Lyrisches zum Nachdenken: Es weihnachtet

Kerzenschein und Plätzchenduft,

Weihnachten liegt in der Luft!

Draußen ist es eisig kalt.

Wir hoffen, dass der erste Schnee fällt bald.

Weiße Weihnachten hätten wir gern.

Vielleicht sind die ersten Flocken ja nicht mehr fern?

Am Abend zu den Märkten gehen,

für die Freunde nach Geschenken sehen.

Zu dieser Zeit soll jeder glücklich sein.

Zu dieser Zeit soll sich keiner fühlen allein.

Beisammen sein,

Fröhlich sein!

Das ist Weihnachtszeit

Computer: eine aktuelle Kaufberatung

Fotos bearbeiten, einen Blog führen, mit Freunden Videochatten oder die nächste Staffel in Fortnite anspielen – das alles geht heutzutage sowohl am Computer als auch am Handy. Wer nicht unbedingt mobil sein möchte, aber eine einfachere Bedienung und mehr Rechenleistung braucht, ist mit einem Computer zwangsläufig besser aufgehoben. Damit sich der neue Rechner nicht als alter Hut aus dem letzten Jahrzehnt entpuppt, sollte man sich mit dem Thema etwas auseinandersetzen: Was möchten man mit dem Computer eigentlich machen?

1. Der Officerechner:

Dieser Rechner braucht keine starke Grafikkarte oder 16 Prozessorkerne, denn er muss in der Regel nur Office und Browser beherrschen. Sein Preis sollte mit 200 bis 500 Euro zu Buche schlagen, was unter anderem für einen AMD Ryzen 5 2400G, Ryzen 3 2200G und Athlon 200G reichen sollte. Wer lieber einen Intelprozessor möchte, muss aus Preisgründen den i3-8100/9100 oder einen Pentium 5000 Prozessor nehmen. Auch hier gilt: Alles unter dieser Nummer ist (ver)alt(et) und sollte möglichst nicht verwendet werden, es sei denn, man kann auf einen guten Gebrauchtrechner zurückgreifen. Achte auch auf das sog. Main- oder Motherboard: Teure Z- oder X-Bretter von Intel oder AMD sind genauso wie die B-Reihe für einen Officecomputer überflüssig. Passender wäre ein Mainboard der A- oder H- Reihe. Als Speicher reichen 256 GB SSD-Flash.

2. Der Allrounder

Wer viel Leistung für (relativ) wenig Geld möchte, dessen Budget beginnt bei 400 und endet mit rund 900 Euro. Wer kein Videoschnitt betreibt, der bekommt für 400 (als Fertig-PC, Selbstbau ist natürlich billiger) Euro einen Ryzen 3 2400 mit einer RX 570, wenn möglich mit 8 GB VRAM. Zum Thema Arbeitsspeicher sollten ebenfalls mindestens 8, besser 16 GB vorhanden sein. Wer 2 Kerne mehr möchte, kann zu einem AMD Ryzen 5 3600 greifen, den man mit nahezu jeder Grafikkarte paaren kann und der auch genügend Reserven für die Zukunft besitzt. Wer doch ein bißchen Videoschnitt betreibt, für den gibt es den Ryzen 7 2700X mit 8 Kernen, der ebenfalls mit fast jeder Grafikkarte funktioniert. Für diesen Preisbereich empfehle ich einen Mix aus 256 GB SSD und 1 TB HDD Speicher, denn der Rechner startet auf einer SSD wesentlich schneller. Applikationen können dann auf der großen Festplatte abgelegt werden. Das Mainboard sollte hier weder aus X-, Z-, A- oder H-Reihe stammen, aber es empfiehlt sich die B-Reihe. Ein gutes Preis-Leistung-Brett wäre z. B. das Asrock B450 Pro4.  Wer sich hier fragt, wieso ich denn keine Intel-Prozessoren erwähne: Intel hat momentan Lieferschwierigkeiten und Enwicklungsprobleme, was für höhere Preise und langsame Weiterentwicklung sorgt. Wer nun doch eine Intel-CPU möchte, der sollte zum i5-8400 greifen. Gute Grafikkarten für diesen Preisbereich sind momentan von AMD die RX 570, RX 590, RX 5500 und RX 5700. Von nVIDIA lohnen sich die GTX 1650, GTX 1660 Super, RTX 2060 Super und RTX 2070 Super.

3. Die Highend-Workstation

Dieser Preisbereich, der ab 1000 Euro losgeht, ist z. B. der für Videoschnitt-Profis, die mehr Leistung möchten. Für eine Workstation gilt: 32 GB RAM sind Pflicht, der Prozessor sollte mindestens 8 Kerne besitzen und die Grafikkarte sollte die Auflösung 4K mit mindestens 30 fps beherrschen. Gamer, die sich in diesen Preisbereich vorwagen, wollen wahrscheinlich übertakten, was eine Wasserkühlung zur Pflicht macht, einen Prozessor mit mindestens 6 Kernen benötigt und die Grafikkarte WQHD-tauglich macht. Der Prozessor: Ab hier bieten sich Intel und AMD eine Kerne-Schlacht. Die 12 Kerne-Gaming CPU Ryzen 9 3950X versucht sich an Intels i9-9900K(S), im Workstation-Bereich sind das der Ryzen Threadripper 2990WX mit 32 Kernen und Intels Xeon W-3175X mit 28 Kernen und höherem Takt. Zur Kühlung dieser Monster-CPUs sollte eine große Luftkühlung oder All-in-One-Wasserkühlung eingebaut werden. Zum Übertakten braucht man hier zwangsläufig Mainboards der X-oder Z-Reihe, für die Workstation Prozessoren Xeon und Threadripper sind diese anders als bei Gaming-CPUs. Die Sockel heißen hier TR4 und FCLGA 3647. Die Motherboards werden hier ab 100 Euro beginnen. Bei den Grafikkarten ist das Angebot überschaubar, AMD kann hier höchstens noch die RX 5700 XT anbieten, nVIDIA trumpft mit seiner RTX 2080 und 2080 Ti. Für wen Geld keine Rolle spielt, der freut sich bei nVIDIA an der Titan RTX. Speichermäßig traue ich mich nicht eine Empfehlung auszuschreiben, sinnvoll wäre eine 1 TB M.2 SSD und eine 4 TB HDD für die Workstation-Profis. 

Noch ein paar Tipps zum Schluss für all diejenigen, die sich mit dem Gedanken tragen, sich selbst einen PC zusammenbauen zu wollen:

Bestellen sollte man sich alle Komponenten seines Computers bei vertrauenswürdigen Anbietern; auch der Vergleich verschiedener Angebote lohnt sich. Die RTX Grafikkarten beherrschen im Gegensatz zu AMDs Grafikkarten ein Beleuchtungsfeature, genannt Raytracing, das in wenigen Spielen zum Einsatz kommt, die Karten aber auch teurer macht. Achtung: Je nachdem, welche Auflösung der Monitor hat, an dem man den Computer betreibt, werden bestimmte Grafikkarten überflüssig. Gängige Auflösungen sind Full-HD (1920×1080 Pixel, Leistungniveau einer RTX 2060 Super oder einer RX 590), WQHD (2160x 1440 Pixel, Leistungsniveau einer RTX 2070 Super oder RX 5700 [XT]) und 4K (3840 x 2160 Pixel, Leistungsniveau einer RTX 2080 Super/Ti). Alles über den genannten Grafikkarten ist für den Normalanwender überflüssig. Viele Rechner der Officerechner-Preisklasse werben mit einem AMD FX Prozessor, der auf 4 Ghz oder mehr taktet. Dies ist aber eine Falle, der Prozessor ist ineffizient, alt und leistungschwach, gleiches gilt für die leider immer noch angebotene GT 710. Beim Gehäusekauf unterscheiden sich die Geschmäcker. Zu achten ist lediglich darauf, dass auch alle gewählten Komponenten Platz finden. Bei Mainboards gibt es dafür Größenklassen: EATX, ATX, microATX und ITX. Im High-End Segment hat intel seine Core-X Prozessoren, die reichen allerdings nur bis 18 Kerne und sind preisleistungsmäßig unbrauchbar (Sockel: LGA2066). Die Prozessoren verwenden verschiedene  Sockel, die mit dem Mainboard kompatibel sein müssen. Der aktuelle AMD Ryzen Sockel ist AM4, der von intel FCLGA1151. 

Bei aller Faszination und Leidenschaft für moderne Technik darf abschließend noch erwähnt werden, dass sie nur in Maßen den eigenen „Alltag“ bestimmen soll und neben der „Cyberwelt“ auch noch eine andere exisitert, in der sich ein Aufenthalt sehr lohnt! 🙂

Fantasiegeschichte der Klasse 5c: Das verrückte Nachsitzen

Wir, die Schüler der Klasse 5c, haben im Deutschunterricht eine eigene Fantasiegeschichte verfasst und viele Stunden dafür investiert. Herausgekommen ist eine tolle Geschichte, die wir gerne auch der Redaktion unserer Schülerzeitung zur Verfügung stellen möchten.

