Philosophisches zum Nachdenken: Der Optimist, der Pessimist, der Possemist?

Vielleicht kennt ihr Jack Reacher. Er ist eine berühmte Film- und Buchfigur und auch die Hauptperson der Handlungen. Ich habe, um ehrlich zu sein, weder die Filme gesehen noch die Bücher gelesen. Ein Spruch jedoch von Jack (Tom Cruise), hat mich neugierig gemacht: „Hope for the best, plan for the worst“, sagte er. Eine Mischung aus einem Optimisten und einem Pessimisten, ein Possemist! Gibt es das, eine Mischung aus Optimismus und Pessimismus? Wo ist der Unterschied? Ist Optimismus immer besser als Pessimismus?

Eine Mischung aus Pessimismus und Optimismus gibt es durchaus. Die meisten denken jetzt wahrscheinlich an den Realisten. Das ist nicht verkehrt und auch ich finde das ganz richtig. Ich habe eine Internetseite gelesen, in der der Pessimist als Realist dargestellt wurde. Dieser Meinung bin ich nicht. Ein Pessimist ist eine Person, die nur die Gefahren und Probleme in einer Sache sieht. Er sieht zum Beispiel nur die Kälte im Winter, nicht die schöne Landschaft – oder nur die Dornen einer Rose. Ein Realist hingegen hat etwas von beiden Seiten. Er könnte sich zwar über die Kälte im Winter ärgern, zieht sich dann aber doch warm an und geht raus. Ein Realist sieht die Dornen einer Rose, ist vorsichtig und schneidet sie ab. Und jetzt denkt mal nach. Wer ist der Realist? Der Optimist? … Ich sag´s euch: Der Realist ist der Possemist. Eine Mischung aus Pessimist und Optimist. Als ich dem Realisten diesen Namen gab, hab ich mir was dabei gedacht. „possem“ kommt aus dem Lateinischen, abgeleitet vom Wort „posse“. Das bedeutet können. „Possem“ ist der Konjunktiv Imperfekt zu diesem Wort und heißt auf Deutsch „ich könnte“. Das passt doch zu so einem Realist, oder? Er könnte eine Sache machen wie ein Optimist, er könnte es aber auch nicht machen wie ein Pessimist. Die perfekte Mischform aus den beiden Typen!

Der Unterschied zwischen Optimist und Pessimist ist ganz einfach: Der Optimist sieht in jedem Problem eine Aufgabe und letzterer sieht in jeder Aufgabe ein Problem. Das besagt ein Spruch und ich bin voll seiner Meinung. Während der Optimist hartnäckiger ist und versucht schwierige Ziele zu bewältigen, bleibt der Pessimist auf dem Boden der Tatsache stehen. Seine Einstellung ist negativ und vor allem vorsichtig. Bei einem guten Bauchgefühl in der Klausur freut sich der Pessimist lieber nicht zu früh, er könnte ja schließlich enttäuscht werden. Der Optimist freut sich, dass es so toll gelaufen ist. In diesen beiden Sätzen steckt ein weiterer Unterschied zwischen diesen beiden Typen: Optimisten haben gelernt, mit Fehltritten, Verlusten etc. umzugehen, während der Pessimist schon vorher das Schlimmste erwarten, damit er den Schock nicht ertragen muss. Vielleicht könnte man nach diesen paar Zeilen schon denken, dass der Optimismus besser ist als der Pessimismus. Logisch, Optimisten sind Kämpfer, sie geben nicht auf, erreichen die Ziele, die sie erreichen wollen und können mit Stress umgehen. Doch sehen wir es mal aus den Augen der Pessimisten. In gewissem Sinne ist er nämlich klug. Er ist nämlich vorsichtig. Bevor er sich in riesige Projekte stürzt, überlegt er erst einmal, ob die Arbeit tatsächlich was bringt. Er lässt die Finger von komplizierten Dingen, wenn er das Gefühl hat, dass es keinen Sinn hat. Damit will ich nicht sagen, dass der Pessimist faul ist. Ich will damit sagen, dass er sogar in manchen Dingen überlegter und vorsichtiger vorgeht, damit er keine Enttäuschungen verkraften muss.

Was ist denn nun die richtige Einstellung?

