Lyrisches zum Nachdenken: Die Rose

Er schenkte mir eine rote Rose.

Rot für das Blut.

Rot für die Liebe.

Sie hatte Dornen und wunderschöne Blütenblätter.

Dornen für die Gefahr.

Blätter für die Schönheit.

Sie bog sich leicht in meiner Hand.

Ich brachte sie durch eine Vase wieder zum Stand.

Sie brauchte Wasser.

Ich musste sie pflegen, sonst hielt sie nicht lang.

Das Wasser für die gemeinsame Zeit.

Das Biegen für die Zerbrechlichkeit.

Ich kümmerte mich jeden Tag um sie,

gab ihr alles, was sie benötigte.

Als Dank dafür, blühte sie auf,

sie hielt es ewig bei mir aus.

Das Kümmern dafür, dass man einander nicht vergisst.

Das Aufblühen dafür, dass alles gut wird, wenn du genug für sie da bist.

Die Liebe ist wie eine rote Rose.

Lyrisches zum Nachdenken: You do it :)

Ich saß in meinem Zimmer,

die Füße auf dem Tisch, auf der Couch sitzend, wie immer.

Morgen sollten wir in der Schule einen Test schreiben,

ob ich lerne, beantworten die Zeilen, die ich schreibe.

Warum sollte ich lernen?

Warum sollte ich so viele Sachen mir merken?

Ich sage dir eins:

Was du hast, ist Motivationslosigkeit.

Ich versuch dir zu helfen,

hoffe, dass die Zeilen genau deinem Problem gelten.

Was willst du in der Zukunft erreichen?

Du kannst ihr nicht ausweichen.

Lerne für dich, lerne für dein Ziel.

Du wirst es schaffen, du wirst überrascht sein von dir.

Auch wenn du das nicht glaubst,

dir gerade selber nicht traust,

sage ich dir eins:

Sie geht vorbei, diese Zeit

und dann zeigst du allen, was du kannst,

dass du noch viel mehr drauf hast,

dass du das für dein Ziel im Leben machst,

dass du es einfach kannst.

Die Geschichte von dem kleinen Mädchen (eine etwas andere Weihnachtsgeschichte)

