Mensch und Tier – ein Schnelligkeitsvergleich

In der Tierwelt wird so mancher vielleicht zuerst an den Geparden denken, doch dieser kann nur auf kurzen Strecken seine unglaubliche Geschwindigkeit von 90-120 km/h halten.

Der schnellste Mann der Welt (Usain Bolt) kann im 100-Meterlauf bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,58 km/h und einer Maximalgeschwindigkeit von 44,72 km/ h mit dem Geparden keinesfalls mithalten.

1:0 für die Tiere

Der Gabelbock das schnellste Landtier in längeren Distanzen, er erreicht bis zu 88km/h auf einer Strecke von 800 Metern.

Bei der Olympiade in Rio 2016 wurde im 800-Meterlauf eine Höchstgeschwindigkeit von 23 km/h erreicht.

2:0 für die Tiere

Zu Wasser sind Delfine die schnellsten Säugetiere der Welt. Ihr Körper ist stromlinienförmig und daher für schnelles Schwimmen ausgerichtet. Sie erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h. Der schnellste Fisch, der Segelfisch, kommt bei kurzen Strecken sogar auf 110 km/h.

In Rio bei der Olympiade wurde beim Wettschwimmen eine Rekordzeit von 8,4 km/h erziehlt.

3:0 für die Tiere

Was wir aus dem Ergebnis ableiten können, ist: Die Tiere sind uns in Sachen Schnelligkeit haushoch überlegen und sie setzen sogar noch einen drauf:

Der Wanderfalke kann während der Jagd im Sturzflug bis zu 300 km/h erreichen kann.

4:0 für die Tiere – was soll man da noch sagen!

Lexikonartikel: Ostern ist das ganze Jahr wichtig!

Aschermittwoch

Am  Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit, in der viele auf schlechte Angewohnheiten, zum Beispiel auf Alkohol, übermäßigen Konsum von Süßigkeiten oder Fleisch, verzichten.

Palmsonntag: Beginn der Karwoche

,,Kar“bedeutet auf Althochdeutsch ,,Trauer“ und ,,klagen“. An diesem Tag ist Jesus auf einem Esel in die Stadt Jerusalem eingezogen.

Gründonnerstag

Am Tag, bevor Jesus gekreuzigt wurde, nahm Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl. Der Gründonnerstag symbolisiert das Abschiednehmen von Jesus und das Bitten um Vergebung der Sünden.

Karfreitag

Am Karfreitag wurde Jesus gekreuzigt. Dieser Tag ist für die gläubigen Menschen ein eher stiller.

Karsamstag

Am Karsamstag endet die Fastenzeit. Es ist ein Brauch, dass am Abend des Karsamstags das Osterfeuer gezündet wird. Das Osterfeuer soll alle bösen Geister vertreiben. An diesem Tag beginnt auch die Osterzeit, die bis zum Pfingstsonntag (50 Tage) andauert.

Ostersonntag

Am Ostersonntag wird die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert. Dieser Tag gibt den Menschen Hoffnung und das wird an diesem Tag gefeiert. Die Ostereiersuche ist in Deutschland nur eine Tradition von vielen.

Ostermontag

An diesem Tag wird noch immer die Auferstehung Jesu gefeiert.

Lexikonartikel: April, April der weiß nicht, was er will!

Bestimmt kennt jeder von euch diesen Spruch im Titel, denn er zählt zu den bekanntesten Bauernsprüchen.

Er lässt sich vor allem über das wechselhafte Wetter in diesem Monat aus. Mal regnet es, mal scheint die Sonne strahlend am Himmel, mal ist es warm und trotzdem können die  Temperaturen  plötzlich auf dem Thermometer wieder erheblich sinken. Doch wieso ist gerade im April wettertechnisch gesehen alles möglich?

Der Grund lässt sich einfach erklären: Im April steht die Sonne im Süden wesentlich höher am Himmel als im Winter, sie produziert dort mehr Wärme und scheint auch wesentlich länger. Doch Norden Europas ist es um diese Zeit noch sehr kühl. Wenn der Wind von dort weht, ist es in Deutschland kalt, weht er aber aus dem Süden, steigen die Temperaturen. Das typische Aprilwetter entsteht, sobald die beiden Luftmassen aufeinander treffen. Die Folgen sind Regengüsse und manchmal auch Gewitter mit Graupel oder Hagel.

Der Koi, ein ganz besonderer Fisch

Heute möchte ich euch den Koi vorstellen. Er ist ein exotischer und vor allem teuerer Fisch, doch dazu später. Zuerst will ich euch sein Kurzprofil präsentieren.

In seiner Heimat China ist der Koi schon seit dem Mittelalter ein gefragter Speisefisch, doch heutzutage wird er hauptsächlich als Zierfisch im Teich gehalten. Der Koi gilt zu den beliebtesten Zierfischen weltweit, was er seiner Farbenpracht und seiner außergewöhnlichen Zutraulichkeit zu verdanken hat. Seine Zutraulichkeit ist legendär, denn wie Züchter und Besitzer behaupten, lässt er sich streicheln, frisst seinem Besitzer aus der Hand und schwimmt an den Beckenrand, wenn sich Menschen nähern.

Ein gesunder und erwachsener Fisch kann bis zu einem Meter groß werden und 24 kg    wiegen. Natürlich gibt es auch kleinere Arten und Exemplare.

Leider sind die Tiere äußerst anfällig für Krankheiten, darum sollte man z. B. darauf achten, sich vor Streicheleinheiten gründlich die Hände zu waschen, um keine Krankheitserreger auf das Tier zu übertragen. Auch die Haltung der Koi ist aufwendig und schwierig, da man für jeden Fisch einen Kubikmeter Platz in seinem Teich oder Aquarium einplanen muss. Und Kois sind Schwarmtiere, sie fühlen sich nur in großen Schwärmen wohl. Futter für Kois kann man übrigens problemlos im Fachgeschäft erwerben.

Im folgenden Bild ist eine sehr aufwendige Teichanlage zu sehen (Japan):

Die Artenvielfalt der Koi ist bewundernswert, denn es werden mehr als 100 unterschiedliche gezählt. Theoretisch kann man aber sagen, dass jeder Fisch einzigartig ist, denn keiner gleicht dem anderen in seinen Farben.

Der Koi wird nicht ohne Grund zu den teuersten Fischen weltweit gezählt, da ein ausgewachsenes Tier bis zu 100.000 Euro kosten kann. Allerdings kostet das nicht jedes Exemplar; es kommt (bei Sammlern) auf eine perfekte Form und ein einwandfreies Muster an. Außerdem darf das Tier keine gesundheitlichen Probeme aufweisen. Einen „normalen“ Fisch kann man schon für 30 bis 60 Euro im Tierhandel erweben.

Lexikonartikel: Tiger

Die auffälligen Streifenzeichnungen des Tigers sind mit keinem anderen Tier zu verwechseln, außerdem dienen sie ihm als Tarnung. Die spezielle Färbung ermöglicht es dem Tiger, sich am Boden zu verbergen. Die Grundfarbe der Oberseite unterscheidet sich je nach Art, mal ist sie rotbraun oder goldorange. Die Unterseite und das Gesicht sind meistens weiß, ebenso die Innenseiten der Beine. Die Ohren sind schwarz. Das Fell ist bei den meisten Tigern kurz, bei den Sibirischen Tigern allerdings wegen der Kälte sehr dick und lang.

Es gibt bei den Tigern wie bei den meisten Wirbeltieren verschiedene Farbabweichungen. Die besonders bekannten Weißen Tiger sind Teilalbinos, da ihnen die roten Augen fehlen.

