Buchvorstellung: Chroniken der Unterwelt 2 – City of Ashes

Zur Autorin:

Die Autorin Cassandra Clare wurde am 25.Juli 1975  im Irak geboren und verbrachte die ersten Jahre ihre Lebens in England, Frankreich und der Schweiz. Später ging sie in Los Angeles und in New York zur Schule. Sie arbeitete zuerst für eine  Zeitschrift und fing an, viele kleine Geschichten und Bücher zu schreiben. So verschaffte sie sich einen Namen und begann auch, kleine Fortsetzungen oder Beifügungen zu bekannten Büchern zu schreiben. 2007 erschien der erste Band ihrer „Chroniken der Unterwelt“- Reihe. Seitdem ist sie eine sehr bekannte Jugendbuchautorin.

Kurzer Inhaltsüberblick:

In dem Buch Chroniken der Unterwelt 2 – City of Ashes geht es um den sogenannten Schattenjäger Jace und seine Schwester Clary, auch Clarissa genannt, die versuchen, sich gegen ihren Vater Valentin zu wehren, der nicht wie ein normaler Vater Zeit mit ihnen verbringen möchte, sondern versucht, mit ihnen und ihren sehr außergewöhnlichen Fähigkeiten gegen seine Feinde zu kämpfen.  Doch auch der Rat der Schattenjäger ist an den Kindern Valentins interessiert und schicken deshalb die Inquisitorin , die Jace zum Rat bringen soll. Diese ist jedoch voller Hass auf Jace, da er ja der Sohn das mörderischen Schattenjägers ist. Von Clary weiß sie nichts und hält sie für einen normale Mundie (steht für Mädchen im Schattenjägerjargon). Die beiden Stiefgeschwister von Jace, Isabell und Alec stehen voll und ganz hinter ihm und versuchen die Inquisitorin umzustimmen, indem sie sich gegen sie stellen und so fast selbst in Gefahr geraten!

Doch die beiden geben nicht auf und befreien Jace aus der Gewalt der alten Dame. Doch nicht nur sie  will den jungen Schattenjäger für sich, sondern auch Valentin versucht seinen Sohn auf seinen Seite zu ziehen. Er weiß, dass sich Jace zu einem sehr starken jungen Mann entwickelt hat und dass er mit ihm gegen seine Feinde im Rat der Schattenjäger kämpfen kann. Doch Jace versucht sich so gut es geht von seiner Schwester fernzuhalten und etwas Spannendes mit seinen Stiefgeschwistern zu  unternehmen. Auch Clary bemerkt einige merkwürdeige Eigenschaften an ihr, die ihr und den anderen Schatteljägern weiterhelfen können. Doch Valentin beginnt vor Wut auf Jace einen Kampf gegen den Rat, indem er die Dämonen zusammenruft  und so viele Schattenjägern den Tod finden. Doch dann entdeckt Jace die andere Seite der Inquisitorin.

Das Buch von Cassandra Clare erschien, nachdem der erste Band vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen worden ist. Mittlerweile gibt es sechs Bücher aus der Reihe  „Chroniken der Unterwelt“, die noch immer Bestseller sind und gerne von der Jugend  gelesen werden . In allen Büchern der Reihe geht es um die Hauptfiguren Jace und Clary. Der erste Band wurde 2013 auch verfilmt. Dort trat das Paar Jamie Campell Bower und Lily Collins in die Rollen des Jace und der Clary. Auch der Film ist sehr gut angekommen, doch ist es nicht sicher, ob ein zweiter Film abgedreht wird. Cassandra Clare hat außerdem auch noch die  „Chroniken der Schattenjäger“ und die „Chroniken des Magnus Bane“ geschrieben .

Das vorgestellte Buch umfasst 480 Seiten und ist im Arena-Verlag im Jahr 2011 erschienen. Geeignet ist das Werk für Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren.

Die Bücher der Reihe „Chroniken der Unterwelt“ heißen:

  • City of Bones ( Band 1)
  • City of Ashes (Band 2)
  • City of Glass (Band 3)
  • City of Fallen Angels (Band 4)
  • City of Lost Souls (Band 5)
  • City of Heavenly Fire (Band  6)

Spielzeug in Zeitschriften: wirklich super?

In den meisten Kinderzeitschriften befinden sich kleine Plastikspielzeuge als Beilage aufgeklebt oder in Folie verschweißt. Diese sollen kleine Kinder anlocken und dazu bringen, ihre Eltern zu überreden, die Zeitschrift zu kaufen.

gimmicks

Typische Gimmicks in Kinderzeitschriften

Bild von Richard Jebe

Bei den Mädchen ist es meist  Schminke oder auch Schmuck. Dagegen finden sich bei den Jungen eher Spielzeugwaffen oder kleine Figuren von Superhelden. Häufig  gehen diese Dinge sehr schnell kaputt, sind bereits in der Verpackung sehr beschädigt oder werden nach kurzer Zeit uninteressant und landen im Müll. Auch Spielhandys oder MP3-Player sind keine Seltenheit. Qualitativ sind diese Plastikspielzeuge nicht besonders gut und außerdem – siehe Spielzeugwaffen – außerst fragwürdig.

In den Zeitschriften selbst befinden sich Artikel, Rätsel und auch Comics. Zudem sind Werbungen auf den hinteren Seiten abgebildet, z. B. für Brotdosen, Flaschen, Taschen und Bettbezüge. Auf diesen ist oft ein Motiv, das zur Zeitschrift passt, aufgedruckt! Rätsel kommen auch häufig vor und sind für die jüngeren Kinder ein Highlight.  Auch die Comics erwecken ihr Interesse.

Aber ist dieses Spielzeug wirklich so toll? Da es ja oft auffällig und groß verpackt wird, fällt es natürlich  direkt ins Auge! Selbst wenn das Spielzeug  schnell wieder kaputt geht, ist das auf den ersten Blick nicht so schlimm, da  ja im nächsten Monat eine neue Ausgabe der Zeitschrift mit neuem Spielzeug erscheint. Oft enthält dieses Spielzeug aber giftige Inhaltsstoffe, die den Kindern schaden können und beim Herstellungsprozess die Gesundheit der Arbeiter in Mitleidenschaft ziehen. Der kleine Spielzeugkram wird nicht in Deutschland, sondern überwiegend im Ausland (vor allem in China) hergestellt, da die Arbeiter dort weniger Geld „kosten“ und die Herstellungskosten so gering wie möglich gehalten werden können! Wenn eine Zeitschrift beispielsweiße drei Euro kostet, kostet die Beilage in Form von Plastikspielzeug nur wenige Cent in der Produktion. Zur Ausbeutung der Arbeiter und dem Gesundheitsaspekt kommt hinzu, dass dieses Plastikspielzeug aus Rohöl hergestellt wird. Diese Beilagen sind also nicht nur qualitativ schlecht, gesundheitsschädlich oder tragen zur Ausbeutung von Menschen in anderen Ländern bei, sondern verbrauchen auch noch wertvolle Ressourcen unseres Planeten.

Man sollte sich deshalb überlegen, ob man solche Zeitschriften unbedingt braucht oder ob man nicht womöglich auch auf eine (auch inhaltlich) hochwertigere Zeitschrift für Kinder und Jugendliche, z. B. den „floh!“ oder die „Stafette“ ausweichen könnte. Übrigens: der „floh!“ ist mit 131 Jahren die älteste Kinder- und Jugendzeitschrift der Welt und erfreut sich einer großen, begeisterten Leserschaft!