Ressourcenverbrauch – Schüler informieren über den Verbrauch von Wasser, Strom und Müll (Rückblick)

Im letzten Schuljahr haben Schüler der Klasse 8d des Gymnasium Seligenthal über den Verbrauch von Wasser, Strom und Müll informiert. Wer an diesem Tag in der Altstadt beim Karstadt unterwegs war, konnte sich mit ein paar Informationen der Schüler weiterbilden und Informationen einholen.

Ressourcenverbrauch, ein  Begriff, der auf der ganzen Welt sehr wichtig ist. Zu wenige Menschen kennen sich gut damit aus und haben keine Ahnung davon, wie viel Wasser sie verbrauchen, was die Stromerzeugung für Konsequenzen für den Menschen hat, welcher Müll wie getrennt werden muss und vieles mehr.

Am 28.06.2018 machten sich 12 Schüler der Klasse 8d auf den Weg zum Ländtor, um mit ihrem Sozialkundelehrer Herr Mantel ihren Informationsstand aufzubauen. Nach einigen wetterbedingten Komplikationen (es hat nur geregnet) wurde der Stand etwas später als geplant errichtet und die Schüler gingen mit Motivation und einem freundlichen Lächen im Gesicht auf die Passanten zu. Viele hörten mit Interesse, was die Schüler ihnen über die Themenbereiche Stromverbrauch, Wasserverbrauch und Müllverbrauch berichten konnten. Die Schüler hatten Spaß und konnten mit Stolz eine selbstgebastelte 1,20m große Batterie vorführen – ebenso hielten sie ein Quiz bereit, wobei verschiedene Begriffe in die Müllbehälter Kompost, Papiermüll etc. eingeordnet werden mussten.

Alle Leute, die bei dem Quiz mitgemacht haben, bekamen eine Urkunde und wurden zum Müllexperten ernannt. Die Plakate mit den vielen Informationen zum Ressourcenverbrauch, die von den Schülern in Gruppen selbst erstellt wurden, lockten viele Menschen an und weckten deren Interesse.

Gegen Mittag wurde der Stand sogar von Isar-TV gefilmt und einige Schüler waren dann in einem Bericht im Fernsehen zu sehen. Als der Rest der Klasse am frühen Nachmittag dann den ersten Teil der Gruppe abgelöst hat, konnten noch viele weitere Menschen zum Stand gelockt und informiert werden.

Die Klasse sah den Informationsstand in der Altsstadt als vollen Erfolg an. Viele Menschen konnten etwas von diesem Projekt „mitnehmen“, wobei die Tipps der Schüler vielleicht auch zu einem kontrollierten Ressourcenverbrauch angeregt haben.

Lexikonartikel: vom Aussterben bedrohte Tierarten im Wasser

Im Wasser gibt es viele tolle Tiere z.B. bunte Fische, faszinierende Haie oder riesengroße Wale. Doch viele dieser Unterwassertiere sind vom Aussterben bedroht.

Oft sterben die Tiere, weil sie Plastikmüll fressen. Wasser bedeckt rund 70 Prozent der Erde und in jedem Quadratkilometer schwimmen zehntausende Teile Plastikmüll. Seevögel verenden qualvoll an Handyteilen in ihrem Magen, Schildkröten halten Plastikmüll für Quallen und Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton.

Überfischung: Bald drohen uns leere Meere

Schon 2011 warnte die Weltnaturschutzorganisation IUCN davor, dass alleine im Mittelmeer 40 Fischarten vom Aussterben bedroht sind. Dies war die erste Studie, die ein ganzes Meer betrachtete. Einer der renommiertesten Vertreter unter den gefährdeten Arten: der Gewöhnliche Delfin, der den Beinamen ,,gewöhnlich“ bekam, da er früher im Mittelmeer sehr häufig anzutreffen war, nun aber zu den bedrohten Arten gehört.

Delfine gelten als sehr schlaue und grazile Tiere. Ihr Lebensraum ist allerdings bedroht – und damit auch sie!