In unserer Gesellschaft ist der Optimismus beliebter und besser angesehen. Doch auch er hat seine Grenzen. Übertriebener Optimismus ist auch nicht gut. Wie gesagt haben Optimisten eine Tendenz dazu sich hartnäckig für Problemlösungen einzusetzen. Sie strengen sich an und kämpfen und werden am Ende manchmal enttäuscht. Sie können zwar mit dem Gefühl umgehen, aber irgendwann verspürt auch der Optimist die Enttäuschung. Einen richtigen Typen gibt es, denke ich, nicht. Jeder sollte die Einstellung haben, die ihm beliebt. Ich zum Beispiel bin ein Possemist, mit einer Neigung zum Optimisten. 🙂

PS: Der Text basiert nicht ganz auf wissenschaftlichen Fakten. Der Großteil ist meine Meinung.

PPS: Bitte sagt zu niemandem, dass ihr ein Possemist seid, denn dieses Wort existiert nicht!

Selbstgespräche

Manche singen unter der Dusche, andere murmeln wirre Zahlen vor sich hin und wieder andere führen ganze Dialoge mit sich selbst. Autofahrer sind ein gutes Beispiel dafür. Sie schimpfen und fluchen über den Verkehr und vergessen dabei völlig, dass sie ganz allein im Auto sitzen.

Auch ich bin ein Beispiel. Ich rede zwar nicht, wenn ich Gedichte oder Texte verfasse, aber wenn ich lerne, könnte man denken, ich telefoniere. 10 mal hintereinander rattere ich Formeln runter, während ich in meinem Zimmer hin- und hergehe, pauke Bio, bis ich „den Stoffwechsel in der Zelle“ endlich drinnen hab. Laut. Ich weiß, lustige Vorstellung. Aber ich bin nicht die einzige, die mit sich selbst redet. Bei kleinen Kindern ist das völlig normal und auch die meisten Erwachsenen führen ein Gespräch mit sich. Doch warum machen so viele Leute das? Es ist doch komisch. Wenn man dabei erwischt wird, wird man komisch angeschaut. Was bringt es? Hat es irgendwelche Vorteile, laut vor sich hin zu reden, anstatt leise zu sein?

ALSO: Ich habe recherchiert. Selbstgespräche sind nicht nur nicht verrückt, sondern auch gesund. Wer mit sich selbst spricht, wenn er/ sie wütend, traurig oder frustriert ist, muss keine unangenehmen Emotionen in sich hineinfressen. Raus mit dem Mist. Fluche, schimpfe, argumentiere, schreie. Es ist gesund. Schreien baut sogar Druck und Stress ab. Es ist besser als mit unangenehmen Gefühlen ins Bett zu gehen. Das kann sehr auf die Psyche gehen und letzten Endes sogar krankhaft werden (Jähzorn, Wut …) Aber keine Sorge, wenn du einmal genervt schlafen gehst, passiert nichts. Da muss in deinem Körper schon mehr los sein und die Zeitspanne muss auch länger sein.

Doch man kann eigentlich auch prima mit sich selber diskutieren. Unklare Gedanken in Worte fassen, schwierige Entscheidungen mit sich selber zu diskutieren ist der optimale Weg zur Lösung.

Tatsächlich erzielt man auch bessere Erfolge, wenn man mit sich selbst redet – Schade, dass man in Prüfungen nicht reden darf. Nächstes mal, wenn ein Lehrer meint, dass ich schummle, sage ich einfach, dass ich Selbstgespräche führe, weil das die Konzentration fördert. 🙂 – Dass die Ergebnisse derjenigen besser waren, die mit sich selbst reden durften, konnten sogar Psychologen feststellen.

Das Reden mit der eigenen Person hat noch weitere Vorteile. Es kann sogar die eigene Leistungsfähigkeit steigern. Das kann ich mir durchaus vorstellen. Ich komme wahrscheinlich eher auf ein richtiges Ergebnis, wenn ich mit mir selber diskutiere. „Muss ich hier mal rechnen? Nein, ich muss hier den Logarithmus anwenden…“ Besser als stumm vorm Heft zu sitzen. Außerdem hilft es Stress abzubauen und lindert Aggressionen. Also, raus damit!

