6. Klasse Geschichte *exklusiv* – Das Steinzeithaus Teil I

Die Steinzeit gilt als die früheste Epoche der Menschheitsgeschichte und erhielt ihren Namen durch die Herstellung und Verwendung von Steinwerkzeugen. In Mitteleuropa wurde die Steinzeit etwa im Jahr 2200 v. Chr. von der frühen Bronzezeit abgelöst.

Die 6. Klassen befassen sich thematisch aktuell mit steinzeitlichem Geschehen. Höchste Zeit für die Schülerzeitung, den Unterricht durch interessante Infos zu ergänzen.

Konkret soll es um den Nachbau eines Steinzeithauses gehen. Mit wie wenig Mitteln dabei die Steinzeitmenschen auskamen, ist bewundernswert. Die mehrteilige Videoreihe der Sendung mit der Maus zeigt den Bau einer steinzeitlichen Behausung Schritt für Schritt. Viel Spaß mit dem 1. Teil!

Juniorwahl in Seligenthal: Früh übt sich, was ein mündiger Wähler werden will!

Wie immer, wenn in Bayern, Deutschland oder Europa Wahlen anstehen, wurde auch in diesem spannenden Wahljahr 2021 in Seligenthal wieder eine Juniorwahl durchgeführt.

Mit echten Wahlzetteln und Wahlunterlagen ausgerüstet, durften die Schüler am Freitag vor der Bundestagswahl bereits in der Schule probehalber ihre beiden Kreuze setzen. So bekamen sie die Möglichkeit, schonmal für den großen Tag zu üben, wenn sie dann mit Erreichen der Volljährigkeit „in echt“ an die Urne treten dürfen und ihre Stimme wirklich zählt – ein sehr wertvoller Beitrag zur Demokratieerziehung und eine tolle Möglichkeit für die Schüler, die auch begeistert angenommen wurde.

Für die Durchführung der Wahl war diesmal die Klasse 10c des Sozialwissenschaftlichen Zweiges (siehe Bild) verantwortlich, die ihre Aufgabe (von der Vorbereitung bis hin zur Auszählung) mit Bravour gemeistert hat. Ihre Lehrkraft Frau Grüner stand ihr dabei unterstützend zur Seite.

Philosophisches zum Nachdenken: Der Optimist, der Pessimist, der Possemist?

Vielleicht kennt ihr Jack Reacher. Er ist eine berühmte Film- und Buchfigur und auch die Hauptperson der Handlungen. Ich habe, um ehrlich zu sein, weder die Filme gesehen noch die Bücher gelesen. Ein Spruch jedoch von Jack (Tom Cruise), hat mich neugierig gemacht: „Hope for the best, plan for the worst“, sagte er. Eine Mischung aus einem Optimisten und einem Pessimisten, ein Possemist! Gibt es das, eine Mischung aus Optimismus und Pessimismus? Wo ist der Unterschied? Ist Optimismus immer besser als Pessimismus?

Eine Mischung aus Pessimismus und Optimismus gibt es durchaus. Die meisten denken jetzt wahrscheinlich an den Realisten. Das ist nicht verkehrt und auch ich finde das ganz richtig. Ich habe eine Internetseite gelesen, in der der Pessimist als Realist dargestellt wurde. Dieser Meinung bin ich nicht. Ein Pessimist ist eine Person, die nur die Gefahren und Probleme in einer Sache sieht. Er sieht zum Beispiel nur die Kälte im Winter, nicht die schöne Landschaft – oder nur die Dornen einer Rose. Ein Realist hingegen hat etwas von beiden Seiten. Er könnte sich zwar über die Kälte im Winter ärgern, zieht sich dann aber doch warm an und geht raus. Ein Realist sieht die Dornen einer Rose, ist vorsichtig und schneidet sie ab. Und jetzt denkt mal nach. Wer ist der Realist? Der Optimist? … Ich sag´s euch: Der Realist ist der Possemist. Eine Mischung aus Pessimist und Optimist. Als ich dem Realisten diesen Namen gab, hab ich mir was dabei gedacht. „possem“ kommt aus dem Lateinischen, abgeleitet vom Wort „posse“. Das bedeutet können. „Possem“ ist der Konjunktiv Imperfekt zu diesem Wort und heißt auf Deutsch „ich könnte“. Das passt doch zu so einem Realist, oder? Er könnte eine Sache machen wie ein Optimist, er könnte es aber auch nicht machen wie ein Pessimist. Die perfekte Mischform aus den beiden Typen!

Der Unterschied zwischen Optimist und Pessimist ist ganz einfach: Der Optimist sieht in jedem Problem eine Aufgabe und letzterer sieht in jeder Aufgabe ein Problem. Das besagt ein Spruch und ich bin voll seiner Meinung. Während der Optimist hartnäckiger ist und versucht schwierige Ziele zu bewältigen, bleibt der Pessimist auf dem Boden der Tatsache stehen. Seine Einstellung ist negativ und vor allem vorsichtig. Bei einem guten Bauchgefühl in der Klausur freut sich der Pessimist lieber nicht zu früh, er könnte ja schließlich enttäuscht werden. Der Optimist freut sich, dass es so toll gelaufen ist. In diesen beiden Sätzen steckt ein weiterer Unterschied zwischen diesen beiden Typen: Optimisten haben gelernt, mit Fehltritten, Verlusten etc. umzugehen, während der Pessimist schon vorher das Schlimmste erwarten, damit er den Schock nicht ertragen muss. Vielleicht könnte man nach diesen paar Zeilen schon denken, dass der Optimismus besser ist als der Pessimismus. Logisch, Optimisten sind Kämpfer, sie geben nicht auf, erreichen die Ziele, die sie erreichen wollen und können mit Stress umgehen. Doch sehen wir es mal aus den Augen der Pessimisten. In gewissem Sinne ist er nämlich klug. Er ist nämlich vorsichtig. Bevor er sich in riesige Projekte stürzt, überlegt er erst einmal, ob die Arbeit tatsächlich was bringt. Er lässt die Finger von komplizierten Dingen, wenn er das Gefühl hat, dass es keinen Sinn hat. Damit will ich nicht sagen, dass der Pessimist faul ist. Ich will damit sagen, dass er sogar in manchen Dingen überlegter und vorsichtiger vorgeht, damit er keine Enttäuschungen verkraften muss.

Was ist denn nun die richtige Einstellung?

In unserer Gesellschaft ist der Optimismus beliebter und besser angesehen. Doch auch er hat seine Grenzen. Übertriebener Optimismus ist auch nicht gut. Wie gesagt haben Optimisten eine Tendenz dazu sich hartnäckig für Problemlösungen einzusetzen. Sie strengen sich an und kämpfen und werden am Ende manchmal enttäuscht. Sie können zwar mit dem Gefühl umgehen, aber irgendwann verspürt auch der Optimist die Enttäuschung. Einen richtigen Typen gibt es, denke ich, nicht. Jeder sollte die Einstellung haben, die ihm beliebt. Ich zum Beispiel bin ein Possemist, mit einer Neigung zum Optimisten. 🙂

PS: Der Text basiert nicht ganz auf wissenschaftlichen Fakten. Der Großteil ist meine Meinung.

PPS: Bitte sagt zu niemandem, dass ihr ein Possemist seid, denn dieses Wort existiert nicht!

Philosophisches zum Nachdenken: Do not compare

Keine Angst, ihr habt nicht gerade meinen kürzesten Blogbeitrag gelesen, den ich je geschrieben habe. Das alles sollte als Beispiel dienen. Versetzt euch mal in die Lage dieser Welt… Langweilig, gell? Keine Abwechslung, keine Unterschiede, einfach nichts Neues. Man könnte den kurzen Text mit unserer derzeitigen Lage in der Welt vergleichen. Alle Menschen beschweren sich über dasselbe, jeder verhält sich gleich und so weiter. Aber das ist nicht der Punkt, auf den ich hinauswill. Der Text sollte darstellen, wie es wäre, wenn alle Menschen gleich wären und jeder das tut, nur weil es der andere auch tut. Es geht um Vergleiche.

Ich habe eine Freundin, bei der mir aufgefallen ist, dass sie sich ständig mit einer Klassenkameradin vergleicht. Immer behauptete sie, dass das Mädchen so viel schlauer sei als sie und dass sie so viele Talente habe, während sie gefühlt nur eins hat und so weiter.

Ich glaube, es geht nicht nur meiner Freundin so. Viele Menschen vergleichen sich und sind neidisch auf das Können oder die Talente anderer. „Neid ist die höchste Form der Anerkennung“, besagt ein Spruch. Das stimmt auch. Stell dir mal vor, jemand wäre neidisch auf dein Talent. Wärst du nicht stolz drauf? Wusste ichs doch! Neid zu verspüren, tut weh, ihn zu bekommen ist dafür umso schöner. Jeder Mensch hat irgendwas, worauf ein anderer neidisch sein könnte. Wirklich jeder. Es ist nämlich so, dass es jeden Menschen nur ein einziges Mal auf dieser Welt gibt und keine Person ist wie die andere. Es gibt immer Unterschiede. Jeder kann etwas anderes, jeder sieht anders aus und jeder ist etwas bBesonderes .  Neid ist also die eine Sache, falls du dich mit einer Person vergleichst.

Du musst dir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass du ein eigenständiger und selbstbewusster Mensch bist. Zwei Blumen im Garten fragen einander auch nicht, was sie machen. Sie blühen einfach. Strahle mit deinem ganzen Können, deiner ganzen Freude und dem Inneren Licht. So wirst du aufblühen, indem du deinen eigenen Weg gehst, tust was du für richtig hältst und deine eigenen Entscheidungen triffst. Wie die Blumen im Garten.

Falls du zu den Menschen gehörst, die sich gerne vergleichen: Wärst du wirklich glücklich mit dem Leben des anderen? Klar kann es sein, dass er oder sie bewundernswerte Talente hat. Meine Freundin ist mathematisch sehr begabt. Sie sieht Zahlen und ist in ihrer Welt. Ich bin eine Niete. Ich sehe Zahlen und suche den Taschenrechner. Sie ist dann auf ein Gymnasium gegangen, das einen mathematischen Zweig hatte. Stellt euch mal vor, ich hätte mich mit ihr verglichen, na holla die Waldfee! Ich wäre ihr womöglich aufs mathematische Gymnasium gefolgt, damit ich beweisen kann, dass ich genauso gut bin wie sie. Gott sei Dank bin ich nicht auf einem mathematischem Gymnasium. Grusel! Was ich damit sagen möchte ist, dass Vergleiche dich dazu bringen können zu vergessen, was du wirklich willst und wer du bist.

„Vergleiche dich nie mit anderen Personen, sondern mit der Person, die du noch gestern warst“. Guter Spruch. Denn auch du wirst immer besser, nicht nur die anderen. Ruf dir das immer ins Gedächtnis und geh deinen Weg, so wird alles gut.

Aus dem Gefühlsleben: Jouska, Adronitis und Liberosis

Jouska. Die von euch, die finnisch können, werden jetzt wahrscheinlich vermuten, dass ich vorhabe, über Jahreszeiten zu schreiben. Genau genommen über eine ganz bestimmte. Das Wort Jouska bedeutet übersetzt nämlich „Der Frühling“.

Ich habe aber weder vor über Jahreszeiten zu schreiben noch über den Frühling selbst. Jouska bedeutet auch noch etwas anderes, was rein gar nichts mit Jahreszeiten zu tun hat: Jouska ist ein Gefühl, das jeder von uns kennt. Wahrscheinlich würden viele nicht zugeben, dass sie es auch kennen, bevor ich ihnen sage, dass es ganz normal ist. Jouska ist das Gefühl, wenn wir immer wieder ein und dasselbe Gespräch in unserem Kopf abspielen lassen. Das kann ein gutes Argument sein, eine Diskussion, etc. Es spielt sich ein komplettes Gespräch in unserem Kopf ab. Ich persönliches finde es sehr beruhigend, dass dieses Gefühl normal ist.

(Bin ich immer noch die einzige, die Gespräche plant, die ich in Wahrheit niemals führen werde???)

Ein anderes Gefühl, von dem ich bis vor kurzem auch nicht wusste, dass es existiert, ist „Adronitis“:

Kennt ihr das: Ihr lernt neue Leute kennen und ihr findet sie … ganz nett. Ihr unterhaltet euch über bedeutungslosen Kram wie den Stundenplan oder das Wetter. Es nervt aber tierisch, dass man diese Kennenlernphase nicht einfach überspringen kann und gleich über alles reden kann! Und genau DAS ist Adronitis. Der „Ärger“ oder besser gesagt die „Unlust“ darüber, wie lange es braucht, eine Freundschaft aufzubauen.

Wie ist diese Person? Was hat sie für Hobbys? Kann ich ihr vertrauen? Kann ich das nicht alles sofort wissen??? Adronitis.

Das letzte Gefühl, das ich hier noch erklären werde, ist Liberosis.

Jeder hat etwas, das ihn beschäftigt oder ihm sogar Sorgen bereitet. Und Liberosis ist der Wunsch, dass man sich um diese Angelegenheiten oder Sorgen einfach nicht mehr kümmern muss. Es ist die Sehnsucht, dass einem alles egal ist. Nach dem Motto: Lasst mich doch einfach alle in Ruhe!

Es gibt noch mehr Gefühle, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt, geschweige denn, dass sie einen Namen haben. Doch ich bin sehr froh, dass es anscheinend normal ist, Gespräche mit einer Person in seinen Gedanken zu führen, von der Small-Talk-Phase genervt zu sein oder dass einem einfach mal alle Sorgen egal sein wollen.

Ich werde noch einmal über Gefühle schreiben, über die keiner spricht, aber die mit Sicherheit jeder kennt!

Lexikonartikel: Fridays for future

Viele werden das Projekt schon kennen, aber oft noch nicht genau wissen, was sich dahinter genau verbirgt. Deswegen werdet ihr heute darüber in Kürze aufgeklärt.

Wer nimmt teil an FRIDAYS FOR FUTURE?

Es nehmen hauptsächlich Schüler und Studenten zwischen 14 und 20 Jahren teil. Viele Teilnehmer kommen aus Deutschland, allerdings spielt es keine Rolle, wo man herkommt – und es ist mittlerweile eine weltweite Bewegung.

Wozu ist FRIDAYS FOR FUTURE gut?

Fridays For Future steht dafür ein, dass man nicht nur über das Klima diskutiert, sondern auch genau darüber spricht, welche Auswirkungen menschliches Handeln auf das Klima hat. Themen sind demnach auch, wie Co2-Ausstoß verringert wird oder weniger Plastik auf dem Boden oder im Meer landet. Da die wenigsten aus freien Stücken versuchen, ihren Plastikverbrauch oder den Co2-Ausstoß zu verringern (siehe auch private Autofahrten), haben sich Jugendliche dazu entschieden, an verschiedenen Freitagen, anstatt zur Schule zu gehen, auf den Straßen zu demonstrieren, um aufzurütteln. Die Schwedin Greta Thunberg war bzw. ist Vorreiterin in der Sache.

Die Ziele von FRIDAYS FOR FUTURE?

Ein Großteil der Teilnehmer will durch Proteste versuchen, politische Entscheidungen zu beeinflussen, um den Klimawandel eindämmen zu können. Nur wenige sehen dies als nicht erfolgversprechend an. Ein weiteres Ziel ist es, andere Menschen, die etwas davon mitbekommen, dazu zu bewegen, auch an dem eigenen Lebensstil etwas zu ändern und klimafreundlicher zu sein.