Auch Haie sind vom Aussterben bedroht. Dass Haie zu den bedrohten Fischarten gehören, liegt vorwiegend an der Bedrohung durch den Menschen. So schätzt die Haifischschutzorganisation Sharklife, dass alleine für die in Asien begehrte Haifischflossensuppe zwischen 23 und 73 Millionen Haie jährlich gefangen werden. Einmal am Haken, werden ihnen bei lebendigem Leib die begehrten Flossen abgeschnitten, ,, Schark finning “ genannt. Danach werden sie einfach wieder zurück ins Meer geworfen, um dort qualvoll zu verenden.

 

Im nachfolgenden, weiterführenden Video des BR (Bayerischer Rundfunk), erfahrt ihr, wie schädigendes Plastik überhaupt ins Meer gelangt und welchen Anteil sogar jeder von uns daran hat:

Schultheater am 18.07.2018: #Märchen, die Influenzer aus dem Märchenwald

Das Theaterstück  „#Märchen Die Influenzer aus dem Märchenwald“ wird am Mittwoch (18.07.2018) in der Aula  vom Ensemble III unter Leitung von Herrn Stefan um 19 Uhr aufgeführt. Der Eintritt ist frei! Spenden sind erwünscht! Und ihr seid herzlich eingeladen!

In dem modern geschriebenen Stück geht es um typischen Märchencharaktere, die auf eine sehr lustige, freie und moderne Art das Puplikum begeistern.

Kommt am Mittwoch in die Aula und taucht ein in den Märchenwald!  

Zero Waste – nachhaltiger leben!

Seit einigen Jahren gibt es die so genannte „Zero -Waste-Bewegung“ (aus zero = null + waste = Müll), deren Ziel es ist, möglichst wenig Müll zu produzieren und somit die Umwelt zu schonen. Schon beim täglichen Blick in Kühlschrank oder Badezimmer blendet man aus, wieviel unnötiger Müll eigentlich durch Verpackungen produziert wird – und genau das sollte und könnte man einfach ändern.

Die Idee zu diesem Artikel kam mir erst neulich, als ich meiner Mutter geholfen habe, die Einkäufe zu verstauen. Da wir unsere eigenen Obst- und Gemüseschalen haben und somit alles auspacken, war ich doch ziemlich schockiert, als ich vor mir einen riesigen Haufen Verpackungsmüll für Obst, was in meiner Familie eine Woche reicht, gesehen habe.

Um dem entgegenzuwirken, gibt es ein „Rezept“: Zero Waste. Doch was ist das eigentlich?

„Zero Waste ist ein ethisches, ökonomisches, effizientes und visionäres Ziel, das Menschen dazu bringt, ihre Lebensstile und Praktiken so zu verändern, dass sie nachhaltigen natürlichen Zyklen nacheifern, in denen alle ausrangierten Materialien dazu dienen, Ressourcen für andere zu werden.

Zero Waste bedeutet, Produkte und Prozesse so zu konzipieren und zu verwalten, dass das Volumen und die Toxizität (Giftigkeit) von Abfällen und Materialien systematisch vermieden und beseitigt werden, alle Ressourcen geschont und zurückgewonnen werden und nicht verbrannt oder vergraben werden.

Durch die Implementierung von Zero Waste werden alle Absonderungen zu Land, Wasser oder Luft, die eine Gefahr für die planetarische, menschliche, tierische oder pflanzliche Gesundheit darstellen, eliminiert.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Zero_Waste

Zero Waste International Alliance

Rund 213 Kilo Verpackungsmüll verursacht ein Deutscher pro Jahr. Da unsere heutige Gesellschaft eine Konsumgesellschaft ist, die gerne im Überfluss kauft, ist einem häufig nicht einmal bewusst, wie viel Müll man wirklich täglich produziert. Alleine der Einkauf im Supermarkt zwingt die Verbraucher dazu, Unmengen an Plastikverpackungen zu kaufen, obwohl es oft auch ohne diese Verpackungen funktionieren würde. Ein Beispiel hierfür ist Obst und Gemüse. Im Supermarkt ist das meiste davon in Folien eingeschweißt oder in Plastik verpackt, wenn nicht, muss man zur Plastiktüte greifen. Auf Märkten oder in Bioläden sieht das aber schon ganz anders aus: entweder bringt man seinen eigenen Korb oder Beutel mit, um die Lebensmittel zu verstauen oder sie sind bereits in Papiertüten oder abbaubaren Plastikverpackungen verpackt. Ein Schritt in die richtige Richtung.