Die meisten dieser Tiger haben dunkle Streifen, es gibt nur ganz wenige, die keine Streifen haben. Eine besondere Tigerart in freier Wildbahn ist der sogenannte Rötling. Bei ihm fehlen die schwarzen Pigmente der Streifen. Diese Tiere besitzen eine blassgelbe Grundfarbe und orangerote Streifen.

Tiger sind meistens in der Dämmerung oder nachts aktiv. Sie legen auf der Suche nach Beute oft große Strecken zurück. Außerdem können sie  Flüsse mit einer Breite von sechs bis acht Kilometer durchschwimmen,  in Ausnahmefällen sogar 29 km breite Flüsse. In der Regel sind Tiger aufgrund ihres Körpergewichts ziemlich schlechte Kletterer.

Tiger ernähren sich in der Regel von großen Säugetieren. Den Großteil von Nahrung machen Huftiere aus, aber sie fressen auch Hasen, Vögel bis hin zu großen Krokodilen. Tiger schleichen sich an ihre Beute an oder lauern ihr auf und erlegen sie nach wenigen Sätzen oder einem kurzen Spurt. Sie nähern sich dem Opfer in Windrichtung an. Wenn eine zu große Distanz dazwischen ist oder keine Deckung, wartet der Tiger, bis sich das Opfer gegebenenfalls selbst nähert.

Es gibt folgende Arten dieser faszinierenden Raubkatzen:

Festlandtiger

  • Der Sibirischer Tiger, auch Amurtiger genannt, ist eine der größten Unterarten des Tigers, er lebt im östlichen Sibirien, der Mandschurei und Korea. Das Fell ist relativ lang, hell und dicht. Diese Tiere sind stark gefährdet.
  • Der Südchinesische Tiger ist eine mittelgroße Unterart, er ist etwas kleiner als der Bengal- oder Indochinatiger. Die Färbung ist intensiver und der Weißanteil geringer. Außerdem sind die Streifen dunkler und weiter voneinander entfernt. Der Tiger war einst von Teilen Chinas bis zu den nördlichen Grenzgebieten von Yunnan, Guangxi und Guangdon verbreitet. Die verbliebenen Restbestände dürften keine weiteren Überlebenschancen haben, selbst wenn Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
  • Der Bengaltiger, Indischer Tiger oder auch Königstiger genannt, ist die zweitgrößte Unterart der Tiger. Die Fellfärbung ist insgesamt relativ variabel, aber meist dunkler als beim Amurtiger (Sibirischer Tiger) und heller als bei den südöstlichen Unterarten. Die Streifen sind zumeist eher dunkler. Er ist ursprünglich vom Industiefland in Pakistan zum indischen Subkontinent bis Bengalen, Assam oder in den Nordwestteilen Myanmars verbreitet. Dabei zeigen Tiger der verschiedenen Unterarten gewisse Differenzen. Der Bengaltiger gilt als bedroht, ist jedoch weniger gefährdet als die anderen Unterarten.
  • Der Indonesische Tiger ist etwas kleiner als der Bengaltiger und hat eine dunklere Grundfärbung, die meist sehr dunklen Streifen gehen in Flecken über. Die Unterart ist auf dem Festlands Südostasiens verbreitet.
  • Der Malaiische Tiger ist auf der Malaiischen Halbinsel verbreitet und ebenfalls stark bedroht.
  • Der Kaspische Tiger, auch Persischer Tiger genannt, ist eine ausgestorbene Unterart. Viele schmale Streifen hoben sie meist vom Amurtiger ab. Die Streifen waren in der Regel sehr hell und das Fell recht lang.

Sunda-Tiger

  • Die Sumatratiger sind relativ kleine, kontrastreich gefärbte Unterarten-Tiger. Die Streifen zerfallen häufig zu Flecken. Sumatratiger sind sie die kleinste noch lebende Unterart.
  • Der Java Tiger ist noch kleiner als der Sumatratiger und ähnlich dunkel gefärbt. Die Streifen sind sehr eng und zahlreich. Die Tiger waren einst auf Java, der am dichtesten bevölkerten Insel Indonesiens, verbreitet, und gelten als ausgestorben.
  • Der Balitiger ist die kleinste Unterart und am dunkelsten gefärbt. Die Streifen sind eher breit, häufig befinden sich dunkle Flecken zwischen den Linien.