Ich führe jetzt auch ein Selbstgespräch und möchte nicht gestört werden. Das war natürlich nur Spaß, ich lerne Chemie, aber so könnte man es auch ausdrücken. 🙂

Philosophisches zum Nachdenken: Do not compare

Es war einmal eine Welt, in der waren alle Menschen gleich. Ihre Interessen waren gleich, genauso wie ihre Verhaltensweisen. Auch ihre Freizeitaktivitäten unterschieden sich nicht. Sie taten das, was alle taten. Das war ihr Leben. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann tun sie das noch heute.

Keine Angst, ihr habt nicht gerade meinen kürzesten Blogbeitrag gelesen, den ich je geschrieben habe. Das alles sollte als Beispiel dienen. Versetzt euch mal in die Lage dieser Welt… Langweilig, gell? Keine Abwechslung, keine Unterschiede, einfach nichts Neues. Man könnte den kurzen Text mit unserer derzeitigen Lage in der Welt vergleichen. Alle Menschen beschweren sich über dasselbe, jeder verhält sich gleich und so weiter. Aber das ist nicht der Punkt, auf den ich hinauswill. Der Text sollte darstellen, wie es wäre, wenn alle Menschen gleich wären und jeder das tut, nur weil es der andere auch tut. Es geht um Vergleiche.

Ich habe eine Freundin, bei der mir aufgefallen ist, dass sie sich ständig mit einer Klassenkameradin vergleicht. Immer behauptete sie, dass das Mädchen so viel schlauer sei als sie und dass sie so viele Talente habe, während sie gefühlt nur eins hat und so weiter.

Ich glaube, es geht nicht nur meiner Freundin so. Viele Menschen vergleichen sich und sind neidisch auf das Können oder die Talente anderer. „Neid ist die höchste Form der Anerkennung“, besagt ein Spruch. Das stimmt auch. Stell dir mal vor, jemand wäre neidisch auf dein Talent. Wärst du nicht stolz drauf? Wusste ichs doch! Neid zu verspüren, tut weh, ihn zu bekommen ist dafür umso schöner. Jeder Mensch hat irgendwas, worauf ein anderer neidisch sein könnte. Wirklich jeder. Es ist nämlich so, dass es jeden Menschen nur ein einziges Mal auf dieser Welt gibt und keine Person ist wie die andere. Es gibt immer Unterschiede. Jeder kann etwas anderes, jeder sieht anders aus und jeder ist etwas bBesonderes .  Neid ist also die eine Sache, falls du dich mit einer Person vergleichst.

 

Du musst dir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass du ein eigenständiger und selbstbewusster Mensch bist. Zwei Blumen im Garten fragen einander auch nicht, was sie machen. Sie blühen einfach. Strahle mit deinem ganzen Können, deiner ganzen Freude und dem Inneren Licht. So wirst du aufblühen, indem du deinen eigenen Weg gehst, tust was du für richtig hältst und deine eigenen Entscheidungen triffst. Wie die Blumen im Garten.

Falls du zu den Menschen gehörst, die sich gerne vergleichen: Wärst du wirklich glücklich mit dem Leben des anderen? Klar kann es sein, dass er oder sie bewundernswerte Talente hat. Meine Freundin ist mathematisch sehr begabt. Sie sieht Zahlen und ist in ihrer Welt. Ich bin eine Niete. Ich sehe Zahlen und suche den Taschenrechner. Sie ist dann auf ein Gymnasium gegangen, das einen mathematischen Zweig hatte. Stellt euch mal vor, ich hätte mich mit ihr verglichen, na holla die Waldfee! Ich wäre ihr womöglich aufs mathematische Gymnasium gefolgt, damit ich beweisen kann, dass ich genauso gut bin wie sie. Gott sei Dank bin ich nicht auf einem mathematischem Gymnasium. Grusel! Was ich damit sagen möchte ist, dass Vergleiche dich dazu bringen können zu vergessen, was du wirklich willst und wer du bist.

„Vergleiche die nie mit anderen Personen, sondern mit der Person, die du noch gestern warst“. Guter Spruch. Denn auch du wirst immer besser, nicht nur die anderen. Ruf dir das immer ins Gedächtnis und geh deinen Weg, so wird alles gut.

Ein Wintergedicht

Ich habe vor ein paar Tagen mit meiner Oma telefoniert und sie erzählte mir von einem polnischen Dichter. Der Mann verstarb leider vor kurzem, doch seine Bücher und Gedichte, die er in seiner Lebenszeit schrieb, gibt es immer noch zu kaufen. Er hieß Janusz Szuber und war nicht nur Dichter, sondern auch Lyriker und Autor.

Meine Oma erzählte mir, dass er in seinen Gedichten teilweise über die natürlichsten Dinge geschrieben hat, wie zum Beispiel über Nebel. Mich persönlich hat das sehr fasziniert. Das muss man doch erst mal können, über die normalste Sache der Welt ein Gedicht zu verfassen. Ich habe ihn „gegoogelt“, doch irgendwie habe ich kein Gedicht gefunden. (Ernsthaft jetzt: Warum nicht???) Doch ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie sehr viel Fantasie, Gefühl und Aufmerksamkeit enthalten. Ich kann mir vorstellen, dass Janusz Szuber ein sehr aufmerksamer und lebensfroher Mensch war, der die Welt auf seine Weise gesehen hat. Mein Respekt, ehrlich.

Wer so viel Motivation und Inspiration hat, dass er aus etwas Selbstverständlichem ein Kunstwerk machen kann… Wow! Ich schreibe eher über Emotionen, das Leben und das Selbstbewusstsein. Ab und an stelle ich eine Glosse oder einen Sachtext in den Blog, aber mir ist, glaube ich, noch nicht der Gedanke gekommen, über Nebel ein Gedicht zu verfassen, wie Janusz Szuber es gemacht hat. Hm.

Man könnte es ja mal versuchen. Könnte schwierig werden. Es erfordert schließlich viel Aufmerksamkeit und Konzentration, über etwas so Normales zu schreiben. Aber warum nicht? Hier ist mein erstes Gedicht über etwas „komplett Normales“:

 

Wie im Traum erscheint die Welt

Umhüllt von einer weißen Decke.

Unter weißem Zucker ist´s versteckt.

Jeder Baum, jede Blume, jede Hecke.

 

Es ist kein Regen, der da fällt.

Ganz weiß, ganz rein.

Jeder Kristall so einzigartig

und doch so klein.

 

Eine Welt aus Kristall.

Wie auf meinen Bildern, die ich mal‘.

Alles Kristall. Oder doch Diamant?,

das sich spiegelt im Licht,

an den Bäumen, im Dickicht.

 

So schön, so zerbrechlich,

im Anblick unvergesslich.

Alles träumt, alles schläft,

nur du bleibst ganz unbemerkt.

 

Schau dich einfach nur um,

überall um dich herum.

Du bist die einzige Person in einem Paradies.

Aus Kristall und Diamant.

Und doch so zerbrechlich wie Glas.

Das innere Licht

„In der Yoga-Philosophie gibt es das Bild des inneren Lichts, das immer in dir leuchtet und nicht beeinflusst ist von äußeren Umständen oder den Reaktionen anderer Menschen. Dein inneres Licht kann nie ganz erlöschen, es gibt immer einen Teil in dir, der nicht verletzbar ist. Achte heute einmal ganz besonders auf dein inneres Licht und lächle dir selbst zu. Das schafft Klarheit, Wärme und Gelassenheit.“

Spruch von einer Inspirationskarte

Ich habe Inspirationskarten mit sehr weisen und motivierenden Sprüchen. Jeden Tag ziehe ich eine Karte aus der Box und immer steht ein neuer Satz oder eine neue Weisheit darauf. Heute war dieser kurze Text auf der Karte und ich finde ihn irgendwie interessant. Ich befasse mich viel mit Charakter, Emotionen, Selbstbewusstsein etc. , aber von einem inneren Licht habe ich tatsächlich so noch nie gehört. Darum dachte ich, dass es höchste Zeit ist mal ordentlich nachzulesen und den Spruch zu überdenken.

Ich stelle mir das innere Licht irgendwie so vor: Wenn wir so richtig fröhlich sind, strahlt das innere Licht. Es leuchtet und scheint und man kann es in den Augen sehen. Das innere Licht ist dann nicht nur eine kleine Flamme, sondern eine Sonne. Darum gibt es vielleicht auch den Begriff „Sonnenschein“ für eine Person, die immer fröhlich ist und oft lacht. Das innere Licht dieses Menschen leuchtet immer in den hellsten Farbtönen. Wenn wir traurig sind, wird aus dem inneren Licht eine kleine Flamme. Es erlischt aber nie ganz. Es hält uns aufrecht, damit wir nicht zusammenbrechen. Das innere Licht verkörpert also die Freude des Lebens und die Hoffnung, dass alles wieder gut wird, auch wenn wir es gerade nicht glauben. So verstehe ich es. Mal schauen, was das Internet sagt.

Interessant. Es ist genau, wie ich vermutet habe. Bestimmt kennt jeder so eine Person, die von innen heraus strahlt, oder? Genau, und DAS ist das innere Licht, das in der Yoga-Philosophie beschrieben wird. Das Internet beschreibt solche Personen als Menschen, die mit dem Leben verbunden sind. Und DAS ist es, was andere spüren. Die Personen, bei denen das innere Licht immer „brennt“ sieht man oft als authentisch und in sich ruhend, heißt es im Internet. Und wenn ich so überlege, stimmt das. Man merkt es einfach, wenn eine Person mit ihrem Leben rundum zufrieden ist. Sie ist immer so fröhlich und das ist ansteckend! 🙂

Die Quäker:

Ich hab aber auch noch was anderes gefunden. Das geht in die religiöse Richtung. Es betrifft die Quäker. Das Quäkertum ist eine kleine religiöse Gemeinschaft mit christlichen Wurzeln. In Deutschland gibt es kaum Quäker. Es gibt nur, festhalten, 300! Die meisten Quäker leben in England, Nordamerika und Afrika. Im Quäkerglauben gibt es auf jeden Fall ebenfalls ein inneres Licht. Es hat sogar verschiedene Namen. Es wird auch Gott, das Göttliche, innerer Jesus oder das Gute im Menschen genannt. Die Quäker glauben, dass dieses Licht zu verstehen hilft, dass jedes Leben wertvoll ist. Wie auch in der Yoga-Philosophie wird beschrieben, dass es immer leuchtet und nie ganz erlischt. Wenn man als Quäker lebt, sieht man in jedem Menschen das innere Licht.

Ich finde es interessant. Ich habe erstens gar nicht gewusst, dass es einen Teil in mir gibt, der nicht verletzbar ist. Wenn ich so richtig traurig oder enttäuscht bin, denke ich teilweise, dass die Welt untergeht. Dass irgendwas in mir nicht verletzt ist? Vergiss es! Zweitens habe ich nicht gewusst, dass es das innere Licht der Yoga-Philosophie ist, was Menschen, die mit dem Leben verbunden sind, so erstrahlen lässt. Ich kenne solche Menschen und sie sind mir von Anfang an sympathisch. Na klar, wer von innen heraus strahlt, strahlt auch nach außen. Und das ist schön.

Lyrisches zu Weihnachten

Weihnachten naht.

Ist alles parat?

Ich meine, sind wir bereit?

Ist es so weit?

 

2020?

Mühselig, langweilig und irgendwie stressig.

Nichts hat geklappt, nichts hat gepasst

und jeder hatte die Situation einfach satt.

Ich gebe zu, auch ich war genervt.

Ich meine, wer war das nicht?

Schulschließung, Restaurantschließung und kaum ein Lichtblick

 

Doch nun ist Weihnachten da.

Weihnachten, das Fest der Liebe.

Weihnachten, das Fest der Hoffnung.

Weihnachten, das Fest der Fröhlichkeit.

Nur für die paar Tage den Stress einfach mal sacken lassen.

Einfach mal entspannende Sachen machen.

Mit der Familie lachen.

Und alles vergessen.

Weihnachten ist ruhig.

Weihnachten ist genussvoll.

Weihnachten ist hoffnungsvoll.

Alle negativen Gedanken sind an diesen Tagen verschollen.

Und das wünsche ich euch. Macht das beste aus diesem Weihnachten. Ich wünsche euch wunderschöne und entspannte Weihnachtsferien und ein tolles neues Jahr 2021.

Mit diesem schönen und besinnlichen Gedicht von Jasmin Kainz verabschiedet sich auch die Redaktion der Schülerzeitung von euch. Auch wir wünschen allen für die letzten Tage viel Kraft – und danach Erholung, Gesundheit und schöne Stunden im (kleinen) Kreis der Familie!

Die Redaktion der Schülerzeitung