Das Kloster Metten feiert 1250-jähriges Bestehen

Die Benediktinerabtei Metten gehört zu den bayerischen Urklöstern. Sie wurde um das Jahre 766 durch den Edlen Gamelbert, Priester und Grundherr im nahen Michaelsbuch, gegründet. Der selige Utto war der erste Abt des Klosters.

Frontansicht von St. Michael

Bild von Georgius Gemini

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… im Prälatengarten

Bild von DKrieger

Die Abtei ist eines der ältesten Klöster Bayerns. Das heutige barocke Erscheinungsbild der Klosterkirche mit ihren beiden charakteristischen Zwiebeltürmen entstand im 18. Jahrhundert.

Das Altarbild in der barocken Klosterkirche stammt von Cosmas Damian Asam.

Als Prunkstück der Anlage gilt die berühmte barocke Klosterbibliothek. Bereits im Spätmittelalter gab es in Metten eine bedeutende Schreib- und Malschule, später auch ein Seminar für Sängerknaben. Zeitweilig unterhielten die Mönche sogar eine eigene kleine theologische Hochschule. Diese Tradition soll wiederbelebt werden. Allerdings ist noch nicht ganz klar, wie das Vorhaben finanziert werden soll. Diese Frage wird heute auch ein Thema sein, wenn der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer in Metten zu den Feierlichkeiten im Kloster zu Gast sein wird.

Innenansicht der barocken Klosterkirche

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… im Klosterhof

Bild von Zairon

Im folgenden Video könnt ihr einen 360-Grad-Rundumblick ins Kloster Metten werfen.

Als erste Benediktinerabtei in Bayern wurde Metten 1830 nach der Säkularisation von König Ludwig I. wieder errichtet; mit dem Auftrag, sich der Bildung, Erziehung und Wissenschaft zu widmen. Bis heute beherbergt das Kloster – wie auch bei uns in Seligenthal – ein rennomiertes Gymnasium.

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… eingebettet in ein malerisches Bayerwaldpanorama

Bild von Tobias Rahm

Wer mehr über das Kloster Metten erfahren möchte, findet im folgenden Clip des Bayerischen Rundfunks viele wissenswerte Informationen:

 

 

Fairtradeschool – Was ist das ?

Wie ihr sicher alle wisst, ist unser Gymnasium eine sog. Fairtradeschool:

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Damit sich eine Schule Fairtradeschool nennen darf, muss sie fünf Kriterien erfüllen. Diese sind auf der Fairtrade-Internetseite wie folgt angegeben:

Kriterium 1
Gründung eines Fairtrade-Schulteams bestehend aus Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen, Schülern, Eltern sowie weiteren Interessierten.

Kriterium 2
Erstellen eines Fairtrade-Kompasses, der vom Rektor/der Rektorin unterzeichnet werden muss.

Kriterium 3
Verkauf und Verzehr von fair gehandelten Produkten an der Schule.

Kriterium 4
In mindestens zwei Klassenstufen muss in mindestens zwei unterschiedlichen Fächern der Faire Handel im Unterricht behandelt werden.

Kriterium 5
Mindestens einmal im Schuljahr muss es eine Schulaktion zum Thema Fairtrade geben.

Sind diese Kriterien erfüllt, darf sich die Schule Fairtrade-Schule nennen.
Diese Kampagne soll den Teilnehmern für eine lange Zeit positive Eindrücke vermittelen.

Diese Auszeichnung soll also das Konzept Fairtrade an das Leben von Schülern und Schülerinnen heranbringen und sie positiv prägen, damit sie verantwortlich mit den Ressourcen unseres Planeten umgehen lernen und ein Gespür dafür entwickeln können.

Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft von Sylvia Löhrmann, der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Umweltschule – Was ist das?

„Umweltschule“ – das ist eine Auszeichnung, um die sich Schulen in Europa bewerben können.

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Innerhalb eines Jahres müssen die Schulen, die sich um diese Auszeichnung bewerben, von verschiedenen Projekten zum Thema Umwelt zwei wählen und bearbeiten. Diese reichen von Energiesparmaßnahmen in und an der Schule bis zum Nistkastenbau für Vögel und Fledermäuse.

Eine Jury entscheidet, ob sich die Schule „Umweltschule“ nennen darf und vergibt dann nach eingehender Prüfung den Titel. Diese Auszeichnung gilt für ein Jahr, es kann aber mehrfach daran teilgenommen werden. Das Projekt gibt es seit 1994.

