Fünf sinnvolle iPad-Apps für die Schule

Unser Alltag wird immer digitaler. Auch in der Bildung nimmt dies einen großen Platz ein. Gerade durch die Zeit des Homeschoolings wurde das Verwenden von digitalen Geräten für den Unterricht noch einmal verstärkt. So kann man beobachten, dass immer mehr Schüler ein iPad auch im Unterricht nutzen. Doch welche Apps helfen, einen besseren Lernerfolg zu erzielen? Im folgenden Artikel werden 5 Apps aus den Kategorien Abfragetools, Organisation und Notizen vorgestellt, die nicht nur im Unterricht, sondern auch zuhause beim Lernen helfen.

Abfragetools

Quizlet (Kostenlos/Pro Version)

In Quizlet ist es möglich, sein Wissen mit Karteikarten, die entweder selbst oder von anderen Schülern erstellt wurden, zu vertiefen. Außerdem gibt es die Funktion, diese mit Freunden zu teilen. Die Karteikarten kann man dabei in sieben verschiedenen Modi lernen. Zum Beispiel kann man im Antworten-Modus zu jeder Karteikarte die richtige Übersetzung oder Lösung schreiben. Im Zuordnen-Modus sind alle Lösungen zu Anfang aufgedeckt und man kann diese den Fragen richtig zuordnen. Auch gibt es zu jeder Karte eine Audiowiedergabe und somit kann die korrekte Aussprache gleich gelernt werden. Quizlet bietet auch von Experten geprüfte Erklärungen zu schwierigen Aufgaben gemäß dem Lehrbuch. An sich kann jeder Quizlet kostenlos nutzen. Die Pro Version bietet Zusätze, wie ohne Werbung oder offline zu lernen.

StudySmart (Kostenlos/Pro Version)

In dieser App können nicht nur Karteikarten, sondern auch Zusammenfassungen erstellt werden. Für das Lernen können die selbst erstellten Inhalte oder auch von anderen Nutzern geteilte Lernmaterialien verwendet werden. Auch wird in dieser App der individuelle Lernfortschritt des einzelnen Schülers getrackt und ist immer einsehbar. StudySmart bietet zudem Zugang zu Lernmaterialien von führenden Verlagen wie STARK. Auch hier gibt es eine kostenlose Version, die mit einer zahlungspflichtigen Pro-Version erweitert werden kann.

Organisationsapps

Be Focused-Focus Timer (Kostenlos/Pro Version)

Be Focused ist eine App, die dabei hilft, sich auf Aufgaben zu konzentrieren. Dies gelingt durch das Erstellen von beliebig vielen Aufgaben, die in Intervalle aufgeteilt werden. Zusätzlich können diese durch Pausen voneinander getrennt werden. Es ist möglich, die Länge der einzelnen Intervalle oder Pausen anzupassen. Auch kann der Timer automatisch gestartet werden. Die App erstellt Diagramme über den Fortschritt, der in einer beliebigen Zeitspanne erzielt wurde. Be Focused ist auch in der Pro Version verfügbar. Dabei können Dateien zwischen mehreren Apple Geräten synchronisiert werden oder Tags und Filter können helfen, die Übersicht zu behalten.

SimpleMind-Mindmapping (Kostenlos/Pro Version)

Mindmapping ist eine Technik, die dabei hilft, komplexe Gedanken, in einzelnen Wörtern und Verbindungen visuell und graphisch darzustellen. Dazu ist die App SimpleMind nützlich, in der Mindmaps digital erstellt werden können

Notizenapps

Good Notes (einmalie Kosten)

In Good Notes kann man entweder ein Notizbuch oder eine schnelle Notiz erstellen. Bei dem Erstellen eines Notizbuches kann zwischen verschiedenfarbigen Umschlägen und „Papier-Vorlagen“ gewählt werden. Hier gibt es zum Beispiel kariertes, liniertes, To-Do Listen- oder Musiknotenpapier als Vorlage. Die einzelnen Notizen und Notizbücher können in Ordner eingeteilt werden und sind somit organisiert. Die App unterstützt den Apple Pencil, es kann aber auch mit der Tastatur geschrieben werden. Ein Scanner von Dokumenten ist in der App ebenfalls erhältlich.