Nicht nur an Land, sondern auch im Meer hat man ein Müllproblem. Auf dem Bild ist Müll zu sehen, der aus dem Wasser gefischt wurde.

Doch wie lebt man jetzt so einfach „Zero Waste“?

Radikal mit der Müllproduktion aufzuhören, ist leichter gesagt als getan. Man sollte sich an das Thema langsam heranwagen und herausfinden, wie viel Müll nötig und unvermeidbar ist und welcher wirklich überflüssig ist. Durch diese Einstellung lernt man auch bewusster einzukaufen, da man sich doppelt überlegen muss, ob man das Produkt, welches wieder Müll „produziert“, kaufen soll, oder ob es eine Alternative ohne Müll gibt, wie es beispielsweise selber zu machen (falls möglich).

  1. Ein erster Schritt ist Vorräte aufzubrauchen: Schrankhüter, die gefühlt schon Jahre ihren festen Platz im Küchenschrank haben, können in neuen Rezepten verbraucht werden, sofern das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht oder noch nicht sehr lange überschritten wurde!
  2. „Coffee to go“ weglassen: die Verpackung des „Coffee to go“, wie es ihn z. B. an Bahnhöfen oder in Kiosks gibt, ist auch wieder unnötiger Müll, der durch eine eigens mitgebrachte Thermoskanne ganz leicht vermieden werden kann (dafür gibt es in einigen Läden sogar Rabatt)
  3. Shoppingpause: wer weniger kauft, produziert weniger Müll und spart Geld! Zudem hat man die nötigen Kleidungsstücke meistens eh daheim, in einer dringenden Notlage befindet man sich also kaum.
  4. „Zero Waste“ im Bad: Bambuszahnbürste als Ersatz für eine aus Plastik, Seife die sich für Haut und Haar eignet; Seife, Duschgels und Shampoos lassen sich übrigens super selbst herstellen.
  5. Unverpackte Lebensmittel einkaufen: hier gibt es sogar in Landshut einen Bio-Markt, der Müsli, Getreide und Nudeln sowie Wurst, Käse und Brot unverpackt anbietet (Herzog-Albrecht-Str. 19, 84034 Landshut). Die nächsten Läden, wo man auch eine deutlich größere Auswahl hat, sind leider erst in Freising oder München anzutreffen.

Ich selbst wollte für diesen Artikel den Versuch starten, „Zero Waste“ auszuprobieren, doch mir erging es wie vielen anderen: einerseits war ich in meinem Experiment sehr eingeschränkt, da ich nicht selber einkaufen gehe, andererseits erfordert dieser Lebensstil eine ziemliche Konsequenz, bei der die Motivation schnell schwindet. Trotzdem konnte ich meine Müllproduktion wenigstens etwas reduzieren, indem ich mir Essen von daheim mitgenommen habe anstatt in der Mensa etwas Verpacktes zu kaufen – und auch keine neuen Anschaffungen gemacht habe.

Zero Waste leben ist schwer, doch wenn der Wille stark genug ist und man alleine wohnt, dabei einkaufen gehen kann und / oder genügend Menschen aus der Familie mitmachen, ist ein Versuch sicher zu wagen.

In der nachfolgenden Arte-Doku erfahrt ihr noch viel mehr über „Zero Waste“.

Mensch und Tier – ein Schnelligkeitsvergleich

In der Tierwelt wird so mancher vielleicht zuerst an den Geparden denken, doch dieser kann nur auf kurzen Strecken seine unglaubliche Geschwindigkeit von 90-120 km/h halten.

