Corona-Tagebuch: Schüler berichten über persönliche Eindrücke

Das Corona-Virus in künstlerischer Betrachtung (Zeichnung: Helena Fischer, Klasse 5c).

Alle kennen es: Das Corona-Virus!

ein Gastbeitrag von Helena Fischer, Klasse 5c

Es sorgt für Angst und Verzweiflung, aber auch für eine gewisse Auszeit, denn man kann mehr Zeit mit der Familie und auch in der Natur und mit sich selbst verbringen.

Sich (gute) Gedanken machen

Ich zum Beispiel gehe raus und schlage einen Weg ein, von dem ich weiß: da kann mich niemand stören. Ich lasse meinen Gedanken freien Lauf und irgendwie schaffe ich es, die Gedanken an das Virus hinter mir zu lassen. Ich denke an etwas anderes,  das mir sehr große Hoffnung gibt, damit alles wieder gut wird.

Doch leider gibt es auch schlechte Seiten die das Covid-19 mit sich bringt – und die kennen wir alle: Wenn man nach vorne denkt, sieht man sich beziehungsweise sehe ich mich in einer grenzwertigen Lage, da keiner weiß, wie es weitergeht. Es ist schrecklich, so vor sich hinzudenken und zu merken, dass wir noch keine Ahnung haben, wie sich alles entwickelt.

Der Papst hat ja sogar in den deutschen und in den italienischen Kirchen zu einem Rosenkranzbeten aufgerufen und bei diesem habe ich mitgebetet. Manchmal, wenn man über das Corona-Virus so nachdenkt, könnte man fast meinen, dass der eigene Kopf gleich platzt. Oder? In jedem Fall darf Covid-19 nicht unterschätzt werden.

Fazit

Und wenn euch das Virus auch total auf die Nerven geht, probiert doch einfach mal den Tipp mit dem Rausgehen  aus, vielleicht funktioniert er ja bei dem ein oder anderen?

Viel Gelingen und Durchhaltevermögen in dieser schweren Zeit wünscht euch

Eure Helena Fischer, Klasse 5c 

Corona-Tagebuch: Schüler berichten über persönliche Eindrücke

Die Corona-Pause und ihre Auswirkungen auf uns als Schüler

ein Gastbeitrag von Sofie Krämer und Magdalena Schrempf, 6c

Wir wissen nicht, wie es euch geht, aber wenn wir an das Coronavirus denken, denken wir erstmal an leergekaufte Supermärkte, die Bildzeitungsartikel, die uns den Weltuntergang vorgeben, an die immer steigenden Fallzahlen an Erkrankten und an die Schulschließung. Aber Leute: Keine Panik!

Ausgangssperre, Grenzschließung, Schulschließung, Fußballpause … Alles nur Vorsichtsmaßnahmen! Aber trotzdem solltet ihr vorsichtig sein und auf jeden Fall mehr auf Hygiene achten als sonst.

Doch wie wirkt sich das auf den Alltag der Schüler und Schülerinnen aus? Wir haben euch die Vor- und Nachteile zusammengefasst:

Wir finden die Maßnahmen der Regierung gut, weil die Verbreitungsgefahr sich zunehmend verringert, man mehr Zeit für die Familie hat, man sich selbst organisieren und sich seine Aufgaben selbst einteilen kann – und natürlich auch, weil wir ausschlafen und länger wachbleiben können.

Selbstverständlich gibt es auch einen Haken. Die Kinos, die Bücherei und Co. haben geschlossen und die meisten Freizeitaktivitäten fallen auch aus. Außerdem kann man seine Freunde weniger sehen/hören bzw. nur per Skype, WhatsApp etc. Wir dürfen weniger oder eigentlich gar nicht mehr raus. Aber: #stayhome!

Hier noch ein paar Tipps gegen die Langeweile: Malt Bilder, lest Bücher, schreibt oder telefoniert, zum Beispiel über Skype mit euren Freunden, ihr könnt auch „analoge“ Spiele spielen! Das können wir sehr empfehlen. Lernt zudem natürlich für die Schule oder spielt mit eurer Familie ein Gesellschaftsspiel.

Wir hoffen, ihr übersteht die Corona-Pause gut und bleibt gesund!

Eure Magdalena und Sofie aus der 6c

Corona-Tagebuch: Schüler berichten über persönliche Eindrücke

Ständig hört man solche Nachrichten: Ausgangssperre hier, Hamsterkäufe da. Oh! Hilfe! Kein Klopapier mehr zu kaufen!

Ein Gastbeitrag von Elena Wunderlich, 10a

Natürlich weiß man, dass es etwas mit dem Corona-Virus zu tun hat, aber wirklich genauere Informationen erhält man als Schüler nicht. Das hinterlässt natürlich ein mulmiges Gefühl, vor allem da in den Nachrichten ständig die aktuellen Zahlen der Toten und neu Erkrankten genannt werden.

Keine Panik!

Wenn man sich das Ganze allerdings etwas genauer anschaut, erkennt man Folgendes: Es sterben eigentlich nur Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen. Außerdem gelten die Ausgangssperren und Schulschließungen nur als Vorsichtsmaßnahmen, um die Verbreitung des Virus‘ zu verlangsamen. Es gibt nämlich nur eine beschränkte Anzahl an Betten in den Notaufnahmen und Beatmungsgeräten, die bei einem schwereren Krankheitsverlauf notwendig sind.

In den Ländern, in denen die Menschen ihr Haus nicht verlassen sollen, wurde der Notstand ausgerufen. Dies lässt sich aber damit rechtfertigen, dass die Verantwortlichen normalerweise keine Ausgangssperre verhängen dürften, weil dies eine Einschränkung der Menschenrechte bedeutet und nur deshalb vorgenommen werden darf, weil eine Krisensituation herrscht.

Hamsterkäufe? Unnötig!

Auch Hamsterkäufe sind meiner Meinung nach nicht notwendig. Selbst wenn es in Deutschland eine Ausgangssperre gäbe, dürften wir weiterhin für dringende Einkäufe in den Supermarkt. Ausgangssperre bedeutet nicht, dass wir uns alle zu Hause verbarrikadieren sollen, sondern dass wir es lediglich vermeiden sollten, rauszugehen und Leute zu treffen, um weitere Ansteckungen gering zu halten. Der Begriff „Ausgangssperre“ ist also eher als „Ausgangseinschränkung“ zu verstehen und soll die Ausbreitung des Virus‘ verlangsamen, damit, wie oben schon gesagt, eine angemessene Behandlung aller Patienten weiterhin möglich ist .

Zudem frage ich mich, warum so viel Klopapier gekauft wird. Servieren die Leute darauf ihre Fertiggerichte? Jedenfalls ist das ein bisschen schräg. Falls wir nicht mehr einkaufen könnten, wäre Klopapier eher eines unser kleineren Probleme.

Achtsamkeit gefordert!

Sorgen bereitet mir nur, was dies alles für unsere Wirtschaft bedeutet. Bei BMW, wo meine Mutter in der IT arbeitet, versuchen sie so viele Leute wie nur möglich ins Home-Office zu verlegen. Es gibt aber viele Arbeitsplätze, bei denen dies nicht möglich ist, ein Staplerfahrer kann zum Beispiel schlecht von zu Hause aus arbeiten. Zudem muss für jeden ein Laptop eingerichtet werden, das heißt, es geht nur schleppend voran. Wenn tatsächlich eine Ausgangssperre verhängt wird, hätten sämtliche Unternehmen hohe Verluste, da sie in dieser Zeit die Arbeit einstellen müssten. Jedoch verfügt der deutsche Staat über ausreichend finanzielle Mittel, um ihnen unter die Arme zu greifen. Außerdem wäre dies für neue Unternehmen eine Chance, selbst auf dem Markt Fuß zu fassen, da die Marktführer für eine Weile gewisse Einschränkungen hätten.

Ich möchte damit nicht sagen, dass die Ängste einiger Leute nicht gerechtfertigt sind, aber ich denke, dass mehr Informationen einige Fragen klären und diese Ängste verringern könnten.

Die Schulschließungen versuche ich von der positiven Seite her zu betrachten. Und damit meine ich nicht, dass der Unterricht ausfällt, da wir trotzdem lernen müssen, aber ich sehe es als Chance, mir Themen, mit denen ich noch Schwierigkeiten habe, noch einmal genau anzusehen. Problemfächer kann ich momentan in meinem eigenen Tempo behandeln, ohne den Druck, mit dem Rest der Klasse mithalten zu müssen. Wenn ich mehr Zeit brauche, nehme ich mir mehr Zeit!

Corona? Sicher nichts Positives!

Natürlich ist der Corona-Virus keineswegs als etwas Positives zu sehen! Ich will hier nichts beschönigen. Er ist durchaus ein Problem, ein ziemlich großes sogar, welches mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden sein wird, allerdings bin ich davon überzeugt, dass wir damit fertig werden, solange wir vernünftig bleiben und vorsichtig sind. Wir sollten nicht mit Panik reagieren, aber uns an Richtlinien wie regelmäßiges Händewaschen und in die Armbeuge husten und niesen (Tröpfcheninfektion!) halten.

Ich wünsche euch allen beste Gesundheit!