so überzeugend wirken und es selbst bei direktem Vergleich schwer fällt, ein Urteil zu fällen? Die Antwort ist so simpel wie bedenkenswert: beide Texte werden von Fotos gestützt, die die Aussage des Textes veranschaulichen! Warum sollte man dem Artikel nicht Glauben schenken, wenn es doch offensichtlich Bilder gibt, die ihn belegen?

Merke: jedes Bild ist nur ein Ausschnitt aus der Wirklichkeit. Ganz abbilden kann man sie nie!

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Die Macht, die Bilder und Fotos in den Medien ausüben, nimmt also Einfluss auf den Prozess der Meinungsbildung und somit auf die öffentliche Meinung. Das oben angeführte Beispiel mit den Klatschmagazinen ist vergleichsweise harmlos, denn egal, welche Version der Wahrheit entspricht, es wird in der Regel keinen erheblichen Einfluss auf Politik und Wirtschaft haben.

Doch was passiert, wenn mithilfe von Bildern gezielt Propaganda betrieben wird?

Denn selbst wenn man um die Gefahr, die von Manipulation durch Bilder ausgeht, weiß, ist es doch schwer, dieser zu begegnen, denn wenn es um Meinungsbildung geht, ist es – trotz aller Mühen – schwer, objektiv zu bleiben; und zu leicht lässt man sich unbewusst von den „primitivsten“ Dingen beeinflussen.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/eb/Bundesarchiv_Bild_102-04062A,_N%C3%BCrnberg,_Reichsparteitag,_SA-_und_SS-Appell.jpg

Parteitag der NSDAP in Nürnberg 1934.

Heldenehrung in der Luitbold Arena während eines Appells der S.A. und S.S. In der Mitte der Führer, der Chef des Stabes der S.A. Lutze und Reichsführer der S.S. Himmler

 Das Bild zeigt die sog. Totenehrung auf den Reichsparteitagen der Nationalsozialisten in Nürnberg im Jahr 1934. Die Kamera nimmt das Bild aus einer erhöhten Position auf. Dadurch kann ein breiteres Spektrum der aufgestellten Soldaten „eingefangen“ werden. Durch die Vogelperspektive wirkt es noch bedrohlicher und schüchtert den Betrachter regelrecht ein. Wäre das Foto aus dem Stand aufgenommen, könnten man diesen „Effekt“ nicht so leicht erzielen. Hier wird die Propaganda der Nazis besonders deutlich, die sie u.a. durch entsprechende Mittel der Bildkomposition erreichten. Die Überhöhung dieses militärischen Aufmarsches zu einem feierlichen, im Verständnis der Nazis „heiligen“ Akt war dazu gedacht, durch das Herstellen eines Gemeinschaftsgefühls Emotionen zu wecken. Dies wollte man durch Mittel der Bildersprache einfangen, konservieren.

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Propaganda ist und war in allen Diktaturen ein unentbehrliches Mittel zum Zweck und Bilder spielten damals wie heute eine wichtige Rolle. Denn Bilder sprechen Menschen häufiger auf einer anderen, emotionaleren Ebene an als geschriebener Text.

Die Perspektive, aus der das Foto oder das Video aufgenommen wird, kann die Meinung absichtlich oder unabsichtlich beeinflussen. Darum ist es wichtig, dass man sich bewusst ist, dass Bilder nie dazu in der Lage sind, die Realität objektiv und unverfälscht zu zeigen. Wie leicht man sich womöglich beeinflussen und täuschen lässt, kann man an folgendem Video selbst überprüfen. Das Video stammt von der Evangelischen Medienzentrale Bayern und ist für den Einsatz im Unterricht empfohlen:

Das Kloster Metten feiert 1250-jähriges Bestehen

Die Benediktinerabtei Metten gehört zu den bayerischen Urklöstern. Sie wurde um das Jahre 766 durch den Edlen Gamelbert, Priester und Grundherr im nahen Michaelsbuch, gegründet. Der selige Utto war der erste Abt des Klosters.

Frontansicht von St. Michael

Bild von Georgius Gemini

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… im Prälatengarten

Bild von DKrieger

Die Abtei ist eines der ältesten Klöster Bayerns. Das heutige barocke Erscheinungsbild der Klosterkirche mit ihren beiden charakteristischen Zwiebeltürmen entstand im 18. Jahrhundert.

Das Altarbild in der barocken Klosterkirche stammt von Cosmas Damian Asam.