Der König und seine Bauern

Seit der Corona-Pandemie hat ein altes Spiel wieder an Popularität gewonnen: Schach! Auch auf Plattformen wie Twitch und YouTube (z. B. auf den Kanälen „The Big Greek“ oder „GM Huschenbeth“) oder Online-Spiel-Plattformen (wie z. B. Lichess.org oder Chess.com) wird nun viel mehr Schach verfolgt bzw. gespielt. Doch was ist Schach überhaupt?

Schach ist ein strategisches Brettspiel, bei dem zwei Kontrahenten auf gegenüberliegenden Seiten abwechselnd Spielfiguren bewegen. Ein Schachbrett hat 64 Felder (8×8) mit zwei unterschiedlichen Farben der Felder. Außerdem hat ein Spieler 16 Figuren: 1 König, 1 Dame, 2 Türme, 2 Läufer, 2 Springer und 8 Bauern. Das Ziel ist es, den gegnerischen König Schachmatt zu setzen, indem weder Abwehr noch die Flucht des Königs möglich ist.

Das typische Schachbrett ist auch im Großformat aus Freibädern bekannt.

Jetzt kommen wir zu den Fähigkeiten der einzelnen Figuren:

Der König: Er darf sich in jede Richtung um ein Feld bewegen.

Der Turm: Er kann waagerecht und senkrecht soweit ziehen, bis er auf eine eigene oder gegnerische Figur trifft.

Der Läufer: Er darf diagonal auf seinen Feldern ziehen, bis er auf eine eigene oder gegnerische Figur trifft.

Die Dame: Sie ist die stärkste Spielfigur, weil sie Turm, Läufer oder auch Bauer verkörpert.

Der Springer: Er bewegt sich jeweils zwei Felder waagerecht oder senkrecht und dann ein Feld nach links oder rechts und die Besonderheit ist, dass er über andere Figuren springen kann.

Der Bauer: Er kann als einziger nur ein Feld nach vorne ziehen, außer beim Schlagen, da darf er schräg ziehen.

Außerdem hat jede Schachfigur einen unterschiedlichen Wert, der in Bauerneinheiten angegeben werden kann:

Die Dame ist die stärkste Figur, denn sie ist so viel Wert wie 9 Bauern. Die zweitstärkste Figur ist der Turm mit 5 Bauern. Der Springer und der Läufer teilen sich mit 3 Bauern den dritten Platz.

Wie kann ich eigentlich zwischen einem Schachprofi und einem Amateur unterscheiden?

Über die sogenannte Elo-Zahl. Je öfter du gewinnst, umso größer wird deine Elo-Zahl, d.h. wenn du gegen einen Gegner gewinnst, der eine größere Elo-Zahl hat als du, dann bekommst du auch mehr Punkte. Es geht aber auch umgekehrt.

Die Elo-Zahl beschreibt die Spielstärke eines Schachspielers durch die Wertungszahl:

< 2200: Anfänger, Amateur, Experte, etc.

2200 – 2299: Nationaler Meister

2300 – 2399: FIDE-Meister

2400 – 2499: Internationaler Meister

2500 – 2699: Großmeister

> 2699: Super-Großmeister

Die besten Schachspieler aller Zeiten sind z.B. Bobby Fischer, Garry Kasparov, Anatoly Karpov und in der heutigen Zeit sind es Magnus Carlsen oder Hikaru Nakamura.

Hier noch ein paar wichtige Begriffe im Schach:

Remis: Remis bedeutet unentschieden im Schach.

Rochade: Die Rochade ist ein Spielzug im Schach, bei dem König und Turm einer Farbe bewegt werden (Doppelzug).

Isolani: Ein Isolani ist ein isolierter Bauer, d.h. er hat keinen anderen Bauern der selben Farbe auf einer benachbarten Linie.

Gambit: Beim Gambit wird eine bestimmte Figur geopfert (z. B. die Dame), um sich einen strategischen Vorteil zu sichern.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Spielen!

