Zero Waste – nachhaltiger leben!

Seit einigen Jahren gibt es die so genannte „Zero -Waste-Bewegung“ (aus zero = null + waste = Müll), deren Ziel es ist, möglichst wenig Müll zu produzieren und somit die Umwelt zu schonen. Schon beim täglichen Blick in Kühlschrank oder Badezimmer blendet man aus, wieviel unnötiger Müll eigentlich durch Verpackungen produziert wird – und genau das sollte und könnte man einfach ändern.

Die Idee zu diesem Artikel kam mir erst neulich, als ich meiner Mutter geholfen habe, die Einkäufe zu verstauen. Da wir unsere eigenen Obst- und Gemüseschalen haben und somit alles auspacken, war ich doch ziemlich schockiert, als ich vor mir einen riesigen Haufen Verpackungsmüll für Obst, was in meiner Familie eine Woche reicht, gesehen habe.

Um dem entgegenzuwirken, gibt es ein „Rezept“: Zero Waste. Doch was ist das eigentlich?

„Zero Waste ist ein ethisches, ökonomisches, effizientes und visionäres Ziel, das Menschen dazu bringt, ihre Lebensstile und Praktiken so zu verändern, dass sie nachhaltigen natürlichen Zyklen nacheifern, in denen alle ausrangierten Materialien dazu dienen, Ressourcen für andere zu werden.

Zero Waste bedeutet, Produkte und Prozesse so zu konzipieren und zu verwalten, dass das Volumen und die Toxizität (Giftigkeit) von Abfällen und Materialien systematisch vermieden und beseitigt werden, alle Ressourcen geschont und zurückgewonnen werden und nicht verbrannt oder vergraben werden.

Durch die Implementierung von Zero Waste werden alle Absonderungen zu Land, Wasser oder Luft, die eine Gefahr für die planetarische, menschliche, tierische oder pflanzliche Gesundheit darstellen, eliminiert.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Zero_Waste

Zero Waste International Alliance

Rund 213 Kilo Verpackungsmüll verursacht ein Deutscher pro Jahr. Da unsere heutige Gesellschaft eine Konsumgesellschaft ist, die gerne im Überfluss kauft, ist einem häufig nicht einmal bewusst, wie viel Müll man wirklich täglich produziert. Alleine der Einkauf im Supermarkt zwingt die Verbraucher dazu, Unmengen an Plastikverpackungen zu kaufen, obwohl es oft auch ohne diese Verpackungen funktionieren würde. Ein Beispiel hierfür ist Obst und Gemüse. Im Supermarkt ist das meiste davon in Folien eingeschweißt oder in Plastik verpackt, wenn nicht, muss man zur Plastiktüte greifen. Auf Märkten oder in Bioläden sieht das aber schon ganz anders aus: entweder bringt man seinen eigenen Korb oder Beutel mit, um die Lebensmittel zu verstauen oder sie sind bereits in Papiertüten oder abbaubaren Plastikverpackungen verpackt. Ein Schritt in die richtige Richtung.

Nicht nur an Land, sondern auch im Meer hat man ein Müllproblem. Auf dem Bild ist Müll zu sehen, der aus dem Wasser gefischt wurde.

Doch wie lebt man jetzt so einfach „Zero Waste“?

Radikal mit der Müllproduktion aufzuhören, ist leichter gesagt als getan. Man sollte sich an das Thema langsam heranwagen und herausfinden, wie viel Müll nötig und unvermeidbar ist und welcher wirklich überflüssig ist. Durch diese Einstellung lernt man auch bewusster einzukaufen, da man sich doppelt überlegen muss, ob man das Produkt, welches wieder Müll „produziert“, kaufen soll, oder ob es eine Alternative ohne Müll gibt, wie es beispielsweise selber zu machen (falls möglich).

  1. Ein erster Schritt ist Vorräte aufzubrauchen: Schrankhüter, die gefühlt schon Jahre ihren festen Platz im Küchenschrank haben, können in neuen Rezepten verbraucht werden, sofern das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht oder noch nicht sehr lange überschritten wurde!
  2. „Coffee to go“ weglassen: die Verpackung des „Coffee to go“, wie es ihn z. B. an Bahnhöfen oder in Kiosks gibt, ist auch wieder unnötiger Müll, der durch eine eigens mitgebrachte Thermoskanne ganz leicht vermieden werden kann (dafür gibt es in einigen Läden sogar Rabatt)
  3. Shoppingpause: wer weniger kauft, produziert weniger Müll und spart Geld! Zudem hat man die nötigen Kleidungsstücke meistens eh daheim, in einer dringenden Notlage befindet man sich also kaum.
  4. „Zero Waste“ im Bad: Bambuszahnbürste als Ersatz für eine aus Plastik, Seife die sich für Haut und Haar eignet; Seife, Duschgels und Shampoos lassen sich übrigens super selbst herstellen.
  5. Unverpackte Lebensmittel einkaufen: hier gibt es sogar in Landshut einen Bio-Markt, der Müsli, Getreide und Nudeln sowie Wurst, Käse und Brot unverpackt anbietet (Herzog-Albrecht-Str. 19, 84034 Landshut). Die nächsten Läden, wo man auch eine deutlich größere Auswahl hat, sind leider erst in Freising oder München anzutreffen.