Als Prunkstück der Anlage gilt die berühmte barocke Klosterbibliothek. Bereits im Spätmittelalter gab es in Metten eine bedeutende Schreib- und Malschule, später auch ein Seminar für Sängerknaben. Zeitweilig unterhielten die Mönche sogar eine eigene kleine theologische Hochschule. Diese Tradition soll wiederbelebt werden. Allerdings ist noch nicht ganz klar, wie das Vorhaben finanziert werden soll. Diese Frage wird heute auch ein Thema sein, wenn der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer in Metten zu den Feierlichkeiten im Kloster zu Gast sein wird.

Innenansicht der barocken Klosterkirche

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… im Klosterhof

Bild von Zairon

Im folgenden Video könnt ihr einen 360-Grad-Rundumblick ins Kloster Metten werfen.

Als erste Benediktinerabtei in Bayern wurde Metten 1830 nach der Säkularisation von König Ludwig I. wieder errichtet; mit dem Auftrag, sich der Bildung, Erziehung und Wissenschaft zu widmen. Bis heute beherbergt das Kloster – wie auch bei uns in Seligenthal – ein rennomiertes Gymnasium.

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… eingebettet in ein malerisches Bayerwaldpanorama

Bild von Tobias Rahm

Wer mehr über das Kloster Metten erfahren möchte, findet im folgenden Clip des Bayerischen Rundfunks viele wissenswerte Informationen:

 

 

Die US-Serie Suits – Kurzvorstellung und Kritik

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Dieses Logo ist nicht das offizielle Logo der Serie

Suits (engl. Anzüge; ugs. in etwa Anzugträger, außerdem engl. (law)suits für Klagen, Prozesse) ist eine US-amerikanische Fehrnsehserie, die in Amerika am 23. Juni 2011 und in Deutschland am 7. Januar 2013 das erste Mal ausgestrahlt  wurde.

In der Fehrnsehserie Suits geht es um den hochbegabten Schüler Mike Ross, der wegen eines Verweises seinen Traum, Anwalt zu werden, aufgeben muss. Den Verweis erhält er, da er die Ergebnisse der Mathematikprüfung an die Tochter des Dekans verkauft. Daraufhin verdient er sein Geld, indem er Prüfungen für andere schreibt. Da er aber noch mehr Geld benötigt, willigt er ein, einen Koffer voller Marihuana für seinen Freund Trevor zu liefern.

Harvey Specter ist einer der Top-Anwälte New Yorks; er wird in seiner Kanzlei zum Seniorchef befördert und ist nun gezwungen, einen jungen Anwalt einzustellen. Als Mike ihm auf der Flucht vor Ermittlern der Drogenfahndung zum Bewerbungsgespräch begegnet, überrascht er ihn durch seinen schnellen Verstand, sein enzyklopädisch-juristisches Wissen und durch den aufrichtigen Wunsch, Anwalt zu werden. Darauf stellt Harvey ihn ein, obwohl er keinen Abschluss in Rechtswissenschaften hat. Nur Harveys  Sekretärin und Vertraute Donna Paulsen weiß davon.

Louis Litt ist der neidische Rivale von Harvey. Er beobachtet und setzt Mike unter Druck.

Zusammenfassung 1.Staffel

Mike Ross versucht verzweifelt, von seinem mit Drogen dealenden Freund Trevor wegzukommen. Als dieser aus der Stadt verschwindet, beginnt er eine Beziehung mit der Exfreundin von Trevor, Jenny. In der Kanzlei freundet er sich mit Rachel Zane an und bis dahin läuft alles gut, doch dann kehrt Trevor zurück in die Stadt. Und als er von der Beziehung zwischen Mike und Jenny erfährt, geht er zu Jessica Pearson, der Leiterin der Kanzlei, in der Harvey arbeitet, und erzählt ihr die Wahrheit über Mike, also dass er kein Harvard-Absolvent ist.

Zusammenfassung 2.Staffel

In dieser Staffel kehrt der zweite Gründungspartner der Kanzlei, Daniel Hardman, nach dem Tod seiner Frau zurück. Er musste die Kanzlei verlassen, da er Mandantengelder veruntreut hat. Harvey und Jessica befürchten, dass er in seine alte Position als geschäftsführender Partner zurückkehren will, und sie versuchen, ihn mit allen Mitteln daran zu hindern. Außerdem will Jessica, dass Harvey Mike feuert, lenkt aber ein, als Harvey damit droht, dass er im Fall der Kündigung von Mike ebenfalls kündigen würde. Daraufhin wird Harvey angeklagt, in einem alten Fall ein Beweismittel zurückgehalten zu haben. Auch wird ihm mit dem Entzug seiner Lizenz gedroht. Dann findet Donna das besagte Dokument, zerstört es und wird daraufhin von Jessica gefeuert und Hardman wird mit Hilfe von Luis zum geschäftsführenden Partner befördert. Doch dann entdecken Harvey und Mike, dass Hardman das Dokument gefälscht und Donna untergeschoben hat. Donna wurde zuvor auf Harveys Wunsch wieder eingestellt und Hardman muss die Kanzlei, nach seinem erneuten Betrug, endgültig verlassen. Als Mikes Großmutter stirbt, beginnt er eine Affäre mit seiner inzwischen verheirateten ersten Liebe, Tess. Rachel sieht die beiden zusammen, was zu einem Bruch der Freundschaft mit Mike führt.