Viel Spaß beim Lesen wünschen euch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c!

 

Das verrückte Nachsitzen

Ich musste an einem Montagnachmittag nachsitzen, weil ich im Unterricht eingeschlafen bin. „Du musst den ganzen Bücherkeller aufräumen!“, schimpfte mein Lehrer. Ich erwiderte: „Ach Mann, wieso bin ich im Unterricht nur eingeschlafen?“ Missmutig ging ich in den Schulkeller, um ihn wieder auf Vordermann zu bringen. „Charlie, hier ist noch ein altes Buch, das ebenfalls aufgeräumt gehört!“, meinte mein Lehrer, der schnell wieder um die Ecke bog. Ein tiefer Seufzer kam mir über die Lippen und ich blätterte gedankenverloren in den Seiten. Dabei entdeckte ich einen Satz auf Lateinisch, in goldener Schrift. Kaum hatte ich die fremdartigen Worte gemurmelt, wurde alles um mich herum schwarz und ich lag auf einer Wiese.

Ich geriet in Panik und rief umgehend um Hilfe. Viel Zeit, über die Situation nachzudenken, blieb mir allerdings nicht. Ein heller Blitz kam wie aus dem Nichts auf mich zugeschossen und ich verwandelte mich in einen Dinosaurier. Plötzlich sah ich einen seltsamen Mann. „Keiner kommt ungestraft in Voldemorts Land!“, schrie mir ein winziger Kerl mit einem Zauberstab in der Hand entgegen. “Ich bin der Herrscher dieses Landes und ich werde dich töten!“, donnerte es mir entgegen und ich floh so schnell ich konnte. Nach kurzer Zeit stand ich vor einer Burg.

Wie sich herausstellte, handelte es sich hierbei um die Festung Voldemorts, dem Zauberer, dem ich soeben begegnet war und dessen Gesicht auf den vielen Fahnen prangte. Als mich seine Untertanen entdeckten, kamen sie aus der Burg, stürmten auf mich zu und nahmen mich gewaltsam gefangen. Während das Tor hinter mir lautstark wieder zufiel, packte mich kalte Wut. Soldaten warfen mich in ein Verlies. Zornig schnaufte ich und fasste einen Plan. Als es dunkel wurde und die Soldaten eingeschlafen waren, schaute ich mich um und entdeckte einen dunklen Griff, den man auf den ersten Blick nicht erkennen konnte. Nach mehrmaligen Versuchen funktionierte der griffartige Hebel und etwas an der Wand tat sich. Wie von Zauberhand ging eine Tür auf und ich konnte problemlos entkommen. Als ich endlich durch den großen Geheimgang nach draußen gelangte, fand ich mich auf einer großen Wiese hinter der Burg wieder. Direkt vor mir stand Voldemort und funkelte mich böse an.

Er schrie: „Wie bist du bloß aus dem Gefängnis entkommen?“ Der Fiesling fügte noch hinzu: „Ach, das ist mir jetzt auch egal, ich werde dich umbringen!“ Ich konnte das alles einfach nicht glauben, schwankte und war kurz davor, in Ohnmacht zu fallen. Doch plötzlich gab es einen lauten Knall und der Zauberer war verschwunden. Als ich mich umdrehte, raste ein riesiger Feuerball auf mich zu. „Jetzt ist es aus mit mir!“, dachte ich angsterfüllt. Da kam mir ein Geistesblitz: „Ich bin so groß und stark, da kann ich doch den Magier einfach zertrampeln!“ Blitzschnell versuchte ich noch, dem Feuerball auszuweichen, bemerkte aber bald, dass es dafür schon zu spät war und ich meine Trampelattacke nicht mehr umsetzen konnte. Wie aus dem Nichts schoss zu meiner großen Verwunderung ein gigantischer Wasserball haarscharf an mir vorbei und vernichtete in letzter Sekunde den Feuerball Voldemorts. Mittlerweile hatte sich eine große Traube von Zuschauern aus der Burg um uns versammelt. Aus der Menge, die überwiegend Voldemort anfeuerte, trat ein weiterer Zauberer, der zuvor den Wasserball geschossen hatte. Als er näherkam, erkannte ich ihn sofort. Es war mein Lehrer, bei dem ich Nachsitzen sollte. Der zuvor verschossene Wasserball hatte den Feuerangriff des bösen Zauberers abgewehrt, allerdings flog er nun mit voller Wucht auf Voldemort selbst zu. Er wurde an der Brust getroffen und viele Meter zurückgeschleudert. Durch die Attacke verschwand er auf der Stelle, da ihm alle Zauberkräfte genommen waren. Da rief eine weit entfernte Stimme plötzlich meinen Namen.

