Netflix: FSK immer berechtigt?

Pretty Little Liars, Vampire Diaries, Stranger Things oder Riverdale: Wir alle kennen sie oder haben zumindest schon einmal von einer von ihnen gehört. Es handelt sich um Serien. Als Riverdale-Fan habe ich mich gefragt, mit welcher FSK denn nun diese Staffel versehen wird. Doch der Reihe nach: was bedeutet FSK eigentlich genau?

Die Abkürzung FSK steht für Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Wie der Name schon sagt, ist es freiwillig, das heißt man muss selber wissen, ob man dem Inhalt des Filmes oder der Serie gewachsen ist. Die FSK-Kennzeichnung ist lediglich ein Hinweis, um beispielsweise bei Serien mit Kennzeichnung eines höheren Alterslevels als des eigenen noch einmal zu überdenken, ob man sich den Inhalt dieser Serie bzw. eines Films zutraut.

An dieser Stelle fragt sich wohl schon so mancher: „Woher soll ich das wissen, bevor ich die Serie gesehen habe?“ Normalerweise ist bekannt, wie „brutal“ oder „harmlos“ eine Serie ist. Daran kann man sich also orientieren, im Internet recherchieren oder jemanden fragen. Überlege dir also, ob du nicht manchmal einfach nur nach Ausreden suchst, um vor dir selbst begründen zu können, warum du eine Serie ansiehst, obwohl du weißt, dass sie für dein Alter nicht geeignet ist.

Während im öffentlichen Raum das Jugendschutzgesetz dafür verantwortlich ist, prüfen einige Online-Anbieter wie Netflix  ihren Inhalt selbst. Sie verpflichten sich also zu keiner freiwilligen Selbstkontrolle, müssen jedoch bei FSK-geprüften Inhalten die Altersfreigabe gut sichtbar veröffentlichen. Schaut man aber eine Netflix- Eigenproduktion, so fehlt in der Regel jede Altersangabe zur Orientierung. Allgemein ist die Altersfreigabe, die Netflix oder auch beispielsweise Amazon Prime vor allem bei Serien angeben, oft umstritten. Des öfteren gab es Fälle, in denen eine Serie für „brutaler“ gehalten wurde, als sie es eigentlich war und zum Beispiel mit dem FSK-16-Logo ausgezeichnet wurde. Es gab aber auch Fälle, in denen die Serie als viel zu harmlos eingestuft wurde.

Ein Beispiel: bei der Netflix-Eigenproduktion „Tote Mädchen lügen nicht“ oder im Originaltitel „13 reasons why“ gehen die Meinungen zur Altersfreigabe auseinander.

„Tote Mädchen lügen nicht“ handelt von einem Mädchen namens Hannah Baker, die Selbstmord begeht und ihren Mitschülern 13 Kassetten mit Gründen ihrer Entscheidung hinterlässt. Bereits die erste Staffel hat für Aufsehen gesorgt. Viele haben vor den „jugendgefährdenden Inhalten“ der Serie gewarnt. Ärzte, Psychologen und Jugendschutzverbände kritisieren in der Serie den Umgang mit dem Thema Mobbing. Außerdem würde der Selbstmord hier verharmlost werden. Zusätzlich wird den Kindern empfohlen, die Serie ohne elterliche Begleitung nicht anzusehen, da auch unter anderem eine Vergewaltigungsszene gezeigt wird.

Andere bewerten die Serie als positiv, da hier offen über Mobbing und sexuellen Missbrauch gesprochen wird und es vielleicht manchen Opfern dann leichter fällt, das Geschehnis zu  verarbeiten oder damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Außerdem sei die Serie spannend gemacht und auch mit einem guten Soundtrack versehen. Man will bis zum Ende wissen, wie es weitergeht , wer von den Mitschülern denn jetzt ein dunkles Geheimnis in sich trägt und wer sich nun insgeheim wegen Hannahs Tod schuldig fühlt.

Netflix hat nach diversen Beschwerden eine Kindersicherung für alle Zuschauer unter 16 Jahren einrichten lassen. Das hat die Gemüter dann auch weitgehend beruhigt. Jedoch gibt es, wie oben schon erwähnt, immer noch unterschiedliche Meinungen, was Inhalt und Bewertung nach Alter betrifft.

Meiner Meinung nach ist es sehr schwierig, die FSK-Siegel so zu vergeben, dass jeder damit zufrieden ist. Jeder Mensch „tickt“ anders und nimmt das veranschaulichte Material  nicht gleich wahr. Für manche ist es (erschreckenderweise) überhaupt kein Problem, wenn im wahrsten Sinne des Wortes Köpfe rollen, andere wiederum zucken schon zusammen, sobald jemand aus Versehen die Treppe herunterfällt. Klar, es gibt sicherlich manch umstrittene Fälle, aber letztlich können die Anbieter, so denke ich zumindest, es nicht immer allen Recht machen.

Also gilt: wir sind selbst für uns verantwortlich!

Man sollte sich nicht einfach Dinge ansehen, ohne vorher über die Altersfreigabe nachgedacht oder sich über einen Film oder eine Serie informiert zu haben. Altersempfehlungen sind, anders als bei Büchern, aus gutem Grund verbindlicher bei Filmen und Serien. Im Buch stellt man sich die Dinge zwar auch bildlich vor, ist aber „im Kopf“ flexibel. Manches kann man sich auch glücklicherweise nicht so gut vorstellen – zumindest dann nicht, wenn man es nicht vorher schon in bewegten Bildern gesehen hat.

Filme und Serien zeigen uns vorgefertigte Bilder; man kann im wahrsten Sinne des Wortes nicht „aus“ und muss es so „akzeptieren“, wie es gezeigt wird. Nicht umsonst warnen Psychologen und Eltern vor gewissen Inhalten, weil sie wissen, dass sie den Kindern und Jugendlichen schaden können (Ängste, Albträume, Abstumpfung gegen Gewalt, Nachahmung etc.).

Hat man das empfohlene Alter erreicht, heißt das übrigens noch lange nicht, dass man sich alles ansehen muss, was für das eigene Alter (nun) geeignet ist. Natürlich ist der Reiz oft größer als das Bewusstsein für die Gefahren. Dennoch gilt: erwachsen sein zu wollen, heißt auch, erwachsen mit sich selbst umzugehen. Und dazu gehört letztlich auch, seinen eigenen Weg zu gehen, ohne das zu tun, was viele andere machen!

Lexikonartikel: Frutarier – eine eigene Lebensart

Was ist eigentlich ein Frutarier?

Frutarier sind Menschen, die besonders darauf achten, sich nur von pflanzlichen Produkten zu ernähren; außerdem dürfen die Produkte keine Beschädigung der Pflanze zur Folge haben.

Zu den bevorzugten Lebensmitteln gehören etwa Obst, Nüsse und Samen. Manche Frutarier verzehren nur Obst, das bereits vom Baum gefallen ist, aber auch Getreide, da es bei der Ernte schon abgestorben sei. Knollen, Blätter oder Wurzeln von Nahrungspflanzen sowie Lebensmittel tierischen Ursprungs werden dagegen ausgeschlossen. Der Verbrauch von Honig, pflanzlicher Öle und der Verzehr von Früchten der Gemüsepflanze ist bei den Frutariern umstritten.

Das Ziel eines Frutariers ist es, den nicht natürlichen „Tod“ ihrer Mahlzeit zu verhindern. Eben so, wie Veganer den Tieren das Recht auf ein artgerechtes Leben zusprechen und sie nicht verzehren möchten, gewähren Frutarier dieses Recht auch Pflanzen. Neben gesundheitlichen und ökologischen Vorstellungen, spielen auch religiöse oder spirituelle Faktoren für diese Art der Ernährung eine Rolle.

Die Ernährung eines korrekten Frutariers kann aufgrund der geringen Auswahl schnell einseitig werden. Problematisch für die Gesundheit ist vor allem eine nicht ausreichende Zufuhr von Proteinen, Vitaminen, Calcium, Zink, Eisen und Jod. Daher wird insbesondere Schwangeren, Stillenden, Säuglingen, Kindern, Kranken und Leistungssportlern von einer frutarischen Ernährung abgeraten.

Ein berühmter Frutarier war Mahatma Gandhi, ein indischer Rechtsanwalt, Widerstandskämpfer, Revulotinär, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist. Allerdings gab er nach fünf Jahren seine Diät wegen einer Rippenfellentzündung auf und wurde Vegetarier.

Mahatma Gandhi war selbst eine Zeit lang Frutarier

 

Der Frutarier ist übrigens auch als Fructarier, Frutaner, Fruitaner oder Fruganer bekannt.

Gut Aiderbichl – Asyl für Tiere

Was ist Gut Aiderbichl?

Gut Aiderbichl, gegründet ihm Jahre 2000 von Michael Aufhauser, ist ein Gnadenhof für Tiere. Ein Gnadenhof nimmt gerettete, alte oder ausgesetzte Tiere auf und schenkt ihnen oft noch ein langes, in jedem Fall aber schönes Leben. Der Hof finanziert sich hauptsächlich von Spendengeldern. Dort arbeiten außerdem ganz viele ehrenamtliche Mitarbeiter und Tierpfleger.

Gut Aiderbichl bietet jedoch auch ganz unterschiedliche Jobs in den verschiedensten Gebieten an. Insgesamt gibt es 20 besuchbare Güter, es existieren noch viel mehr, welche aus bestimmten Gründen nicht besichtigt werden können. Jeder kann das Gut Aiderbichl besuchen. Das nächstgelegene (von Landshut aus) ist Gut Aiderbichl bei Deggendorf. Es ist sieben Tage die Woche Jahr über geöffnet. Eintritt muss gezahlt werden, aber natürlich geht das Geld  an die Tiere.

Wie kann ich helfen?

Helfen kann jeder! Natürlich kann man einfach spenden, es besteht jedoch auch die Möglichkeit Pate zu werden. Eine Patenschaft kann man ab zehn Euro entweder für ein bestimmtes Tier oder insgesamt für alle Tiere übernehmen. Wird man Pate von einem bestimmten Tier, zum Beispiel einem Hund, geht das monatlich bezahlte Geld in erster Linie auch an diesen Hund, damit Gut Aiderbichl das Futter, Krankheitskoste etc. bezahlen kann. Wenn man eine allgemeine Patenschaft übernimmt, dann benutzt das Gut das Geld an den Stellen, an denen es am meisten gebraucht wird.

Du möchtest auch gerne Pate werden? Dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder du fährst zu einem Gut und füllst dort das Anmeldeformular aus oder du erledigst das ganze im Internet. Bitte vergiss aber nicht, dass du für beides einen Erziehungsberichtigen brauchst! Hast du erstmal eine Patenschaft übernommen, erhältst du eine Patenkarte. Diese variiert, je nachdem, wie viel du monatlich zahlst.

Mit dieser Karte (es gibt sie in grün, blau, grau und schwarz) kommen du und eine bestimmten Anzahl an Personen gratis in eines der Güter. Außerdem erhältst du vier Ausgaben des Gut-Aiderbichl-Magazins pro Jahr und darfst dich über andere „Geschenke“ freuen. Du erhältst auch Rabbat im Shop des Gnadenhofes, kannst an Patentreffen teilnehmen, durch Web-Cams alle Tiere beobachten, auch wenn du sie mal nicht besuchen kannst, an Patenreisen zu Höfen in anderen Städten oder sogar Ländern teilnehmen.

Dadurch, dass du als Pate kostenfrei nach Gut Aiderbichl kommen kannst, wann immer du willst, steht es dir frei, die Tiere oder dein bestimmtes Patentier immer besuchen zu kommen. Damit können besondere Bindungen zwischen Mensch und Tier entstehen.

Kann man auf Gut Aiderbichl auch Tiere adoptieren?

Eigentlich macht Gut Aiderbichl so etwas nicht. Manchmal kommt es jedoch schon vor. Wenn ja, dann kann man vor allem Hunde adoptieren. Gut Aiderbichl versichert sich vor der Adoption aber, ob man weiß, wie man sich um das Tier zu kümmern hat und schaut oft auch noch in dem neuen Zuhause vorbei, um zu überprüfen, ob sich der neue „Schützling“ dort auch artgerecht wohlfühlen kann. Falls all diese Punkte erfüllt werden, steht der Adoption nichts im Weg. Im Moment ist Gut Aiderbichl mit einem Streunerprojekt in Rumänien beschäftigt, deshalb ist die Chance höher, dass Tiere, in diesem Fall vor allem Hunde, zur Adoption freigegeben werden.

Was gibt es auf Gut Aiderbichl alles zu sehen?

Wenn du dich entschließt, eines der Güter zu besichtigen, dann wirst du in erster Linie natürlich die Tiere zu sehen bekommen, denn diese leben dort. Es gibt die unterschiedlichsten Arten, jedoch meistens Haus- oder Nutztiere, zum Beispiel Hunde, Katzen, Schweine, Pferde, Kühe und viele mehr. Wenn du Hunger bekommst, gibt es in dem kleinen Café auf Gut Aiderbichl nahe Deggendorf etwas essen, v.a. vegetarische Kost (Tierschutz!). In der Nähe des Cafés existiert zudem ein Shop. Es finden außerdem Führungen statt, bei denen etwas zu den Tieren oder zum Gut an sich erzählt wird. Hast du einen eigenen Hund, kannst du ihn natürlich mitbringen, du darfst aber auch mit einem der Hunde auf dem Hof spazieren oder auf die Hundewiese zum Spielen gehen. Wenn du noch mehr über Gut Aiderbichl erfahren möchtest, dann schau dir folgende Doku an:

 

„Auch wenn es und gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst wenn es und gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel.  Dann haben wir etwas verändert: UNS!“

Michael Aufhauser, Gründer von Gut Aiderbichl

Lexikonartikel: vom Aussterben bedrohte Tierarten an Land

Nicht nur in den Meeren, sondern auch an Land sind viele Tiere vom Aussterben bedroht. In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über sie:

Vom Aussterben bedrohte Tiere sind zum Beispiel:

  • Berggorilla
  • Südchinesischer Tiger
  • Amur-Leopard
  • Sumara-Elefant
  • Sumatra-Orang-Utan

Berggorilla

Der Berggorilla ist in Ostafrika zuhause. Es gibt noch siebenhundert Tiere seiner Art.

Südchinesischer Tiger

Einen Südchinesischen Tiger, auch Amoytiger genannt, kann man in China zu Gesicht bekommen. Über die Population gibt es keine gesicherten Angaben, Experten vermuten aber, dass er in freier Wildbahn bereits ausgestorben sein könnte!

Amur-Leopard

Der Amur-Leopard ist in Korea zuhause. Von seiner Art gibt es schätzungsweise noch 70 Exemplare.

Sumura-Elefant

Sumura-Elefanten (hier nur ein Beispielbild) leben in Indonesien. Vermutlich gibt es nur noch etwa 2600 Tiere.

Sumara-Orang-Utan

Etwa 14000 Exemplare dieser Affenart existieren noch. Wie die Sumara-Elefanten ist Indonesien ihr Lebensraum.

 

Hier findet ihr noch einige Fakten zum Rückgang der Arten durch menschliches Verhalten:

  1. Die Menschheit macht viel zu viel Müll, gerade auch in der Natur, und er wird nicht so entsorgt, wie er entsorgt werden sollte.
  2. Tiere sterben auch durch Zerstören ihres Lebensraum aus (Waldrodung, Umweltgifte durch Fabriken).
  3. Illegale Jagd auf seltene Tiere lässt deren Population weiter schrumpfen.
  4. Ausbeuterische Landwirtschaft zieht Schädlinge an, die manchen Tierarten lebensgefährliche Krankheiten bringen können. Häufig sterben deshalb auch Insekten als Bestäuber der Pflanzen, womit auch diese um ihre Existenz gebracht werden.

Das Artensterben geht mittlerweile so weit, dass jedes Jahr vermutlich 58000 (!!!) Tierarten von unserem Planeten einfach verschwinden. Also schützt unseren Planeten und beginnt mit einem einfachen „Mittel“: dem Sauberhalten unserer Umwelt. Am Ende schaden wir nämlich nicht nur den Tieren und unserer Umwelt, sondern dem gesamten Planeten und damit der Menschheit!

Im nachfolgenden Artikel könnt ihr euch noch weiter über das Artensterben informieren:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/artensterben-jaehrlich-verschwinden-58-000-tierarten-a-982906.html

Auch eine Doku von Arte beschäftigt sich mit dem Thema des Rückgangs der Arten, vorwiegend im europäischen Raum:

Ressourcenverbrauch – Schüler informieren über den Verbrauch von Wasser, Strom und Müll (Rückblick)

Im letzten Schuljahr haben Schüler der Klasse 8d des Gymnasium Seligenthal über den Verbrauch von Wasser, Strom und Müll informiert. Wer an diesem Tag in der Altstadt beim Karstadt unterwegs war, konnte sich mit ein paar Informationen der Schüler weiterbilden und Informationen einholen.

Ressourcenverbrauch, ein  Begriff, der auf der ganzen Welt sehr wichtig ist. Zu wenige Menschen kennen sich gut damit aus und haben keine Ahnung davon, wie viel Wasser sie verbrauchen, was die Stromerzeugung für Konsequenzen für den Menschen hat, welcher Müll wie getrennt werden muss und vieles mehr.

Am 28.06.2018 machten sich 12 Schüler der Klasse 8d auf den Weg zum Ländtor, um mit ihrem Sozialkundelehrer Herr Mantel ihren Informationsstand aufzubauen. Nach einigen wetterbedingten Komplikationen (es hat nur geregnet) wurde der Stand etwas später als geplant errichtet und die Schüler gingen mit Motivation und einem freundlichen Lächen im Gesicht auf die Passanten zu. Viele hörten mit Interesse, was die Schüler ihnen über die Themenbereiche Stromverbrauch, Wasserverbrauch und Müllverbrauch berichten konnten. Die Schüler hatten Spaß und konnten mit Stolz eine selbstgebastelte 1,20m große Batterie vorführen – ebenso hielten sie ein Quiz bereit, wobei verschiedene Begriffe in die Müllbehälter Kompost, Papiermüll etc. eingeordnet werden mussten.

Alle Leute, die bei dem Quiz mitgemacht haben, bekamen eine Urkunde und wurden zum Müllexperten ernannt. Die Plakate mit den vielen Informationen zum Ressourcenverbrauch, die von den Schülern in Gruppen selbst erstellt wurden, lockten viele Menschen an und weckten deren Interesse.

Gegen Mittag wurde der Stand sogar von Isar-TV gefilmt und einige Schüler waren dann in einem Bericht im Fernsehen zu sehen. Als der Rest der Klasse am frühen Nachmittag dann den ersten Teil der Gruppe abgelöst hat, konnten noch viele weitere Menschen zum Stand gelockt und informiert werden.

Die Klasse sah den Informationsstand in der Altsstadt als vollen Erfolg an. Viele Menschen konnten etwas von diesem Projekt „mitnehmen“, wobei die Tipps der Schüler vielleicht auch zu einem kontrollierten Ressourcenverbrauch angeregt haben.

Lexikonartikel: vom Aussterben bedrohte Tierarten im Wasser

Im Wasser gibt es viele tolle Tiere z.B. bunte Fische, faszinierende Haie oder riesengroße Wale. Doch viele dieser Unterwassertiere sind vom Aussterben bedroht.

Oft sterben die Tiere, weil sie Plastikmüll fressen. Wasser bedeckt rund 70 Prozent der Erde und in jedem Quadratkilometer schwimmen zehntausende Teile Plastikmüll. Seevögel verenden qualvoll an Handyteilen in ihrem Magen, Schildkröten halten Plastikmüll für Quallen und Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton.

Überfischung: Bald drohen uns leere Meere

Schon 2011 warnte die Weltnaturschutzorganisation IUCN davor, dass alleine im Mittelmeer 40 Fischarten vom Aussterben bedroht sind. Dies war die erste Studie, die ein ganzes Meer betrachtete. Einer der renommiertesten Vertreter unter den gefährdeten Arten: der Gewöhnliche Delfin, der den Beinamen ,,gewöhnlich“ bekam, da er früher im Mittelmeer sehr häufig anzutreffen war, nun aber zu den bedrohten Arten gehört.

Delfine gelten als sehr schlaue und grazile Tiere. Ihr Lebensraum ist allerdings bedroht – und damit auch sie!

Auch Haie sind vom Aussterben bedroht. Dass Haie zu den bedrohten Fischarten gehören, liegt vorwiegend an der Bedrohung durch den Menschen. So schätzt die Haifischschutzorganisation Sharklife, dass alleine für die in Asien begehrte Haifischflossensuppe zwischen 23 und 73 Millionen Haie jährlich gefangen werden. Einmal am Haken, werden ihnen bei lebendigem Leib die begehrten Flossen abgeschnitten, ,, Schark finning “ genannt. Danach werden sie einfach wieder zurück ins Meer geworfen, um dort qualvoll zu verenden.

 

Im nachfolgenden, weiterführenden Video des BR (Bayerischer Rundfunk), erfahrt ihr, wie schädigendes Plastik überhaupt ins Meer gelangt und welchen Anteil sogar jeder von uns daran hat:

Zero Waste – nachhaltiger leben!

Seit einigen Jahren gibt es die so genannte „Zero -Waste-Bewegung“ (aus zero = null + waste = Müll), deren Ziel es ist, möglichst wenig Müll zu produzieren und somit die Umwelt zu schonen. Schon beim täglichen Blick in Kühlschrank oder Badezimmer blendet man aus, wieviel unnötiger Müll eigentlich durch Verpackungen produziert wird – und genau das sollte und könnte man einfach ändern.

Die Idee zu diesem Artikel kam mir erst neulich, als ich meiner Mutter geholfen habe, die Einkäufe zu verstauen. Da wir unsere eigenen Obst- und Gemüseschalen haben und somit alles auspacken, war ich doch ziemlich schockiert, als ich vor mir einen riesigen Haufen Verpackungsmüll für Obst, was in meiner Familie eine Woche reicht, gesehen habe.

Um dem entgegenzuwirken, gibt es ein „Rezept“: Zero Waste. Doch was ist das eigentlich?

„Zero Waste ist ein ethisches, ökonomisches, effizientes und visionäres Ziel, das Menschen dazu bringt, ihre Lebensstile und Praktiken so zu verändern, dass sie nachhaltigen natürlichen Zyklen nacheifern, in denen alle ausrangierten Materialien dazu dienen, Ressourcen für andere zu werden.

Zero Waste bedeutet, Produkte und Prozesse so zu konzipieren und zu verwalten, dass das Volumen und die Toxizität (Giftigkeit) von Abfällen und Materialien systematisch vermieden und beseitigt werden, alle Ressourcen geschont und zurückgewonnen werden und nicht verbrannt oder vergraben werden.

Durch die Implementierung von Zero Waste werden alle Absonderungen zu Land, Wasser oder Luft, die eine Gefahr für die planetarische, menschliche, tierische oder pflanzliche Gesundheit darstellen, eliminiert.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Zero_Waste

Zero Waste International Alliance

Rund 213 Kilo Verpackungsmüll verursacht ein Deutscher pro Jahr. Da unsere heutige Gesellschaft eine Konsumgesellschaft ist, die gerne im Überfluss kauft, ist einem häufig nicht einmal bewusst, wie viel Müll man wirklich täglich produziert. Alleine der Einkauf im Supermarkt zwingt die Verbraucher dazu, Unmengen an Plastikverpackungen zu kaufen, obwohl es oft auch ohne diese Verpackungen funktionieren würde. Ein Beispiel hierfür ist Obst und Gemüse. Im Supermarkt ist das meiste davon in Folien eingeschweißt oder in Plastik verpackt, wenn nicht, muss man zur Plastiktüte greifen. Auf Märkten oder in Bioläden sieht das aber schon ganz anders aus: entweder bringt man seinen eigenen Korb oder Beutel mit, um die Lebensmittel zu verstauen oder sie sind bereits in Papiertüten oder abbaubaren Plastikverpackungen verpackt. Ein Schritt in die richtige Richtung.

Nicht nur an Land, sondern auch im Meer hat man ein Müllproblem. Auf dem Bild ist Müll zu sehen, der aus dem Wasser gefischt wurde.

Doch wie lebt man jetzt so einfach „Zero Waste“?

Radikal mit der Müllproduktion aufzuhören, ist leichter gesagt als getan. Man sollte sich an das Thema langsam heranwagen und herausfinden, wie viel Müll nötig und unvermeidbar ist und welcher wirklich überflüssig ist. Durch diese Einstellung lernt man auch bewusster einzukaufen, da man sich doppelt überlegen muss, ob man das Produkt, welches wieder Müll „produziert“, kaufen soll, oder ob es eine Alternative ohne Müll gibt, wie es beispielsweise selber zu machen (falls möglich).

  1. Ein erster Schritt ist Vorräte aufzubrauchen: Schrankhüter, die gefühlt schon Jahre ihren festen Platz im Küchenschrank haben, können in neuen Rezepten verbraucht werden, sofern das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht oder noch nicht sehr lange überschritten wurde!
  2. „Coffee to go“ weglassen: die Verpackung des „Coffee to go“, wie es ihn z. B. an Bahnhöfen oder in Kiosks gibt, ist auch wieder unnötiger Müll, der durch eine eigens mitgebrachte Thermoskanne ganz leicht vermieden werden kann (dafür gibt es in einigen Läden sogar Rabatt)
  3. Shoppingpause: wer weniger kauft, produziert weniger Müll und spart Geld! Zudem hat man die nötigen Kleidungsstücke meistens eh daheim, in einer dringenden Notlage befindet man sich also kaum.
  4. „Zero Waste“ im Bad: Bambuszahnbürste als Ersatz für eine aus Plastik, Seife die sich für Haut und Haar eignet; Seife, Duschgels und Shampoos lassen sich übrigens super selbst herstellen.
  5. Unverpackte Lebensmittel einkaufen: hier gibt es sogar in Landshut einen Bio-Markt, der Müsli, Getreide und Nudeln sowie Wurst, Käse und Brot unverpackt anbietet (Herzog-Albrecht-Str. 19, 84034 Landshut). Die nächsten Läden, wo man auch eine deutlich größere Auswahl hat, sind leider erst in Freising oder München anzutreffen.

Ich selbst wollte für diesen Artikel den Versuch starten, „Zero Waste“ auszuprobieren, doch mir erging es wie vielen anderen: einerseits war ich in meinem Experiment sehr eingeschränkt, da ich nicht selber einkaufen gehe, andererseits erfordert dieser Lebensstil eine ziemliche Konsequenz, bei der die Motivation schnell schwindet. Trotzdem konnte ich meine Müllproduktion wenigstens etwas reduzieren, indem ich mir Essen von daheim mitgenommen habe anstatt in der Mensa etwas Verpacktes zu kaufen – und auch keine neuen Anschaffungen gemacht habe.

Zero Waste leben ist schwer, doch wenn der Wille stark genug ist und man alleine wohnt, dabei einkaufen gehen kann und / oder genügend Menschen aus der Familie mitmachen, ist ein Versuch sicher zu wagen.

In der nachfolgenden Arte-Doku erfahrt ihr noch viel mehr über „Zero Waste“.

Das sollte man beim Handykauf beachten

Wahrscheinlich kennst du es: Die „alte Mühle“ mit Tastatur ist mal wieder ausgegangen und diesmal ist sie es auch geblieben. Ein neues Handy muss her. Doch welche Handys gibt es und wie gut sind sie?

Diese Frage ist schwer zu beantworten, es gibt mittlerweile hunderte verschiedene Modelle von verschiedenen Herstellern zu unterschiedlichen Preisen. Zudem unterscheiden sie sich in der Ausstattung nur minimal, nur die Qualität ist häufig ganz unterschiedlich.

Brauchst du das Handy nur zum Telefonieren oder Schreiben, dann empfehlen sich Handys mit Durchhaltevermögen (großem Akku) und minimaler Ausstattung. Aber wahrscheinlich willst du mit deinem Mobiltelephon auch noch spielen und Apps nutzen, Bluethooth muss es natürlich auch haben. Und ab hier beginnt die aufwendige Sucherei.

Gamer, die lieber auf dem Handy anstatt auf dem Computer spielen, sollten sich um ein Gerät mit hoher Displayaufllösung und leistungsstarkem Prozessor kümmern, es sollte außerdem mindestens 4 GB Arbeitsspeicher haben und eine Menge internen Speichers (hier min. 32 GB). Solche Handys sind natürlich teurer und haben noch andere Ausstattungen, aber wen Kamera und Optik nicht kümmern, findet auch hier gute Angebote (gute Prozessoren sind z. B. der Qualcomm 835 oder 845, gute Auflösung liegt bei min. Full HD).

Wer gerne fotografiert, sollte sich um eine gute Kamera und viel Speicher kümmern, hier  ist eine SD-Karte mit Adapter emfehlenswert, um die Fotos auch präsentieren und auf anderen Geräten wiedergeben zu können. Ein High-End-Foto-Handy wäre hier das Huawei P20 Pro, dass derzeit aber immer noch etwa 880 € kostet. Dafür bekommt man eine 40-Megapixel-Kamera, eine 20-Megapixel-Kamera in Schwarz-Weiß (bessere Details und Schärfe) und eine Kamera mit 8 Megapixeln und optischer Vergrößerung, damit beim Heranzoomen bis zu 2x keine Qualitätsverluste auftreten. Wer weniger Geld ausgeben will, sollte mindestens zwei Kameras an Bord haben.

Sollte jemand sein Handy im australischen Outback oder im Dschungel etc. nutzen, für den gibt es besonders robuste, wenn auch nicht unbedingt leistungsfähige Geräte. Wasser-und Staubfestigkeit werden dabei mit den IP-Zertifikationen gezeigt: IP68 ist zum Beispiel ein gegen Staub und Wasser (Schwimmpool) gefeites Handy, IP69 ist fast nicht vertreten, weil das Handy einen Hochdruckreiniger aushalten muss.

Die Firmen entwickeln immer bessere und leider auch teurere Handys, sodass man sich gut überlegen sollte, ob die Geräte das viele Geld auch wert sind und ob man seine Freizeit nicht manchmal gewinnbringender „handyfrei“ nutzen könnte.

Fastenzeit mal anders

Seit dem 14.2 ist wieder für sechs Wochen bis zum 29.3. Fastenzeit. Meistens verzichtet man auf Fleisch, Alkohol oder Süßes. Doch das geht auch anders! Hier findet ihr ein paar Alternativen, welche das Fasten vielleicht gleich attraktiver machen.

Konsumfasten

Geht ihr oft shoppen? Kauft ihr zwischendurch mal gerne irgendwelche Kleinigkeiten? Falls ja, könntet ihr es in diesen 40 Tagen ja einmal nicht tun. Konsumfasten bringt gleichzeitig viele Vorteile mit sich: ihr spart euer Geld, lernt damit umzugehen und entscheidet bewusster vor einem Kauf, ob ihr die Sachen wirklich dringend braucht.

Digital Detox

Büro Freiberufler Computer Geschäft Arbeit

In unserer heutigen Gesellschaft ist es schwer, ganz ohne Internet auszukommen. Viele sind z. B. aufgrund ihres Berufs darauf angewiesen. Doch was eigentlich keiner so wirklich dringend braucht, ist Social Media. Überlege dir doch einfach mal, wie viele Stunden du täglich im Internet verbringst. Sicher könnte man diese Zahl verringern und versuchen, statt dem Handy mal zu einem Buch zu greifen oder mehr Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen.

Plastikfasten

Müll, Müllcontainer, Abfall, Abfalleimer

Plastikfasten ist wirklich nicht einfach, denn fast alle Lebensmittel, die wir im Supermarkt erwerben, sind mit Plastik verpackt. Wenn man allein schon mal an seinen eigenen Alltag denkt, fällt einem erst auf, wie viele Dinge, die wir gebrauchen, aus Plastik bestehen. Ganz darauf zu verzichten, könnte sich wohl als etwas problematisch herausstellen; trotzdem kann man sich bemühen, bewusster einzukaufen oder einfach anstatt des Plastiklöffels in der Mensa einen wiederverwendbaren zu benutzen.

Wasser-Fasten

Glas, Wasser, Trinken

Nein, hier geht es nicht darum, auf Wasser zu verzichten, sondern ganz im Gegenteil, einmal nur Wasser zu trinken. Sicher wird das nach einer Weile etwas langweilig und „fad“, aber dadurch schmeckt die Limo danach gleich ganz anders. Auch kann man während des Wasser-Fastens auch gleich versuchen, mehr als gewöhnlich zu trinken, um dem Körper etwas Gutes zu tun und das Immunsystem zu stärken.

Vielleicht war unter diesen Alternativen ja etwas für euch dabei und ihr fastet dieses Jahr einmal anders und vielleicht sogar effektiver 🙂

Lexikonartikel: Tiger

Die auffälligen Streifenzeichnungen des Tigers sind mit keinem anderen Tier zu verwechseln, außerdem dienen sie ihm als Tarnung. Die spezielle Färbung ermöglicht es dem Tiger, sich am Boden zu verbergen. Die Grundfarbe der Oberseite unterscheidet sich je nach Art, mal ist sie rotbraun oder goldorange. Die Unterseite und das Gesicht sind meistens weiß, ebenso die Innenseiten der Beine. Die Ohren sind schwarz. Das Fell ist bei den meisten Tigern kurz, bei den Sibirischen Tigern allerdings wegen der Kälte sehr dick und lang.

