Mensch und Tier – ein Schnelligkeitsvergleich

In der Tierwelt wird so mancher vielleicht zuerst an den Geparden denken, doch dieser kann nur auf kurzen Strecken seine unglaubliche Geschwindigkeit von 90-120 km/h halten.

Der schnellste Mann der Welt (Usain Bolt) kann im 100-Meterlauf bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,58 km/h und einer Maximalgeschwindigkeit von 44,72 km/ h mit dem Geparden keinesfalls mithalten.

1:0 für die Tiere

Der Gabelbock das schnellste Landtier in längeren Distanzen, er erreicht bis zu 88km/h auf einer Strecke von 800 Metern.

Bei der Olympiade in Rio 2016 wurde im 800-Meterlauf eine Höchstgeschwindigkeit von 23 km/h erreicht.

2:0 für die Tiere

Zu Wasser sind Delfine die schnellsten Säugetiere der Welt. Ihr Körper ist stromlinienförmig und daher für schnelles Schwimmen ausgerichtet. Sie erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h. Der schnellste Fisch, der Segelfisch, kommt bei kurzen Strecken sogar auf 110 km/h.

In Rio bei der Olympiade wurde beim Wettschwimmen eine Rekordzeit von 8,4 km/h erziehlt.

3:0 für die Tiere

Was wir aus dem Ergebnis ableiten können, ist: Die Tiere sind uns in Sachen Schnelligkeit haushoch überlegen und sie setzen sogar noch einen drauf:

Der Wanderfalke kann während der Jagd im Sturzflug bis zu 300 km/h erreichen kann.

4:0 für die Tiere – was soll man da noch sagen!

Den Zauberwürfel lösen – Glück oder Können?

Wer kennt ihn nicht, den bunten, scheinbar unlösbaren Zauberwürfel. Der kunterbunt verdrehte Würfel macht einige einfach schier wahnsinnig. Aber es gibt für jedes Problem eine Lösung. Auch für dieses!

Aber jetzt erst mal von vorne. Der Zauberwürfel (englisch: Rubik´s Cube) wurde 1974 von dem ungarischen Architekten und Ingenieur Ernő Rubik erfunden. Sechs Jahre darauf wurde er sogar mit dem Sonderpreis „bestes Solitärspiel“ des Kritikerpreises als Spiel des Jahres ausgezeichnet!

Bei einem Zauberwürfel handelt es sich um einen Würfel mit einer Kantenlänge von 57 mm. Es gibt allerdings auch größere oder kleinere Würfel. Der Würfel ist in Höhe, Breite und Tiefe in jeweils drei Schichten unterteilt, die sich durch 90-Grad-Drehungen um ihre jeweilige Raumachse drehen und damit zur Deckung bringen lassen. Dadurch können Position und Lage von 20 der insgesamt 26 Steine (die Steine die sich in der Mitte der jeweiligen Flächen befinden sind nicht beweglich) beliebig verändert werden. Ein Zauberwürfel hat im gelösten Zustand 6 verschieden farbige Flächen, welche meist gelb, weiß, blau, grün, rot und orange sind.

Es gibt sogar verschiedene Wettkämpfe mit genauen Regeln und verschiedenen Disziplinen (z.B. speedcubing). Nachdem der Würfel von den Schiedsrichtern kontrolliert verdreht wurde, darf der Speedcuber den Würfel 15 Sekunden lang in die Hand nehmen und inspizieren. Dabei  zählt die Inspektionszeit  nicht zur Lösungszeit. Danach müssen der Würfel abgelegt und beide Hände auf den Timer gelegt werden. Wenn die Inspektion länger als 15 Sekunden dauert,  werden dem Spieler zwei Sekunden auf die zur anschließenden Lösung benötigten Zeit hinzuaddiert (= schlechteres Zeitergebnis). Die Zeit startet, wenn die Hände vom Timer abgehoben werden und stoppt, wenn wieder beide Hände auf dem Timer liegen. Ist eine Seite nach dem Solve (= Würfel gelöst) um 45° verdreht, nachdem der Würfel gelöst wurde, werden ebenfalls zwei Sekunden hinzuaddiert.