Ich selbst wollte für diesen Artikel den Versuch starten, „Zero Waste“ auszuprobieren, doch mir erging es wie vielen anderen: einerseits war ich in meinem Experiment sehr eingeschränkt, da ich nicht selber einkaufen gehe, andererseits erfordert dieser Lebensstil eine ziemliche Konsequenz, bei der die Motivation schnell schwindet. Trotzdem konnte ich meine Müllproduktion wenigstens etwas reduzieren, indem ich mir Essen von daheim mitgenommen habe anstatt in der Mensa etwas Verpacktes zu kaufen – und auch keine neuen Anschaffungen gemacht habe.

Zero Waste leben ist schwer, doch wenn der Wille stark genug ist und man alleine wohnt, dabei einkaufen gehen kann und / oder genügend Menschen aus der Familie mitmachen, ist ein Versuch sicher zu wagen.

In der nachfolgenden Arte-Doku erfahrt ihr noch viel mehr über „Zero Waste“.

Das sollte man beim Handykauf beachten

Wahrscheinlich kennst du es: Die „alte Mühle“ mit Tastatur ist mal wieder ausgegangen und diesmal ist sie es auch geblieben. Ein neues Handy muss her. Doch welche Handys gibt es und wie gut sind sie?

Diese Frage ist schwer zu beantworten, es gibt mittlerweile hunderte verschiedene Modelle von verschiedenen Herstellern zu unterschiedlichen Preisen. Zudem unterscheiden sie sich in der Ausstattung nur minimal, nur die Qualität ist häufig ganz unterschiedlich.

Brauchst du das Handy nur zum Telefonieren oder Schreiben, dann empfehlen sich Handys mit Durchhaltevermögen (großem Akku) und minimaler Ausstattung. Aber wahrscheinlich willst du mit deinem Mobiltelephon auch noch spielen und Apps nutzen, Bluethooth muss es natürlich auch haben. Und ab hier beginnt die aufwendige Sucherei.

Gamer, die lieber auf dem Handy anstatt auf dem Computer spielen, sollten sich um ein Gerät mit hoher Displayaufllösung und leistungsstarkem Prozessor kümmern, es sollte außerdem mindestens 4 GB Arbeitsspeicher haben und eine Menge internen Speichers (hier min. 32 GB). Solche Handys sind natürlich teurer und haben noch andere Ausstattungen, aber wen Kamera und Optik nicht kümmern, findet auch hier gute Angebote (gute Prozessoren sind z. B. der Qualcomm 835 oder 845, gute Auflösung liegt bei min. Full HD).

Wer gerne fotografiert, sollte sich um eine gute Kamera und viel Speicher kümmern, hier  ist eine SD-Karte mit Adapter emfehlenswert, um die Fotos auch präsentieren und auf anderen Geräten wiedergeben zu können. Ein High-End-Foto-Handy wäre hier das Huawei P20 Pro, dass derzeit aber immer noch etwa 880 € kostet. Dafür bekommt man eine 40-Megapixel-Kamera, eine 20-Megapixel-Kamera in Schwarz-Weiß (bessere Details und Schärfe) und eine Kamera mit 8 Megapixeln und optischer Vergrößerung, damit beim Heranzoomen bis zu 2x keine Qualitätsverluste auftreten. Wer weniger Geld ausgeben will, sollte mindestens zwei Kameras an Bord haben.

Sollte jemand sein Handy im australischen Outback oder im Dschungel etc. nutzen, für den gibt es besonders robuste, wenn auch nicht unbedingt leistungsfähige Geräte. Wasser-und Staubfestigkeit werden dabei mit den IP-Zertifikationen gezeigt: IP68 ist zum Beispiel ein gegen Staub und Wasser (Schwimmpool) gefeites Handy, IP69 ist fast nicht vertreten, weil das Handy einen Hochdruckreiniger aushalten muss.

Die Firmen entwickeln immer bessere und leider auch teurere Handys, sodass man sich gut überlegen sollte, ob die Geräte das viele Geld auch wert sind und ob man seine Freizeit nicht manchmal gewinnbringender „handyfrei“ nutzen könnte.

Fastenzeit mal anders

Seit dem 14.2 ist wieder für sechs Wochen bis zum 29.3. Fastenzeit. Meistens verzichtet man auf Fleisch, Alkohol oder Süßes. Doch das geht auch anders! Hier findet ihr ein paar Alternativen, welche das Fasten vielleicht gleich attraktiver machen.

Konsumfasten

Geht ihr oft shoppen? Kauft ihr zwischendurch mal gerne irgendwelche Kleinigkeiten? Falls ja, könntet ihr es in diesen 40 Tagen ja einmal nicht tun. Konsumfasten bringt gleichzeitig viele Vorteile mit sich: ihr spart euer Geld, lernt damit umzugehen und entscheidet bewusster vor einem Kauf, ob ihr die Sachen wirklich dringend braucht.

