Das Leben im Mittelalter – Teil 1: die „Hexen“ Agnes Bernauer und Veronika Zerritsch

Die neue Reihe „Leben im Mittelalter“ stammt von der Klasse 7c, die im Rahmen ihrer Recherchen zum Mittelalter im Fach Deutsch unterschiedliche Beiträge für die Schülerzeitung liefert. Herzlichen Dank dafür!

Die „Hexen“ Agnes Bernauer und Veronika Zerritsch

von Veronika Hofer und Julia Spierer

Was sind eigentlich Hexen? Hexen waren nach dem Volksglauben nicht nur Frauen, die Medikamente aus Kräutern herstellten, lesen und schreiben konnten. Ihnen wurde vielmehr vorgeworfen, dass sie einen Pakt mit dem Teufel hatten.

40.000 bis 60.000 Menschen wurden schätzungsweise in ganz Deutschland als Hexen verbrannt. Eine davon war Agnes Bernauer. Sie wurde am 19. Januar 1411 in Augsburg als Baderstochter geboren (ein Bader war im Mittelalter der Besitzer einer Badestube). Agnes wurde von vielen Leuten nicht „Agnes“, sondern „Anna“, „Angela“ oder sogar „Engel von Augsburg“ genannt, weil sie so schön war.

Sie lernte 1428 bei einem Turnier den Herzogssohn Albrecht I. von Bayern-München kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und er nahm sie als seine Geliebte mit an den Münchner Hof. Im Jahr 1432 oder 1433 heirateten sie heimlich. Noch vor der Hochzeit bekamen sie zusammen ein Kind, Sybilla.

Agnes, Albrecht und Sybilla zogen darauf in die Blutenburg (München Obermenzing), wo sie ihre Heirat öffentlich machen wollten. Albrechts Vater Herzog Ernst III. war mit ihrer aber Ehe nicht einverstanden, da deren Tochter Sybilla nicht erbberechtigt war, denn ihre Eltern kamen aus unterschiedlichen Ständen. Herzog Ernst III. wollte, dass Albrecht eine Herzogstochter heiratete. Albrechts Onkel Heinrich und er planten deshalb, wie sie Agnes umbringen konnten.

Heinrich ging mit Albrecht jagen, damit Agnes alleine zuhause war. Albrechts Vater ging zu ihr und ließ sie verhaften. Er wollte, dass sie sich von Albrecht scheiden lässt. Wenn sie sich weigern sollte, würde er sie wegen Liebes- und Schadenszaubers anklagen und Agnes als Hexe verurteilen. Und dies tat er auch: Agnes Bernauer wurde am 12. Oktober 1435 von der Äußeren Straubinger Brücke in die Donau geworfen. Erst konnte sie nah ans Ufer schwimmen, um sich zu retten, doch als ein Mann das sah, wickelte er ihr eine lange Stange ins Haar und ertränkte sie.

Als Albrecht das bemerkte, wurde er sehr wütend und wollte Krieg mit seinem Vater. Aber man konnte ihn doch davon abhalten. Zu Ehren von Agnes finden alle vier Jahre die Agnes-Bernauer-Festspiele in Straubing statt. Es gibt auch eine Agnes-Bernauer-Torte.

Auf Schloss Blutenburg steht heute eine Bronze-Stele, die an die Liebe zwischen Herzog Albrecht und Agnes Bernauer erinnert.

Veronika Zerritsch wurde als letzte Hexe in Bayern verbrannt. Sie wurde 1740 geboren und am 2. Januar 1741 in der Sankt-Jodok-Kirche in Landshut getauft. Veronika verlor ihren leiblichen Vater schon sehr früh, er starb 1749. Doch ihre Mutter heiratete ein Jahr darauf schon wieder einen neuen Mann. Sie starb kurz nach ihrer Hochzeit und ihr Stiefvater verjagte Veronika, als sie erst 12 Jahre alt war.