Der schnellste Mann der Welt (Usain Bolt) kann im 100-Meterlauf bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,58 km/h und einer Maximalgeschwindigkeit von 44,72 km/ h mit dem Geparden keinesfalls mithalten.

1:0 für die Tiere

Der Gabelbock das schnellste Landtier in längeren Distanzen, er erreicht bis zu 88km/h auf einer Strecke von 800 Metern.

Bei der Olympiade in Rio 2016 wurde im 800-Meterlauf eine Höchstgeschwindigkeit von 23 km/h erreicht.

2:0 für die Tiere

Zu Wasser sind Delfine die schnellsten Säugetiere der Welt. Ihr Körper ist stromlinienförmig und daher für schnelles Schwimmen ausgerichtet. Sie erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h. Der schnellste Fisch, der Segelfisch, kommt bei kurzen Strecken sogar auf 110 km/h.

In Rio bei der Olympiade wurde beim Wettschwimmen eine Rekordzeit von 8,4 km/h erziehlt.

3:0 für die Tiere

Was wir aus dem Ergebnis ableiten können, ist: Die Tiere sind uns in Sachen Schnelligkeit haushoch überlegen und sie setzen sogar noch einen drauf:

Der Wanderfalke kann während der Jagd im Sturzflug bis zu 300 km/h erreichen kann.

4:0 für die Tiere – was soll man da noch sagen!

Lexikonartikel: Ostern ist das ganze Jahr wichtig!

Aschermittwoch

Am  Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit, in der viele auf schlechte Angewohnheiten, zum Beispiel auf Alkohol, übermäßigen Konsum von Süßigkeiten oder Fleisch, verzichten.

Palmsonntag: Beginn der Karwoche

,,Kar“bedeutet auf Althochdeutsch ,,Trauer“ und ,,klagen“. An diesem Tag ist Jesus auf einem Esel in die Stadt Jerusalem eingezogen.

Gründonnerstag

Am Tag, bevor Jesus gekreuzigt wurde, nahm Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl. Der Gründonnerstag symbolisiert das Abschiednehmen von Jesus und das Bitten um Vergebung der Sünden.

Karfreitag

Am Karfreitag wurde Jesus gekreuzigt. Dieser Tag ist für die gläubigen Menschen ein eher stiller.

Karsamstag

Am Karsamstag endet die Fastenzeit. Es ist ein Brauch, dass am Abend des Karsamstags das Osterfeuer gezündet wird. Das Osterfeuer soll alle bösen Geister vertreiben. An diesem Tag beginnt auch die Osterzeit, die bis zum Pfingstsonntag (50 Tage) andauert.

Ostersonntag

Am Ostersonntag wird die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert. Dieser Tag gibt den Menschen Hoffnung und das wird an diesem Tag gefeiert. Die Ostereiersuche ist in Deutschland nur eine Tradition von vielen.

Ostermontag

An diesem Tag wird noch immer die Auferstehung Jesu gefeiert.

Lexikonartikel: April, April der weiß nicht, was er will!

Bestimmt kennt jeder von euch diesen Spruch im Titel, denn er zählt zu den bekanntesten Bauernsprüchen.

Er lässt sich vor allem über das wechselhafte Wetter in diesem Monat aus. Mal regnet es, mal scheint die Sonne strahlend am Himmel, mal ist es warm und trotzdem können die  Temperaturen  plötzlich auf dem Thermometer wieder erheblich sinken. Doch wieso ist gerade im April wettertechnisch gesehen alles möglich?

Der Grund lässt sich einfach erklären: Im April steht die Sonne im Süden wesentlich höher am Himmel als im Winter, sie produziert dort mehr Wärme und scheint auch wesentlich länger. Doch Norden Europas ist es um diese Zeit noch sehr kühl. Wenn der Wind von dort weht, ist es in Deutschland kalt, weht er aber aus dem Süden, steigen die Temperaturen. Das typische Aprilwetter entsteht, sobald die beiden Luftmassen aufeinander treffen. Die Folgen sind Regengüsse und manchmal auch Gewitter mit Graupel oder Hagel.

