Lyrisches zum Nachdenken: You do it :)

Ich saß in meinem Zimmer,

die Füße auf dem Tisch, auf der Couch sitzend, wie immer.

Morgen sollten wir in der Schule einen Test schreiben,

ob ich lerne, beantworten die Zeilen, die ich schreibe.

Warum sollte ich lernen?

Warum sollte ich so viele Sachen mir merken?

Ich sage dir eins:

Was du hast, ist Motivationslosigkeit.

Ich versuch dir zu helfen,

hoffe, dass die Zeilen genau deinem Problem gelten.

Was willst du in der Zukunft erreichen?

Du kannst ihr nicht ausweichen.

Lerne für dich, lerne für dein Ziel.

Du wirst es schaffen, du wirst überrascht sein von dir.

Auch wenn du das nicht glaubst,

dir gerade selber nicht traust,

sage ich dir eins:

Sie geht vorbei, diese Zeit

und dann zeigst du allen, was du kannst,

dass du noch viel mehr drauf hast,

dass du das für dein Ziel im Leben machst,

dass du es einfach kannst.

Die Geschichte von dem kleinen Mädchen (eine etwas andere Weihnachtsgeschichte)

Es war einmal vor langer Zeit ein kleines Mädchen, das nichts besaß, außer die Kleider am eigenen Leib. Eltern hatte es nicht mehr, doch es war warmherzig und gut. Obwohl es selber nichts besaß, teilte es alles, was es selber gebrauchen könnte. So hatte es zum Beispiel sein einziges Paar Handschuhe hergegeben. Allein ging es durch den schneebedeckten Wald. Es war sein Zuhause. Es fühlte sich traurig, doch es war nicht verzweifelt, denn es hatte nie den Glauben an das Gute verloren. Es verstand nicht, warum in der Stadt so viele leuchtende Ketten hingen. Welchen Grund hatten die Menschen, zu dieser Zeit so viel zu lachen? Was war jetzt für eine Zeit? In der Hoffnung, den Grund für das laute Gelächter herauszufinden, machte es sich auf den Weg in die Stadt. Alle Menschen schauten das kleine Mädchen komisch an, tuschelten und wichen ihm aus. War es wirklich so anders? Gut, es hatte nicht die feinste Kleidung an, weil es keine andere hatte. Die Haare waren zerrupft, weil es keinen Kamm besaß, aber es war doch auch nur ein Mensch, dachte es bei sich und war geschockt über so viel Abneigung der vielen Menschen auf diesem … ja … wo war es eigentlich? Es war dem Gelächter gefolgt und schließlich zu einem großen Platz gekommen. Es hatte nie lesen gelernt und konnte deshalb das Eingangsschild nicht lesen. Es erkannte ein großes W, ein E und ein I folgten – und konnte das nächste ein H sein? Es versuchte weiter das lange Wort zu entziffern, doch dann wurde es grob in den Markt gestoßen. Es stand hier nur im Weg, wurde dem armen Mädchen gesagt. Und nun war es hier. Ihm war sehr kalt und plötzlich sah es einen Stand, der warme Getränke anbot. Das kleine Mädchen fragte danach, doch der Verkäufer lachte nur laut auf und sagte laut: „Du siehst nicht so aus, als ob du auch nur eine goldene Münze bei dir hättest!“ Die umherstehenden Menschen brüllten vor Lachen, als das Mädchen dem Verkäufer stattdessen sein zweites kaputtes Oberteil anbot. Es ließ den Kopf hängen und plötzlich überkam es eine unendliche Einsamkeit. Im Wald hatte es sich immer mit den Tieren unterhalten, hatte überlegt, was sie ihm wohl sagen wollten, aber hier … Waren das wirklich Menschen? Das konnte nicht sein, das durfte nicht sein! Tränen kullerten auf einmal über seine schmutzigen Wangen und es wollte gerade davonlaufen, als jemand nach seiner Hand griff. Es drehte sich um, doch blickte immer noch weinend zu Boden. „Sieh mich an.“, sagte derjenige. Aha, es war ein Mann. Langsam blickte es an dem Mann hinauf. Warum war es plötzlich so still geworden? Die Person war äußerst edel gekleidet. Ein samtener roter warmer Mantel und … oh Gott … eine Krone. Das musste bedeuten, dass das der König war. Erschrocken blickte das Mädchen erst ihn an, dann sah es, dass die Menschenmenge sich verbeugte. Es wollte es ihr gleichtun, doch dummerweise riss dabei das sowieso schon kaputte Oberteil. Die Leute konnten sich nicht mehr halten, sie fingen wieder zu lachen und zu brüllen an. Es warf dem König einen entschuldigenden Blick zu, doch der lächelte nur warm und bestrafte den Rest der Menge mit Blicken, die kälter aussahen als der Boden unter des Mädchens halbnackten Füßen. Die Menge verstummte. Verwirrt blickten sie den König an. Der jedoch ging zu der Person, die am lautesten gelacht hatte und verlangte nach seiner Jacke. Dann ging er zum Stand mit den Getränken und kaufte einen warmen Kräutertee. Das Mädchen war verwirrt und wusste nicht, was es tun sollte. Es konnte doch sowieso nichts hergeben. Doch dann kam der König zu dem Mädchen und bot ihm den Tee und die Jacke an. Das Mädchen wollte es nicht annehmen, weil es das nicht bezahlen konnte und weil der Mann die Jacke sicher selber brauche. Der König lächelte das Mädchen mit warmen Augen an, drehte sich zu der Menge und sagte: „Seht ihr, wie sie ist und wie ihr seid? Ihr habt nur euer eigenes Wohl im Kopf, während ihr jeden Tag mehr vergesst, dass es auch noch andere Menschen gibt. Vor allem jetzt zur Weihnachtszeit solltet ihr daran erinnert werden, dass nicht nur ihr existiert. Weihnachten ist das Fest der Güte und der Liebe und des Zusammenseins. Es geht nicht darum, einander irgendwelche Geschenke zu machen, es geht darum, anderen Menschen eine Freude zu machen, egal wie. „Und sie“, er zeigte mit dem Finger auf das kleine Mädchen, „verdient ein Weihnachtsgeschenk, wie ihr es euch nie erträumt hättet. „Vielleicht ein Paar Handschuhe?“, dachte das Mädchen, doch erinnerte sich dann selbst daran, dass das nur eine Rede war, die die Menschen schnell wieder vergessen würden. „Sie wird bei mir im Schloss leben, die beste Kleidung bekommen und alles , was sich ein Mädchen wünscht. So, jetzt könnt ihr weiter EUER Weihnachten feiern.“ Das Mädchen war so aus dem Häuschen, dass es mit vor Tränen nassen Augen und einem Lächeln, das aus allertiefstem Herzen kam, nichts sagen konnte außer: „Danke.“ Der König lächelte zurück und sagte: „Frohe Weihnachten.“

Lyrisches zum Nachdenken: So…

Eine Waffe hier auf Erden,

die dein Herz zerbrechen kann in Scherben.

Jeder kennt`s, keiner weiß, wovon ich red,

während das Wort hier durch die Zeilen schwebt.

So furchteinflößend.

So beängstigend.

Alle Schwerter würden gnadenlos versagen.

Doch diese Waffe kann alles tun, wenn wir es wagen.

Ist sie wirklich so brutal?

Hat sie kein positives Mal?

So übermächtig.

So herabblickend.

Du kannst sie auch anders einsetzen,

du musst nicht immer nur verletzen.

Du kannst jemandem Schutz geben,

und dem anderen die Waffe nehmen.

So gefährlich.

So beschützend.

Jeder trägt sie als Geschenk.

Es ist deine Entscheidung, wie du sie verwendest.

Wie du sie bedienst.

Ob du etwas gewinnst oder verlierst.

So rätselhaft.

So geheim.

Verwende diese Waffe klug.

Wir haben nichts mächtigeres.

So wertvoll.

So… sind Worte.

Lyrisches zum Nachdenken: Es weihnachtet

Kerzenschein und Plätzchenduft,

Weihnachten liegt in der Luft!

Draußen ist es eisig kalt.

Wir hoffen, dass der erste Schnee fällt bald.

Weiße Weihnachten hätten wir gern.

Vielleicht sind die ersten Flocken ja nicht mehr fern?

Am Abend zu den Märkten gehen,

für die Freunde nach Geschenken sehen.

Zu dieser Zeit soll jeder glücklich sein.

Zu dieser Zeit soll sich keiner fühlen allein.

Beisammen sein,

Fröhlich sein!

Das ist Weihnachtszeit

Fantasiegeschichte der Klasse 5c: Das verrückte Nachsitzen

Wir, die Schüler der Klasse 5c, haben im Deutschunterricht eine eigene Fantasiegeschichte verfasst und viele Stunden dafür investiert. Herausgekommen ist eine tolle Geschichte, die wir gerne auch der Redaktion unserer Schülerzeitung zur Verfügung stellen möchten.

Viel Spaß beim Lesen wünschen euch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c!

 

Das verrückte Nachsitzen

Ich musste an einem Montagnachmittag nachsitzen, weil ich im Unterricht eingeschlafen bin. „Du musst den ganzen Bücherkeller aufräumen!“, schimpfte mein Lehrer. Ich erwiderte: „Ach Mann, wieso bin ich im Unterricht nur eingeschlafen?“ Missmutig ging ich in den Schulkeller, um ihn wieder auf Vordermann zu bringen. „Charlie, hier ist noch ein altes Buch, das ebenfalls aufgeräumt gehört!“, meinte mein Lehrer, der schnell wieder um die Ecke bog. Ein tiefer Seufzer kam mir über die Lippen und ich blätterte gedankenverloren in den Seiten. Dabei entdeckte ich einen Satz auf Lateinisch, in goldener Schrift. Kaum hatte ich die fremdartigen Worte gemurmelt, wurde alles um mich herum schwarz und ich lag auf einer Wiese.

Ich geriet in Panik und rief umgehend um Hilfe. Viel Zeit, über die Situation nachzudenken, blieb mir allerdings nicht. Ein heller Blitz kam wie aus dem Nichts auf mich zugeschossen und ich verwandelte mich in einen Dinosaurier. Plötzlich sah ich einen seltsamen Mann. „Keiner kommt ungestraft in Voldemorts Land!“, schrie mir ein winziger Kerl mit einem Zauberstab in der Hand entgegen. “Ich bin der Herrscher dieses Landes und ich werde dich töten!“, donnerte es mir entgegen und ich floh so schnell ich konnte. Nach kurzer Zeit stand ich vor einer Burg.

Wie sich herausstellte, handelte es sich hierbei um die Festung Voldemorts, dem Zauberer, dem ich soeben begegnet war und dessen Gesicht auf den vielen Fahnen prangte. Als mich seine Untertanen entdeckten, kamen sie aus der Burg, stürmten auf mich zu und nahmen mich gewaltsam gefangen. Während das Tor hinter mir lautstark wieder zufiel, packte mich kalte Wut. Soldaten warfen mich in ein Verlies. Zornig schnaufte ich und fasste einen Plan. Als es dunkel wurde und die Soldaten eingeschlafen waren, schaute ich mich um und entdeckte einen dunklen Griff, den man auf den ersten Blick nicht erkennen konnte. Nach mehrmaligen Versuchen funktionierte der griffartige Hebel und etwas an der Wand tat sich. Wie von Zauberhand ging eine Tür auf und ich konnte problemlos entkommen. Als ich endlich durch den großen Geheimgang nach draußen gelangte, fand ich mich auf einer großen Wiese hinter der Burg wieder. Direkt vor mir stand Voldemort und funkelte mich böse an.

Er schrie: „Wie bist du bloß aus dem Gefängnis entkommen?“ Der Fiesling fügte noch hinzu: „Ach, das ist mir jetzt auch egal, ich werde dich umbringen!“ Ich konnte das alles einfach nicht glauben, schwankte und war kurz davor, in Ohnmacht zu fallen. Doch plötzlich gab es einen lauten Knall und der Zauberer war verschwunden. Als ich mich umdrehte, raste ein riesiger Feuerball auf mich zu. „Jetzt ist es aus mit mir!“, dachte ich angsterfüllt. Da kam mir ein Geistesblitz: „Ich bin so groß und stark, da kann ich doch den Magier einfach zertrampeln!“ Blitzschnell versuchte ich noch, dem Feuerball auszuweichen, bemerkte aber bald, dass es dafür schon zu spät war und ich meine Trampelattacke nicht mehr umsetzen konnte. Wie aus dem Nichts schoss zu meiner großen Verwunderung ein gigantischer Wasserball haarscharf an mir vorbei und vernichtete in letzter Sekunde den Feuerball Voldemorts. Mittlerweile hatte sich eine große Traube von Zuschauern aus der Burg um uns versammelt. Aus der Menge, die überwiegend Voldemort anfeuerte, trat ein weiterer Zauberer, der zuvor den Wasserball geschossen hatte. Als er näherkam, erkannte ich ihn sofort. Es war mein Lehrer, bei dem ich Nachsitzen sollte. Der zuvor verschossene Wasserball hatte den Feuerangriff des bösen Zauberers abgewehrt, allerdings flog er nun mit voller Wucht auf Voldemort selbst zu. Er wurde an der Brust getroffen und viele Meter zurückgeschleudert. Durch die Attacke verschwand er auf der Stelle, da ihm alle Zauberkräfte genommen waren. Da rief eine weit entfernte Stimme plötzlich meinen Namen.

Ich schreckte auf und fand mich zu meinem Erstaunen mitten im Klassenzimmer wieder. „Charlie, warum musst du auch immer im Unterricht einschlafen? Pass auf, wenn ich etwas erkläre!“, warf mein Lehrer mir vor. Verdattert blickte ich ihn an und stammelte: „Sie waren doch gerade noch ein Zauberer!“ Das Gesicht meines Lehrers färbte sich rot vor Zorn und er rief: „Für diese Frechheit sitzt du heute Nachmittag nach und räumst zur Strafe auch noch den Keller auf! “ „Oh nein, hoffentlich wird es nicht genauso wie in meinem Traum!“, dachte ich mir.

Lyrisches zum Nachdenken: Don`t worry, don`t cry

Don`t worry,

Don`t cry,

eat chocolate and smile,

to negative feelings say bye.

Chocolate is yummy, chocolate is sweet,

good mood comes back to me.

With a piece of chocolate in my right hand,

and a piece of chocolate in my left hand.

Suddenly, there is motivation!

It`s a wonderful sensation!

Chocolate is the best way to make you happy,

and you can forget the bad things more quickly.

Lyrisches zum Nachdenken: Der Weg

Manchmal im Leben stehen wir vor einer Gabelung.

Wir müssen wählen zwischen dem, was vernünftig wäre und dem,

was wir wollen.

Gibt es eine schwerere Aufgabe, als sich einen Weg dazwischen zu bauen?

Immer nach rechts und links gleichzeitig zu schauen?

Aber sieh es mal so: Wenn du nur tust, was vernünftig ist,

bleibt nichts übrig für dich.

Es macht keinen Spaß, wo ist der Witz?

Auf diesem Weg kannst du nichts finden.

Schau dich nur um, doch glaub‘ mir,

irgendwann kehrst du um.

Wieder am Anfang angelangt, weißt nicht, ob du den anderen Weg wagst.

Aber ist er nicht leicht?

Du kannst tun, was du meinst.

Es ist der Weg, den du willst.

Trotzdem, mit jedem Schritt, den du gehst, egal wo du stehst,

erinnert dich dein Gewissen, dass es nicht richtig ist, was du da tust.

Du kehrst wieder um.

Wieder am Anfang, dir bleibt keine Wahl.

Aber überlege: Was ist gut an beiden Wegen?

Baue diesen Weg dazwischen.

Es fordert Kraft, mit diesem Weg zu kommen ans Ziel.

Denn das ist nicht der vernünftige Weg,

noch der Weg, den wir wollen.

Das ist der richtige Weg.

Der Herbsttag

Der Herbsttag. So schön in meinen Augen.

So hell, so leuchtend, ich glaube es kaum.

Überall liegen die Blätter, ganz ehrlich:

Ich liebe dieses Wetter!

Der letzte Sonnenstrahl dringt durch die Wolkenbank,

genieße ihn so lange du kannst.

Denn lange Tage sind vorbei,

jetzt kommt die Nacht schneller herbei.

Die Welt ist rot, die Welt ist gold, die Welt ist gelb,

als hätte jemand diese Farben ausgewählt.

Alles mit Pinsel und Farbe sachte bemalt,

der Wind gebieterisch durch die Bäume schallt.

Und was man im Herbst machen soll?

Na, der Herbst, der ist doch toll!

Sieh sie dir an, die verzauberte Welt,

in ihrem Rubinrot, königlichem Gold und leuchtendem Gelb.

Dear best friend…

Jeder kennt ihn, diesen einen Freund,

der Sorgen und trübe Gedanken verscheucht.

Der dich immer zum Lachen bringt,

Dank dem du wieder gute Laune kriegst.

Verwirrt, verpeilt und durchgeknallt,

ich hab das Gefühl, ich lache mich zu Tode bald!

Ein Treffen mit dir ist legendär,

mit dir, da ist es mehr.

Unsere eigene Sprache reden,

einfach unser Leben leben.

Wundern, warum uns die Leute komisch ansehen,

darüber lachen und dann so weitermachen wie gerade eben.

Ich weiß alle deine Geheimnisse,

ich tu nichts an dir vermissen.

Kennst mich in und auswendig,

weil ich dir vertraue und dir alles erzähle.

Und weißt du, warum das so ist?

Weil du meine beste Freundin bist.