In der folgenden Arte-Doku erfahrt ihr noch mehr über die faszinierenden Tiger:

Der Klimawandel – ein globales Problem!

Ob es Donald John Trump (45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika) ist, der an dem einen Tag die Existenz der Erderwärmung in Frage stellt, und sie am nächsten doch für einen klaren Fakt hält, oder es ein einfacher Bürger ist, welcher sich darüber aufregt, dass die Politiker nichts gegen den Klimawandel unternehmen, aber eigentlich selber zu dessen Entwicklung beiträgt: der Klimawandel begegnet einem fast täglich, zumindest als Wort. Doch was bedeutet bedeutet er eigentlich und welche Folgen wird dieser Prozess für uns alle haben?

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Unsere Erde und ihr Wohl halten wir buchstäblich in den Händen

Wikipedia liefert einem folgende Erklärung zum Klimawandelbegriff: Klimaänderung, Klimawechsel oder Klimaschwankung bezeichnet die Veränderung des Klimas auf der Erde und erdähnlichen Planeten, unabhängig davon, ob die Ursachen auf natürlichen oder menschlichen (anthropogenen) Einflüssen beruhen. Die gegenwärtige, vor allem durch den Menschen verursachte globale Erwärmung ist ein Beispiel für einen (noch nicht abgeschlossenen) Klimawandel. Ein Klimawandel kann eine Abkühlung oder Erwärmung über unterschiedliche Zeiträume bezeichnen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel)

Hand, Halten, Globus, Erde, Kontinente

Der Klimawandel ist ein Phänomen, das es auf der Erde schon immer gab. Die Erwärmungen und Absenkungen der Temperatur gingen bis jetzt aber sehr langsam vonstatten und gaben der Natur somit genug Zeit, sich auf die damit einhergehenden Veränderungen vorzubereiten. Die Forscher sind sich aber weitestgehend darüber einig, dass es die Erde mit einer (größtenteils) von den Menschen erzeugten globalen Erwärmung zu tun hat. Nur noch ein kleiner Teil der Wissenschaftler hat die Mitschuld des Menschen an der Klimaveränderung auf unserem Planeten noch nicht anerkannt. Auf jeden Fall schreitet die jetzige, sich noch im Prozess befindliche Erderwärmung, im Vergleich zu den früheren Klimawandelprozessen sehr schnell voran, was katastrophale Folgen für Umwelt, Tiere und Menschen nach sich ziehen könnte.

Ein Grund, der dafür sorgte, dass es zum  Klimawandel kam, ist laut vielen Fachleuten und deren Publikationen unter anderem das Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle und Öl. Die Prognose führender Klimaexperten lautet: wenn die Industrie- und Schwellenländer ihren Treibhausgasausstoß nicht drastisch senken, wird die Durchschnittstemperatur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere vier Grad ansteigen. Bereits das Jahr 2015 war im Durchschnitt 0,9 Grad wärmer als in der Mitte des 20. Jahrhunderts und damit global das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen im Jahre 1880. Getoppt wurde die Messung von 2015 im Jahre 2016. Vermutlich wird gegen Ende dieses Jahres erneut ein Anstieg des Klimas festzustellen sein und 2017 als das wärmste Jahr gelten.

Klimawandel, Globale Erwärmung, Umwelt

Wir alle haben es doch gerne warm, oder? Wo liegt als das Problem an der Erderwärmung?

