Gut Aiderbichl – Asyl für Tiere

Was ist Gut Aiderbichl?

Gut Aiderbichl, gegründet ihm Jahre 2000 von Michael Aufhauser, ist ein Gnadenhof für Tiere. Ein Gnadenhof nimmt gerettete, alte oder ausgesetzte Tiere auf und schenkt ihnen oft noch ein langes, in jedem Fall aber schönes Leben. Der Hof finanziert sich hauptsächlich von Spendengeldern. Dort arbeiten außerdem ganz viele ehrenamtliche Mitarbeiter und Tierpfleger.

Gut Aiderbichl bietet jedoch auch ganz unterschiedliche Jobs in den verschiedensten Gebieten an. Insgesamt gibt es 20 besuchbare Güter, es existieren noch viel mehr, welche aus bestimmten Gründen nicht besichtigt werden können. Jeder kann das Gut Aiderbichl besuchen. Das nächstgelegene (von Landshut aus) ist Gut Aiderbichl bei Deggendorf. Es ist sieben Tage die Woche Jahr über geöffnet. Eintritt muss gezahlt werden, aber natürlich geht das Geld  an die Tiere.

Wie kann ich helfen?

Helfen kann jeder! Natürlich kann man einfach spenden, es besteht jedoch auch die Möglichkeit Pate zu werden. Eine Patenschaft kann man ab zehn Euro entweder für ein bestimmtes Tier oder insgesamt für alle Tiere übernehmen. Wird man Pate von einem bestimmten Tier, zum Beispiel einem Hund, geht das monatlich bezahlte Geld in erster Linie auch an diesen Hund, damit Gut Aiderbichl das Futter, Krankheitskoste etc. bezahlen kann. Wenn man eine allgemeine Patenschaft übernimmt, dann benutzt das Gut das Geld an den Stellen, an denen es am meisten gebraucht wird.

Du möchtest auch gerne Pate werden? Dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder du fährst zu einem Gut und füllst dort das Anmeldeformular aus oder du erledigst das ganze im Internet. Bitte vergiss aber nicht, dass du für beides einen Erziehungsberichtigen brauchst! Hast du erstmal eine Patenschaft übernommen, erhältst du eine Patenkarte. Diese variiert, je nachdem, wie viel du monatlich zahlst.

Mit dieser Karte (es gibt sie in grün, blau, grau und schwarz) kommen du und eine bestimmten Anzahl an Personen gratis in eines der Güter. Außerdem erhältst du vier Ausgaben des Gut-Aiderbichl-Magazins pro Jahr und darfst dich über andere „Geschenke“ freuen. Du erhältst auch Rabbat im Shop des Gnadenhofes, kannst an Patentreffen teilnehmen, durch Web-Cams alle Tiere beobachten, auch wenn du sie mal nicht besuchen kannst, an Patenreisen zu Höfen in anderen Städten oder sogar Ländern teilnehmen.

Dadurch, dass du als Pate kostenfrei nach Gut Aiderbichl kommen kannst, wann immer du willst, steht es dir frei, die Tiere oder dein bestimmtes Patentier immer besuchen zu kommen. Damit können besondere Bindungen zwischen Mensch und Tier entstehen.

Kann man auf Gut Aiderbichl auch Tiere adoptieren?

Eigentlich macht Gut Aiderbichl so etwas nicht. Manchmal kommt es jedoch schon vor. Wenn ja, dann kann man vor allem Hunde adoptieren. Gut Aiderbichl versichert sich vor der Adoption aber, ob man weiß, wie man sich um das Tier zu kümmern hat und schaut oft auch noch in dem neuen Zuhause vorbei, um zu überprüfen, ob sich der neue „Schützling“ dort auch artgerecht wohlfühlen kann. Falls all diese Punkte erfüllt werden, steht der Adoption nichts im Weg. Im Moment ist Gut Aiderbichl mit einem Streunerprojekt in Rumänien beschäftigt, deshalb ist die Chance höher, dass Tiere, in diesem Fall vor allem Hunde, zur Adoption freigegeben werden.