Digital Detox

Büro Freiberufler Computer Geschäft Arbeit

In unserer heutigen Gesellschaft ist es schwer, ganz ohne Internet auszukommen. Viele sind z. B. aufgrund ihres Berufs darauf angewiesen. Doch was eigentlich keiner so wirklich dringend braucht, ist Social Media. Überlege dir doch einfach mal, wie viele Stunden du täglich im Internet verbringst. Sicher könnte man diese Zahl verringern und versuchen, statt dem Handy mal zu einem Buch zu greifen oder mehr Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen.

Plastikfasten

Müll, Müllcontainer, Abfall, Abfalleimer

Plastikfasten ist wirklich nicht einfach, denn fast alle Lebensmittel, die wir im Supermarkt erwerben, sind mit Plastik verpackt. Wenn man allein schon mal an seinen eigenen Alltag denkt, fällt einem erst auf, wie viele Dinge, die wir gebrauchen, aus Plastik bestehen. Ganz darauf zu verzichten, könnte sich wohl als etwas problematisch herausstellen; trotzdem kann man sich bemühen, bewusster einzukaufen oder einfach anstatt des Plastiklöffels in der Mensa einen wiederverwendbaren zu benutzen.

Wasser-Fasten

Glas, Wasser, Trinken

Nein, hier geht es nicht darum, auf Wasser zu verzichten, sondern ganz im Gegenteil, einmal nur Wasser zu trinken. Sicher wird das nach einer Weile etwas langweilig und „fad“, aber dadurch schmeckt die Limo danach gleich ganz anders. Auch kann man während des Wasser-Fastens auch gleich versuchen, mehr als gewöhnlich zu trinken, um dem Körper etwas Gutes zu tun und das Immunsystem zu stärken.

Vielleicht war unter diesen Alternativen ja etwas für euch dabei und ihr fastet dieses Jahr einmal anders und vielleicht sogar effektiver 🙂

Lexikonartikel: Tiger

Die auffälligen Streifenzeichnungen des Tigers sind mit keinem anderen Tier zu verwechseln, außerdem dienen sie ihm als Tarnung. Die spezielle Färbung ermöglicht es dem Tiger, sich am Boden zu verbergen. Die Grundfarbe der Oberseite unterscheidet sich je nach Art, mal ist sie rotbraun oder goldorange. Die Unterseite und das Gesicht sind meistens weiß, ebenso die Innenseiten der Beine. Die Ohren sind schwarz. Das Fell ist bei den meisten Tigern kurz, bei den Sibirischen Tigern allerdings wegen der Kälte sehr dick und lang.

Es gibt bei den Tigern wie bei den meisten Wirbeltieren verschiedene Farbabweichungen. Die besonders bekannten Weißen Tiger sind Teilalbinos, da ihnen die roten Augen fehlen.

Die meisten dieser Tiger haben dunkle Streifen, es gibt nur ganz wenige, die keine Streifen haben. Eine besondere Tigerart in freier Wildbahn ist der sogenannte Rötling. Bei ihm fehlen die schwarzen Pigmente der Streifen. Diese Tiere besitzen eine blassgelbe Grundfarbe und orangerote Streifen.

Tiger sind meistens in der Dämmerung oder nachts aktiv. Sie legen auf der Suche nach Beute oft große Strecken zurück. Außerdem können sie  Flüsse mit einer Breite von sechs bis acht Kilometer durchschwimmen,  in Ausnahmefällen sogar 29 km breite Flüsse. In der Regel sind Tiger aufgrund ihres Körpergewichts ziemlich schlechte Kletterer.

Tiger ernähren sich in der Regel von großen Säugetieren. Den Großteil von Nahrung machen Huftiere aus, aber sie fressen auch Hasen, Vögel bis hin zu großen Krokodilen. Tiger schleichen sich an ihre Beute an oder lauern ihr auf und erlegen sie nach wenigen Sätzen oder einem kurzen Spurt. Sie nähern sich dem Opfer in Windrichtung an. Wenn eine zu große Distanz dazwischen ist oder keine Deckung, wartet der Tiger, bis sich das Opfer gegebenenfalls selbst nähert.