Die Antwort ist einfach: es ist ein riesiges Problem. Zum Einen dehnt sich Wasser aus, wenn es wärmer wird. Dazu kommt Wasser aus schmelzendem Kontinental-Eis; beides zusammen hat dafür gesorgt, dass der Meeresspegel seit 1880 um 20 Zentimeter gestiegen ist. Derzeit steigt er um 3,2 Zentimeter pro Jahrzehnt – eine weitere Steigerung ist absehbar. Laut IPPC könnte der Ansteig im Jahr 2100 bis zu einem Meter betragen. Neben katastrophalen Überschwemmungen werden sich auch Sturmfluten durch den höheren Wasserspiegel noch weitaus verheerender auswirken. Zudem werden die Böden versalzen. Weltweit sind rund 200 Millionen Menschen in tiefer gelegenen Küstengebieten von dieser Entwicklung betroffen. Hinzu kommt, dass 30 der 50 größten Städte der Welt am Meer bzw. am Wasser liegen. Damit sind Metropolen wie New York und London von dieser Umweltentwicklung direkt betroffen.

Apokalyptische, Apokalypse

Ein utopisches Szenario, wie man es es nur aus Hollywood-Katastrophenfilmen kennt: die New Yorker Freiheitsstatue versinkt im Wasser – danach wird alles zu einer Wüste.

Neben dem Problem eines Anstiegs des Meeresspiegels hat die Erderwärmung aber noch viele weitere gravierende Folgen. Durch mildere Winter wird das Überleben von Schädlingen begünstigt und warme sowie trockene Sommer schwächen oft bereits befallene / erkrankte Pflanzen und Tiere zusätzlich. Auch begünstigen sommerliche Temperaturendas Wachstum vieleer Pilzarten, die Krankheiten von Bäumen verursachen können. In einer Zeit, in der die Land- und Forstwirtschaft bereits geschwächt sein könnte, tun Überflutung breiter Landesteile und die Versalzung der Böden ihr Übriges. Aber nicht nur die Gesundheit unserer Pflanzen wird von den steigenden Temperaturen angegriffen. Hitzewellen belasten Pflanzen sowie Tiere und Menschen. Sie können vor allem bei älteren und kranken Menschen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, wie das Bundesamt für Umwelt am 23. Mai dieses Jahres auf seiner Internetseite bekannt gab.

Elefanten, Dürre, Trockenheit, Tiere

Die dritte Folge des Klimawandels ist die Flucht. Wenn die eigene Heimat keine guten Bedingungen mehr für ein sorgenfreies Leben bietet, dann zieht man um, oder versucht es zumindestens. Laut einer Greenpeace-Studie sind bereits heutzutage 20 Millionen Flüchtlinge heimatlos, weil ihre Herkunftsländer aufgrund des Klimawandels keine geeigneten Lebensbedingungen mehr bieten. Greenpeace behauptet außerdem, dass in den kommenden 30 Jahren mit rund 200 Millionen „Klimaflüchtlingen“ zu rechnen sei. Im internationalen Flüchtlingsrecht kommen diese Menschen allerdings nicht vor, was bedeutet, dass der Klimawandel aktuell kein allgemein anerkannter Fluchtgrund ist. Bedauerlicherweise trifft der Klimawandlel außerdem gerade die ohnehin bereits armen Entwickungsländer besonders hart; es sind die Länder, die ohnehin den geringsten „menschlichen“ Anteil an der globalen Erwärmung haben. Die westlichen Industriestaaten hingegen, welche die Hauptverursacher der Erderwärmung sind, haben bis jetzt noch die finanziellen Mittel, sich weitestgehend vor den Folgen der Krise zu schützen, aber bald werden die Folgen ihrer Taten auch sie einholen. Jedenfalls steht dies schwer zu befürchten.

Protest, Demo, Protestaktion, Parade

Diese aufgezeigten Punkte sind nur einige Beispiele dafür, wie verheerend sich der Klimawandel auf unser aller Leben auswirken kann, wenn man nicht endlich etwas dagegen unternimmt und dieses wichtige Thema auch in der Politik noch häufiger anspricht. Meiner Meinung nach sollten wir alle etwas dazu beitragen, dass sich der Klimazustand unserer Erde nicht weiter verschlechtert. EU-Kommissionspräsident Barroso sagte zu diesem Thema im Dezember des Jahres 2009: „Es ist billiger, den Planeten jetzt zu schützen als ihn später zu reparieren.“ Und ich denke nicht nur, dass er mit dieser Aussage Recht behält, sondern auch, dass ein Reparieren nach einer teilweisen oder vollkommenden Zerstörung unseres Planetens kaum noch möglich ist.