Die teilnehmenden Schulen nutzen die Möglichkeit, um den Schülern wichtige Impulse für ihr späteres Leben zu geben: Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit!
Allein 2015 zeichnete der Freistaat Bayern 275 Umweltschulen aus. Zu ihnen gehören das Gymnasium Seligenthal, das zum dritten Mal in Folge den Preis erhielt – und die Wirtschaftsschule Seligenthal, die seit 2009 jährlich ausgezeichnet wurde.

Das Projekt wird auch vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

Bräuche in Oster- und Fastenzeit

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Wusstest du, dass  früher keineswegs in jeder Region der Osterhase die Eier zu Ostern versteckte? In Teilen der Schweiz brachten damals der Kuckuck, in Teilen Westfalen der Osterfuchs, in Thüringen der Storch und in Böhmen der Hahn die Leckereien zu Ostern.

Zudem gibt es an Ostern den Brauch des Karfreitagsratschens. Bei diesem Brauch ziehen Kinder, meistens Ministranten, mit hölzernen Schlaginstrumenten durch die Straßen oder um die Kirche (siehe Bild unten). Sie erinnern an Gebetszeiten, Andacht und das Leiden Christi. Früher erzählte man Kindern, die Kirchenglocken fliegen am Gründonnerstag nach dem Gloria zur Beichte nach Rom. Die Ratschen bilden nun den „Ersatz“ für die Kirchenglocken und werden häufig auch während der Wandlung anstatt der Altarglocken geschlagen.

Ein anderer, relativ bekannter Brauch ist der des Osterfeuers. Dabei werden Baum-und Strauchschnitt , teilweise auch die Christbäume vom Vorjahr oder eine Strohpuppe, die Judas Ischariot, den Verräter von Jesus darstellen soll, verbrannt (siehe Bild unten). Mancherorts versuchen auch Jugendliche aus den Nachbarorten den Holzberg vorzeitig anzuzünden.

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Der Emmausgang ist eine Erinnerung an eine Geschichte aus dem Evangelium, in der Jesus sich unerkannt zwei seiner Jünger, die auf dem Weg nach Emmaus sind, anschließt. Der Emmausgang ist ein Bittgang mit Gebet und Gesang oder ein besinnlicher Spaziergang. Manchmal findet im Anschluss an ihn noch ein kleiner Gottesdienst statt. Das Bild zeigt ein Gemälde von Fritz von Uhde aus dem Jahr 1891, das Jesu Gang nach Emmaus mit seinen Jüngern darstellt.

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Fritz von Uhde (1848 – 1922): Der Gang nach Emmaus

Jeder kennt das Lied von Stups dem kleinen Osterhasen. Doch warum bringt ausgerechnet der Hase die Eier zum Fest? Wie bereits oben angedeutet, war das früher nicht überall der Fall. Ein mögliche Theorie ist, dass der scheue Hase Sinnbild für den schwachen Menschen ist und im Fels (= Christus) Zuflucht sucht und findet.

Ich persönlich finde es besonders toll, wenn in der Osternacht von der Osterkerze aus alle Lichter angezündet werden. Am Anfang ist es ganz dunkel und dann wird es immer heller. Ich hoffe, dass auch ihr dieses besonderen österlichen Stimmung – nicht nur in der Kirche – etwas abgewinnen könnt!

In diesem Sinne wünsche/n  ich/wir euch frohe Ostern!!!

Skilager der 7. Klassen: Teil 2

Am Mittwoch heißt es: Skifahren für die Skifahrer und Langlaufen für die Wintersportler. Nach dem Früh­stück und dem Packen des Lunchpaketes steigen alle in den jeweiligen Bus und machen sich auf den Weg – die Skifahrer zum Skigebiet Winklmoosalm – Steinplatte und die Wintersportler zu der “ Drei-Seen-Loipe“.

Als wir dann nach unseren Aktivitäten wieder müde im Sportcamp ankommen, haben wir einen „Freien Abend“. Manche von uns treffen sich in der Tischtennishalle, um gemeinsam Tischtennis zu spielen, die an­deren finden sich in den Hütten ein, in denen sie gemeinsam Halli-Galli oder andere Spiele spielen oder auch einfach nur „ratschen“ und sich über die Erlebnisse des ereignisreichen Tages austauschen. Um 18.00 Uhr gibt es Abendessen, danach haben wir noch bis 21.30 Uhr Freizeit, dann, um 22.00 Uhr, heißt es erneut: Nachtruhe.