Fantasiegeschichte der Klasse 5c: Das verrückte Nachsitzen

Wir, die Schüler der Klasse 5c, haben im Deutschunterricht eine eigene Fantasiegeschichte verfasst und viele Stunden dafür investiert. Herausgekommen ist eine tolle Geschichte, die wir gerne auch der Redaktion unserer Schülerzeitung zur Verfügung stellen möchten.

Viel Spaß beim Lesen wünschen euch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c!

 

Das verrückte Nachsitzen

Ich musste an einem Montagnachmittag nachsitzen, weil ich im Unterricht eingeschlafen bin. „Du musst den ganzen Bücherkeller aufräumen!“, schimpfte mein Lehrer. Ich erwiderte: „Ach Mann, wieso bin ich im Unterricht nur eingeschlafen?“ Missmutig ging ich in den Schulkeller, um ihn wieder auf Vordermann zu bringen. „Charlie, hier ist noch ein altes Buch, das ebenfalls aufgeräumt gehört!“, meinte mein Lehrer, der schnell wieder um die Ecke bog. Ein tiefer Seufzer kam mir über die Lippen und ich blätterte gedankenverloren in den Seiten. Dabei entdeckte ich einen Satz auf Lateinisch, in goldener Schrift. Kaum hatte ich die fremdartigen Worte gemurmelt, wurde alles um mich herum schwarz und ich lag auf einer Wiese.

Ich geriet in Panik und rief umgehend um Hilfe. Viel Zeit, über die Situation nachzudenken, blieb mir allerdings nicht. Ein heller Blitz kam wie aus dem Nichts auf mich zugeschossen und ich verwandelte mich in einen Dinosaurier. Plötzlich sah ich einen seltsamen Mann. „Keiner kommt ungestraft in Voldemorts Land!“, schrie mir ein winziger Kerl mit einem Zauberstab in der Hand entgegen. “Ich bin der Herrscher dieses Landes und ich werde dich töten!“, donnerte es mir entgegen und ich floh so schnell ich konnte. Nach kurzer Zeit stand ich vor einer Burg.

Wie sich herausstellte, handelte es sich hierbei um die Festung Voldemorts, dem Zauberer, dem ich soeben begegnet war und dessen Gesicht auf den vielen Fahnen prangte. Als mich seine Untertanen entdeckten, kamen sie aus der Burg, stürmten auf mich zu und nahmen mich gewaltsam gefangen. Während das Tor hinter mir lautstark wieder zufiel, packte mich kalte Wut. Soldaten warfen mich in ein Verlies. Zornig schnaufte ich und fasste einen Plan. Als es dunkel wurde und die Soldaten eingeschlafen waren, schaute ich mich um und entdeckte einen dunklen Griff, den man auf den ersten Blick nicht erkennen konnte. Nach mehrmaligen Versuchen funktionierte der griffartige Hebel und etwas an der Wand tat sich. Wie von Zauberhand ging eine Tür auf und ich konnte problemlos entkommen. Als ich endlich durch den großen Geheimgang nach draußen gelangte, fand ich mich auf einer großen Wiese hinter der Burg wieder. Direkt vor mir stand Voldemort und funkelte mich böse an.

Er schrie: „Wie bist du bloß aus dem Gefängnis entkommen?“ Der Fiesling fügte noch hinzu: „Ach, das ist mir jetzt auch egal, ich werde dich umbringen!“ Ich konnte das alles einfach nicht glauben, schwankte und war kurz davor, in Ohnmacht zu fallen. Doch plötzlich gab es einen lauten Knall und der Zauberer war verschwunden. Als ich mich umdrehte, raste ein riesiger Feuerball auf mich zu. „Jetzt ist es aus mit mir!“, dachte ich angsterfüllt. Da kam mir ein Geistesblitz: „Ich bin so groß und stark, da kann ich doch den Magier einfach zertrampeln!“ Blitzschnell versuchte ich noch, dem Feuerball auszuweichen, bemerkte aber bald, dass es dafür schon zu spät war und ich meine Trampelattacke nicht mehr umsetzen konnte. Wie aus dem Nichts schoss zu meiner großen Verwunderung ein gigantischer Wasserball haarscharf an mir vorbei und vernichtete in letzter Sekunde den Feuerball Voldemorts. Mittlerweile hatte sich eine große Traube von Zuschauern aus der Burg um uns versammelt. Aus der Menge, die überwiegend Voldemort anfeuerte, trat ein weiterer Zauberer, der zuvor den Wasserball geschossen hatte. Als er näherkam, erkannte ich ihn sofort. Es war mein Lehrer, bei dem ich Nachsitzen sollte. Der zuvor verschossene Wasserball hatte den Feuerangriff des bösen Zauberers abgewehrt, allerdings flog er nun mit voller Wucht auf Voldemort selbst zu. Er wurde an der Brust getroffen und viele Meter zurückgeschleudert. Durch die Attacke verschwand er auf der Stelle, da ihm alle Zauberkräfte genommen waren. Da rief eine weit entfernte Stimme plötzlich meinen Namen.