Es war einmal vor langer Zeit ein kleines Mädchen, das nichts besaß, außer die Kleider am eigenen Leib. Eltern hatte es nicht mehr, doch es war warmherzig und gut. Obwohl es selber nichts besaß, teilte es alles, was es selber gebrauchen könnte. So hatte es zum Beispiel sein einziges Paar Handschuhe hergegeben. Allein ging es durch den schneebedeckten Wald. Es war sein Zuhause. Es fühlte sich traurig, doch es war nicht verzweifelt, denn es hatte nie den Glauben an das Gute verloren. Es verstand nicht, warum in der Stadt so viele leuchtende Ketten hingen. Welchen Grund hatten die Menschen, zu dieser Zeit so viel zu lachen? Was war jetzt für eine Zeit? In der Hoffnung, den Grund für das laute Gelächter herauszufinden, machte es sich auf den Weg in die Stadt. Alle Menschen schauten das kleine Mädchen komisch an, tuschelten und wichen ihm aus. War es wirklich so anders? Gut, es hatte nicht die feinste Kleidung an, weil es keine andere hatte. Die Haare waren zerrupft, weil es keinen Kamm besaß, aber es war doch auch nur ein Mensch, dachte es bei sich und war geschockt über so viel Abneigung der vielen Menschen auf diesem … ja … wo war es eigentlich? Es war dem Gelächter gefolgt und schließlich zu einem großen Platz gekommen. Es hatte nie lesen gelernt und konnte deshalb das Eingangsschild nicht lesen. Es erkannte ein großes W, ein E und ein I folgten – und konnte das nächste ein H sein? Es versuchte weiter das lange Wort zu entziffern, doch dann wurde es grob in den Markt gestoßen. Es stand hier nur im Weg, wurde dem armen Mädchen gesagt. Und nun war es hier. Ihm war sehr kalt und plötzlich sah es einen Stand, der warme Getränke anbot. Das kleine Mädchen fragte danach, doch der Verkäufer lachte nur laut auf und sagte laut: „Du siehst nicht so aus, als ob du auch nur eine goldene Münze bei dir hättest!“ Die umherstehenden Menschen brüllten vor Lachen, als das Mädchen dem Verkäufer stattdessen sein zweites kaputtes Oberteil anbot. Es ließ den Kopf hängen und plötzlich überkam es eine unendliche Einsamkeit. Im Wald hatte es sich immer mit den Tieren unterhalten, hatte überlegt, was sie ihm wohl sagen wollten, aber hier … Waren das wirklich Menschen? Das konnte nicht sein, das durfte nicht sein! Tränen kullerten auf einmal über seine schmutzigen Wangen und es wollte gerade davonlaufen, als jemand nach seiner Hand griff. Es drehte sich um, doch blickte immer noch weinend zu Boden. „Sieh mich an.“, sagte derjenige. Aha, es war ein Mann. Langsam blickte es an dem Mann hinauf. Warum war es plötzlich so still geworden? Die Person war äußerst edel gekleidet. Ein samtener roter warmer Mantel und … oh Gott … eine Krone. Das musste bedeuten, dass das der König war. Erschrocken blickte das Mädchen erst ihn an, dann sah es, dass die Menschenmenge sich verbeugte. Es wollte es ihr gleichtun, doch dummerweise riss dabei das sowieso schon kaputte Oberteil. Die Leute konnten sich nicht mehr halten, sie fingen wieder zu lachen und zu brüllen an. Es warf dem König einen entschuldigenden Blick zu, doch der lächelte nur warm und bestrafte den Rest der Menge mit Blicken, die kälter aussahen als der Boden unter des Mädchens halbnackten Füßen. Die Menge verstummte. Verwirrt blickten sie den König an. Der jedoch ging zu der Person, die am lautesten gelacht hatte und verlangte nach seiner Jacke. Dann ging er zum Stand mit den Getränken und kaufte einen warmen Kräutertee. Das Mädchen war verwirrt und wusste nicht, was es tun sollte. Es konnte doch sowieso nichts hergeben. Doch dann kam der König zu dem Mädchen und bot ihm den Tee und die Jacke an. Das Mädchen wollte es nicht annehmen, weil es das nicht bezahlen konnte und weil der Mann die Jacke sicher selber brauche. Der König lächelte das Mädchen mit warmen Augen an, drehte sich zu der Menge und sagte: „Seht ihr, wie sie ist und wie ihr seid? Ihr habt nur euer eigenes Wohl im Kopf, während ihr jeden Tag mehr vergesst, dass es auch noch andere Menschen gibt. Vor allem jetzt zur Weihnachtszeit solltet ihr daran erinnert werden, dass nicht nur ihr existiert. Weihnachten ist das Fest der Güte und der Liebe und des Zusammenseins. Es geht nicht darum, einander irgendwelche Geschenke zu machen, es geht darum, anderen Menschen eine Freude zu machen, egal wie. „Und sie“, er zeigte mit dem Finger auf das kleine Mädchen, „verdient ein Weihnachtsgeschenk, wie ihr es euch nie erträumt hättet. „Vielleicht ein Paar Handschuhe?“, dachte das Mädchen, doch erinnerte sich dann selbst daran, dass das nur eine Rede war, die die Menschen schnell wieder vergessen würden. „Sie wird bei mir im Schloss leben, die beste Kleidung bekommen und alles , was sich ein Mädchen wünscht. So, jetzt könnt ihr weiter EUER Weihnachten feiern.“ Das Mädchen war so aus dem Häuschen, dass es mit vor Tränen nassen Augen und einem Lächeln, das aus allertiefstem Herzen kam, nichts sagen konnte außer: „Danke.“ Der König lächelte zurück und sagte: „Frohe Weihnachten.“

Lyrisches zum Nachdenken: So…

Eine Waffe hier auf Erden,

die dein Herz zerbrechen kann in Scherben.