Sie bettelte in Landshut, Freising und Mühldorf am Inn, um zu überleben. Nach einiger Zeit gelangte sie zu Verwandten aus Straubing und Veronika durfte zunächst bei ihnen leben. Diese schickten sie aber im Oktober 1753 ins Landshuter Heilig-Geist-Spital. Ein Jahr später riss sie von dort aus und durfte bei einer Frau Leutnant als Kindermagd leben und arbeiten.

Diese erwischte sie aber dabei, wie sie mit einem Messer an einer Wiege eines Kindes stand. Der Bürgermeister brachte sie daraufhin sofort zurück ins Spital. Veronika bat um Heilung von Besessenheit und gestand dem Bürgermeister, dass sie Hostienfrevel begangen hatte (Hostienfrevel ist, wenn man Hostien zerschneidet, um die Marter Jesu Christi bei der Kreuzigung zum Hohn nachzuvollziehen).

Im März 1755 wurde Veronika verhaftet und eingesperrt. Bei ihrer Befragung gestand sie einen Pakt mit dem Teufel und, dass sie um 3:00 Uhr nachts durch das Aufsagen eines Zauberspruches ein Gewitter verursacht hatte. Sie wurde dann mit 15 Jahren am 2. April 1756 als Hexe verbrannt. Die Hintergründe ihres Geständnisses liegen im Dunkeln, höchstwahrscheinlich geschah es aber – wie die meisten Bezeugungen – unter schlimmer Folter.

Übrigens: Im Band der Comic-Reihe „Landshuter Stadtgeschichte“ wird das Schicksal von Veronika Zerritsch in einem eigenen Kapitel aufgegriffen. Nähere Informationen findet ihr unter nachfolgendem Link: http://www.landshut.de/portal/kultur/aktuelle-kulturnachrichten/stadtcomic.html

Lyrisches zum Nachdenken: Die Rose

Er schenkte mir eine rote Rose.

Rot für das Blut.

Rot für die Liebe.

Sie hatte Dornen und wunderschöne Blütenblätter.

Dornen für die Gefahr.

Blätter für die Schönheit.

Sie bog sich leicht in meiner Hand.

Ich brachte sie durch eine Vase wieder zum Stand.

Sie brauchte Wasser.

Ich musste sie pflegen, sonst hielt sie nicht lang.

Das Wasser für die gemeinsame Zeit.

Das Biegen für die Zerbrechlichkeit.

Ich kümmerte mich jeden Tag um sie,

gab ihr alles, was sie benötigte.

Als Dank dafür, blühte sie auf,

sie hielt es ewig bei mir aus.

Das Kümmern dafür, dass man einander nicht vergisst.

Das Aufblühen dafür, dass alles gut wird, wenn du genug für sie da bist.

Die Liebe ist wie eine rote Rose.

Kunst aus dem Klassenzimmer – The Witcher

„Toss a coin to your Witcher, oh Valley of Plenty …“

Das Bild enstammt der künstlerischen Feder von Selina Schramm, Klasse 9b, in Anlehnung an die Kunstfigur „The Witcher“. Eine digitale Kopie durfte unsere Redaktion mit Genehmigung durch Selina Schramm zur Veröffentlichung auf unserer Seite erstellen. Vielen Dank dafür!

Pachelbel VIER.NULL und die Klasse 7a des Gymnasiums Seligenthal

Das ist PACHELBEL VIER.NULL

PACHELBEL VIER.NULL ist ein digitales Mitmachprojekt für jeden, der ein Instrument spielt oder singt! Im Zentrum steht der prominente „Kanon in D“ von Johann Pachelbel, eine der mutmaßlich bekanntesten Melodien. Bestimmt hast du sie ebenfalls bereits in einer der vielen Ausführungen, Bearbeitungen oder Adaptionen gehört. Hier findest du eine eigenwillige Version aus dem sog. Bluegrass:

Was du wahrscheinlich, wie wohl die Mehrheit, nicht weißt: Johann Pachelbel (1653 – 1706) stammt nicht einfach nur aus Nürnberg, sondern hat in seiner Geburtsstadt einen Großteil der Zeit als Organist und Komponist an der Sebalduskirche mitten in der Altstadt gearbeitet, ist in seiner Heimatstadt auch gestorben und dort auf dem St. Rochusfriedhof begraben. Was liegt für die Nürnberger Symphoniker mit Chefdirigent Kahchun Wong und BR-Klassik da näher, als den Pachelbel-Ohrwurm aufzugreifen und ihn in Kombination zum klingenden Botschafter ihrer Heimatstadt zu erklären?

Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a, haben den Kanon einstudiert und ihn zusammen als Orchester vor der Kamera aufgeführt. Das haben wir natürlich nicht alleine geschafft, sondern mit freundlicher Unterstützung von Margit Schleinkofer, der Musiklehrerin unseres Gymnasiums.

Falls wir dich auf den Geschmack gebracht haben, schau‘ dir doch hier unsere Versionen an:

 

Pro Einsendung wurden übrigens 40 Euro an Sternstunden e.V. gespendet. Diese Organisation hilft und unterstützt Kinder. Also hat sich die Teilnahme in jeder Hinsicht gelohnt. Insgesamt kamen 8040€ an Spendenerlös zusammen.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Katerina Tasovski.

Lyrisches zum Nachdenken: You do it :)

Ich saß in meinem Zimmer,

die Füße auf dem Tisch, auf der Couch sitzend, wie immer.

Morgen sollten wir in der Schule einen Test schreiben,

ob ich lerne, beantworten die Zeilen, die ich schreibe.

Warum sollte ich lernen?

Warum sollte ich so viele Sachen mir merken?

Ich sage dir eins:

Was du hast, ist Motivationslosigkeit.

Ich versuch dir zu helfen,

hoffe, dass die Zeilen genau deinem Problem gelten.

Was willst du in der Zukunft erreichen?

Du kannst ihr nicht ausweichen.

Lerne für dich, lerne für dein Ziel.

Du wirst es schaffen, du wirst überrascht sein von dir.

Auch wenn du das nicht glaubst,

dir gerade selber nicht traust,

sage ich dir eins:

Sie geht vorbei, diese Zeit

und dann zeigst du allen, was du kannst,

dass du noch viel mehr drauf hast,

dass du das für dein Ziel im Leben machst,

dass du es einfach kannst.

Die Geschichte von dem kleinen Mädchen (eine etwas andere Weihnachtsgeschichte)

Es war einmal vor langer Zeit ein kleines Mädchen, das nichts besaß, außer die Kleider am eigenen Leib. Eltern hatte es nicht mehr, doch es war warmherzig und gut. Obwohl es selber nichts besaß, teilte es alles, was es selber gebrauchen könnte. So hatte es zum Beispiel sein einziges Paar Handschuhe hergegeben. Allein ging es durch den schneebedeckten Wald. Es war sein Zuhause. Es fühlte sich traurig, doch es war nicht verzweifelt, denn es hatte nie den Glauben an das Gute verloren. Es verstand nicht, warum in der Stadt so viele leuchtende Ketten hingen. Welchen Grund hatten die Menschen, zu dieser Zeit so viel zu lachen? Was war jetzt für eine Zeit? In der Hoffnung, den Grund für das laute Gelächter herauszufinden, machte es sich auf den Weg in die Stadt. Alle Menschen schauten das kleine Mädchen komisch an, tuschelten und wichen ihm aus. War es wirklich so anders? Gut, es hatte nicht die feinste Kleidung an, weil es keine andere hatte. Die Haare waren zerrupft, weil es keinen Kamm besaß, aber es war doch auch nur ein Mensch, dachte es bei sich und war geschockt über so viel Abneigung der vielen Menschen auf diesem … ja … wo war es eigentlich? Es war dem Gelächter gefolgt und schließlich zu einem großen Platz gekommen. Es hatte nie lesen gelernt und konnte deshalb das Eingangsschild nicht lesen. Es erkannte ein großes W, ein E und ein I folgten – und konnte das nächste ein H sein? Es versuchte weiter das lange Wort zu entziffern, doch dann wurde es grob in den Markt gestoßen. Es stand hier nur im Weg, wurde dem armen Mädchen gesagt. Und nun war es hier. Ihm war sehr kalt und plötzlich sah es einen Stand, der warme Getränke anbot. Das kleine Mädchen fragte danach, doch der Verkäufer lachte nur laut auf und sagte laut: „Du siehst nicht so aus, als ob du auch nur eine goldene Münze bei dir hättest!“ Die umherstehenden Menschen brüllten vor Lachen, als das Mädchen dem Verkäufer stattdessen sein zweites kaputtes Oberteil anbot. Es ließ den Kopf hängen und plötzlich überkam es eine unendliche Einsamkeit. Im Wald hatte es sich immer mit den Tieren unterhalten, hatte überlegt, was sie ihm wohl sagen wollten, aber hier … Waren das wirklich Menschen? Das konnte nicht sein, das durfte nicht sein! Tränen kullerten auf einmal über seine schmutzigen Wangen und es wollte gerade davonlaufen, als jemand nach seiner Hand griff. Es drehte sich um, doch blickte immer noch weinend zu Boden. „Sieh mich an.“, sagte derjenige. Aha, es war ein Mann. Langsam blickte es an dem Mann hinauf. Warum war es plötzlich so still geworden? Die Person war äußerst edel gekleidet. Ein samtener roter warmer Mantel und … oh Gott … eine Krone. Das musste bedeuten, dass das der König war. Erschrocken blickte das Mädchen erst ihn an, dann sah es, dass die Menschenmenge sich verbeugte. Es wollte es ihr gleichtun, doch dummerweise riss dabei das sowieso schon kaputte Oberteil. Die Leute konnten sich nicht mehr halten, sie fingen wieder zu lachen und zu brüllen an. Es warf dem König einen entschuldigenden Blick zu, doch der lächelte nur warm und bestrafte den Rest der Menge mit Blicken, die kälter aussahen als der Boden unter des Mädchens halbnackten Füßen. Die Menge verstummte. Verwirrt blickten sie den König an. Der jedoch ging zu der Person, die am lautesten gelacht hatte und verlangte nach seiner Jacke. Dann ging er zum Stand mit den Getränken und kaufte einen warmen Kräutertee. Das Mädchen war verwirrt und wusste nicht, was es tun sollte. Es konnte doch sowieso nichts hergeben. Doch dann kam der König zu dem Mädchen und bot ihm den Tee und die Jacke an. Das Mädchen wollte es nicht annehmen, weil es das nicht bezahlen konnte und weil der Mann die Jacke sicher selber brauche. Der König lächelte das Mädchen mit warmen Augen an, drehte sich zu der Menge und sagte: „Seht ihr, wie sie ist und wie ihr seid? Ihr habt nur euer eigenes Wohl im Kopf, während ihr jeden Tag mehr vergesst, dass es auch noch andere Menschen gibt. Vor allem jetzt zur Weihnachtszeit solltet ihr daran erinnert werden, dass nicht nur ihr existiert. Weihnachten ist das Fest der Güte und der Liebe und des Zusammenseins. Es geht nicht darum, einander irgendwelche Geschenke zu machen, es geht darum, anderen Menschen eine Freude zu machen, egal wie. „Und sie“, er zeigte mit dem Finger auf das kleine Mädchen, „verdient ein Weihnachtsgeschenk, wie ihr es euch nie erträumt hättet. „Vielleicht ein Paar Handschuhe?“, dachte das Mädchen, doch erinnerte sich dann selbst daran, dass das nur eine Rede war, die die Menschen schnell wieder vergessen würden. „Sie wird bei mir im Schloss leben, die beste Kleidung bekommen und alles , was sich ein Mädchen wünscht. So, jetzt könnt ihr weiter EUER Weihnachten feiern.“ Das Mädchen war so aus dem Häuschen, dass es mit vor Tränen nassen Augen und einem Lächeln, das aus allertiefstem Herzen kam, nichts sagen konnte außer: „Danke.“ Der König lächelte zurück und sagte: „Frohe Weihnachten.“

Lyrisches zum Nachdenken: So…

Eine Waffe hier auf Erden,

die dein Herz zerbrechen kann in Scherben.

Jeder kennt`s, keiner weiß, wovon ich red,

während das Wort hier durch die Zeilen schwebt.

So furchteinflößend.

So beängstigend.

Alle Schwerter würden gnadenlos versagen.

Doch diese Waffe kann alles tun, wenn wir es wagen.

Ist sie wirklich so brutal?

Hat sie kein positives Mal?

So übermächtig.

So herabblickend.

Du kannst sie auch anders einsetzen,

du musst nicht immer nur verletzen.

Du kannst jemandem Schutz geben,

und dem anderen die Waffe nehmen.

So gefährlich.

So beschützend.

Jeder trägt sie als Geschenk.

Es ist deine Entscheidung, wie du sie verwendest.

Wie du sie bedienst.

Ob du etwas gewinnst oder verlierst.

So rätselhaft.

So geheim.

Verwende diese Waffe klug.

Wir haben nichts mächtigeres.

So wertvoll.

So… sind Worte.

Lyrisches zum Nachdenken: Es weihnachtet

Kerzenschein und Plätzchenduft,

Weihnachten liegt in der Luft!

Draußen ist es eisig kalt.

Wir hoffen, dass der erste Schnee fällt bald.

Weiße Weihnachten hätten wir gern.

Vielleicht sind die ersten Flocken ja nicht mehr fern?

Am Abend zu den Märkten gehen,

für die Freunde nach Geschenken sehen.

Zu dieser Zeit soll jeder glücklich sein.

Zu dieser Zeit soll sich keiner fühlen allein.

Beisammen sein,

Fröhlich sein!

Das ist Weihnachtszeit

Fantasiegeschichte der Klasse 5c: Das verrückte Nachsitzen

Wir, die Schüler der Klasse 5c, haben im Deutschunterricht eine eigene Fantasiegeschichte verfasst und viele Stunden dafür investiert. Herausgekommen ist eine tolle Geschichte, die wir gerne auch der Redaktion unserer Schülerzeitung zur Verfügung stellen möchten.

Viel Spaß beim Lesen wünschen euch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c!

 

Das verrückte Nachsitzen

Ich musste an einem Montagnachmittag nachsitzen, weil ich im Unterricht eingeschlafen bin. „Du musst den ganzen Bücherkeller aufräumen!“, schimpfte mein Lehrer. Ich erwiderte: „Ach Mann, wieso bin ich im Unterricht nur eingeschlafen?“ Missmutig ging ich in den Schulkeller, um ihn wieder auf Vordermann zu bringen. „Charlie, hier ist noch ein altes Buch, das ebenfalls aufgeräumt gehört!“, meinte mein Lehrer, der schnell wieder um die Ecke bog. Ein tiefer Seufzer kam mir über die Lippen und ich blätterte gedankenverloren in den Seiten. Dabei entdeckte ich einen Satz auf Lateinisch, in goldener Schrift. Kaum hatte ich die fremdartigen Worte gemurmelt, wurde alles um mich herum schwarz und ich lag auf einer Wiese.

Ich geriet in Panik und rief umgehend um Hilfe. Viel Zeit, über die Situation nachzudenken, blieb mir allerdings nicht. Ein heller Blitz kam wie aus dem Nichts auf mich zugeschossen und ich verwandelte mich in einen Dinosaurier. Plötzlich sah ich einen seltsamen Mann. „Keiner kommt ungestraft in Voldemorts Land!“, schrie mir ein winziger Kerl mit einem Zauberstab in der Hand entgegen. “Ich bin der Herrscher dieses Landes und ich werde dich töten!“, donnerte es mir entgegen und ich floh so schnell ich konnte. Nach kurzer Zeit stand ich vor einer Burg.