Bei Zauberwürfel gibt es auch andere, kniffligere Formen.                                                           Hier findet ihr ein paar Beispiele:

Lösung

Solltet ihr mal wirklich nicht mehr weiter wissen, gibt es zahlreiche Videos und Artikel zur Lösung im Internet. Alle, die bereits einen Zauberwürfel problemlos lösen können, stellen sicher fest, dass es echt Spaß macht.

Ich hoffe ich konnte euch für den Zauberwürfel begeistern.

Viel Spaß beim knobeln!

Ostern – eine kleine Rückschau

Obwohl Pfingsten vor der Tür steht, ist Ostern noch nicht lange her; darüber freuen sich vor allem die Kinder. Es gibt Schokolade und bunte Ostereier. Ich habe ein paar dieser Kinder gefragt, wie sie zuhause Ostern gefeiert haben.

Katerina (11 Jahre alt):

Sie grillt mit ihrer Familie im Garten und sucht schließlich bunte Ostereier. Sie persöhnlich mag Ostern, da sich immer die ganze Familie versammelt – und natürlich auch wegen der Ostereier.

Anna (10 Jahre alt):

Sie mag Ostern, weil sie mit ihren Eltern essen geht und danach noch ihre Oma besucht, wo dann auch Eier und Schokohasen versteckt und gefunden werden.

Marie (10 Jahre alt):

Sie trifft sich ebenfalls mit ihrer Familie. Sie liebt Ostern über alles, weil es immer was zu naschen gibt, vor allem bei ihrer Oma.

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Aber Ostern ist auch ein sehr religiöses Fest. Man feiert die Auferstehung Jesu Christi. Viele gehen an Ostern in die Kirche und beten. Dieser Tag gibt den Menschen Hoffnung.

Lexikonartikel: Tiger

Die auffälligen Streifenzeichnungen des Tigers sind mit keinem anderen Tier zu verwechseln, außerdem dienen sie ihm als Tarnung. Die spezielle Färbung ermöglicht es dem Tiger, sich am Boden zu verbergen. Die Grundfarbe der Oberseite unterscheidet sich je nach Art, mal ist sie rotbraun oder goldorange. Die Unterseite und das Gesicht sind meistens weiß, ebenso die Innenseiten der Beine. Die Ohren sind schwarz. Das Fell ist bei den meisten Tigern kurz, bei den Sibirischen Tigern allerdings wegen der Kälte sehr dick und lang.

Es gibt bei den Tigern wie bei den meisten Wirbeltieren verschiedene Farbabweichungen. Die besonders bekannten Weißen Tiger sind Teilalbinos, da ihnen die roten Augen fehlen.

Die meisten dieser Tiger haben dunkle Streifen, es gibt nur ganz wenige, die keine Streifen haben. Eine besondere Tigerart in freier Wildbahn ist der sogenannte Rötling. Bei ihm fehlen die schwarzen Pigmente der Streifen. Diese Tiere besitzen eine blassgelbe Grundfarbe und orangerote Streifen.

Tiger sind meistens in der Dämmerung oder nachts aktiv. Sie legen auf der Suche nach Beute oft große Strecken zurück. Außerdem können sie  Flüsse mit einer Breite von sechs bis acht Kilometer durchschwimmen,  in Ausnahmefällen sogar 29 km breite Flüsse. In der Regel sind Tiger aufgrund ihres Körpergewichts ziemlich schlechte Kletterer.

Tiger ernähren sich in der Regel von großen Säugetieren. Den Großteil von Nahrung machen Huftiere aus, aber sie fressen auch Hasen, Vögel bis hin zu großen Krokodilen. Tiger schleichen sich an ihre Beute an oder lauern ihr auf und erlegen sie nach wenigen Sätzen oder einem kurzen Spurt. Sie nähern sich dem Opfer in Windrichtung an. Wenn eine zu große Distanz dazwischen ist oder keine Deckung, wartet der Tiger, bis sich das Opfer gegebenenfalls selbst nähert.

Es gibt folgende Arten dieser faszinierenden Raubkatzen:

Festlandtiger

  • Der Sibirischer Tiger, auch Amurtiger genannt, ist eine der größten Unterarten des Tigers, er lebt im östlichen Sibirien, der Mandschurei und Korea. Das Fell ist relativ lang, hell und dicht. Diese Tiere sind stark gefährdet.
  • Der Südchinesische Tiger ist eine mittelgroße Unterart, er ist etwas kleiner als der Bengal- oder Indochinatiger. Die Färbung ist intensiver und der Weißanteil geringer. Außerdem sind die Streifen dunkler und weiter voneinander entfernt. Der Tiger war einst von Teilen Chinas bis zu den nördlichen Grenzgebieten von Yunnan, Guangxi und Guangdon verbreitet. Die verbliebenen Restbestände dürften keine weiteren Überlebenschancen haben, selbst wenn Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
  • Der Bengaltiger, Indischer Tiger oder auch Königstiger genannt, ist die zweitgrößte Unterart der Tiger. Die Fellfärbung ist insgesamt relativ variabel, aber meist dunkler als beim Amurtiger (Sibirischer Tiger) und heller als bei den südöstlichen Unterarten. Die Streifen sind zumeist eher dunkler. Er ist ursprünglich vom Industiefland in Pakistan zum indischen Subkontinent bis Bengalen, Assam oder in den Nordwestteilen Myanmars verbreitet. Dabei zeigen Tiger der verschiedenen Unterarten gewisse Differenzen. Der Bengaltiger gilt als bedroht, ist jedoch weniger gefährdet als die anderen Unterarten.
  • Der Indonesische Tiger ist etwas kleiner als der Bengaltiger und hat eine dunklere Grundfärbung, die meist sehr dunklen Streifen gehen in Flecken über. Die Unterart ist auf dem Festlands Südostasiens verbreitet.
  • Der Malaiische Tiger ist auf der Malaiischen Halbinsel verbreitet und ebenfalls stark bedroht.
  • Der Kaspische Tiger, auch Persischer Tiger genannt, ist eine ausgestorbene Unterart. Viele schmale Streifen hoben sie meist vom Amurtiger ab. Die Streifen waren in der Regel sehr hell und das Fell recht lang.

Sunda-Tiger

  • Die Sumatratiger sind relativ kleine, kontrastreich gefärbte Unterarten-Tiger. Die Streifen zerfallen häufig zu Flecken. Sumatratiger sind sie die kleinste noch lebende Unterart.
  • Der Java Tiger ist noch kleiner als der Sumatratiger und ähnlich dunkel gefärbt. Die Streifen sind sehr eng und zahlreich. Die Tiger waren einst auf Java, der am dichtesten bevölkerten Insel Indonesiens, verbreitet, und gelten als ausgestorben.
  • Der Balitiger ist die kleinste Unterart und am dunkelsten gefärbt. Die Streifen sind eher breit, häufig befinden sich dunkle Flecken zwischen den Linien.

In der folgenden Arte-Doku erfahrt ihr noch mehr über die faszinierenden Tiger:

Interessant zu Wissen: Die Flagge Australiens

Heute habe ich diesen Artikel über die australische Flagge aus Wikipedia für euch:

Die Flagge Australiens ist seit dem 22. Mai 1909 die offi­zielle Natio­nal­flagge des Landes. Sie basiert auf der briti­schen Blue Ensign und kann in drei Elemente einge­teilt werden: Das linke obere Eck trägt den Union Jack, die Flagge des Ver­einigten König­reichs Groß­britan­nien und Nord­irland, als Zeichen für den Ein­fluss dieses Landes auf Austra­lien und die Zu­gehörig­keit zum Common­wealth. Links, unter dem Union Jack, steht ein großer weißer, sieben­strah­liger Stern, der Common­wealth Star genannt wird. Sechs Strah­len stehen für die ur­sprüng­lich sechs Bundes­staaten Austra­liens, der siebte für die Terri­torien. Die rechte Hälfte der Flagge zeigt eine Anord­nung von fünf weiteren weißen, unter­schied­lich großen Sternen, die das Stern­bild Kreuz des Südens reprä­sen­tieren. Einer davon ist fünf­strahlig, die übrigen vier sieben­strahlig. Der erste auf­gezeich­nete Versuch, eine „natio­nale“ Flagge für Austra­lien einzu­führen, stammt aus den Jahren 1822 und 1823 und geht auf die beiden Kapi­täne John Nichol­son und John Bingle zurück. Die Flagge, bekannt unter der Be­zeich­nung Natio­nal Colo­nial Flag, bestand aus einem weißen Tuch mit rotem Georgs­kreuz, welches an jedem Ende einen weißen Stern trug, die für das Kreuz des Südens stehen sollen.

Quelle: Wikipedia (Text), Pixabay (Bild)

Wer gibt uns ein Zuhause? (Teil 2)

Natürlich gibt es auch im Umkreis von Landshut einige Tierheime. Eines, das ich genauer vorstellen möchte, liegt in Eching. Dazu habe ich für euch ein paar Infos gesammelt:

Wie könnt ihr dem Tierheim helfen? Klickt einfach auf die Seite: www.tierheim-landshut.de/index.php/spenden.html und errichtet ein Spendenkonto. Eine andere Möglichkeit ist, die Hunde des Tierheims Gassi zu führen, was allerdings nur Mitgliedern des Tierschutzvereins aus Sicherheitsgründen erlaubt wird.

Wie wird man Mitglied? Auch das könnt ihr auf der o.g. Seite erfahren. Für Erwachsene beträgt der Jahresspendenbeitrag 25 Euro, bei Kindern liegt er bei 5 Euro.

Ich habe ein streunendes Tier gefunden, was soll ich tun? Meldet euch beim Tierheim,  denn dort können die Mitarbeiter einen Steckbrief ins Internet stellen oder dem Tier ein sicheres Heim bieten.

Jedes Tier möchte in einem schönem Zuhause leben, darum muss man es sich vor dem Tierkauf gut überlegen, ob man den Bedingungen der folgenden Check-Liste entspricht.

  1. Sind alle Familienmitglieder damit einverstanden?
  2. Habt ihr genug Platz und Zeit für das Tier?
  3. Was macht ihr, wenn ihr verreist? Habt ihr eventuell Verwandte oder Freunde, die sich dann um das Tier kümmern?
  4. Seid ihr bereit, euch für viele Jahre an das Tier zu binden? Manchmal auch 10-15 Jahre lang?
  5. Liegen in der Familie Allergien vor?
  6. Könnt ihr das Tier (z. B. einen Hund) mindestens ein bis zweimal täglich aktiv beschäftigen?
  7. Wohnt ihr in einer Mietwohnung oder in einem Mietshaus? Erlaubt der Vermieter Haustierhaltung?

Nehmt euch diesen Artikel bitte zu Herzen und überlegt mit euren Eltern, ob ihr vielleicht auch das Leben eines kleinen Tieres wieder besser machen könnt und wollt!

Wer gibt uns ein Zuhause? (Teil 1)

Diesen Satz hat bestimmt jeder schon einmal gehört oder gelesen – viele Tiere, vom kleinen Hamster bis zum großen Schäferhund, warten im Tierheim auf ein neues Zuhause und eine liebevolle und pflegende Hand.

Ein Tierheim ist eine Einrichtung, welche überwiegend Tiere ohne Halter aus Gründen des Tierschutzes aufnimmt, versorgt und pflegt und, wenn nötig, an neue Halter vermittelt. Tierheime gibt es weltweit. Sie nehmen nicht nur Nutz – und Haustiere auf, sondern pflegen auch wilde, z. B von deren Eltern verlassene Jungtiere, wieder gesund  und wildern diese nach deren Genesung wieder aus (darunter auch Igel oder Rehkitze). Um Tierquälerei zu vermeiden, sollen Tierheime die Bevölkerung informieren und die nutzbringende Funktion von Wildtieren vermitteln.

Grob kann man sagen, dass allein in Deutschland jährlich ca. 80.000 Hunde und 130.000 Katzen in den rund 500 deutschen Tierheimen untergebracht werden. So ist z. B. auf der Seite „Planet wissen“ der ARD nachzulesen: „Haustiere sind aus unsrem Alltag kaum wegzudenken – Tierliebe scheint uns Menschen in die Wiege gelegt zu sein. Doch es gibt auch eine Kehrseite: Gequälte, vernachlässigte oder vergessene Tiere, die ihr Leben im Tierheim verbringen müssen“

Hund, Tierheim, Tierhaltung, Tierwelt

Auch wenn man manchmal nicht nur Gutes über Tierheime hört (v.a. aufgrund Personal- und Geldmangels), sollten wir sie zu schätzen wissen, denn sie sind häufig die letzte Rettung für ausgesetzte, verletzte oder verstoßene Wild- sowie Haustiere.

Außerdem kann jeder mit der Beschaffung eines neuen Haustieres (Vorsicht bei Hunden!!!) aus dem Tierheim das Leben der Tiere um ein kleines Stück verbessern und sich selbst glücklich machen.

Tier, Katze, Porträt, Haustier, Augen

Zeitreise ins Alte Ägypten: Ägypten-Ausstellung in Rosenheim

Vom einfachen Leben eines Bauers bis hin zum luxuriösen Alltag eines Pharaos – alles konnte die Klasse 6b des Gymnasiums Seligenthals hier, zusammen mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Heigl, während einer Führung genau erklärt sehen. Mit einer originalen Aufnahme einer Nilüberschwemmung wurde die 6b wie in einem echten Nilstrom „mitgerissen“, mitten hinein in die Welt des Alten Ägyptens.

Die „Truppe“ vor dem Museum

Anschließend ging es um die Pharaonen und deren Bauten: die Pyramiden. Eine der bekanntesten ist wohl die Cheops-Pyramide (Pharao Cheops ließ sie erbauen). Sie ist so hoch, dass sie zu den Weltwundern gehört. Der Eingang der Cheops-Pyramide allein beträgt schon 14 Meter. Früher glänzte die Pyramide, da die äußeren Steine poliert waren. Doch im Mittelalter wurden die schimmernden Steine abgetragen und verarbeitet. So sieht die Cheops-Pyramide heute aus:

Ägypten, Pyramide, Kultur, Grab

 

 

 

 

 

 

Zu erkennen war ein Pharao meist an seiner Kopfbedeckung, die ein Schmuckstück, das eine Speikobra darstellte, zierte. Außerdem trug der Pharao auch einen unechten Bart. Sogar manche weibliche Pharaoninnen (z. B. Hatschepsut) trugen diesen Bart. Interessant zu wissen ist auch, dass Pharonen als Gottheiten verehrt wurden. Weitere Merkmale könnt ihr hier an der berühmten Totenmaske von Pharao  Tutanchamun sehen:

Tutanchamun, Gold, Ägypten, Pharao

Natürlich hatten auch die alten Ägypter eine Religion. Die Ägypter glaubten an mehrere Götter, z. B. Amun Re (als Sonnengott der höchste Gott), Hathor (Göttin der Liebe) usw. Die Ägypter glaubten an ein Leben nach dem Tod. Doch bevor man ins Jenseits eintreten konnte, so glaubten die Ägypter, musste man mehrere Aufgaben bestehen. Eine der wichtigsten Prüfungen war wohl das Totengericht. Der schakalköpfige Gott Anubis (Hintergrund: da Schakale Aasfresser sind, gaben sie Anubis das Aussehen eines Schakals, in der Hoffnung, dies würde helfen, die Leiche des Verstorben zu schützen) führte den Verstorbenen (weiß gekleidet) vor eine Waage. Dort wog Anubis das Herz (die Ägypter dachten damals, das Herz war der Mittelpunkt des Denkens und der Taten) des Toten. War das Herz leichter als eine Feder (Zeichen für Reinheit und Warheit) und damit voller guter Taten konnte der Tote ins Jenseits eintreten. Sollte dies nicht der Fall sein und das Herz schwerer sein, wurde das Herz von einem krokodilköpfigen Mischwesen gefressen. Dadurch konnte der Tote weder weiter leben noch ins Jenseits gehen. Dieser Prozess wurde von Thot (Gott des Schreibens) notiert. Hier sieht man das Totengericht:

Ägypten, Anubis, Urteil, Gott

Um ein solches Leben nach dem Tod zu ermöglichen, musste der Körper erst konserviert bzw. mumifiziert werden, denn die Ägypter glaubten, dass die Seele in Form eines Vogels den ganzen Tag herumfliegt und dann am Abend zum Körper seines Herrn zurückkehren würde. Arme Leute wie Bauern wurden nach ihrem Tod in der Wüste vergraben. Auch sie wurden durch den Boden für die Ewigkeit haltbar gemacht. Wohlhabendere und wichtigere Persönlichkeiten wurden aufwändig über zwei Monate mumifiziert. Auch in der Ausstellung konnte man eine Mumie einer reichen Frau sehen.

Interessant ist auch das „Papier“ der Ägypter. Es wurde aus der Papyruspflanze hergestellt und sieht im fertigen Zustand so aus:

Zur Herstellung diente die Papyruspflanze:

Papyrus, Blume, Pflanze, Seggen

Weiter ging es dann mit einem spannenden Hieroglyphen-Workshop, indem die Schüler ihren Namen in Hieroglyphen auf Papyrus schreiben konnten. Hier ein paar Orginalbilder:

Allen Beteiligten hat es sehr viel Spaß gemacht. Auch ich kann einen Besuch des Museums nur empfehlen!

Umfrage zur Handynutzung in Seligenthal: Schüler vs. Lehrer

Handys auf dem Schulgelände? Google im Unterricht? Chatten in der Pause? Oft wollen wir uns in der Schule mit unseren Handys beschäftigen. Wie Schüler und Lehrer dazu stehen, erfahrt ihr in diesem Artikel.

In Seligenthal gibt es ein Verbot, welches besagt, dass die Handynutzung und die Nutzung anderer digitalen Medien auf dem gesamten Schulgelände untersagt ist. Ausnahmefälle gibt es nur im Unterricht, wenn der Lehrer oder die Lehrerin es erlauben; in der Bibliothek ist es seit kurzem gestattet, das Handy als Recherchemedium zu benutzen. Da das Handy mittlerweile bei fast jedem Schüler ab zehn Jahren schon zum Alltag zählt, sind einige auch gegen das Verbot und hätten gerne die Erlaubnis, sich im Schulgebäude mit den Smartphones zu beschäftigen. Ich habe ein paar Lehrer und Schüler gefragt, was sie von der bestehenden Handyregelung an der Schule halten und ob sie für eine Erlaubnis oder das weitere Verbot der digitalen Geräte sind.

Zuerst habe ich ein paar Schüler und Schülerinnen aus der achten Jahrgangsstufe zu diesem Thema um ihre Meinung gebeten.  Nadine W. (13 Jahre) besitzt, wie alle in ihrer Klasse, ein Smartphone. Nadine ist für die Nutzung digitaler Geräte an unserem Gymnasium und verwendet sie privat hauptsächlich zum Chatten, zur Unterhaltung und nimmt sie auch häufiger für Hausaufgaben und zum Lernen her.  In der Schule hat sie aber nur ihr Handy dabei. Trotz aller Befürwortung digitaler Geräte merkt Nadine kritisch an, dass sie eine Ablenkung für viele Schüler sein könnten und daher wohl auch im Unterricht einige nicht mehr gut aufpassen würden. Während des Unterrichts sollte das Handy wirklich nur für Recherchen genutzt werden.