Ötzi, der Mann aus dem Eis

Es ist nun schon 23 Jahre her, als er gefunden wurde: Ötzi, eine Gletschermumie aus den Ötztaler Alpen. Damals entdeckte ihn ein Ehepaar aus Nürnberg auf einer einen Wandertour in einer Felsspalte. Zunächst vermutete man keinen sensationellen Fund, da man die Mumie erst für einen verunglückten Bergsteiger hielt. Nach genaueren Nachforschungen aber konnte man einige interessante Entdeckungen machen. Eine davon: die Mumie ist mehrere tausend Jahre alt!

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Ötzis Geschichte spielte sich, wie schon gesagt, in einem der Hochgebirge an den heutigen Grenzen der Länder Österreich und Italien ab – und zwar vor über 5000 Jahren.

Ötzi, damals etwa Mitte 40, war wohl wenige Tage vor seinem Tod in einen Kampf verwickelt gewesen, da an seiner rechten Hand eine tiefe Wunde klaffte. Wahrscheinlich, und um einer weiteren Auseinandersetzung mit dem Kontrahenten zu entgegen, zog er sich in die Berge zurück. Ötzi hatte schon das heute bekannte Bergmassiv Tisenjoch erreicht, als er eine Verschnaufpause einlegen wollte. Plötzlich wurde er von einem Pfeil in die linke Schulter getroffen. Der Pfeil durchbohrte seine Schlagader, Ötzi verlor das Gleichgewicht und stieß sich den Kopf an einem Fels, wobei er sich, wie man später feststellen konnte, eine schwere Gehirnblutung zuzog. Er starb wohl binnen weniger Minuten.

Ötzi wurde also ermordet. Wer allerdings hinter dem Mord steckt, werden wir wohl nie herausfinden können.

Rund 5300 Jahre später können wir die Mumie in einem Museum in Bozen begutachten. Dort liegt sie in einer Kühlzelle, in der -6 °C und 98 % Luftfeuchtigkeit herrschen. Zudem wird Ötzi alle paar Wochen mit sterilem Wasser besprüht, um die Leiche feuchtzuhalten und sie nachhaltig zu konservieren.

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Weitere interessante Fakten über Ötzi:

  • Wissenschaftler fanden heraus, dass Ötzi zu den ältesten Gletschermumien zählt
  • Ötzi hatte ein sehr wertvolles Kupferbeil bei sich, woraus Forscher schlossen, dass er eine bedeutsame Persönlichkeit in seiner Dorfgemeinschaft war
  • Ötzi litt oft an Bauchkrämpfen und Durchfall (Eier des Peitschenwurms konnte man in seinem Darm nachweisen)
  • Ötzi war 1,60Meter groß, für die damalige Zeit eine gewöhnliche Größe, und wog 50 kg
  • Ötzis Leiche wurde so oft untersucht und durchleuchtet wie kaum eine andere
  • Der Körper des Toten ist mit über 60 Tattoos übersät

Tierlexikon: die Hauskatze

Hauskatzen sind eine Unterart der Wildkatzen. Hauskatzen werden erst als solche bezeichnet, wenn sie im direkten Kontakt mit Menschen leben.

Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden, langweilen sich nach längerer Zeit. Man sollte sich bei einer Wohnungshaltung immer für mindestens zwei Tiere entscheiden.