Ich schreckte auf und fand mich zu meinem Erstaunen mitten im Klassenzimmer wieder. „Charlie, warum musst du auch immer im Unterricht einschlafen? Pass auf, wenn ich etwas erkläre!“, warf mein Lehrer mir vor. Verdattert blickte ich ihn an und stammelte: „Sie waren doch gerade noch ein Zauberer!“ Das Gesicht meines Lehrers färbte sich rot vor Zorn und er rief: „Für diese Frechheit sitzt du heute Nachmittag nach und räumst zur Strafe auch noch den Keller auf! “ „Oh nein, hoffentlich wird es nicht genauso wie in meinem Traum!“, dachte ich mir.

Lyrisches zum Nachdenken: Don`t worry, don`t cry

Don`t worry,

Don`t cry,

eat chocolate and smile,

to negative feelings say bye.

Chocolate is yummy, chocolate is sweet,

good mood comes back to me.

With a piece of chocolate in my right hand,

and a piece of chocolate in my left hand.

Suddenly, there is motivation!

It`s a wonderful sensation!

Chocolate is the best way to make you happy,

and you can forget the bad things more quickly.

Mobbing – nicht tolerierbar!

Es passiert häufiger, als wir denken, und so ziemlich in jeder Schule. Nur wenige bekommen wirklich etwas davon mit, aber für den, der es mitbekommt (oder sollte ich besser sagen abbekommt), ist es die absolute Hölle.

Er ist das Opfer in dieser Geschichte. Aber das Opfer wäre kein Opfer, wenn es keinen Gegner, auch genannt Täter hätte. Der Täter ist es, der das Opfer mobbt. Dem Opfer werden die verschiedensten schlimmen Dinge angetan. Im Extremfall kann es sogar in Gewalt ausarten. Depressionen sind oft eine schlimme Folge, unter denen die Gemobbten zu leiden haben.

Aber wie entsteht Mobbing eigentlich?

Mobbing beginnt langsam. Die blöden Sprüche, die der Täter dem Opfer an den Kopf wirft, beachtet das Opfer zunächst oft nicht wirklich. Doch nach einiger Zeit wird der Kontakt zu dem Opfer vermieden, es wird ausgegrenzt. Es versteht die Informationsverweigerung nicht und sucht das Problem bei sich selbst. Es wird aus Gruppen, Cliquen etc. ausgeschlossen. Mit der Zeit haben sich zwei Fronten gebildet. Die eine Front unterstützt den Täter und der oder die Gemobbte hat nur, wenn er oder sie Glück hat, einen Verteidiger. Es wird psychische und im Extremfall sogar physische Gewalt angewendet und dem Opfer geht es von Tag zu Tag schlechter. Oft wollen Betroffene gar nicht mehr zur Schule gehen, ziehen sich zurück und haben Albträume. Außerdem sinkt das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein.

An alle Mobbingopfer: Was kann man tun?

Suche dir Hilfe. Mobbingopfer trauen sich oft nicht zu sagen, dass sie gemobbt werden, weil sie sich schämen. Aber je später sie etwas sagen, desto schlimmer wird es.

Schäme dich nicht. Zeige, dass du dich nicht mobben lasst. Sei stark und gib nicht auf. Schließlich bist du auch nicht allein. Es gibt immer jemanden, der dich unterstützt, wie zum Beispiel die Eltern. Versuche, so gut es geht, die Sprüche und Taten des Täters zu ignorieren und nicht zu nah an dich heranzulassen. Wenn es dir zu viel wird, mache eine deutliche Ansage und werde zum (gewaltlosen) Kämpfer.

Ich habe diesen Text nicht geschrieben, um Mobbing zu erklären. Ich habe diesen Text an die Täter geschrieben, damit sie sehen, was sie dem Opfer antun und dass es nicht dauerhaft unbemerkt bleibt!