Wie sich herausstellte, handelte es sich hierbei um die Festung Voldemorts, dem Zauberer, dem ich soeben begegnet war und dessen Gesicht auf den vielen Fahnen prangte. Als mich seine Untertanen entdeckten, kamen sie aus der Burg, stürmten auf mich zu und nahmen mich gewaltsam gefangen. Während das Tor hinter mir lautstark wieder zufiel, packte mich kalte Wut. Soldaten warfen mich in ein Verlies. Zornig schnaufte ich und fasste einen Plan. Als es dunkel wurde und die Soldaten eingeschlafen waren, schaute ich mich um und entdeckte einen dunklen Griff, den man auf den ersten Blick nicht erkennen konnte. Nach mehrmaligen Versuchen funktionierte der griffartige Hebel und etwas an der Wand tat sich. Wie von Zauberhand ging eine Tür auf und ich konnte problemlos entkommen. Als ich endlich durch den großen Geheimgang nach draußen gelangte, fand ich mich auf einer großen Wiese hinter der Burg wieder. Direkt vor mir stand Voldemort und funkelte mich böse an.

Er schrie: „Wie bist du bloß aus dem Gefängnis entkommen?“ Der Fiesling fügte noch hinzu: „Ach, das ist mir jetzt auch egal, ich werde dich umbringen!“ Ich konnte das alles einfach nicht glauben, schwankte und war kurz davor, in Ohnmacht zu fallen. Doch plötzlich gab es einen lauten Knall und der Zauberer war verschwunden. Als ich mich umdrehte, raste ein riesiger Feuerball auf mich zu. „Jetzt ist es aus mit mir!“, dachte ich angsterfüllt. Da kam mir ein Geistesblitz: „Ich bin so groß und stark, da kann ich doch den Magier einfach zertrampeln!“ Blitzschnell versuchte ich noch, dem Feuerball auszuweichen, bemerkte aber bald, dass es dafür schon zu spät war und ich meine Trampelattacke nicht mehr umsetzen konnte. Wie aus dem Nichts schoss zu meiner großen Verwunderung ein gigantischer Wasserball haarscharf an mir vorbei und vernichtete in letzter Sekunde den Feuerball Voldemorts. Mittlerweile hatte sich eine große Traube von Zuschauern aus der Burg um uns versammelt. Aus der Menge, die überwiegend Voldemort anfeuerte, trat ein weiterer Zauberer, der zuvor den Wasserball geschossen hatte. Als er näherkam, erkannte ich ihn sofort. Es war mein Lehrer, bei dem ich Nachsitzen sollte. Der zuvor verschossene Wasserball hatte den Feuerangriff des bösen Zauberers abgewehrt, allerdings flog er nun mit voller Wucht auf Voldemort selbst zu. Er wurde an der Brust getroffen und viele Meter zurückgeschleudert. Durch die Attacke verschwand er auf der Stelle, da ihm alle Zauberkräfte genommen waren. Da rief eine weit entfernte Stimme plötzlich meinen Namen.

Ich schreckte auf und fand mich zu meinem Erstaunen mitten im Klassenzimmer wieder. „Charlie, warum musst du auch immer im Unterricht einschlafen? Pass auf, wenn ich etwas erkläre!“, warf mein Lehrer mir vor. Verdattert blickte ich ihn an und stammelte: „Sie waren doch gerade noch ein Zauberer!“ Das Gesicht meines Lehrers färbte sich rot vor Zorn und er rief: „Für diese Frechheit sitzt du heute Nachmittag nach und räumst zur Strafe auch noch den Keller auf! “ „Oh nein, hoffentlich wird es nicht genauso wie in meinem Traum!“, dachte ich mir.

Lyrisches zum Nachdenken: Don`t worry, don`t cry

Don`t worry,

Don`t cry,

eat chocolate and smile,

to negative feelings say bye.

Chocolate is yummy, chocolate is sweet,

good mood comes back to me.

With a piece of chocolate in my right hand,

and a piece of chocolate in my left hand.

Suddenly, there is motivation!

It`s a wonderful sensation!

Chocolate is the best way to make you happy,

and you can forget the bad things more quickly.