Wenn Katzen in engeren Kontakt mit dem Menschen treten, signalisieren sie ihre Emotionen und Gefühle durch eine Veränderung der Körperhaltung; auch die Haltung der Ohren und des Schwanzes spielen eine Rolle. Fixiert die Katze den Menschen mit den Augen, ist sie bei neutraler Stimmung. Wenn die Katze die Pupillen verengt, so ist sie wütend oder möchte vor etwas warnen. Halb geschlossene Augen bedeuten Zuneigung oder auch Vertrauen, es kann auch mit einem menschlichen Lächeln verglichen werden. Vor einem Kampf richten sich die Katzen mit einer bedrohlichen Haltung auf.

Katzen sind Fleischfresser. Sie ernähren sich meistens von kleinen Säugetieren wie Mäusen, Vögeln oder auch, in geringerem Maße, von Insekten, Fischen und Amphibien. Katzen benötigen keine pflanzlichen Nährstoffe, insbesondere keine Kohlenhydrate und Zucker. Manche Dinge, die Menschen essen, können für Katzen giftig sein, zum Beispiel Schokolade, Zwiebeln, Trauben, Äpfel oder Aprikosen. Katzen in der freien Wildbahn trinken nie dort, wo sie auch fressen, weil es in der freien Natur sehr unwahrscheinlich ist, dass genau neben der geschlagenen Beute auch eine Wasserstelle liegt. Dies haben die Hauskatzen bis heute beibehalten. Daher sollte man vermeiden, das Wasser genau neben den Futternapf zu stellen.

Katzen können mit ihren großen Augen räumlich sehen (auch recht gut bei Dunkelheit) und die Entfernung sehr gut einschätzen. Sie nehmen ausgezeichnet schnelle Bewegungen wahr. Der Gehörsinn der Katze zählt zu den besten unter den Säugetieren; Katzenohren sind zudem sehr beweglich. Die Katzen sind auch in großer Höhe noch komplett schwindelfrei und äußerst agil. So können sie bei einem Fall von zwei bis drei Metern noch auf ihren Pfoten landen. Sie haben Schnurrhaare und Pfoten zum Tasten. Der Geruchs- und Geschmackssinn ist bei den Katzen weniger ausgeprägt als bei den Hunden. Katzen können salzig, bitter, sauer und umami (herzhaft) schmecken (keine süßen Sachen). Sie verlieren ihren Geschmackssinn oft kurzzeitig, wenn sie erkältet sind.

In der folgenden Doku erfahrt ihr mehr über die intelligten, zutraulichen, aber mitunter auch eigensinnigen Tiere:

Gedicht „Die Tiere Afrikas“

Heute wollte ich mal ein lustiges Gedicht zum Thema „Die Tiere Afrikas“ schreiben. Es ist schräg und anders, aber es hat trotzdem einen Sinn.

Der Löwe, so sagt man ja, ist der König der Tiere. Manchmal sind auch diese Tiere einfach gerne faul. Und diese beiden Eigenschaften habe ich in dem Gedicht, das eine witzige Geschichte erzählen soll, vermischt.

Andere Tiere haben hier eine Jobstelle und arbeiten für ihren Boss, den Löwen, den König der Tiere.

 

Der Job der Tiere Afrikas

 

Der Löwe, er ist groß und stark,

mächtig, toll und schön.

Der Boss der Tiere, das ist klar.

Geschmeidig fährt er durch sein Haar.

Da kommt das Zebra noch dazu –

Schon ist´s vorbei mit des Königs Ruh.

Er sagt das Zebra solle gehen –

Einen anderen Weg einlenken,

Doch das Zebra ist stur, bleibt stehen und gibt noch zu bedenken:

„Diese Unterlagen hat mir das Nashorn herbeigetragen.

Das vom Managment, es hatte Fragen.

Es braucht nämlich einen Urlaub von zwei Tagen.

Es kann die Arbeit nicht mehr ertragen.

Ob das ginge soll ich Sie nun fragen.“

Der Löwe sagt:“ Na gut. Ok. Das soll es haben.

Das Zebra stampft weg,

Der Löwe hat Ruhe.

Er schlüpt aus den Schuhen und legt sich hin.

In dem Arbeitsleben ist er noch nicht so ganz drin.

Felix Kühn

 

Ihr könnt euch statt den Tieren in dem Gedicht auch Menschen vorstellen. Wenn ihr die Tiere mit Menschen ersetzt, ergibt sich eine Situation aus einem gewöhnlichen Arbeitstag.

Lexikonartikel: Klimawandel

Einsam auf einer Eisscholle: diese Fotomontage soll symbolisieren, wie der Lebensraum der Tiere durch den Klimawandel mehr und mehr verloren geht. Schuld daran sind auch die Menschen.

 

Der Klimawandel ist schon lange ein Gesprächsthema; dabei ist das große Problem, dass es immer wärmer wird und dies hat bereits jetzt negative Auswirkungen.

Zum Beispiel schmelzen die Polkappen, der Lebensraum vieler Tiere, immer weiter ab.  Auch der Meeresspiegel steigt immer weiter an, was womöglich viele Küstenstädte in naher und ferner Zukunft immer häufiger überfluten wird. Problematisch sind auch die vielen Springfluten und Wirbelstürme. Aber wieso verändert sich das Klima eigentlich?

Der Klimawandel hat natürliche Ursachen, die es im Laufe der Geschichte unseres Planeten immer wieder zu beobachten gab. Aber der Mensch hat ebenfalls großen Anteil daran, dass sich die Situation zuspitzt.

Beim Klimawandel spielt der sogenannte Treibhauseffekt eine große Rolle. Die Erde ist umgeben von einer unsichtbaren Lufthülle: der Atmosphäre. Diese besteht aus verschiedenen Treibhausgasen wie zum Beispiel Kohlenstoffdioxid und Methan. Wenn die Sonne auf die Erde scheint, werden die meisten heißen Sonnenstrahlen zurück ins Weltall geworfen. Einige bleiben dabei in der Atmosphäre ,,hängen“ und erwärmen nun die Erde. Die Strahlen bleiben ,,hängen“, da die verschiedenen Treibhausgase dafür sorgen, dass die Atmosphäre eine mit Glas vergleichbare Schicht bildet, welche die Erde vor Überwärmung (und damit das Temperatursystem des Planeten) nicht mehr schützen kann. Diese lässt die Strahlen, die für die Erderwärmung sorgen, zwar hinein, aber nicht wieder hinaus. So bleiben mit der Zeit immer mehr Strahlen innerhalb der Atmosphäre hängen und erwärmen die Erde.

Der Mensch verstärkt diesen Effekt, nämlich durch das künstliche Verbreiten von Kohlenstoffdioxid aber auch durch Methan und anderen Stoffen in der Atmosphäre. Mit Flugzeugen, Autos und Fabriken befördert der Mensch sehr viel CO2 in die Luft. Doch auch durch die Landwirtschaft oder den Energieverbrauch insgesamt gelangt das schädliche Treibhausgas an die Luft und zerstört die Ozonschicht, die uns eigentlich vor „Überhitzung“ schützen soll. Methan zum Beispiel ist ein wahrer „Klimakiller“, der vor allem von Rindern (Ausscheidungen) ausgestoßen wird. Ein Methan-Molekül schadet dem Klima ca. 40-mal mehr als ein Kohlendioxid-Molekül. Regelmäßiger Fleischkonsum ist also auch sehr schädlich für das Klima, zumal die hohe Nachfrage der Konsumenten viele Tiere auf den Weiden und in den Ställen sowie einen erhöhten Energieaufwand zur Produktion für den Endverbraucher bedeuten.

Um den Klimawandel abzuschwächen, kann jeder seinen Beitrag leisten, wie z. B. auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, gleich mit dem Fahrrad zu fahren oder schlichtweg weniger Fleisch zu essen.

In der folgenden Doku erfahrt ihr noch mehr über den Klimawandel, seine Ursachen und mögliche Probleme in der Zukunft: