Dear best friend…

Jeder kennt ihn, diesen einen Freund,

der Sorgen und trübe Gedanken verscheucht.

Der dich immer zum Lachen bringt,

Dank dem du wieder gute Laune kriegst.

Verwirrt, verpeilt und durchgeknallt,

ich hab das Gefühl, ich lache mich zu Tode bald!

Ein Treffen mit dir ist legendär,

mit dir, da ist es mehr.

Unsere eigene Sprache reden,

einfach unser Leben leben.

Wundern, warum uns die Leute komisch ansehen,

darüber lachen und dann so weitermachen wie gerade eben.

Ich weiß alle deine Geheimnisse,

ich tu nichts an dir vermissen.

Kennst mich in und auswendig,

weil ich dir vertraue und dir alles erzähle.

Und weißt du, warum das so ist?

Weil du meine beste Freundin bist.

Pieper Magazin exklusiv: Volksentscheide bundesweit?

Sehr geehrte Leser des Piepermagazins,

in diesem Leserbrief greife ich das durchaus umstrittene Thema der bundesweiten Volksentscheide auf, um das eigenständige Denken so vieler Leser wie möglich anzuregen. Auf dieses Thema kam ich durch ein Plakat mit der Aufschrift „Jetzt ist die Zeit. Volksentscheid. Bundesweit.“

Meine Person steht diesem Vorschlag sehr positiv gegenüber, denn ich als Schüler des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums besitze zu dieser Thematik eine stark fundierte Meinung, die ich nun schildern werde.

Der erste Punkt besteht darin, dass die Politikverdrossenheit in den letzten Jahren stark zugenommen hat, wie v. A. an den Beteiligungen an den Bundestagswahlen ersichtlich ist. Diesem kritischen Prozedere könnten bundesweite Volksentscheide entgegenwirken, weil die Möglichkeit, wirklich aktiv an konkreten Entscheidungsprozessen teilzunehmen und nicht lediglich Repräsentanten zu wählen, denen man für vier Jahr vollstes Vertrauen schenken muss, auch die Bereitschaft der Menschen sich in politischen Themen weiterzubilden erhöhen würde.

Ein weiterer signifikanter Aspekt, der wahrscheinlich sogar Wichtigste, ist, dass der Bundestag immer wieder Entscheidungen gegen die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung getroffen hat. Zwei bekannte Beispiele hierfür sind zum einen der Auslandseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan ab 2001 sowie die Einführung der umstrittenen Sozialreform Agenda 2010. So etwas kann geschehen, weil man einem Abgeordneten bzw. einer Partei seine Stimme am Wahltag gibt. Es ist aber schlicht und einfach nicht möglich, dass zwei Menschen über vier Jahre hinweg bei allen Themen die gleichen Ansichten besitzen. Somit kann man in der indirekten Demokratie nicht mit Gewissheit behaupten, dass die eigene Meinung immer so einfließt in politische Diskurse, wie man es persönlich gern hätte. Das wäre lediglich in einer direkten Demokratie mit bundesweiten Volksentscheiden möglich.

Zum Schluss möchte ich noch kurz das beliebte Argument der Gegner beleuchten, dass der Otto-Normalverbraucher sich nicht mit komplexen politischen Themen auseinandersetzen kann. Das wäre jedoch für einen Volksentscheid wichtig. Denn aktuell traut man den Menschen hier sogar zu, dass sie eine neue Verfassung, eines der grundlegendsten Organe der Demokratie, per Volksentscheid verabschieden dürfen, oder auch eben nicht. Wenn man einem Menschen das Bestimmen über die wahrscheinlich umfassendste und komplexeste Sammlung an Grundrechten und –pflichten überlässt, dann kann man ihm auch so gut wie jede andere politische Entscheidung zutrauen.

Hoffentlich konnte ich hiermit einige Menschen zum Nachdenken anregen.

Matthew König, 10b

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Lyrisches zum Nachdenken: Achterbahn

Unser Verhalten kann verwirrend sein, manchmal ist es fast gemein. Dank ihm machen wir so viele Sachen und tun dann darüber lachen. Manchmal schämen wir uns auf Grund und Boden, dass wir denken: „Ich wäre fast gestorben!“ Vor Freude außer Rand und Band….. Und……. hab ich Intuition schon ernannt? Viele folgen „ihrem Bauch“. Ist das ein guter Gebrauch? Bauchgefühl oder die Intuition, wie Wissenschaftler es nennen, jeder tut sie kennen.

Bei Entscheidungen tut sie uns begleiten, sich anschleichen, flüstert uns etwas zu, gibt keine Ruh, bis wir es tun. Bis wir tun, was sie sagt. Warum tut sie das? Es gibt einen Gedanken, der an mir nagt: Hat sie immer Recht? Ist dieses Gefühl überhaupt echt? Oder nur ein Hirngespinst, das es eigentlich gar nicht gibt? Die Intuition, das „Bauchgefühl“, ein Irrlicht, das uns verblendet die Sicht.

Die Intuition zu erklären ist gar nicht so leicht. Es ist etwas, was selbst der Verstand nicht begreift. Es ist ein Talent, eine Gabe, wie Einstein es sagte. Ein Talent Entscheidungen zu fällen, obwohl wir die Beziehung nicht kennen. Vielleicht sollten wir ihr öfter Glauben schenken und nicht so viel nachdenken. Nachdenken, was wir tun. Nachdenken, wie wir es tun. Nachdenken, ob es richtig ist, was wir tun. Einfach mal das tun, was wir für richtig halten, und den Kopf einfach mal „abschalten“. Öfter auf uns selber hören. Wir müssen niemanden beeindrucken, indem wir irgendwas tun. Wir tun zu oft Dinge, die wir nicht können, in der Zeit, die ist UNS gegönnt, um jemanden zu beeindrucken, den es nicht interessiert.

Und wo bleibt da Zeit für dich? Glaub mir, du bist wichtig!