Ich schreckte auf und fand mich zu meinem Erstaunen mitten im Klassenzimmer wieder. „Charlie, warum musst du auch immer im Unterricht einschlafen? Pass auf, wenn ich etwas erkläre!“, warf mein Lehrer mir vor. Verdattert blickte ich ihn an und stammelte: „Sie waren doch gerade noch ein Zauberer!“ Das Gesicht meines Lehrers färbte sich rot vor Zorn und er rief: „Für diese Frechheit sitzt du heute Nachmittag nach und räumst zur Strafe auch noch den Keller auf! “ „Oh nein, hoffentlich wird es nicht genauso wie in meinem Traum!“, dachte ich mir.

Interview mit Autorin Annabell Keilhauer

Ich bin mir sicher, dass jeder von uns schon immer davon geträumt hat, in einer anderen Welt zu erscheinen, in der alles möglich ist, wo nicht nur Menschen sprechen können, sondern auch andere Lebewesen, wo man fliegen kann oder selbst gefährliche und spannende Abenteuer erlebt. Diese Welt(en) hat jeder daheim, man muss nur zum Bücherregal gehen, hineingreifen und ein Buch öffnen!

Am Montag war ich bei einer „Schöpferin“ einer solchen anderen Welt. Sie heißt Annabell Keilhauer und ist hauptberuflich Dekanatsjugendreferentin der evangelischen Kirche. Annabell schreibt Kinder- und Jugendbücher. Schreiben ist ihr Hobby, sie spielt aber auch gerne Gitarre. Bis jetzt hat sie zwei Bücher veröffentlicht:

  1. Turnen mit dem Papst
  2. Feenrache

„Turnen mit dem Papst“ handelt von einem Mann, der insgeheim einer dunklen Beschäftigung nachgeht: er tauscht unechte Eisfiguren gegen echte und verkauft sie.

In dem zweiten Buch geht es um zwei Mädchen, das erste heißt Kasandra. Kasandra weiß sich in der Wildnis zu behaupten und schert sich nicht um Stilfragen. Mariola, das zweite Mädchen entgegen hat Sinn für Mode und Shopping. Erstaunlicherweise sind sie beste Freundinnen.  Auf einmal geraten sie in eine Regenbogenwelt, in der Zwergen, Feen und Elfen wohnen.

Annabell Keilhauer arbeitet gerade an einer Kinderbuchreihe: „Simonde, der Hexenmeister“. In diesen Buch geht es um einen Jungen, der ein Zauberer ist. Seine Mutter ist eine Hexe und sie will, dass ihr Sohn in die Hexenschule geht, während dies der ausdrückliche Wunsch des Jungen ist. Simondes Mutter gerät allerdings in einen Unfall und vergisst teilweise, wie man zaubert. Jetzt ist Simonde gefragt…

Annabell fasziniert am Schreiben, dass man sich die Welt(en) ausdenken kann und dabei auch die Grenzen selbst festlegt. Sie schreibt meist morgens, weil sie da die Inspiration am besten spüren kann. Annabell hat einen Mann und einen elfjährigen Sohn.

 

Ich hoffe, dass sich vielleicht ein paar von euch von Annabells Hobby inspirieren lassen (konnten), um für sich selbst und andere eine neue Welt zu entdecken:

Forza Horizon 3: eine Spielerezension

Ein Stuntdrift auf der Straße: viel zu gefährlich. Deshalb gibt es Spiele wie Forza Horizon 3, in denen man solche waghalsigen Manöver fahren kann, ohne dass Menschen oder Dinge zu schaden kommen.