Die Kanzlei geht aus diesem Kampf geschwächt hervor, welches sie zum Ziel anderer Kanzleien macht, allen voran der von Rachels Vater, Robert Zane, für den nun auch Hardman arbeitet. Hardman arbeitet an Fällen von Geschlechtsdiskriminierung, kann am Ende aber „besiegt“ werden. Jessica Pearson stimmt einer Fusion mit der Kanzlei Darby International zu. Für sie arbeitet auch Dana Scott, eine Rivalin und alte Freundin von Harvey.

Zusammenfassung  3. Staffel

Als die Fusion von Pearson und Darby international abgeschlossen ist, ist Harvey erbost, da sich Jessica Pearson weigert, ihn zum Namenspartner zu ernennen. Darauf verbündet er sich mit Darby und bekommt seinen ersten Fall. Nach dem Zusammenschluss trifft er auf seinen alten Mentor und Erzfeind Cameron Dennis. Darby schickt seinen „Problemlöser“ Stephen Huntley, der eine Beziehung mit Donna eingeht, um Harvey dabei zu helfen, den Fall von Ava Hessington zu gewinnen. Sie ist wegen Korruption und der Inauftraggabe mehrerer Morde angeklagt. Jessica erkennt, dass der Zusammenschluss mit Darby international ein Fehler war und ernennt Harvey zu einem Namenspartner. Als Ava kurz davor steht, verklagt zu werden, findet Mike heraus, dass dahinter eigentlich Stephen Huntley steht. Darby willigt ein, gegen Stephen auszusagen, um Ava vor einer langen Gefängnisstrafe zu bewahren. Dies ist gleichzeitig die Chance, die Partnerschaft mit Darby international zu beenden. Darby beauftragt Dana Scott, genannt Scottie,  die Verhandlungen zu führen. Sollte sie gewinnen, verspricht er ihr eine Namenspartnerschaft.

Ava verklagt die Kanzlei, da sie während des Prozesses die Führung ihrer Firma abgeben musste. Dabei wird sie von Travis Tanner vertreten und kann aber schließlich von Harvey, der eine Beziehung mit „Scottie“ beginnt, überzeugt werden, die Klage fallen zu lassen. Rachel wird für ein Jurastudium an der Stanford Universität (Kalifornien) angenommen, beschließt aber an die Columbia (New York City) zu gehen, um mit Mike zusammenziehen zu können. Mikes Geheimnis wird fast durch Louis aufgedeckt; dieser kann aber davon überzeugt werden, dass Mike nur einen Kurs nicht bestanden und sich darauf selbst benotet hat.

Mike erkennt, dass er nie in der Lage sein wird, in der Kanzlei aufsteigen, da sein Betrug jederzeit entdeckt und aufgedeckt werden könnte. Er denkt über berufliche Veränderungen nach. Als Mike wegen einer illegalen Absprache mit Harold Gunderson im Ava-Hessington-Fall ins Gefängnis kommt, versuchen Harvey und Louis gemeinsam ihn und Harold freizubekommen, was ihnen schlussendlich auch gelingt. Mike erkennt, zu welchen Problemen seine derzeitige Situation für die Kanzlei führt. Deshalb nimmt er ein Jobangebot als Investmentbanker an, wodurch er ein Klient der Kanzlei Pearson-Specter wird.

Kritik:

Die unterhaltsame Serie gewährt einen Einblick in den Alltag von Juristen in einer Anwaltskanzlei. Beziehungen, Fehden und Intrigen lassen die eigentlich recht trockene Thematik spannend werden. Die Figuren sind facettenreich in Szene gesetzt, teilweise fehlt es aber auch an der nötigen Ernsthaftigkeit und Tiefe. In erster Linie soll diese doch sehr typische US-amerikanische Serie unterhalten, was ihr auch gelingt. Kritisch zu hinterfragen ist aber, ob die Serienmacher nicht womöglich bewusst mit Klischees zugunsten der Unterhaltung und zu Ungunsten der Authentizität spielen. Der „Wahrheit“ des Juristenalltags entspricht das Gezeigte wohl eher nicht!