Am Donnerstag gehen die Skifahrer wieder Skifahren, die Wintersportler sind zuerst wandern, dann Schlitt­schuhfahren. Nach dem Frühstück und dem Packen des Lunchpaketes für die Skifahrer, die Wintersportler erhalten ein Mittagessen vor Ort, heißt es ein letztes Mal: rein in die Busse, raus auf die Piste!

Am Donnerstagabend, nach dem Abendessen, findet die Siegerehrung des „Spiel ohne Grenzen“ statt. Die beste „seligenthaler“ Platzierung ist dabei ein sehr guter zweiter Platz. Danach beginnen bereits einige mit dem Packen der Koffer.

Am Freitag müsen wir dann endgültig die Koffer packen. Nach einen ausgiebigen Frühstück stehen die Hüt­tenkontrollen an – großes Lob an alle von den Lehrern, es gibt nichts zu bemängeln. Als die Busse, die uns heimbringen sollen, dann ankommen, laden wir unser Gepäck ein und nehmen im Bus Platz. Um ca.13.00 erreichen wir glücklich (mit Muskelkater, mehrstündigem Schlafdefizit und viel zu erzählen im Gepäck) unser Ziel, die Grieserwiese.

Buchrezension zum Buch „Tintenherz“ von Cornelia Funke

In der Klasse 7b haben wir das Buch Tintenherz von Cornelia Funke als Lektüre gelesen. Um euch einen kritischen Eindruck davon zu vermitteln, folgt hier nun eine knappe Rezension des Buches:

Das Buch „Tintenherz“ hat 566 Seiten und ist im Taschenbuch-Verlag Oetinger erschienen. Es hat 9,95 Euro gekostet und wurde von Cornelia Funke geschrieben.

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Cornelia Funke wurde am 10.12.1958 in Dorsten geboren, das liegt in Nordrhein-Westfalen. Nach ihrem Abitur arbeitete sie als Illustratorin für Kinderbücher und begann danach selbst Bücher zu schreiben. Ihren Durchbruch erzielte sie 2002 mit dem Buch“ Der Herr der Diebe“, das 2000 im Dressler-Verlag erschienen ist.

Bekannte Bücher von ihr sind:

  • Die Tintenwelt-Bücher
  • Die wilden Hühner
  • Reckless
  • Die Gespensterjäger
  • Herr der Diebe
  • Drachenreiter

Cornelia Funke ist international bekannt, ihre Bücher wurden in 37 Sprachen übersetzt. Heute lebt sie mit ihren zwei Kindern Anna und Ben in Los Angeles, Kalifornien. Die Romane Tintenherz und Der Herr der Diebe wurden übrigens auch verfilmt.

Nun zum Buch:

In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Am nächsten Morgen reisen sie überstürzt zu Meggies Tante Elinor. Denn hier versteckt Mo das Buch, das er vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und jetzt in den Mittelpunkt eines magischen Abenteuers rückt –  eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis von Zauberzunge löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät. (Kurzzusammenfassung auf dem Backcover)

Eine Schülerin aus meiner Klasse äußert sich zum Buch folgendermaßen:

Meiner Ansicht nach ist dieses Buch insgesamt nicht so gelungen, weil ich lieber Bücher mag, in denen realistische Dinge passieren, die nicht zu aufregend und spannend geschrieben sind. Zudem gefallen mir manche gewalttätigen Auseinandersetzungen nicht. Dennoch sind die Ereignisse sehr detailliert beschrieben, sodass man sie sich besonders gut vorstellen kann. Auch die Personen haben schöne Namen wie z. B Staubfinger oder Flachnase.

Eine andere Schülerin aus meiner Klasse meint:

Ich finde das Buch „Tintenherz“ von Cornelia Funke sehr spannend, interessant und gut geschrieben, weil es fantasievoll ist (was für mich besonders wichtig ist). Zudem geht es um ein Mädchen, was es mir leichter macht, mich in die Figur der Meggie hineinzuversetzen. Auch die von anderen Büchern eingefügten Stellen (inhaltlich passende Zitate) gefallen mir. Das Ende ist auch sehr spannend – daher gibt es einen besonderen Reiz zum Weiterlesen. Auch Mos Gabe macht das Buch interessant. Ebenfalls kann man sich die Umgebung sehr gut vorstellen. Mir gefallen auch die besonderen Tiere. Insgesamt ein gelungenes Buch.

Natürlich möchten wir euch nicht zu viel über den Inhalt verraten. Um euch einen ersten Eindruck von der Lektüre zu vermitteln, kann euch diese Rezension helfen. Ein Bild kann man sich aber nur machen, wenn man das Buch selbst liest!