 

Gespielt wird in einer sog. Open World in Australien – entweder alleine oder im Multiplayer-Modus. Doch nicht nur Open World ist verfügbar, sondern in ganz Australien warten spannende Herausforderungen wie Warnschilder-Stunts oder Driftzonen.

Für gewisse Fähigkeiten erhält man Erfahrungspunkte, mit denen man weitere Fähigkeiten freischalten oder Credits in einem Rennen verdoppeln bzw. Sofortgewinne erhalten kann. Mit Credits kannt man vieles machen: Neue Autos kaufen, Autos tunen oder Lose kaufen, bei denen man manchmal sogar ein Auto gewinnt.

Während Erkundungen oder Straßenrennen versorgen einen acht Radiosender mit Nachrichten und Musik.  Auch ein neues Fahrgefühl erwartet einen, ermöglicht durch viele Details, eine vollständige Cockpitansicht, funktionierende Scheinwerfer und Scheibenwischer.

Das Kampagnenspiel: Hier kann man Freunde anheuern, um Fans zu gewinnen, damit große Festivals veranstaltet werden. Fans können auch in Online-Rennen hinzugewonnen werden. Doch Achtung: um  den Online-Modus überhaupt zu nutzen, benötigt man als Spieler einen sog. Pass, z. B. im Rahmen einer Xbox Live-Mitgliedschaft, die im Jahr mit 60€ zu Buche schlägt. Auch für manche Autos oder neue Gebiete muss man teilweise zusätzlich Geld ausgeben, obwohl ffür das Spiel alleine ca. 70€, in der „Forza Horizon Ultimate Edition“ schon 100 € verlangt werden. Der Preis für die Spielekonsole ist dabei noch unberücksichtigt.

Fazit: das Spiel macht Spaß, gerade zwischendurch. Für Fans von Autos und schönen Landschaften, die sich sogar aus der Luft (Drohnenmodus) fotografieren lassen, ist ein Spiel wie „Forza Horizon 3“ sicher eine tolle Sache. Kritisch zu sehen sind aber v.a. die „versteckten“ Kosten im Spiel, um mit anderen mithalten zu können. Bedenkenswert ist auch die Spielzeit hinsichtlich der Frage, wie lange man dabei vor dem Fernseher sitzt. „Forza Horizon“ hat nämlich durchaus Suchtpotential, was schnell hinderlich oder sogar gefährlich sein kann, wenn es um schulische oder familiäre Verpflichtungen geht. Es spricht freilich nichts dagegen, mal zu „zocken“. Aber es spricht auch nichts dagegen, seine Hausaufgaben gewissenhaft zu erledigen, ein gutes Buch in die Hand zu nehmen und danach einfach an die frische Luft zu gehen. 🙂

Mensch und Tier – ein Schnelligkeitsvergleich

In der Tierwelt wird so mancher vielleicht zuerst an den Geparden denken, doch dieser kann nur auf kurzen Strecken seine unglaubliche Geschwindigkeit von 90-120 km/h halten.

Der schnellste Mann der Welt (Usain Bolt) kann im 100-Meterlauf bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,58 km/h und einer Maximalgeschwindigkeit von 44,72 km/ h mit dem Geparden keinesfalls mithalten.

1:0 für die Tiere

Der Gabelbock das schnellste Landtier in längeren Distanzen, er erreicht bis zu 88km/h auf einer Strecke von 800 Metern.

Bei der Olympiade in Rio 2016 wurde im 800-Meterlauf eine Höchstgeschwindigkeit von 23 km/h erreicht.

2:0 für die Tiere

Zu Wasser sind Delfine die schnellsten Säugetiere der Welt. Ihr Körper ist stromlinienförmig und daher für schnelles Schwimmen ausgerichtet. Sie erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h. Der schnellste Fisch, der Segelfisch, kommt bei kurzen Strecken sogar auf 110 km/h.

In Rio bei der Olympiade wurde beim Wettschwimmen eine Rekordzeit von 8,4 km/h erziehlt.

