Begeisterung pur: Ausflug der Musiker in die Münchner Philharmonie

Zu einem bezaubernden Konzert für Klavier und Orchester von Sergej Rachmaninow (Nr. 4 in g-Moll op. 40) ging es am 19.10.2017 um 19:00 Uhr für die Schüler des Gymnasiums Seligenthal und des Hans-Carossa-Gymnasiums nach München.

Hautnah über der Bühne konnten die Schüler das Konzert in vollen Zügen genießen. Anschließend ging es, nach einer Pause, mit einem kräftigen „Tatatata-Tatatata“ aus einem der berühmtesten Meisterwerke von Ludwig van Beethoven weiter: die 5. Symphonie (c-Moll op. 64). Fast jeder kennt sie! Beethoven brachte diese Glanzleistung hervor – und das, obwohl er schon taub war!

Beethovens 5. Symphonie in einer Fassung der Wiener Philharmoniker

Unter der Leitung des Dirigenten Valery Gergiev spielten die Münchner Philharmoniker zur Höchstform auf und faszinierten so das junge Publikum. Die Begeisterung der Jugendlichen zeigt, dass die klassische Musik einen wohlverdienten Platz neben der Rock- und Popmusik hat.

Das Weltall beobachten – aber wie?

Orionnebel von einem größeren Teleskop aufgenommen

Die etwas größeren Sternwarten in den Städten werden häufig von Vereinen betrieben, um einerseits die Kosten zu decken und andererseits das Erlebnis an großen Teleskopen mit anderen Hobbyastronomen zu teilen.

Leider sind viele dieser Sternwarten (Vereine) „vom Aussterben bedroht“, da sie wenig Nachwuchs finden. Auch wenn viele Kinder die farbenprächtigen Fotos von Galaxien und Nebeln interessant finden, bevorzugen sie scheinbar eher die auf YouTube eingestellten Promi- oder Schminkvideos und zeigen kein dauerhaftes Interesse am „Sternegucken“.

In Sternwarten wie diesen lässt sich das Weltall ganz nah herholen…

Manche Eltern kaufen ihren Kindern ein Telekop, aber meist sind diese aus Supermärkten oder Discountern. Sollten die Kinder und Jugendlichen einen Blick durch das „Röhrchen“ wagen, so zeigt sich eben durch die „schlechte Qualität“ dieser Instrumente nicht die erhoffte Galaxie oder der farbenfrohe Nebel (chemische Elemente, die Licht aussenden). Nebel sehen dann nämlich eher aus wie komische „Schleier“ (sollte das Teleskop überhaupt genug Licht sammeln). Gerade aufgrund der eintönigen „Bilder“, die durch dieses Teleskop gemacht werden, verlieren Kinder schnell das Interesse an der Astronomie.

Obwohl viele renommierte Vereine Führungen oder Vorträge speziell für Kinder abhalten, steigt das Durchschnittsalter der Vereinsmitglieder verhältnismäßig schnell an. Manchmal gesellt sich doch ein Kind zu einem Verein und dann kann es sein, dass dieser ein jüngeres Mitglied dazubekommt. Dennoch verlieren scheinbar auch die vermeintlichen Neuzugänge nicht selten das Interesse an der Astronomie, weshalb vor allem kleinere Vereine oftmals mehr Mitglieder verlieren als Neue dazukommen.

Diese kleinen Vereine sterben heutzutage langsam aus. Sollte man sich (hoffentlich) doch für die Astronomie interessieren oder mit dem Gedanken spielen, sich ein Telekop zuzulegen, so rate ich eher zu einem kleinen, guten Feldstecher. Damit kann man zwar nicht diese farbenprächtigen Nebel oder Galaxien sehen kann, aber sehr wohl offene Stern- und größere Kugelsternhaufen, was fürs Erste reichen dürfte, um einen Eindruck von der Welt „da draußen“ zu bekommen, ohne gleich auf teure Teleskope zurückgreifen zu müssen. Und schließlich bleibt auch immer noch die Option, ein Mitglied in einem Verein zu werden, der Sternwarten betreut.