Was gibt es auf Gut Aiderbichl alles zu sehen?

Wenn du dich entschließt, eines der Güter zu besichtigen, dann wirst du in erster Linie natürlich die Tiere zu sehen bekommen, denn diese leben dort. Es gibt die unterschiedlichsten Arten, jedoch meistens Haus- oder Nutztiere, zum Beispiel Hunde, Katzen, Schweine, Pferde, Kühe und viele mehr. Wenn du Hunger bekommst, gibt es in dem kleinen Café auf Gut Aiderbichl nahe Deggendorf etwas essen, v.a. vegetarische Kost (Tierschutz!). In der Nähe des Cafés existiert zudem ein Shop. Es finden außerdem Führungen statt, bei denen etwas zu den Tieren oder zum Gut an sich erzählt wird. Hast du einen eigenen Hund, kannst du ihn natürlich mitbringen, du darfst aber auch mit einem der Hunde auf dem Hof spazieren oder auf die Hundewiese zum Spielen gehen. Wenn du noch mehr über Gut Aiderbichl erfahren möchtest, dann schau dir folgende Doku an:

 

„Auch wenn es und gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst wenn es und gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel.  Dann haben wir etwas verändert: UNS!“

Michael Aufhauser, Gründer von Gut Aiderbichl

Lexikonartikel: Die echte Wespe – manchmal Plagegeist, aber sehr nützlich!

Die „echten Wespen“ sind eine Unterfamilie der Faltenwespen (Vespiade)  mit weltweit 61 Arten. In Mitteleuropa sind elf dieser vertreten, unter anderem die Gemeine Wespe die Deutsche Wespe und die Hornisse. Die echte Wespe unterscheidet sich nicht sehr von den Faltenwespen, ist aber im Durchschnitt größer. Die echte Wespen sind eine relativ artenarme Gruppe, die ursprünglich nur in Europa, Asien und Nordarmerika vorkam. Mittlerweile wurden einzelne Arten auch nach Südamerika und Australlien verschleppt.

Die Ernährung:

Adulte, also ausgewachsene Echte Wespen, ernähren sich überwiegend Nektar, Pollen, Steinfrüchte, Pflanzensäfte, tierische Stoffe und Insekten. Die Larven werden mit Fleisch von toten oder erbeuteten Tieren gefüttert, wobei die Nahrungsquellen hier sehr vielfältig sind.

Verteidigung und Angriff:

Zur Überwältigung und Lähmung einer möglichen Insektenbeute oder zur Abwehr eines Störenfriedes oder Angreifers benutzen die Wespen ihren Stachel. Im Gegensatz zu den Bienen können sie aufgrund anatomischer Unterschiede des Stachelapparates beliebig oft zustechen und dabei ihr Gift einspritzen. Der Stichreflex ist selbst bei zerteilten oder gerade verendeten Tieren teilweise noch vorhanden. Die natürlichen Feinde der echten Wespe sind der Wespenbussard, die Libelle, der Neuntöter, die Gartenkreuzspinne, die Libelle und die Schlupfwespe, die ihre Eier in die Larvenkammern der Wespen ablegen und deren Larven dann als Parasitoide die Wespenlarve töten.

Das Nest:

  • Wespennester bestehen aus einer papierartigen Masse. Ausgangsmaterial für den Nestbau ist morsches, trockenes Holz, das zu Kügelchen zerkaut wird. Die Nester sind bei Hornissen nach unten hin geöffnet, bei den übrigen Wespenarten ist die Außenhülle bis auf ein Einflugloch geschlossen. Sie haben anfangs fünf bis zehn Zellen in meist etwas abgerundeter Wabenform. In diesem Stadium werden sie von der Königin allein betreut. Sie sind dann den Nestern der Feldwespen sehr ähnlich, unterscheiden sich aber durch den Ansatz der Nesthülle, die von Anfang an mit angelegt, anfangs nicht geschlossen wird. Die Nester bestehen später aus mehreren, übereinander angeordneten Wabenetagen, die stets waagrecht ausgerichtet und nach unten geöffnet sind, sowie einer isolierenden, mehrschichtigen Außenhülle. Meist verhüllt die Außenhülle die Waben, die nur bei Zerstörung der Hülle sichtbar werden. Beim Nestwachstum bauen die Tiere die Hülle ab, wenn unten neue Waben angefügt werden, und schließen sie sofort wieder.
  • Um zwischen den verschiedenen Nestern und deren Erbauern unterscheiden zu können ist es hilfreich, auf das verwendete Baumaterial zu achten. Alle echten Wespen bauen ihre Papiernester aus Holzfasern; die gemeinen Wespen ebenso wie die Hornissen verwenden meist morsches Holz. Alle anderen Arten verwenden oberflächlich verwittertes Holz (Totholz an Bäumen sowie von Weidepfählen, Holzzäunen im menschlichen Siedlungsbereich)

 

Gründung und Auflösung des Wespenstaates:

Ein Staat wird von der jungen Königin gegründet, welche im Frühjahr jeweils ein Ei in die ersten Zellen des von ihr erbauten Nestes legt. Die daraus geschlüpften Larven füttert sie mit einem Brei aus von ihr zerkauten Insekten. Nach der Fütterung geben die Larven einen zuckerhaltigen Tropfen ab, der wiederum zur Ernährung der Königin dient und für die Larven die einzige Möglichkeit darstellt, Flüssigkeit abzugeben. Durch die von der Königin verströmten Pheronome entwickeln sich aus den Larven keine neuen befruchtungsfähigen Weibchen, sondern unfruchtbare Arbeiterinnen. Die zuerst geschlüpften Arbeiterinnen übernehmen anschließend alle weiteren Arbeiten mit Ausnahme des Eierlegens. Von diesem Zeitpunkt an fliegt die Königin immer weniger aus, bis sie das Nest überhaupt nicht mehr verlässt und sich nur noch der Eiablage widmet. Erst im Herbst schlüpfen aus den Eiern fruchtbare Weibchen. Diese beginnen sofort damit, selbst Eier zu legen, aus denen die Drohnen, also männliche Tiere, schlüpfen. Deren einzige Aufgabe besteht darin, die Weibchen zu befruchten, nach der Paarung sterben sie.

Die alte Königin stirbt im Herbst und ihr Wespenstaat löst sich
anschließend auf. Bei Kälteeinbruch sterben auch die letzten
heimatlos gewordenen Arbeiterinnen des alten Staates. Allein die begatteten Jungköniginnen suchen sich ein geschütztes Versteck. Nach ihrem Winterschlaf gründen sie dann einen eigenen Wespenstaat und der ganze Kreislauf beginnt von vorn.

Wespen und Menschen:

Sicherlich hatte der Großteil von euch schon mal einen Wespenstich, vielleicht hat er  daher sogar Angst vor den manchmal wahrlich lästigen Viechern. Trotzdem hilft das Schlagen oder Fuchteln mit Händen und Füßen überhaupt nichts, da eben das die Wespen aggressiv macht. Sie sondern in solchen Situationen sogar Duftstoffe aus, die andere Wespen anlocken, um Hilfe zu holen. Duftstoffe wie Lavendelöl, Knoblauch, Zitrone oder eine Tomatenpflanze auf der Terrasse zeigen dagegen meist nur wenig Effekt bei der Abwehr von Wespen. Das beste Mittel gegen schmerzhafte Stiche ist noch immer Vorsorge, wie zum Beispiel das Tragen von Schuhen beim Laufen über Wiese  im Garten. Wespen zählen übrigens zu den schützenswerten Arten und dürfen nur in bestimmten Fällen entfernt oder umgesiedelt werden. Verhaltet euch also ruhig und tut den Tieren nichts. Sie leisten im Garten nützliche Dienste. Genauso wie Bienen und Hummeln bestäuben sie Blüten und tragen damit zu einer reichen Obsternte bei. In unmittelbarer Nähe zu einem Nest solltet ihr aber sehr vorsichtig sein. Laute Geräusche oder Erschütterungen rufen sofort den Kampfgeist in den Tieren auf den Plan. Wespen fliegen übrigens immer gerne ins Gesicht, weil sie einen sehr ausgeprägten Geruchssinn haben, um Nahrung zu finden. Wenn man zucker- oder eiweißhaltiges Essen zu sich genommen hat, registrieren Wespen das sofort. An dem Gerücht, das Wespen besonders im Spätsommer aggressiver als sonst sind, ist nicht sehr viel Wahres dran. In besonders warmen Sommern ist lediglich die Anzahl der Insekten höher. Dadurch, dass es mehr von ihnen gibt als sonst entsteht der falsche Eindruck, die Tiere wären aggressiver. Deckt euere Speisen und Getränke im Sommer einfach immer ab, dann ist die Gefahr relativ gering, dass die Tiere lästig werden oder einen sogar stechen.

Drachensteigen in Afghanistan

Wenn wir an Drachensteigen denken, denken wir an Herbst, bunten Stoff und Wind. In Afghanistan denken die Leute an Neujahr, Glas und Wettkämpfe. Dort ist Drachensteigen ein eigener Sport, der besonders an Neujahr (Nauroz) und auf Wettkämpfen ausgeübt wird.

Auf Wettbewerben:

Ziel ist es, den eigenen Drachen so geschickt zu lenken, dass man die Schnur der Konkurrenz durchschneidet. Das ist nur möglich, weil die Schnüre mit einer Schicht aus Klebstoff und Scherbenpulver überzogen sind (Manjaschnüre).

Der Sport:

Erst lassen die Teilnehmer ihre Drachen, die sie auch Puppe nennen, hoch in den Himmel steigen. Wenn Höhe und Windstärke passen, werden zwei Drachenschnüre ineinander verkreuzt. Dann wird so lange Leine gelassen, bis eine Schnur zerteilt ist. Ein Drache, der los ist (in Afghanistan nennt man das „asad“), darf von jedem behalten werden, der es schafft, den Drachen einzufangen.

Für die Menschen dort ist der Sport wie unser Feuerwerk an Silvester, nur, dass ihr Silvester Nauroz heißt und seit ca. 3000 Jahren an Frühlingsanfang gefeiert wird. Auch die Kinder und Jugendlichen schrecken nicht vor dem manchmal gefährlichen Sport (heftige Winde, steile Klippen, scharfe Schnüre) des Drachensteigens zurück. Jeder, der einen Drachen steigen lässt,  braucht auch jemanden, der ihm dabei hilft. Das ist der ,,Tschsrcha“.

Manjaleinen: Manjaleinen sind eine Mischung aus Kleister und gemahlenem Glas. Die Schnüre werden erst in einen speziellen Kleber und dann in Glaspulver eingerieben. Am Ende sind die Schnüre so scharf,  dass man sie nur mit Pflaster an den Fingern oder Handschuhen anfassen kann. Diesen Schutz nennt man ,,Kelkak“.

Arten und Größe der Drachen

  1. Mahigak („Fischchen“) = Drachen für Kleinkinder
  2. Niem-Partscha bzw. Niem-Tackta-i = Drachen, bestehend aus einem halben Teil von Papier (nur Kinder)
  3. Yak-Partscha = Drachen aus einem Teil
  4. Se-Partscha = Drachen aus drei Teilen (Goldene Mitte)
  5. Panj-Partscha = Drachen aus fünf Teilen (für Heranwachsende)
  6. Haft-Partscha = Drachen mit sieben Teilen (für Profis)
  7. Ascht-Partscha = Drachen mit acht Teilen (für Scharti = „Zocker“ bzw. für Profis) wobei „Partscha“ hier das Maß eines Bogen Papiers bezeichnet, der u.a. für den Drachenbau gebraucht wird (vergleichbar mit DIN A)

Die Drachen für Kleinkinder werden aus Plastikfolie bzw. Plastiktüten hergestellt. 

Formen des Drachen

Nur selten lassen einige Profis ihre Drachen mit Kerzen steigen, ansonsten variieren die Formen des Drachen in Afghanistan kaum. Drachenschwänze verleihen dem Drachen nicht nur die nötige Stabilisierung, sondern auch das passende Design.  Durch diese „Aerodynamik“ können die Spieler besser das Flugverhalten des Drachen kontrollieren. Drachenschwänze tragen auch zur adäquaten Nutzung des Windes bei.

Farben des Drachens

Beliebt waren und sind die drei Farben schwarz, rot und grün der afghanischen Nationalflagge, die ihr hier seht:

 

In der nachfolgenden Doku könnt ihr noch mehr über das Drachensteigen in Afghanistan erfahren:

Musikstück der Woche

Exklusiv für euch gibt es ab sofort die Rubrik „Musikstück der Woche“.

Hier findet ihr in regelmäßigen Abständen ausgewählte Musikstücke, die ihr live auf eure PCs, Laptops oder Mobiltelefone streamen könnt. Die Musikstücke werden dabei über die Plattform „Soundcloud“ eingebettet. Bei „Soundcloud“ handelt sich um einen seit langem bekannten Dienst, der euch Musikstücke zum kostenlosen Hören zur Verfügung stellt, die andere Nutzer wiederum selbst einspielen bzw. produzieren.

Hier noch ein paar Hinweise:

  • Zum Anhören und Pausieren klickt ihr einfach auf das Bild.
  • Wenn euch eine Weiterleitung zu weiteren Stücken des Interpreten vorgeschlagen wird, könnt ihr dies einfach umgehen, indem ihr auf das „X“ im Kreis (oben rechts) klickt. Natürlich könnt ihr aber auch kostenlos in andere Stücke auf der Seite von Soundcloud reinhören.

Viel Spaß damit!

 

Info: Taiwanaustausch 2019

Im Rahmen unseres Schüleraustauschprogramms werden wir auch in diesem Schuljahr wieder nach Taiwan fliegen, um dort in einem ansprechenden Programm Land, Leute und Kultur näher kennenzulernen.

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe. Der Austausch selbst findet (inkl. Flüge) vom 09. April – 23. April 2019 statt, also in der ersten Woche vor den Osterferien bis Beginn der zweiten Osterferienwoche.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, weshalb bei einem Überhang an Bewerbern das Los entscheidet.

Interessierte Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe sind herzlich eingeladen, am Donnerstag, 8. November, zusammen mit ihren Eltern um 18:00 Uhr in den Mehrzwecksaal zu einem Infoabend zu kommen.

Lexikonartikel: vom Aussterben bedrohte Tierarten an Land

Nicht nur in den Meeren, sondern auch an Land sind viele Tiere vom Aussterben bedroht. In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über sie:

Vom Aussterben bedrohte Tiere sind zum Beispiel:

  • Berggorilla
  • Südchinesischer Tiger
  • Amur-Leopard
  • Sumara-Elefant
  • Sumatra-Orang-Utan

Berggorilla

Der Berggorilla ist in Ostafrika zuhause. Es gibt noch siebenhundert Tiere seiner Art.

Südchinesischer Tiger

Einen Südchinesischen Tiger, auch Amoytiger genannt, kann man in China zu Gesicht bekommen. Über die Population gibt es keine gesicherten Angaben, Experten vermuten aber, dass er in freier Wildbahn bereits ausgestorben sein könnte!

Amur-Leopard

Der Amur-Leopard ist in Korea zuhause. Von seiner Art gibt es schätzungsweise noch 70 Exemplare.

Sumura-Elefant

Sumura-Elefanten (hier nur ein Beispielbild) leben in Indonesien. Vermutlich gibt es nur noch etwa 2600 Tiere.

Sumara-Orang-Utan

Etwa 14000 Exemplare dieser Affenart existieren noch. Wie die Sumara-Elefanten ist Indonesien ihr Lebensraum.

 

Hier findet ihr noch einige Fakten zum Rückgang der Arten durch menschliches Verhalten:

  1. Die Menschheit macht viel zu viel Müll, gerade auch in der Natur, und er wird nicht so entsorgt, wie er entsorgt werden sollte.
  2. Tiere sterben auch durch Zerstören ihres Lebensraum aus (Waldrodung, Umweltgifte durch Fabriken).
  3. Illegale Jagd auf seltene Tiere lässt deren Population weiter schrumpfen.
  4. Ausbeuterische Landwirtschaft zieht Schädlinge an, die manchen Tierarten lebensgefährliche Krankheiten bringen können. Häufig sterben deshalb auch Insekten als Bestäuber der Pflanzen, womit auch diese um ihre Existenz gebracht werden.

Das Artensterben geht mittlerweile so weit, dass jedes Jahr vermutlich 58000 (!!!) Tierarten von unserem Planeten einfach verschwinden. Also schützt unseren Planeten und beginnt mit einem einfachen „Mittel“: dem Sauberhalten unserer Umwelt. Am Ende schaden wir nämlich nicht nur den Tieren und unserer Umwelt, sondern dem gesamten Planeten und damit der Menschheit!

Im nachfolgenden Artikel könnt ihr euch noch weiter über das Artensterben informieren:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/artensterben-jaehrlich-verschwinden-58-000-tierarten-a-982906.html

Auch eine Doku von Arte beschäftigt sich mit dem Thema des Rückgangs der Arten, vorwiegend im europäischen Raum:

Ressourcenverbrauch – Schüler informieren über den Verbrauch von Wasser, Strom und Müll (Rückblick)

Im letzten Schuljahr haben Schüler der Klasse 8d des Gymnasium Seligenthal über den Verbrauch von Wasser, Strom und Müll informiert. Wer an diesem Tag in der Altstadt beim Karstadt unterwegs war, konnte sich mit ein paar Informationen der Schüler weiterbilden und Informationen einholen.

Ressourcenverbrauch, ein  Begriff, der auf der ganzen Welt sehr wichtig ist. Zu wenige Menschen kennen sich gut damit aus und haben keine Ahnung davon, wie viel Wasser sie verbrauchen, was die Stromerzeugung für Konsequenzen für den Menschen hat, welcher Müll wie getrennt werden muss und vieles mehr.

Am 28.06.2018 machten sich 12 Schüler der Klasse 8d auf den Weg zum Ländtor, um mit ihrem Sozialkundelehrer Herr Mantel ihren Informationsstand aufzubauen. Nach einigen wetterbedingten Komplikationen (es hat nur geregnet) wurde der Stand etwas später als geplant errichtet und die Schüler gingen mit Motivation und einem freundlichen Lächen im Gesicht auf die Passanten zu. Viele hörten mit Interesse, was die Schüler ihnen über die Themenbereiche Stromverbrauch, Wasserverbrauch und Müllverbrauch berichten konnten. Die Schüler hatten Spaß und konnten mit Stolz eine selbstgebastelte 1,20m große Batterie vorführen – ebenso hielten sie ein Quiz bereit, wobei verschiedene Begriffe in die Müllbehälter Kompost, Papiermüll etc. eingeordnet werden mussten.

Alle Leute, die bei dem Quiz mitgemacht haben, bekamen eine Urkunde und wurden zum Müllexperten ernannt. Die Plakate mit den vielen Informationen zum Ressourcenverbrauch, die von den Schülern in Gruppen selbst erstellt wurden, lockten viele Menschen an und weckten deren Interesse.

Gegen Mittag wurde der Stand sogar von Isar-TV gefilmt und einige Schüler waren dann in einem Bericht im Fernsehen zu sehen. Als der Rest der Klasse am frühen Nachmittag dann den ersten Teil der Gruppe abgelöst hat, konnten noch viele weitere Menschen zum Stand gelockt und informiert werden.

Die Klasse sah den Informationsstand in der Altsstadt als vollen Erfolg an. Viele Menschen konnten etwas von diesem Projekt „mitnehmen“, wobei die Tipps der Schüler vielleicht auch zu einem kontrollierten Ressourcenverbrauch angeregt haben.

Tischsitten aus aller Welt

In der ganzen Welt gibt es Tischsitten, doch sind diese auch von Land zu Land unterschiedlich. Egal ob Rülpsen, Schmatzen oder Schlürfen: in manchen Teilen der Erde gelten diese vermeintlichen „Unsitten“ oft als angemessen oder sogar höflich. Andere Länder, andere Sitten lautet ein Sprichwort, das jeder Reisende kennt. Und man kann, da es viele Sitten und Gebräuche gibt, auch viel falsch machen. Falls ihr in nächster Zeit verreisen möchtet, habe ich euch diese Liste seltsamer oder besonderer Tischsitten zusammengestellt um euch vorzubereiten:

CHINA: Gut gerülpst? Gut gekocht!

Rülpsen am Tisch gilt in Deutschland ein absolutes No-go. In China jedoch ist es ein Zeichen an den Koch, dass es dir geschmeckt hat. Und auch wenn man in Deutschland wenn möglich immer aufisst, ist es in China üblich, einen kleinen Rest auf dem Teller übrig zu lassen, denn so signalisiert du dem Koch oder dem Gastgeber, dass er dir mehr als genug Essen angeboten hat. Zudem ist es üblich, Suppen ganz nah am Mund aus der Schale zu schlürfen und beim Essen generell zu schmatzen. Außerdem gilt in China eine Zigarette als Apetittanreger. Das solltet ihr aber lieber lassen, ebenso wie das Hineinstecken der Essstäbchen in den Reis!

INDIEN: Aufessen ist Pflicht!

In Indien allerdings heißt es, immer ganz aufzuessen, denn in diesem Land sieht man die Verschwendung von Essen nicht gern. Außerdem wird mit den Fingern gegessen, allerdings nur mit der rechten Hand, da die linke als unrein gilt. Deine Fingernägel müssen gepflegt und deine Hände dürfen nicht schmutzig sein.

USA: Eine Hand reicht völlig!

Auch in der USA wird für gewöhlich nur mit einer Hand gegessen, die andere liegt im Schoß. Dieser Gebrauch soll der Legende nach noch aus dem Wilden Westen stammen, dort war es von Vorteil, wenn mann sicherheitshalber die Finger am Abzug hatte. So kam es, dass viele Amerikaner heute noch zuerst das Essen zerschneiden und es dann mit der Gabel in einer Hand zu sich nehmen. In Fast-Food-Restaurants ist es aber auch üblich, nur mit der Hand und ohne Besteck zu essen. Hier gibt es nämlich das (ungesunde) Finger-Food.

KOREA: Der Älteste hat das Sagen!

Wer sich in Korea an den Tisch setzt, sollte lieber zuerst zu rechnen anfangen, denn dort gilt: Der Älteste gibt den Ton an! Erst wenn der Älteste zu essen beginnt, beginnt die eigentliche Mahlzeit. Bei Tisch wird auch nicht geredet, da man sich sonst nicht auf das Mahl konzentrieren kann.

ITALIEN: Pasta? Nur mit der Gabel!

Allein beim Pastaverzehr kann man so einiges falsch machen, denn auch wenn so manch Deutscher glaubt, dass die Italiener ihre Nudelgerichte mit Gabel, Löffel und Messer verspeisen, wird  in Italien die Pasta nur mit der Gabel zu sich genommen.

FRANKREICH: Finger weg und Regeln befolgen!

Im Land der Feinschmecker und Spitzenköche gilt als eine der obersten Regeln, dass nie mit den Fingern, sondern nur mit Besteck gegessen wird. Der Salat muss mundgerecht gefaltet werden. Auch die Hände müssen immer auf dem Tisch und dürfen nicht auf dem Schoß liegen (in Frankreich gibt es keine Cowboys). Von einer Käseplatte dürfen maximal drei Sorten probiert werden und Soßenreste werden nicht aufgetunkt. Das „heilige“ Baguette darf auf keinen Fall geschnitten, sondern nur gebrochen werden. Und schmatzen, schlürfen und rülpsen ist natürlich erst recht ein Graus für französischen Ohren!