Der Koi, ein ganz besonderer Fisch

Heute möchte ich euch den Koi vorstellen. Er ist ein exotischer und vor allem teuerer Fisch, doch dazu später. Zuerst will ich euch sein Kurzprofil präsentieren.

In seiner Heimat China ist der Koi schon seit dem Mittelalter ein gefragter Speisefisch, doch heutzutage wird er hauptsächlich als Zierfisch im Teich gehalten. Der Koi gilt zu den beliebtesten Zierfischen weltweit, was er seiner Farbenpracht und seiner außergewöhnlichen Zutraulichkeit zu verdanken hat. Seine Zutraulichkeit ist legendär, denn wie Züchter und Besitzer behaupten, lässt er sich streicheln, frisst seinem Besitzer aus der Hand und schwimmt an den Beckenrand, wenn sich Menschen nähern.

Ein gesunder und erwachsener Fisch kann bis zu einem Meter groß werden und 24 kg    wiegen. Natürlich gibt es auch kleinere Arten und Exemplare.

Leider sind die Tiere äußerst anfällig für Krankheiten, darum sollte man z. B. darauf achten, sich vor Streicheleinheiten gründlich die Hände zu waschen, um keine Krankheitserreger auf das Tier zu übertragen. Auch die Haltung der Koi ist aufwendig und schwierig, da man für jeden Fisch einen Kubikmeter Platz in seinem Teich oder Aquarium einplanen muss. Und Kois sind Schwarmtiere, sie fühlen sich nur in großen Schwärmen wohl. Futter für Kois kann man übrigens problemlos im Fachgeschäft erwerben.

Im folgenden Bild ist eine sehr aufwendige Teichanlage zu sehen (Japan):

Die Artenvielfalt der Koi ist bewundernswert, denn es werden mehr als 100 unterschiedliche gezählt. Theoretisch kann man aber sagen, dass jeder Fisch einzigartig ist, denn keiner gleicht dem anderen in seinen Farben.

Der Koi wird nicht ohne Grund zu den teuersten Fischen weltweit gezählt, da ein ausgewachsenes Tier bis zu 100.000 Euro kosten kann. Allerdings kostet das nicht jedes Exemplar; es kommt (bei Sammlern) auf eine perfekte Form und ein einwandfreies Muster an. Außerdem darf das Tier keine gesundheitlichen Probeme aufweisen. Einen „normalen“ Fisch kann man schon für 30 bis 60 Euro im Tierhandel erweben.

Lexikonartikel: Tiger

Die auffälligen Streifenzeichnungen des Tigers sind mit keinem anderen Tier zu verwechseln, außerdem dienen sie ihm als Tarnung. Die spezielle Färbung ermöglicht es dem Tiger, sich am Boden zu verbergen. Die Grundfarbe der Oberseite unterscheidet sich je nach Art, mal ist sie rotbraun oder goldorange. Die Unterseite und das Gesicht sind meistens weiß, ebenso die Innenseiten der Beine. Die Ohren sind schwarz. Das Fell ist bei den meisten Tigern kurz, bei den Sibirischen Tigern allerdings wegen der Kälte sehr dick und lang.

Es gibt bei den Tigern wie bei den meisten Wirbeltieren verschiedene Farbabweichungen. Die besonders bekannten Weißen Tiger sind Teilalbinos, da ihnen die roten Augen fehlen.

Die meisten dieser Tiger haben dunkle Streifen, es gibt nur ganz wenige, die keine Streifen haben. Eine besondere Tigerart in freier Wildbahn ist der sogenannte Rötling. Bei ihm fehlen die schwarzen Pigmente der Streifen. Diese Tiere besitzen eine blassgelbe Grundfarbe und orangerote Streifen.