Es gibt folgende Arten dieser faszinierenden Raubkatzen:

Festlandtiger

  • Der Sibirischer Tiger, auch Amurtiger genannt, ist eine der größten Unterarten des Tigers, er lebt im östlichen Sibirien, der Mandschurei und Korea. Das Fell ist relativ lang, hell und dicht. Diese Tiere sind stark gefährdet.
  • Der Südchinesische Tiger ist eine mittelgroße Unterart, er ist etwas kleiner als der Bengal- oder Indochinatiger. Die Färbung ist intensiver und der Weißanteil geringer. Außerdem sind die Streifen dunkler und weiter voneinander entfernt. Der Tiger war einst von Teilen Chinas bis zu den nördlichen Grenzgebieten von Yunnan, Guangxi und Guangdon verbreitet. Die verbliebenen Restbestände dürften keine weiteren Überlebenschancen haben, selbst wenn Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
  • Der Bengaltiger, Indischer Tiger oder auch Königstiger genannt, ist die zweitgrößte Unterart der Tiger. Die Fellfärbung ist insgesamt relativ variabel, aber meist dunkler als beim Amurtiger (Sibirischer Tiger) und heller als bei den südöstlichen Unterarten. Die Streifen sind zumeist eher dunkler. Er ist ursprünglich vom Industiefland in Pakistan zum indischen Subkontinent bis Bengalen, Assam oder in den Nordwestteilen Myanmars verbreitet. Dabei zeigen Tiger der verschiedenen Unterarten gewisse Differenzen. Der Bengaltiger gilt als bedroht, ist jedoch weniger gefährdet als die anderen Unterarten.
  • Der Indonesische Tiger ist etwas kleiner als der Bengaltiger und hat eine dunklere Grundfärbung, die meist sehr dunklen Streifen gehen in Flecken über. Die Unterart ist auf dem Festlands Südostasiens verbreitet.
  • Der Malaiische Tiger ist auf der Malaiischen Halbinsel verbreitet und ebenfalls stark bedroht.
  • Der Kaspische Tiger, auch Persischer Tiger genannt, ist eine ausgestorbene Unterart. Viele schmale Streifen hoben sie meist vom Amurtiger ab. Die Streifen waren in der Regel sehr hell und das Fell recht lang.

Sunda-Tiger

  • Die Sumatratiger sind relativ kleine, kontrastreich gefärbte Unterarten-Tiger. Die Streifen zerfallen häufig zu Flecken. Sumatratiger sind sie die kleinste noch lebende Unterart.
  • Der Java Tiger ist noch kleiner als der Sumatratiger und ähnlich dunkel gefärbt. Die Streifen sind sehr eng und zahlreich. Die Tiger waren einst auf Java, der am dichtesten bevölkerten Insel Indonesiens, verbreitet, und gelten als ausgestorben.
  • Der Balitiger ist die kleinste Unterart und am dunkelsten gefärbt. Die Streifen sind eher breit, häufig befinden sich dunkle Flecken zwischen den Linien.

In der folgenden Arte-Doku erfahrt ihr noch mehr über die faszinierenden Tiger:

Der Klimawandel – ein globales Problem!

Ob es Donald John Trump (45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika) ist, der an dem einen Tag die Existenz der Erderwärmung in Frage stellt, und sie am nächsten doch für einen klaren Fakt hält, oder es ein einfacher Bürger ist, welcher sich darüber aufregt, dass die Politiker nichts gegen den Klimawandel unternehmen, aber eigentlich selber zu dessen Entwicklung beiträgt: der Klimawandel begegnet einem fast täglich, zumindest als Wort. Doch was bedeutet bedeutet er eigentlich und welche Folgen wird dieser Prozess für uns alle haben?

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Unsere Erde und ihr Wohl halten wir buchstäblich in den Händen

Wikipedia liefert einem folgende Erklärung zum Klimawandelbegriff: Klimaänderung, Klimawechsel oder Klimaschwankung bezeichnet die Veränderung des Klimas auf der Erde und erdähnlichen Planeten, unabhängig davon, ob die Ursachen auf natürlichen oder menschlichen (anthropogenen) Einflüssen beruhen. Die gegenwärtige, vor allem durch den Menschen verursachte globale Erwärmung ist ein Beispiel für einen (noch nicht abgeschlossenen) Klimawandel. Ein Klimawandel kann eine Abkühlung oder Erwärmung über unterschiedliche Zeiträume bezeichnen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel)

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Der Klimawandel ist ein Phänomen, das es auf der Erde schon immer gab. Die Erwärmungen und Absenkungen der Temperatur gingen bis jetzt aber sehr langsam vonstatten und gaben der Natur somit genug Zeit, sich auf die damit einhergehenden Veränderungen vorzubereiten. Die Forscher sind sich aber weitestgehend darüber einig, dass es die Erde mit einer (größtenteils) von den Menschen erzeugten globalen Erwärmung zu tun hat. Nur noch ein kleiner Teil der Wissenschaftler hat die Mitschuld des Menschen an der Klimaveränderung auf unserem Planeten noch nicht anerkannt. Auf jeden Fall schreitet die jetzige, sich noch im Prozess befindliche Erderwärmung, im Vergleich zu den früheren Klimawandelprozessen sehr schnell voran, was katastrophale Folgen für Umwelt, Tiere und Menschen nach sich ziehen könnte.

Ein Grund, der dafür sorgte, dass es zum  Klimawandel kam, ist laut vielen Fachleuten und deren Publikationen unter anderem das Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle und Öl. Die Prognose führender Klimaexperten lautet: wenn die Industrie- und Schwellenländer ihren Treibhausgasausstoß nicht drastisch senken, wird die Durchschnittstemperatur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere vier Grad ansteigen. Bereits das Jahr 2015 war im Durchschnitt 0,9 Grad wärmer als in der Mitte des 20. Jahrhunderts und damit global das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen im Jahre 1880. Getoppt wurde die Messung von 2015 im Jahre 2016. Vermutlich wird gegen Ende dieses Jahres erneut ein Anstieg des Klimas festzustellen sein und 2017 als das wärmste Jahr gelten.

Klimawandel, Globale Erwärmung, Umwelt

Wir alle haben es doch gerne warm, oder? Wo liegt als das Problem an der Erderwärmung?

Die Antwort ist einfach: es ist ein riesiges Problem. Zum Einen dehnt sich Wasser aus, wenn es wärmer wird. Dazu kommt Wasser aus schmelzendem Kontinental-Eis; beides zusammen hat dafür gesorgt, dass der Meeresspegel seit 1880 um 20 Zentimeter gestiegen ist. Derzeit steigt er um 3,2 Zentimeter pro Jahrzehnt – eine weitere Steigerung ist absehbar. Laut IPPC könnte der Ansteig im Jahr 2100 bis zu einem Meter betragen. Neben katastrophalen Überschwemmungen werden sich auch Sturmfluten durch den höheren Wasserspiegel noch weitaus verheerender auswirken. Zudem werden die Böden versalzen. Weltweit sind rund 200 Millionen Menschen in tiefer gelegenen Küstengebieten von dieser Entwicklung betroffen. Hinzu kommt, dass 30 der 50 größten Städte der Welt am Meer bzw. am Wasser liegen. Damit sind Metropolen wie New York und London von dieser Umweltentwicklung direkt betroffen.

Apokalyptische, Apokalypse

Ein utopisches Szenario, wie man es es nur aus Hollywood-Katastrophenfilmen kennt: die New Yorker Freiheitsstatue versinkt im Wasser – danach wird alles zu einer Wüste.

Neben dem Problem eines Anstiegs des Meeresspiegels hat die Erderwärmung aber noch viele weitere gravierende Folgen. Durch mildere Winter wird das Überleben von Schädlingen begünstigt und warme sowie trockene Sommer schwächen oft bereits befallene / erkrankte Pflanzen und Tiere zusätzlich. Auch begünstigen sommerliche Temperaturendas Wachstum vieleer Pilzarten, die Krankheiten von Bäumen verursachen können. In einer Zeit, in der die Land- und Forstwirtschaft bereits geschwächt sein könnte, tun Überflutung breiter Landesteile und die Versalzung der Böden ihr Übriges. Aber nicht nur die Gesundheit unserer Pflanzen wird von den steigenden Temperaturen angegriffen. Hitzewellen belasten Pflanzen sowie Tiere und Menschen. Sie können vor allem bei älteren und kranken Menschen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, wie das Bundesamt für Umwelt am 23. Mai dieses Jahres auf seiner Internetseite bekannt gab.

Elefanten, Dürre, Trockenheit, Tiere

Die dritte Folge des Klimawandels ist die Flucht. Wenn die eigene Heimat keine guten Bedingungen mehr für ein sorgenfreies Leben bietet, dann zieht man um, oder versucht es zumindestens. Laut einer Greenpeace-Studie sind bereits heutzutage 20 Millionen Flüchtlinge heimatlos, weil ihre Herkunftsländer aufgrund des Klimawandels keine geeigneten Lebensbedingungen mehr bieten. Greenpeace behauptet außerdem, dass in den kommenden 30 Jahren mit rund 200 Millionen „Klimaflüchtlingen“ zu rechnen sei. Im internationalen Flüchtlingsrecht kommen diese Menschen allerdings nicht vor, was bedeutet, dass der Klimawandel aktuell kein allgemein anerkannter Fluchtgrund ist. Bedauerlicherweise trifft der Klimawandlel außerdem gerade die ohnehin bereits armen Entwickungsländer besonders hart; es sind die Länder, die ohnehin den geringsten „menschlichen“ Anteil an der globalen Erwärmung haben. Die westlichen Industriestaaten hingegen, welche die Hauptverursacher der Erderwärmung sind, haben bis jetzt noch die finanziellen Mittel, sich weitestgehend vor den Folgen der Krise zu schützen, aber bald werden die Folgen ihrer Taten auch sie einholen. Jedenfalls steht dies schwer zu befürchten.

Protest, Demo, Protestaktion, Parade

Diese aufgezeigten Punkte sind nur einige Beispiele dafür, wie verheerend sich der Klimawandel auf unser aller Leben auswirken kann, wenn man nicht endlich etwas dagegen unternimmt und dieses wichtige Thema auch in der Politik noch häufiger anspricht. Meiner Meinung nach sollten wir alle etwas dazu beitragen, dass sich der Klimazustand unserer Erde nicht weiter verschlechtert. EU-Kommissionspräsident Barroso sagte zu diesem Thema im Dezember des Jahres 2009: „Es ist billiger, den Planeten jetzt zu schützen als ihn später zu reparieren.“ Und ich denke nicht nur, dass er mit dieser Aussage Recht behält, sondern auch, dass ein Reparieren nach einer teilweisen oder vollkommenden Zerstörung unseres Planetens kaum noch möglich ist.

Bitterschokolade schmeckt – und bedeutet häufig Kinderarbeit auf Kakaoplantagen!

Schokolade, Zartbitter, Kaffee

 

 

 

 

 

 

Nach Angaben von UNICEF arbeiten heute 190,7 Millionen Kinder zwischen 5 und 14 Jahren, die meisten davon in der Landwirtschaft, in kleinen Werkstätten, als Arbeiter in Steinbrüchen, als Straßenverkäufer oder Dienstmädchen. Im Vergleich zu den Einwohnern in Deutschland (~ 83 Mil.) sind das alleine rund 110 Millionen Menschen mehr.

Vor allem auf Kakaoplantagen ist Kinderarbeit sehr präsent. Über eine Million Kinder arbeiten an der Elfenbeinküste Afrikas zur Erntezeit unter harten Bedingungen, darunter etwa 250.000 so, dass nationale Kinderschutzgesetze und die Standards der International Labour Organization verletzt werden. Sie sind dort Pestiziden, Insektenstichen und Schlangenbissen ausgesetzt und verletzen sich auch oft mit ihrem gefährlichen Werkzeug. Ein Teil von ihnen muss auf die Chance auf Bildung oder einen Beruf verzichten, obwohl etwa 90 % von ihnen an einer Schule angemeldet sind und diese theoretisch auch besuchen könnten.

Kinderarbeit ist gerade in ärmeren Ländern der Erde an der Tagesordnung.

Die Kinder werden mit dem verheißungsvollen Angebot, ein besseres Leben zu bekommen, auf die Plantagen gelockt. Sie wollen lediglich zum Familieneinkommen beitragen, auch das Leben ihrer Eltern lebenswert machen und werden dann doch nur als billige Arbeitskraft ausgenutzt.

Bericht eines 16-jährigen Jungen aus Mali

„Wir schliefen auf dem Boden einer Hütte aus Schlamm und Stroh. Wir durften sie nur zur Arbeit in den Feldern verlassen. Die Arbeitszeiten waren sehr hart, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, und manchmal, wenn Vollmond war, sogar bis zehn Uhr abends. Uns wurde Lohn versprochen, aber sie sagten, dass wir erst die Kosten der Reise zurückzahlen müssten. Ich habe mich dort zwei Jahre lang abgerackert, ohne jemals Geld zu bekommen. Kinder, die sich weigerten zu arbeiten, wurden mit dem Motorgurt des Traktors geschlagen oder mit Zigaretten verbrannt. Wir bekamen kaum etwas zu essen: mittags zwei Bananen, die wir aßen, ohne die Arbeit zu unterbrechen, und eine Maismehlsuppe am Abend. Einige Kinder sind vor Erschöpfung zusammengebrochen. Diejenigen, die krank wurden, wurden fortgeschafft. Wir haben sie nie wieder gesehen.

http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/produkte/landwirtschaft/kakao/#footnote_4_3041

Vielen Kindern ergeht es genau so wie diesem Jungen aus Mali. Nicht selten leiden sie unter psychischen Störungen, weil sie geschlagen und misshandelt werden, an Hunger darben, oder manchmal sogar verschleppt werden und dann für immer verschollen bleiben.

Auch der moderne Sklavenhandel soll in Westafrika präsent sein. Auf Kindermärkten können Bauern Arbeitskräfte aus den Nachbarländern Mali und Burkina Faso kaufen. UNICEF spricht von etwa 12.000 betroffenen Kindern, andere Quellen geben aber deutlich höhere Zahlen an.

Aber warum ist Kinderarbeit gerade an der Elfenbeinküste so ein Problem?

Kakao war in den 70ern eine sehr gute Einkommensquelle für Bauern. Der Preis für eine Tonne Kakao lag 1980 bei 5000 Dollar. Im Jahr 2000 wiederrum nur bei 1200 Dollar. Als Folge daraus sind erwachsene Hilfsarbeiter aus Burkina Faso und Mali an die Küste gekommen, um Geld zu verdienen. Doch aufgrund des schlechten Einkommens der Bauern konnten sich diese die Arbeiter bald nicht mehr leisten. Sie mussten also entweder ihre Plantage aufgeben oder Kinder als billige Arbeitskraft einstellen. Viele fanden dies selbst unmoralisch, hatten aber keine andere Wahl.

Kinderarbeit einfach zu verbieten ist leider auch keine Lösung.

Wenn man die Kakaoplantagen bewachen lässt, werden die Kinder auf der nächsten Ananasplantage weiter beschäftigt. Um Kinderarbeit zu beenden, müsste man den Lohn ihrer Eltern und der Bauern eigentlich nur erhöhen. Aber wer kann sich das leisten?

In der letzten Zeit hat sich an der Situation zwar schon viel gebessert, Schulen werden gebaut, Bauern werden finanziell unterstützt, um faire Löhne an die Arbeiter zahlen zu können und große Firmen haben (zwar widerwillig) zugestimmt, die Kinderarbeit besser zu kontrollieren und einzudämmen, aber dennoch existiert die Kinderarbeit noch und jedes Kind auf einer Plantage ist eines zu viel.

Waise, Afrika, Afrikanische, Kind

Wie könnt ihr helfen?

Es wäre definitiv schon ein Anfang, statt der billigen Massenproduktions-Schokolade einfach mal zur Fairtrade-Variante zu greifen. (Achtung, bessere Qualität und höherer Preis bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Schokolade ohne Kinderarbeit produziert wurde!) Hier könnt ihr auch spenden, um das Leid der Kinder wenigstens etwas zu verringern.

Ich hoffe, dass dieser Artikel euch ein bisschen die Augen öffnen konnte, was und und vor allem wer wirklich hinter einer Tafel Schokolade „steckt“, und dass ihr in Zukunft bewusster Schokolade kauft. Ein paar Cent mehr können einiges ändern!

In der folgenden Doku erfahrt ihr mehr über die Kinderarbeit auf Kakaoplantagen:

Verbraucherschutz: wie schütze ich mich vor Viren, Hackern und anderen Betrügern?

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Jeder, der die Nachrichten dieses Jahres gehört hat, wird wahrscheinlich gemerkt haben, dass oft von Hackerangriffen oder Cyberattacken die Rede war. Aber wie erkennt man solche Hacker und wie schützt man sich und seine elektronischen Geräte davor?

  1. Regel: lade dir nicht sofort einen Viren- oder Spywarescanner runter, der nicht von einer gesicherterten Plattform wie z.B. ,,heise online“ stammt. Denn oft sind es die Schutzprogramme selbst, welche die „Viren“ auf dem Medium verbreiten! Deshalb gilt: nur von vertrauenswürdigen Websites herunterladen, welche die angebotenen Programme auf Viren oder Schadprogramme durchsuchen. Achte außerdem auf den Websitelink: viele Internetbrowser geben meistens an, ob eine Website gesichert oder ungesichert ist (gesichert wenn „https“ am Anfang steht. „http“ ist die ungesicherte Variante).
  2. Regel: lade dir immer das aktuellste Sicherheitsupdate vom Softwarebetreiber des Computers herunter (zum Beispiel von Microsoft oder Apple). Das kann man in den Einstellungen automatisieren (Anleitungen im Internet). Des Weiteren gilt: sog. Spam-E-Mails sollte man löschen (Werbung, Rabatte, Downloads) und NICHT anklicken. Denn häufig überträgt sich dann ein Virus über den Download der E-Mail.
  3. Regel: lasse keine unbekannten Speichermedien (CDs, USB-Sticks etc.) an den Computer. Diese können manchmal selbstständig den Computer hacken und ferngesteuert werden und dem Hacker sogar die Kontrolle über deinen Computer geben.

Mit diesen einfachen Schritten kann man seine elektronischen Geräte „virensauber“ halten und vor Angriffen aus dem Netz schützen.

Verbraucherschutz: die dunkle Seite des Pay-to-Win-Spielens

Es gibt viele Spiele, in denen man für echtes Geld verschiedene Dinge „ingame“ kaufen kann. Doch diese Art, seinen Spielefortschritt zu beeinflussen, stößt mehr und mehr auf Widerstand und Unbehagen.

Das Smartphone ist längst auch zur mobilen Spielplattform für Online-Games geworden. Wirklich „weiterkommen“ kann man in diesen Spielen allerdings oft nur, wenn man für bares Geld sog. Zusatzfunktionen erwirbt.

Dieses Prinzip ist auch als In-App-Käufe bekannt. Es gibt Leute, die bis zu 500.000 Euro für Spiele ausgeben, um im Ranking nach vorne zu kommen. Eigentlich ist das ziemlich unfair gegenüber den sog. Free-to-play-Spielern (Nutzer, die den Dienst kostenlos in Anspruch nehmen), weil diese durch Können und Geschick gerne Erfolge im Spiel für sich verbuchen möchten. Die Spieler, die „Pay to Win“ spielen, haben also einen enormen Vorteil gegenüber den „free to play“-Nutzern.

Natürlich ist es etwas anderes, wenn man das Ganze als Unterhaltung für Zuschauer macht, z. B. auf Plattformen wie youtube. Dort gibt es Kanäle von Trymacs, TobiSpiritHawk, StanPlay (alle drei genannten „Youtuber“ spielen das überaus erfolgreiche mobile game ClashRoyale).

Natürlich muss sich jeder seine eigene Meineung dazu bilden, ob „Pay to Win“ eine legitime oder verwerfliche Art ist,  ein Spiel zu gewinnen. Ich persönlich finde die Vorgehensweise unfair. Sie zeugt zudem von der Einstellung und falschen Wertevermittlung, dass man mit Geld die Regeln bestimmen und alles erreichen kann. Soziales Zusammenleben – auch im Spiel – sollte so nicht aussehen.