Zum Chatten, zur Unterhaltung, für Recherchen, zum Lernen und für Hausaufgaben nutzt Nele M. (13 Jahre) ihr Handy. Sie ist ebenfalls dafür, dass man das Handy im Unterricht nutzen dürfen sollte. Sie hat ihr Smartphone auch immer dabei, das sie ausgeschaltet immer in ihrer Schultasche mit sich herumträgt. Manchmal gab es schon Fälle, in denen sie ihr Handy benutzen durfte oder gerne benutzt hätte, und betont, dass es sehr hilfreich wäre, mal schnell etwas im Internet zu recherchieren. Genauso wie Nadine W. (13 Jahre) denkt sie aber auch, dass die Erlaubnis der Handynutzung im schulischen Alltag Ablenkung und Unachtsamkeit mit sich bringen würde. Tablets in der Schule würden aber vielleicht auch Ordnung in die „Zettelwirtschaft“ bringen und Bücher müssten nicht immer mitgenommen werden, wenn sie gleich auf den Geräten digital vorhanden wären.

Ein weiter Mitschüler aus der achten Klassenstufe ist nur für die Erlaubnis der Smartphones auf dem Schulgelände, wenn sie für Unterrichtszwecke genutzt werden. Er hat sein Handy auch in der Schule dabei und nutzt es natürlich gerne, wenn die Klasse im Unterricht damit recherchieren darf. Verwendet wird es auch für Hausaufgaben, zum Lernen und zur Unterhaltung, aber in der Pause in der Schule sei es nicht wirklich nötig, seinen Freunden lustige Videos von YouTube oder Bilder aus den sozialen Netzwerken zu zeigen, meint er. Der Gebrauch im Unterricht, um Fakten im Internet zu suchen, wäre aber eine gute Idee, um gleich nachzuschauen, wenn man etwas nicht genau weiß. Deswegen müsste man die Handynutzung einschränken. Für ihn wäre eine Lockerung der Handyvereinbarung mit Ablenkung und weniger Konzentration im schulischen Zusammenhang verbunden, im sozialen vor allem damit, dass man weniger miteinander kommunizieren würde.

Was die Folgen anbelangt, haben die meisten Schüler ähnliche Befürchtungen, aber in Sachen „Nutzen für die Schule“ unterscheiden sich die Meinungen kaum. Obwohl die Jugend scheinbar heutzutage nicht mehr ohne Handys auskommen möchte, denkt sie, dass die Erlaubnis der Handynutzung in der Schule nicht nur positiv wäre, sondern auch eine Ablenkung im Unterricht darstellen könnte, wenn man die Regelungen lockert.

Ähnlich sehen das die Lehrer!

Herr Mantel, ein Deutsch- und Sozialkundelehrer am Gymnasium Seligenthal, ist nicht prinzipiell gegen eine Erlaubnis der Handynutzung an der Schule. Auch er ist der Meinung, dass die digitalen Geräte im Unterricht für Referate und Recherchen ein gutes Hilfsmittel wären. Er selber besitzt auch alle gebräuchlichen Geräte wie Smartphone, Laptop oder Computer. Nicht nur in den Taschen der Schüler, sondern auch in denen vieler Lehrer, hätte das Smartphone seinen Platz gefunden. Handys überall und zu jeder Zeit auf dem Schulgelände? Dazu sagt Herr Mantel aber dann auch nein. Denn die Kommunikationskultur würde sich verschlechtern und viele Schüler würden sich in den Pausen nur noch mit ihrem Handy beschäftigen und im Internet surfen. Für Unterrichtszwecke wäre es aber trotzdem eine gute Idee.

Ich habe auch Frau Dr. Mathes um ihre Meinung gebeten und sie ist gegen die Erlaubnis der Handynutzung auf dem Schulgelände. Auch wenn sie alle gängigen Geräte zu Hause hat (I-Pad, Laptop, Computer und Smartphone), würden die digitalen Geräte in der Schule zu Ablenkung führen und darüber hinaus dazu, dass die Schüler weniger im Unterricht aufpassen würden. Die Folgen könnten schlechte Noten sein und die Schüler würden sich erst recht mit den Handys beschäftigen. Zu Hause könnten sie gerne in Maßen mit ihren Smartphones, Tablets und Computern im Internet surfen, aber auf dem Schulgelände haben diese Geräte nicht wirklich etwas zu suchen.

Die Meinungen der Schüler und Lehrer liegen gar nicht so weit auseinander. Was das Verbot von Handys in den Pausen anbelangt, sind sich alle einig. Die „echte“, zwischenmenschliche Kommunikation, bei der man auch die Gestik und die Mimik des Gegenübers sehen und seine Reaktion ausdeuten kann, ist sehr wichtig für das soziale Miteinander. Auch wenn wir uns gerne mit unseren Handys beschäftigen, ist es gut,  dass sie nur für Unterrichtszwecke genutzt werden und die Geräte in den Pausen echte Freunde nicht verdrängen!

Den Nachthimmel fotografieren – aber wie?

Bei wem ich in meinem vorhergehenden Artikel das Interesse für Astronomie wecken konnte, für den habe ich hier einen Artikel, indem man erfährt, wie er man den Nachthimmel recht ordentlich ablichten kann.

Alles was man dafür braucht, ist eine Kamera, ein eventuell vorhandenes Teleskop, einen Kameraadapter (welcher passt? dazu später mehr!) und eine Montierung mit Nachführung.

Was ist eine Nachführung? Nun, das ist ein Motor in der Rektaszensionsachse/Stundenachse der Montierung, der die Bewegungen der Rotation des Himmels (eig. der Erdrotation) mehr oder weniger gut entgegenwirkt (man kann die Genauigkeit mit einem Autoguider erhöhen, das sei hier aber nur am Rande erwähnt). Wenn man nämlich zu lange belichtet, dann werden die Sterne nach und nach strichförmiger.

Welchen Adapter brauche ich? Das hängt ganz von Kamera und Okularauszug ab (das Teil, in das man das Okular platziert). Bei einer spiegellosen Systemkamera wird z. B. statt eines Objektivs der Adapter angelegt, ebenso bei einer DSLR. Hierbei müssen das Bajonett und die Größe des Okularauszugs (gängige Größen sind 1.25″ und 2″) genau passen. Bei Kompaktkameras, welche kein wechselbares Objektiv haben, ist eine Halterung hinter dem Okularauszug erforderlich (afokale Fotografie). Dabei muss man darauf achten, dass für die afokale Fotografie ein Okular im Auszug notwendig ist. In diesem Artikel beschränken wir uns aber auf eine DSLR (digitale Spiegelreflexkamera).

Um eine ausreichende Genauigkeit der Nachführung zu gewährleisten, muss man die Montierung ausrichten, d.h. die Polachse muss genau parallel zur Erdachse stehen. Dies erreicht man, indem die man den sog. Polarstern im Polsucher (am Ende der Polachse) genau in die Mitte positioniert. Ist die Montierung exakt ausgerichtet, so kann mit dem Fotografieren begonnen werden. Fokussiert wird mit dem Fokussierad am Okularauszug. Wenn man nach einigem Hin und Her im Live-View der Kamera immer noch keinen Stern entdecken kann, dann gelingt dies sicher, wenn man sich am Nachthimmel einen hellen Stern sucht, dies auch mit der Kamera probiert – und ihn dann fokussiert. Der Fokus bleibt bei anderen Sternen dann (relativ) gut erhalten. Bevor man mit dem Foto beginnen kannt, ist die Kamera auf den manuellen Modus zu stellen und die Belichtungszeit zu erhöhen; bei kurzen Belichtungszeiten fällt nämlich nicht genug Licht in auf den Chip in der Kamera.

Nun steht dem ersten Nachthimmel-Foto auch schon nichts mehr im Weg. Hinweis: manche Kameras blockieren, wenn sie kein Objektiv haben. Diese Funktion lässt sich in den Einstellungen ausschalten.