3:0 für die Tiere

Was wir aus dem Ergebnis ableiten können, ist: Die Tiere sind uns in Sachen Schnelligkeit haushoch überlegen und sie setzen sogar noch einen drauf:

Der Wanderfalke kann während der Jagd im Sturzflug bis zu 300 km/h erreichen kann.

4:0 für die Tiere – was soll man da noch sagen!

P-Seminare „Film“ besuchen Medien-Berufsschule in München

Am 02.02.2017 besuchten die „Filmseminare“ von Frau M. Fischer und Herrn J. Kaufmann im Rahmen der allgemeinen Studien- und Berufsorientierung die Städtische Berufsschule für Medienberufe in München.

Frau Fischer hatte zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Seminar bereits den Kurzfilm „Herbstgeflüster“ gedreht, der mit dem niederbayerischen P-Seminar-Preis ausgezeichnet wurde. Nähere Informationen dazu finden sich hier:

Klicke, um auf LZ_P-Seminar-Preisverleihung.pdf zuzugreifen

http://gymnasium.seligenthal.de/lehrer-lernen/w-und-p-seminare/p-seminar-film-2015-17/

Ziel der Fahrt nach München war es nun, hinter die Kulissen der Produktion von audiovisuellen Medien und der dazugehörigen Berufe im Allgemeinen zu blicken. „Der Film“ ist dabei nur ein Teilbereich von vielen.

Es gab nicht nur viel Neues zu entdecken; vielmehr durften alle Beteiligte erfahren, mit welche (technischen und körperlichen) Herausforderungen die Ausbildungsberufe im Bereich Medien verbunden sind. Folgende Berufe kann man in München parallel zur Ausbildung im Betrieb „erlernen“:

  • Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien, 
  • Medienkaufmann/-frau Digital und Print, 
  • Buchhändler/in, 
  • Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation
  • Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste
  • Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Berufsschullehrer Herr Peter Klostermaier begrüßte die Gruppe am Olympiaeinkaufszentrum. Nach einem kurzen Fußmarsch zur Berufsschule wurden die Kollegiatinnen und Kollegiaten in eine große Veranstaltungshalle geführt und mit grundlegenden Regelungen vertraut gemacht, die es bei der Ausbildung im Berufsfeld  Medien zu beachten gilt:

  • Dauer der Ausbildung: regulär drei Jahre
  • Blockbeschulung (mehrere Wochen im Ausbildungsbetrieb, danach Schule)
  • Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich (abhängig von Leistung, Einsatz und Vorwissen)

Herr Klostermaier machte gleich zu Beginn deutlich, dass besonders in der Veranstaltungstechnik, also im technischen und logistischen Organisieren von Veranstaltungen, nicht nur fachliches Können, sondern vielmehr auch körperliche Fähigkeiten mobilisiert und abgerufen werden müssen: „Es kommt schon vor, dass man spontan am Wochenende einen Anruf bekommt und dann kurzfristig einspringen muss!“ Wenn ein Konzert vorbei ist, sei danach noch Abbauen und Einpacken angesagt. Die sehr teure Technik müsse dabei fach- und sachgerecht verstaut werden. Nicht selten werde man damit erst mitten in der Nacht fertig und müsse womöglich dann auch gleich zu einer anderen Veranstaltung weiterfahren. Das zehre natürlich an den Nerven und bedeute nicht selten ein großes Schlafdefizit, gerade auch während der Berufsausbildung.

Ein Highlight während des Aufenthalts in München war sicher die „Bühne“. „Zehntausende Euro an Wert reichen da nicht mehr“, meint Peter Klostermaier. Auch sei die Technik innerhalb weniger Jahre veraltet, was natürlich kontinuierlich hohe Ausgaben für den Schulträger bedeute.

