Goalball – Ein ganz besonderes Spiel für alle!

Goalball ist ein besonderer Sport, den Menschen mit und ohne Sehbehinderung betreiben können.

Ein Gastbeitrag von Jasmine Krüger, 6c

Die Spieler tragen Knieschoner und lichtundurchlässige Brillen, somit haben alle die gleichen Chancen. Sie orientieren sich durch das Gehör und spürbaren Makierungslinien am Boden. Gespielt wird mit einem Klingelball aus Hartgummi. Das Spielfeld (18m x 9m) ist in sechs gleich große Felder aufgeteilt und die zwei Tore erstrecken sich über die Breite des Spielfelds. Die Höhe der Tore beträgt 1,30 Meter.

Ein Spiel dauert 2x 12 Minuten. Es gibt zwei Schiedsrichter und vier Torrichter. Drei Spieler pro Mannschaft treten gegeneinander an. Das Los entscheidet, wer beginnt. Die Sportler dürfen sich nur im Feld vor dem eigenen Tor aufhalten, die Angriffe erfolgen abwechselnd. Bevor der Ball im gegnerischen Tor landet, muss er zweimal den Boden berühren. Innerhalb von 10 Sekunden nach Ballbesitz muss der Ball über die Mittellinie befördert werden. Wirft eine Mannschaft, während sie angreift ins Aus, bekommt die andere Gruppe den Ball.

Das Ziel ist es den Ball ins gegnerische Tor zu werfen. Hier seht ihr das Spiel in bewegten Bildern, damit man sich einen Eindruck davon machen kann:

ACHTUNG!!! Abholzung des Regenwaldes!!!

Du hast bestimmt schon einmal davon gehört, dass der Regenwald von Tag zu Tag kleiner wird. Aber bestimmt hast du noch nicht gewusst, dass u.a. die Gewinnung von Palmöl daran schuld ist. Wenn wir hier in Deutschland Schnitzel oder z. B. Hähnchen essen oder sogar Milch und Käse verspeisen, wird dafür im Regenwald eine neue Sojapflanze angebaut. Das ist aber nicht gut für den Regenwald, weil dadurch (wieder) Bäume abgeholzt werden!

Was das alles mit unserer Milch oder unserem Schnitzel zu tun hat? Nun, die Nutztiere hier bei uns bekommen sehr viel Soja zu fressen! Zudem heißt das für die kleinen Bauern im Regenwald, dass sie ihr Land hergeben oder verkaufen müssen. Die Bauern verlieren damit ihre Geldquelle und haben somit kein Geld mehr, um zu leben.

Auch viele Tiere leiden unter der Abholzung der Wälder! Ich habe hier einen Gast und guten Freund von mir, den ich dir vorstellen möchte: Das ist Gogo der Gorilla, er begleitet mich und erklärt dir jetzt einige Dinge!

Ich bin Gogo der Gorilla und mein Zuhause ist der Regenwald. Leider mussten viele meiner Freunde mit ihrer Familie fliehen, weil unser schöner Wald so extrem abgeholzt wurde! Einige meiner Freunde wurden auch von Wilderern gefangen, aber davon erzähle ich dir nächstes Mal. Isst du gerne Nutella? Ja? Gut, darüber möchte ich dir auch etwas erzählen. Viele Bäume unseres schönen Waldes wurden auch wegen eures Nutellas abgeholz, das ihr auf euer Brot schmiert.

Manche denken sich vielleicht: Was hat das denn mit dem Regenwald zu tun. Na ja, das ist so: Viele der Bäume des Regenwaldes weichen Palmöl-Plantagen; dort wir das Palmöl angebaut, das dann in eurem Nutella landet. Dadurch wird also viel Regenwald zerstört!

Also achtet darauf, was in euren Lebensmittel enthalten ist. Schaut, ob euer Nutella Palmöl enthält oder ob die Kühe, von denen eure Milch stammt mit Soja gefüttert worden sind. Durch einen achtsamen Umgang mit Lebensmitteln tragt ihr nicht nur dazu bei, dass es der Natur besser geht, sondern ernährt euch unter Umständen auch gesünder! Gogo wird es euch danken!

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Seid auch bei unseren nächsten Artikeln dabei, hört euch Gogos Geschichte an lernt mehr über Klimawandel, Artenschutz, Massentierhaltung und über die Tiere!

Lyrisches zum Nachdenken: Europa

Kürzlich haben wir im Unterricht die Geschichte von Europa und dem Stier durchgenommen. Für die, die die Geschichte nicht kennen, erkläre ich sie kurz: Vor ganz langer Zeit soll im Libanon die wunderschöne Königstochter Europa gelebt haben. Sie führte ein unbeschwertes Leben, bis sich der höchste aller Götter (Zeus/Jupiter) in Europa verliebte. Er kam auf die Erde und trat in Gestalt eines Stieres vor die Königstochter. Europa gefiel dieses majestätische Tier, doch sie wusste nicht, dass in Wirklichkeit ein Gott vor ihr stand. Doch als sich Europa auf seinen Rücken schwang, entführte der Stier sie nach Kreta.

Wir sollten eine kreative Arbeit aus dieser Geschichte machen. Ein tolles Thema und ein tolles Gedicht lässt sich auch noch daraus schreiben!

Es war einmal des Königs Kind,

So jung, so zart, so schön wie kein anderes Gesicht.

Europa. Wie eine Rose zwischen den Tulpen.

Wie ein Sonnenstrahl zwischen den Wolken.

Ihre Schönheit wurde überall gerne gesehen.

Das musste sich sogar Jupiter gestehen.

 

So spielte Europa wie jeden Morgen,

unbeschwert und ohne Sorgen.

Die Gespielinnen um sich versammelt,

merkte sie dann, welche Hufe zu ihr herkamen.

 

Der Gott Jupiter als ein Stier.

An der Küste zu Libanon,

er war hier.

Ein majestätischer Anblick das Tier.

 

Majestätisch und doch sehr sanft.

Irgendwann verlor Europa ihre Furcht ganz.

Ohne zu wissen, wer da vor ihr war,

ging sie zu ihm, näherte sich ihm an.

 

Jupiter sprach nicht dagegen,

genoss es sogar,

denn das war sein Plan.

Er wollte Europa haben.

 

Europa schwang sich auf seinen Rücken.

Sie sah ihn nun zum letzten mal diesen Ort.

Sie musste sich stützen,

denn sie wusste nicht, wie ihr geschah.

Ihr geliebtes Zuhause,

Europa war fort.

Hasenschule im Homeschooling von Isabella Dullinger, 6e

Eine (österliche) Hasenschule im Distanzunterricht hat Isabella Dullinger, Klasse 6e, liebevoll gebastelt. Der passende Text dazu findet sich weiter unten. Herzlichen Dank für diesen tollen Beitrag!

„Heute findet im Distanzunterricht der Hasenschule Rübli in der Klasse 6e der Mathematikunterricht statt. Lehrer Löffel, allein im Klassenzimmer, bemüht sich sehr, die Quadratur der Rübe zu vermitteln. Der Unterricht findet über Teams statt.

Schüler Hoppelhase sitzt in seinem Hasenbau und versucht, dem Unterricht zu folgen. Eigentlich würde er aber lieber seinem Vater dabei helfen, die Ostereier zu verteilen…“