Fazit: Womöglich kann dieser Artikel dazu beitragen, dass euer (nachhaltiges) Interesse für Astronomie geweckt ist.  Sollte sich bei zunehmendem Interesse kein Verein finden, bleibt immer noch der Kauf eines qualitativ hohen Teleskops. Allerdings ist dabei darauf zu achten, dass dieses in einem Teleskopgeschäft gekauft wird und die Qualität dem entspricht, was man sich später erwartet, im Weltall zu sehen. Gute Teleskope beginnen bei etwa 800€.

Cassinis Grand Final oder die Frage, was auf den Saturn fiel

Am 15. September fiel die Raumsonde Cassini (siehe Bild) in die Atmosphäre des Gasplaneten Saturn, den sie einige Jahre umrundete. Der Grund war der zuneige gehende Treibstoff, der für die Kurskorrektur notwendig war. Man wollte nicht riskieren, dass die Sonde auf einen der Monde stürzte, auf denen womöglich einfaches Leben existiert.

Es ist das Ende einer 20-jährigen Mission, die voller Überraschungen und Entdeckungen war. Ein Meilenstein war der Abwurf der Sonde Huygens, welche 2005 auf dem Titan landete, einem der Monde Saturns. Sie war das erste von Menschen gebaute Objekt, welches Bilder von der Oberfläche des Titan, dem Saturnmond, machte (keine Radarbilder!). Viele Monde wurden durch Cassini komplett oder teilweise hochauflösend kartographiert. Es wurden Hinweise auf einfaches Leben auf Saturns Monden gefunden, was für die damalige Zeit eine groß Überraschunug war. Auch neue Monde wurden gefunden, welche für die Teleskope auf der Erde zu dunkel oder zu klein waren.

Cassini war über 20 Jahre im All und hat wissenschaftliche Daten des Saturn geliefert. Nun wurde sie ein Teil des Objekts, das sie einst erforschte. Cassini übertrug die Daten ihrer Instrumente beim Eintritt in die Atmosphäre praktisch in Echtzeit. Ein Rätsel des Saturn ist ein merkwürdiges Sechseck in Norden des Planeten. Dieses Rätsel konnte Cassini nicht lösen – dafür aber viele andere.

Hier findet ihr eine interessante Doku über die Cassini-Mission:

Rezept: Avocadoeiscreme

Avocado ist schon lange im Trend. Aber wie kann man aus einer Avocado eine leckere Eiscreme machen? Hier ist das Rezept dazu!

ZUTATEN:

  • 200g Avocado-Fruchtfleisch (das sind ca. 2 Avocados der Sorte ,,Hass“)
  • Abrieb und Saft von einer unbehandelten Limette
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 150g Milch (z. B.: 1,5% fetthaltig)
  • 150g Sahne
  • 100g Zucker (eventuell Xylit als Zuckerersatz)
  • Stabmixer (oder Pürierstab)
  • Eismaschine (es geht auch mit einer verschließbaren Box, die dann samt der Masse ins Gefrierfach kommt)
  • eine Schüssel

Vorvereitungszeit:10min

Gefrierzeit (Eismaschine) :35min

Kugeln: 8

Schwierigkeitsgrad: einfach

kj970/kcal513

K1,7g  E1,5g  F12,2g

… LOS GEHTS ; )

  1. Das Avocadofruchtfleisch zusammen mit dem Zitronen- und Limmettensaft in einer Schüssel (oder dem dazugehörigen Messbecher) pürieren
  2. Die Milch mit der Sahne und dem Zucker verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat (eventuell leicht erwärmen)
  3. Nun beides zusammenmischen und gut verrühren
  4. Im Kühlschrank auf ca. 4°C herunterkühlen.
  5. Danach die Masse in der Eismaschine nach Herstellerangaben zu Eiscreme gefrieren lassen (oder in einer Box in den Gefrierschrank geben). Das dauert ca. 35 min.
  6. Nun noch schön anrichten und genießen

GUTEN APPETIT♡!