Tiger sind meistens in der Dämmerung oder nachts aktiv. Sie legen auf der Suche nach Beute oft große Strecken zurück. Außerdem können sie  Flüsse mit einer Breite von sechs bis acht Kilometer durchschwimmen,  in Ausnahmefällen sogar 29 km breite Flüsse. In der Regel sind Tiger aufgrund ihres Körpergewichts ziemlich schlechte Kletterer.

Tiger ernähren sich in der Regel von großen Säugetieren. Den Großteil von Nahrung machen Huftiere aus, aber sie fressen auch Hasen, Vögel bis hin zu großen Krokodilen. Tiger schleichen sich an ihre Beute an oder lauern ihr auf und erlegen sie nach wenigen Sätzen oder einem kurzen Spurt. Sie nähern sich dem Opfer in Windrichtung an. Wenn eine zu große Distanz dazwischen ist oder keine Deckung, wartet der Tiger, bis sich das Opfer gegebenenfalls selbst nähert.

Es gibt folgende Arten dieser faszinierenden Raubkatzen:

Festlandtiger

  • Der Sibirischer Tiger, auch Amurtiger genannt, ist eine der größten Unterarten des Tigers, er lebt im östlichen Sibirien, der Mandschurei und Korea. Das Fell ist relativ lang, hell und dicht. Diese Tiere sind stark gefährdet.
  • Der Südchinesische Tiger ist eine mittelgroße Unterart, er ist etwas kleiner als der Bengal- oder Indochinatiger. Die Färbung ist intensiver und der Weißanteil geringer. Außerdem sind die Streifen dunkler und weiter voneinander entfernt. Der Tiger war einst von Teilen Chinas bis zu den nördlichen Grenzgebieten von Yunnan, Guangxi und Guangdon verbreitet. Die verbliebenen Restbestände dürften keine weiteren Überlebenschancen haben, selbst wenn Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
  • Der Bengaltiger, Indischer Tiger oder auch Königstiger genannt, ist die zweitgrößte Unterart der Tiger. Die Fellfärbung ist insgesamt relativ variabel, aber meist dunkler als beim Amurtiger (Sibirischer Tiger) und heller als bei den südöstlichen Unterarten. Die Streifen sind zumeist eher dunkler. Er ist ursprünglich vom Industiefland in Pakistan zum indischen Subkontinent bis Bengalen, Assam oder in den Nordwestteilen Myanmars verbreitet. Dabei zeigen Tiger der verschiedenen Unterarten gewisse Differenzen. Der Bengaltiger gilt als bedroht, ist jedoch weniger gefährdet als die anderen Unterarten.
  • Der Indonesische Tiger ist etwas kleiner als der Bengaltiger und hat eine dunklere Grundfärbung, die meist sehr dunklen Streifen gehen in Flecken über. Die Unterart ist auf dem Festlands Südostasiens verbreitet.
  • Der Malaiische Tiger ist auf der Malaiischen Halbinsel verbreitet und ebenfalls stark bedroht.
  • Der Kaspische Tiger, auch Persischer Tiger genannt, ist eine ausgestorbene Unterart. Viele schmale Streifen hoben sie meist vom Amurtiger ab. Die Streifen waren in der Regel sehr hell und das Fell recht lang.

Sunda-Tiger

  • Die Sumatratiger sind relativ kleine, kontrastreich gefärbte Unterarten-Tiger. Die Streifen zerfallen häufig zu Flecken. Sumatratiger sind sie die kleinste noch lebende Unterart.
  • Der Java Tiger ist noch kleiner als der Sumatratiger und ähnlich dunkel gefärbt. Die Streifen sind sehr eng und zahlreich. Die Tiger waren einst auf Java, der am dichtesten bevölkerten Insel Indonesiens, verbreitet, und gelten als ausgestorben.
  • Der Balitiger ist die kleinste Unterart und am dunkelsten gefärbt. Die Streifen sind eher breit, häufig befinden sich dunkle Flecken zwischen den Linien.

In der folgenden Arte-Doku erfahrt ihr noch mehr über die faszinierenden Tiger:

Der Klimawandel – ein globales Problem!

Ob es Donald John Trump (45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika) ist, der an dem einen Tag die Existenz der Erderwärmung in Frage stellt, und sie am nächsten doch für einen klaren Fakt hält, oder es ein einfacher Bürger ist, welcher sich darüber aufregt, dass die Politiker nichts gegen den Klimawandel unternehmen, aber eigentlich selber zu dessen Entwicklung beiträgt: der Klimawandel begegnet einem fast täglich, zumindest als Wort. Doch was bedeutet bedeutet er eigentlich und welche Folgen wird dieser Prozess für uns alle haben?

Hände, Welt, Karte, Global, Erde, Globus

Unsere Erde und ihr Wohl halten wir buchstäblich in den Händen

Wikipedia liefert einem folgende Erklärung zum Klimawandelbegriff: Klimaänderung, Klimawechsel oder Klimaschwankung bezeichnet die Veränderung des Klimas auf der Erde und erdähnlichen Planeten, unabhängig davon, ob die Ursachen auf natürlichen oder menschlichen (anthropogenen) Einflüssen beruhen. Die gegenwärtige, vor allem durch den Menschen verursachte globale Erwärmung ist ein Beispiel für einen (noch nicht abgeschlossenen) Klimawandel. Ein Klimawandel kann eine Abkühlung oder Erwärmung über unterschiedliche Zeiträume bezeichnen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel)

Hand, Halten, Globus, Erde, Kontinente

Der Klimawandel ist ein Phänomen, das es auf der Erde schon immer gab. Die Erwärmungen und Absenkungen der Temperatur gingen bis jetzt aber sehr langsam vonstatten und gaben der Natur somit genug Zeit, sich auf die damit einhergehenden Veränderungen vorzubereiten. Die Forscher sind sich aber weitestgehend darüber einig, dass es die Erde mit einer (größtenteils) von den Menschen erzeugten globalen Erwärmung zu tun hat. Nur noch ein kleiner Teil der Wissenschaftler hat die Mitschuld des Menschen an der Klimaveränderung auf unserem Planeten noch nicht anerkannt. Auf jeden Fall schreitet die jetzige, sich noch im Prozess befindliche Erderwärmung, im Vergleich zu den früheren Klimawandelprozessen sehr schnell voran, was katastrophale Folgen für Umwelt, Tiere und Menschen nach sich ziehen könnte.

Ein Grund, der dafür sorgte, dass es zum  Klimawandel kam, ist laut vielen Fachleuten und deren Publikationen unter anderem das Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle und Öl. Die Prognose führender Klimaexperten lautet: wenn die Industrie- und Schwellenländer ihren Treibhausgasausstoß nicht drastisch senken, wird die Durchschnittstemperatur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere vier Grad ansteigen. Bereits das Jahr 2015 war im Durchschnitt 0,9 Grad wärmer als in der Mitte des 20. Jahrhunderts und damit global das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen im Jahre 1880. Getoppt wurde die Messung von 2015 im Jahre 2016. Vermutlich wird gegen Ende dieses Jahres erneut ein Anstieg des Klimas festzustellen sein und 2017 als das wärmste Jahr gelten.

Klimawandel, Globale Erwärmung, Umwelt

Wir alle haben es doch gerne warm, oder? Wo liegt als das Problem an der Erderwärmung?

Die Antwort ist einfach: es ist ein riesiges Problem. Zum Einen dehnt sich Wasser aus, wenn es wärmer wird. Dazu kommt Wasser aus schmelzendem Kontinental-Eis; beides zusammen hat dafür gesorgt, dass der Meeresspegel seit 1880 um 20 Zentimeter gestiegen ist. Derzeit steigt er um 3,2 Zentimeter pro Jahrzehnt – eine weitere Steigerung ist absehbar. Laut IPPC könnte der Ansteig im Jahr 2100 bis zu einem Meter betragen. Neben katastrophalen Überschwemmungen werden sich auch Sturmfluten durch den höheren Wasserspiegel noch weitaus verheerender auswirken. Zudem werden die Böden versalzen. Weltweit sind rund 200 Millionen Menschen in tiefer gelegenen Küstengebieten von dieser Entwicklung betroffen. Hinzu kommt, dass 30 der 50 größten Städte der Welt am Meer bzw. am Wasser liegen. Damit sind Metropolen wie New York und London von dieser Umweltentwicklung direkt betroffen.

Apokalyptische, Apokalypse

Ein utopisches Szenario, wie man es es nur aus Hollywood-Katastrophenfilmen kennt: die New Yorker Freiheitsstatue versinkt im Wasser – danach wird alles zu einer Wüste.

Neben dem Problem eines Anstiegs des Meeresspiegels hat die Erderwärmung aber noch viele weitere gravierende Folgen. Durch mildere Winter wird das Überleben von Schädlingen begünstigt und warme sowie trockene Sommer schwächen oft bereits befallene / erkrankte Pflanzen und Tiere zusätzlich. Auch begünstigen sommerliche Temperaturendas Wachstum vieleer Pilzarten, die Krankheiten von Bäumen verursachen können. In einer Zeit, in der die Land- und Forstwirtschaft bereits geschwächt sein könnte, tun Überflutung breiter Landesteile und die Versalzung der Böden ihr Übriges. Aber nicht nur die Gesundheit unserer Pflanzen wird von den steigenden Temperaturen angegriffen. Hitzewellen belasten Pflanzen sowie Tiere und Menschen. Sie können vor allem bei älteren und kranken Menschen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, wie das Bundesamt für Umwelt am 23. Mai dieses Jahres auf seiner Internetseite bekannt gab.

Elefanten, Dürre, Trockenheit, Tiere

Die dritte Folge des Klimawandels ist die Flucht. Wenn die eigene Heimat keine guten Bedingungen mehr für ein sorgenfreies Leben bietet, dann zieht man um, oder versucht es zumindestens. Laut einer Greenpeace-Studie sind bereits heutzutage 20 Millionen Flüchtlinge heimatlos, weil ihre Herkunftsländer aufgrund des Klimawandels keine geeigneten Lebensbedingungen mehr bieten. Greenpeace behauptet außerdem, dass in den kommenden 30 Jahren mit rund 200 Millionen „Klimaflüchtlingen“ zu rechnen sei. Im internationalen Flüchtlingsrecht kommen diese Menschen allerdings nicht vor, was bedeutet, dass der Klimawandel aktuell kein allgemein anerkannter Fluchtgrund ist. Bedauerlicherweise trifft der Klimawandlel außerdem gerade die ohnehin bereits armen Entwickungsländer besonders hart; es sind die Länder, die ohnehin den geringsten „menschlichen“ Anteil an der globalen Erwärmung haben. Die westlichen Industriestaaten hingegen, welche die Hauptverursacher der Erderwärmung sind, haben bis jetzt noch die finanziellen Mittel, sich weitestgehend vor den Folgen der Krise zu schützen, aber bald werden die Folgen ihrer Taten auch sie einholen. Jedenfalls steht dies schwer zu befürchten.

Protest, Demo, Protestaktion, Parade

Diese aufgezeigten Punkte sind nur einige Beispiele dafür, wie verheerend sich der Klimawandel auf unser aller Leben auswirken kann, wenn man nicht endlich etwas dagegen unternimmt und dieses wichtige Thema auch in der Politik noch häufiger anspricht. Meiner Meinung nach sollten wir alle etwas dazu beitragen, dass sich der Klimazustand unserer Erde nicht weiter verschlechtert. EU-Kommissionspräsident Barroso sagte zu diesem Thema im Dezember des Jahres 2009: „Es ist billiger, den Planeten jetzt zu schützen als ihn später zu reparieren.“ Und ich denke nicht nur, dass er mit dieser Aussage Recht behält, sondern auch, dass ein Reparieren nach einer teilweisen oder vollkommenden Zerstörung unseres Planetens kaum noch möglich ist.