Lexikonartikel: Klimawandel

Einsam auf einer Eisscholle: diese Fotomontage soll symbolisieren, wie der Lebensraum der Tiere durch den Klimawandel mehr und mehr verloren geht. Schuld daran sind auch die Menschen.

 

Der Klimawandel ist schon lange ein Gesprächsthema; dabei ist das große Problem, dass es immer wärmer wird und dies hat bereits jetzt negative Auswirkungen.

Zum Beispiel schmelzen die Polkappen, der Lebensraum vieler Tiere, immer weiter ab.  Auch der Meeresspiegel steigt immer weiter an, was womöglich viele Küstenstädte in naher und ferner Zukunft immer häufiger überfluten wird. Problematisch sind auch die vielen Springfluten und Wirbelstürme. Aber wieso verändert sich das Klima eigentlich?

Der Klimawandel hat natürliche Ursachen, die es im Laufe der Geschichte unseres Planeten immer wieder zu beobachten gab. Aber der Mensch hat ebenfalls großen Anteil daran, dass sich die Situation zuspitzt.

Beim Klimawandel spielt der sogenannte Treibhauseffekt eine große Rolle. Die Erde ist umgeben von einer unsichtbaren Lufthülle: der Atmosphäre. Diese besteht aus verschiedenen Treibhausgasen wie zum Beispiel Kohlenstoffdioxid und Methan. Wenn die Sonne auf die Erde scheint, werden die meisten heißen Sonnenstrahlen zurück ins Weltall geworfen. Einige bleiben dabei in der Atmosphäre ,,hängen“ und erwärmen nun die Erde. Die Strahlen bleiben ,,hängen“, da die verschiedenen Treibhausgase dafür sorgen, dass die Atmosphäre eine mit Glas vergleichbare Schicht bildet, welche die Erde vor Überwärmung (und damit das Temperatursystem des Planeten) nicht mehr schützen kann. Diese lässt die Strahlen, die für die Erderwärmung sorgen, zwar hinein, aber nicht wieder hinaus. So bleiben mit der Zeit immer mehr Strahlen innerhalb der Atmosphäre hängen und erwärmen die Erde.

Der Mensch verstärkt diesen Effekt, nämlich durch das künstliche Verbreiten von Kohlenstoffdioxid aber auch durch Methan und anderen Stoffen in der Atmosphäre. Mit Flugzeugen, Autos und Fabriken befördert der Mensch sehr viel CO2 in die Luft. Doch auch durch die Landwirtschaft oder den Energieverbrauch insgesamt gelangt das schädliche Treibhausgas an die Luft und zerstört die Ozonschicht, die uns eigentlich vor „Überhitzung“ schützen soll. Methan zum Beispiel ist ein wahrer „Klimakiller“, der vor allem von Rindern (Ausscheidungen) ausgestoßen wird. Ein Methan-Molekül schadet dem Klima ca. 40-mal mehr als ein Kohlendioxid-Molekül. Regelmäßiger Fleischkonsum ist also auch sehr schädlich für das Klima, zumal die hohe Nachfrage der Konsumenten viele Tiere auf den Weiden und in den Ställen sowie einen erhöhten Energieaufwand zur Produktion für den Endverbraucher bedeuten.

Um den Klimawandel abzuschwächen, kann jeder seinen Beitrag leisten, wie z. B. auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, gleich mit dem Fahrrad zu fahren oder schlichtweg weniger Fleisch zu essen.

In der folgenden Doku erfahrt ihr noch mehr über den Klimawandel, seine Ursachen und mögliche Probleme in der Zukunft:

Vom Aussterben bedrohte Tiere

Viele Tiere sind vom Aussterben bedroht:

Wilkinsammerfink:

Der Wilkinsammerfink kommt nur auf Inselgruppen vor, z. B. auf Tristan da Cunha (Atlantischer Ozean). Dort findet man dan Finken auf der Nightingale Island.

Der Weiße Hai

Der Weiße Hai ist derzeit sehr stark vom Aussterben bedroht und steht fast ganz oben auf der Roten Liste.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/56/White_shark.jpg

Foto von Terry Goss

Der Koala:

Wegen des Klimawandels leiden auch die Koalas und sind vom Aussterben bedroht.

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Ein (müder) Koala auf einem Eukalyptus-Baum

Der Flügelkopf-Hammerhai:

Er ist ein fast zwei Meter langer Fisch und lebt zumeist in den küstennahen Gewässern von Süd- und Südostasien.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6b/Eusphyra_blochii_Day.jpg

Der Leopard:

Der Leopard ist zwar in Asien und Afrika noch relativ häufig anzutreffen, aber seine Rückzugsgebiete haben sich im letzten Jahr fast halbiert. Deshalb zählt auch er mittlerweile zu den gefährdeten Tieren.

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Leopard: schön und gefährlich