Jeder kennt`s, keiner weiß, wovon ich red,

während das Wort hier durch die Zeilen schwebt.

So furchteinflößend.

So beängstigend.

Alle Schwerter würden gnadenlos versagen.

Doch diese Waffe kann alles tun, wenn wir es wagen.

Ist sie wirklich so brutal?

Hat sie kein positives Mal?

So übermächtig.

So herabblickend.

Du kannst sie auch anders einsetzen,

du musst nicht immer nur verletzen.

Du kannst jemandem Schutz geben,

und dem anderen die Waffe nehmen.

So gefährlich.

So beschützend.

Jeder trägt sie als Geschenk.

Es ist deine Entscheidung, wie du sie verwendest.

Wie du sie bedienst.

Ob du etwas gewinnst oder verlierst.

So rätselhaft.

So geheim.

Verwende diese Waffe klug.

Wir haben nichts mächtigeres.

So wertvoll.

So… sind Worte.

Lyrisches zum Nachdenken: Es weihnachtet

Kerzenschein und Plätzchenduft,

Weihnachten liegt in der Luft!

Draußen ist es eisig kalt.

Wir hoffen, dass der erste Schnee fällt bald.

Weiße Weihnachten hätten wir gern.

Vielleicht sind die ersten Flocken ja nicht mehr fern?

Am Abend zu den Märkten gehen,

für die Freunde nach Geschenken sehen.

Zu dieser Zeit soll jeder glücklich sein.

Zu dieser Zeit soll sich keiner fühlen allein.

Beisammen sein,

Fröhlich sein!

Das ist Weihnachtszeit

Lyrisches zum Nachdenken: Don`t worry, don`t cry

Don`t worry,

Don`t cry,

eat chocolate and smile,

to negative feelings say bye.

Chocolate is yummy, chocolate is sweet,

good mood comes back to me.

With a piece of chocolate in my right hand,

and a piece of chocolate in my left hand.

Suddenly, there is motivation!

It`s a wonderful sensation!

Chocolate is the best way to make you happy,

and you can forget the bad things more quickly.

Mobbing – nicht tolerierbar!

Es passiert häufiger, als wir denken, und so ziemlich in jeder Schule. Nur wenige bekommen wirklich etwas davon mit, aber für den, der es mitbekommt (oder sollte ich besser sagen abbekommt), ist es die absolute Hölle.

Er ist das Opfer in dieser Geschichte. Aber das Opfer wäre kein Opfer, wenn es keinen Gegner, auch genannt Täter hätte. Der Täter ist es, der das Opfer mobbt. Dem Opfer werden die verschiedensten schlimmen Dinge angetan. Im Extremfall kann es sogar in Gewalt ausarten. Depressionen sind oft eine schlimme Folge, unter denen die Gemobbten zu leiden haben.

Aber wie entsteht Mobbing eigentlich?

Mobbing beginnt langsam. Die blöden Sprüche, die der Täter dem Opfer an den Kopf wirft, beachtet das Opfer zunächst oft nicht wirklich. Doch nach einiger Zeit wird der Kontakt zu dem Opfer vermieden, es wird ausgegrenzt. Es versteht die Informationsverweigerung nicht und sucht das Problem bei sich selbst. Es wird aus Gruppen, Cliquen etc. ausgeschlossen. Mit der Zeit haben sich zwei Fronten gebildet. Die eine Front unterstützt den Täter und der oder die Gemobbte hat nur, wenn er oder sie Glück hat, einen Verteidiger. Es wird psychische und im Extremfall sogar physische Gewalt angewendet und dem Opfer geht es von Tag zu Tag schlechter. Oft wollen Betroffene gar nicht mehr zur Schule gehen, ziehen sich zurück und haben Albträume. Außerdem sinkt das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein.

An alle Mobbingopfer: Was kann man tun?

Suche dir Hilfe. Mobbingopfer trauen sich oft nicht zu sagen, dass sie gemobbt werden, weil sie sich schämen. Aber je später sie etwas sagen, desto schlimmer wird es.

Schäme dich nicht. Zeige, dass du dich nicht mobben lasst. Sei stark und gib nicht auf. Schließlich bist du auch nicht allein. Es gibt immer jemanden, der dich unterstützt, wie zum Beispiel die Eltern. Versuche, so gut es geht, die Sprüche und Taten des Täters zu ignorieren und nicht zu nah an dich heranzulassen. Wenn es dir zu viel wird, mache eine deutliche Ansage und werde zum (gewaltlosen) Kämpfer.

Ich habe diesen Text nicht geschrieben, um Mobbing zu erklären. Ich habe diesen Text an die Täter geschrieben, damit sie sehen, was sie dem Opfer antun und dass es nicht dauerhaft unbemerkt bleibt!

Lyrisches zum Nachdenken: Der Weg

Manchmal im Leben stehen wir vor einer Gabelung.

Wir müssen wählen zwischen dem, was vernünftig wäre und dem,

was wir wollen.

Gibt es eine schwerere Aufgabe, als sich einen Weg dazwischen zu bauen?

Immer nach rechts und links gleichzeitig zu schauen?

Aber sieh es mal so: Wenn du nur tust, was vernünftig ist,

bleibt nichts übrig für dich.

Es macht keinen Spaß, wo ist der Witz?

Auf diesem Weg kannst du nichts finden.

Schau dich nur um, doch glaub‘ mir,

irgendwann kehrst du um.

Wieder am Anfang angelangt, weißt nicht, ob du den anderen Weg wagst.

Aber ist er nicht leicht?

Du kannst tun, was du meinst.

Es ist der Weg, den du willst.

Trotzdem, mit jedem Schritt, den du gehst, egal wo du stehst,

erinnert dich dein Gewissen, dass es nicht richtig ist, was du da tust.

Du kehrst wieder um.

Wieder am Anfang, dir bleibt keine Wahl.

Aber überlege: Was ist gut an beiden Wegen?

Baue diesen Weg dazwischen.

Es fordert Kraft, mit diesem Weg zu kommen ans Ziel.

Denn das ist nicht der vernünftige Weg,

noch der Weg, den wir wollen.

Das ist der richtige Weg.

Der Herbsttag

Der Herbsttag. So schön in meinen Augen.

So hell, so leuchtend, ich glaube es kaum.

Überall liegen die Blätter, ganz ehrlich:

Ich liebe dieses Wetter!

Der letzte Sonnenstrahl dringt durch die Wolkenbank,

genieße ihn so lange du kannst.

Denn lange Tage sind vorbei,

jetzt kommt die Nacht schneller herbei.

Die Welt ist rot, die Welt ist gold, die Welt ist gelb,

als hätte jemand diese Farben ausgewählt.

Alles mit Pinsel und Farbe sachte bemalt,

der Wind gebieterisch durch die Bäume schallt.

Und was man im Herbst machen soll?

Na, der Herbst, der ist doch toll!

Sieh sie dir an, die verzauberte Welt,

in ihrem Rubinrot, königlichem Gold und leuchtendem Gelb.

Dear best friend…

Jeder kennt ihn, diesen einen Freund,

der Sorgen und trübe Gedanken verscheucht.

Der dich immer zum Lachen bringt,

Dank dem du wieder gute Laune kriegst.

Verwirrt, verpeilt und durchgeknallt,

ich hab das Gefühl, ich lache mich zu Tode bald!

Ein Treffen mit dir ist legendär,

mit dir, da ist es mehr.

Unsere eigene Sprache reden,

einfach unser Leben leben.

Wundern, warum uns die Leute komisch ansehen,

darüber lachen und dann so weitermachen wie gerade eben.

Ich weiß alle deine Geheimnisse,

ich tu nichts an dir vermissen.

Kennst mich in und auswendig,

weil ich dir vertraue und dir alles erzähle.

Und weißt du, warum das so ist?

Weil du meine beste Freundin bist.