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Die beiden P-Seminare im Bühnenraum: die Technik veraltet schnell und muss ständig auf den neuesten Stand gebracht werden

Im „Fernsehstudio“ bekam man einen Einblick in die Beleuchtungstechnik. Unzählige, an der Decke befestigte Scheinwerfer, bleiben dem Zuschauer vor dem Fernseher verborgen. „Die Kunst ist es, den Sprecher perfekt auszuleuchten, ohne dass noch irgendwo Schatten zu sehen sind. Das ist sehr schwierig!“, merkt P. Klostermaier an. Und er fügt hinzu: „Die Strahler werden sehr heiß und der Raum muss daher beständig gut heruntergekühlt werden. Aus diesem Grund arbeiten die Schüler auch mit Jacken hier drin.“

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Das „Fernsehstudio“: voller Technik, die auch fachmännisch bedient werden will

Ebenfalls beeindruckend war das „Tonstudio“. Schon beim Eintreten stellte sich ein eigenartiger Druck auf die Ohren ein. Die Dämmung an den Wänden sei dafür verantwortlich. Durch sie werde garantiert, dass möglichst wenig Schall von den Wänden zurückgeworfen wird, was bei Aufnahmen den Originalklang der Stimmen und Instrumente konservieren soll.

Sogleich wurde diese einmalige Akustik auch von einem Schüler getestet; das Schlagzeug klang viel lauter als auf freier Bühne – ein erwünschter Nebeneffekt der Dämmung an den Wänden. „Manche unserer Schüler bekommen Kopfschmerzen, wenn wir hier länger drin sind“, erzählt P. Klostermaier. Auch für uns war es zu Beginn etwas befremdlich in diesem klanglich sterilen Raum – einige hielten sich daher die Ohren zu.

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Im „Tonstudio“ mit Berufsschullehrer P. Klostermaier: nicht jeder Auszubildende kann sich hier länger aufhalten, da die Akustik nicht der entspricht, die man normalerweise aus dem alltäglichen Leben gewohnt ist

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Die „Schaltzentrale“ eines jeden Tonstudios ist der Bereich hinter dem Sichtglas. Hier befinden sich sog. Monitorlautsprecher, Mischpulte und die eigentliche Technik. Aber „Fachwissen ist nicht alles“, weiß P. Klostermaier (links). „Wenn jemand feine Nuancen, Töne und Frequenzen nicht hört, ist er für das Tonstudio nicht geeignet!“

In einem weiteren „Klassenzimmer“ werden die Azubis in Sachen Bühnenplanung geschult. Dabei kommt hochkomplexe IT-Software zum Einsatz, die nicht nur ein gutes räumliches Denken (vgl. Raumkonstruktion) voraussetzt, sondern auch grundlegende Statik-Kenntnisse, wenn es z. B. um den Aufbau der Bühnenkonstruktion geht, die sehr viel wiegt und fachmännisch unter vollem Körpereinsatz zur Sicherheit aller Beteiligter befestigt werden muss. Aber nicht nur hierbei gilt es, rechtliche Vorgaben einzuhalten und für die Sicherheit der Menschen auf der Bühne sowie der Besucher zu sorgen. Die Feuerwehr weiß ab einer gewissen Besucheranzahl bei Veranstaltungen immer schon vorher, wann welches Lied gespielt wird, wie lange es dauert und wie viele Zugaben es geben wird.

Zum Abschluss der „Tour“ durch die Berufsschule durfte unsere Gruppe noch selbst „Hand anlegen“ und praktische Erfahrungen sammeln. So galt es, ein Mischpult mit dem Smartphone zu verbinden und zunächst eine Tonspur (Musikstück), dann eine zweite „einzumischen“, um die einzelnen Klänge zu überlagern – ein typischer Kniff unter DJs und bei Veranstaltungen aller Art. Die Verkabelung stellte sich trotz der „Einsteigerübung“ als höchst anspruchsvoll heraus und verlangte den Kollegiaten einiges an vorausschauendem Denken, technischem Verständnis und Feinjustierung ab.

Unser technisches Wissen wurde noch erweitert: gewissen Mikrofonen an Mischpulten konnte nur dann ein Ton entlockt werden, wenn man auch die Bauweise und die technischen Spezifikation berücksichtigte. Kondensatormikrofone (dünne Membrane, die durch einen Luftspalt getrennt sind) benötigen beispielsweise eine sog. Phantomspeisung mit 48 Volt. Nur bei entsprechendem, korrekten Anschluss an das Pult – eine gleichzeitige Aktivierung der Phantomspeisung über einen kleinen Druckknopf vorausgesetzt – kann überhaupt mit dem Mikrofon gearbeitet werden.

Der Tag in München war für alle äußerst informativ und gewinnbringend. Besonders das viele Fachdisziplinen umfassende, geforderte Know-How, und die mitunter anspruchsvollen Arbeitszeiten und -bedingungen lassen erahnen, was man in modernen Medienberufen können und leisten muss!

Water Bottle Flips: was ist das?

Seit ungefähr einem halben Jahr kursiert ein Trend, der sich Water Bottle Flip nennt. Ich habe das ganze auch selbst schon ausprobiert und muss sagen, dass es ziemlich viel Spaß macht. Besonders auf YouTube ist es beliebt; sog. YouTuber wie DudePerfect, Julien Bam, Thats Amazing und noch viele andere können davon sogar leben, verdienen also Geld damit.

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Doch was ist Water Bottle Flip eigentlich?: Man wirft eine Flasche und das Ziel ist, dass die Flasche sich einmal um die eigene Achse dreht und dann auf dem Flaschenboden aufkommt. Das sieht leicht aus und hört sich auch leicht an, aber eigentlich ist das gar nicht so einfach. Besonders wenn man sog. Trickshots macht, z. B. einen Flip auf eine Türklinke, auf ein Bild, auf ein Regal, ist das „hohe Flip-Kunst“.

Und dann gibt es noch die Königsdisziplin: den Cap Flip; dabei muss die Flasche auf dem Flaschendeckel landen. Das erfordert die „richtige“ Flasche und eine ganz bestimmte Wassermenge. Nun möchte ich noch die fünf unglaublichsten Water Bottle Flips vorstellen, die ich jemals gesehen habe.

5: Jemand schafft aus einem fahrenden Auto einen Water Bottle Flip auf einen Tisch.

4: Jemand wirft ungefähr 14 Meter nach oben eine Flasche auf ein Geländer.

3: Jemand hat einen Handstand auf einer Hand und mit der anderen einen Flip gemacht.

2: Jemand schafft es, einen Water Bottle Flip zu machen, während er einen Schraubensalto schlägt

1: Unfassbar: ein Junge erreicht 200 Water Bottle Flips AM STÜCK!!! Davon ist aber wohl eher abzuraten, denn bis man das geschafft habt, ist man vermutlich schon über 30 und hat sein halbes Leben damit zugebracht :D. Mein persönlicher Rekord liegt übrigens bei 27.

Hier könnt ihr euch selbst einen Eindruck machen:

 

Die besten Weihnachtswitze

Die top 10 der besten Weihnachtswitze (bitte nicht zu ernst nehmen)!!!

  • Fragt die eine Gans eine andere: „Glaubst du an ein Leben nach Weihnachten?“
  • Zwei Blondinen sind im Wald und suchen nach dem passenden Weihnachtsbaum. Nach etwa zwei Stunden sagt die eine: „Komm, nehmen wir doch einfach eine Tanne ohne Weihnachtskugeln.“
  • Eltern: Du sollst uns doch nicht anlügen! Kind: Ich soll euch nicht anlügen? Ich sag nur „Weihnachtsmann, Osterhase, Nikolaus“.
  • Treffen sich zwei Blondinen, sagt die eine: „Dieses Jahr ist Weihnachten an einem Freitag!“ Sagt die andere: „Hoffentlich nicht an einem 13ten!“
  • Am Tag vor Heilig Abend sagt das kleine Mädchen zu seiner Mutter: „Mami, ich wünsche mir zu Weihnachten ein Pony!“ Darauf die Mutter: „Na gut, mein Schatz, morgen gehen wir zum Friseur.“
  • Es ist kurz vor Weihnachten, Fritzchen geht zur seiner Mutter und sagt: „Du, Mama du kannst die Eisenbahn vom Wunschzettel streichen, ich habe nämlich zufällig eine im Wandschrank gefunden!“
  • Unterhalten sich zwei Wahrsager: „Du, dieses Jahr wird’s weiße Weihnachten geben.“ „Ah, das erinnert mich an Weihnachten 2016!“

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