Es gibt bei den Tigern wie bei den meisten Wirbeltieren verschiedene Farbabweichungen. Die besonders bekannten Weißen Tiger sind Teilalbinos, da ihnen die roten Augen fehlen.

Die meisten dieser Tiger haben dunkle Streifen, es gibt nur ganz wenige, die keine Streifen haben. Eine besondere Tigerart in freier Wildbahn ist der sogenannte Rötling. Bei ihm fehlen die schwarzen Pigmente der Streifen. Diese Tiere besitzen eine blassgelbe Grundfarbe und orangerote Streifen.

Tiger sind meistens in der Dämmerung oder nachts aktiv. Sie legen auf der Suche nach Beute oft große Strecken zurück. Außerdem können sie  Flüsse mit einer Breite von sechs bis acht Kilometer durchschwimmen,  in Ausnahmefällen sogar 29 km breite Flüsse. In der Regel sind Tiger aufgrund ihres Körpergewichts ziemlich schlechte Kletterer.

Tiger ernähren sich in der Regel von großen Säugetieren. Den Großteil von Nahrung machen Huftiere aus, aber sie fressen auch Hasen, Vögel bis hin zu großen Krokodilen. Tiger schleichen sich an ihre Beute an oder lauern ihr auf und erlegen sie nach wenigen Sätzen oder einem kurzen Spurt. Sie nähern sich dem Opfer in Windrichtung an. Wenn eine zu große Distanz dazwischen ist oder keine Deckung, wartet der Tiger, bis sich das Opfer gegebenenfalls selbst nähert.

Es gibt folgende Arten dieser faszinierenden Raubkatzen:

Festlandtiger

  • Der Sibirischer Tiger, auch Amurtiger genannt, ist eine der größten Unterarten des Tigers, er lebt im östlichen Sibirien, der Mandschurei und Korea. Das Fell ist relativ lang, hell und dicht. Diese Tiere sind stark gefährdet.
  • Der Südchinesische Tiger ist eine mittelgroße Unterart, er ist etwas kleiner als der Bengal- oder Indochinatiger. Die Färbung ist intensiver und der Weißanteil geringer. Außerdem sind die Streifen dunkler und weiter voneinander entfernt. Der Tiger war einst von Teilen Chinas bis zu den nördlichen Grenzgebieten von Yunnan, Guangxi und Guangdon verbreitet. Die verbliebenen Restbestände dürften keine weiteren Überlebenschancen haben, selbst wenn Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
  • Der Bengaltiger, Indischer Tiger oder auch Königstiger genannt, ist die zweitgrößte Unterart der Tiger. Die Fellfärbung ist insgesamt relativ variabel, aber meist dunkler als beim Amurtiger (Sibirischer Tiger) und heller als bei den südöstlichen Unterarten. Die Streifen sind zumeist eher dunkler. Er ist ursprünglich vom Industiefland in Pakistan zum indischen Subkontinent bis Bengalen, Assam oder in den Nordwestteilen Myanmars verbreitet. Dabei zeigen Tiger der verschiedenen Unterarten gewisse Differenzen. Der Bengaltiger gilt als bedroht, ist jedoch weniger gefährdet als die anderen Unterarten.
  • Der Indonesische Tiger ist etwas kleiner als der Bengaltiger und hat eine dunklere Grundfärbung, die meist sehr dunklen Streifen gehen in Flecken über. Die Unterart ist auf dem Festlands Südostasiens verbreitet.
  • Der Malaiische Tiger ist auf der Malaiischen Halbinsel verbreitet und ebenfalls stark bedroht.
  • Der Kaspische Tiger, auch Persischer Tiger genannt, ist eine ausgestorbene Unterart. Viele schmale Streifen hoben sie meist vom Amurtiger ab. Die Streifen waren in der Regel sehr hell und das Fell recht lang.

Sunda-Tiger

  • Die Sumatratiger sind relativ kleine, kontrastreich gefärbte Unterarten-Tiger. Die Streifen zerfallen häufig zu Flecken. Sumatratiger sind sie die kleinste noch lebende Unterart.
  • Der Java Tiger ist noch kleiner als der Sumatratiger und ähnlich dunkel gefärbt. Die Streifen sind sehr eng und zahlreich. Die Tiger waren einst auf Java, der am dichtesten bevölkerten Insel Indonesiens, verbreitet, und gelten als ausgestorben.
  • Der Balitiger ist die kleinste Unterart und am dunkelsten gefärbt. Die Streifen sind eher breit, häufig befinden sich dunkle Flecken zwischen den Linien.

In der folgenden Arte-Doku erfahrt ihr noch mehr über die faszinierenden Tiger: