Eindrücke aus Taiwan

Nĭ Hăo!

Seit 2010 findet jährlich der Schüleraustausch mit der Wenzao Ursuline University of Languages in Kaohsiung, Taiwan statt. Auch dieses Jahr stürzen sich 18 motivierte Seligenthaler(innen) der 10. und 11. Klassen ins Abenteuer Fernost: Vom 13. bis 25. April erleben wir den Alltag der Jugendlichen in Taiwan hautnah mit.
Nach 22 Stunden Reise (Von München über Frankfurt nach Hongkong und von dort aus nach Kaohsiung) kamen wir erschöpft, aber voller Vorfreude am Donnerstag endlich an. Kaohsiung ist eine selbstbewusste, lebendige Hafenstadt mit 1,5 Millionen Einwohnern und nach Taipeh die zweitgrößte Stadt Taiwans. Die Wenzao-Universität ist die einzige Fremdsprachen-Hochschule Taiwans: 9139 Schüler und Studenten zwischen 16 und 22 Jahren lernen hier Sprachen wie Spanisch, Japanisch und Deutsch. Noch am Donnerstag zeigten uns einige Studentinnen den Campus, bevor wir endlich unsere Austauschpartner kennenlernen durften (Die wir bisher nur über das Internet kannten) und nach dem ersten gemeinsamen Abendessen und mehr als 30 Stunden auf den Beinen zu unserem wohlverdienten Schlaf kamen.
Am Freitag stand ein Ausflug auf die benachbarte Insel Qijin auf dem Programm. Die Insel liegt südwestlich von Kaohsiung und ist ein bekannter Touristenort. Mit einer Fähre erreichten wir die Insel, zu deren Attraktionen ein der daoistischen Göttin Mazu gewidmeter Tempel sowie ein großer Markt zählen. Wir mieteten uns Fahrräder und erkundeten den Ort auf diese Weise. Auch hatten wir die Gelegenheit, den Strand zu besuchen und einen Fuß ins Meer zu setzen. 30 Grad sind in Taiwan übrigens normal. Hinzu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit und das schwüle Wetter machte uns anfangs zu schaffen.
Den Samstag verbrachten wir mit den Gastfamilien. Ich besichtigte mit meiner Austauschpartnerin den Tuntex Sky Tower, mit einer Höhe von 348 Meter einer der größten Wolkenkratzer der Welt. Mit einem Hochgeschwindigkeitsaufzug erreichten wir schnell das 75. Stockwerk, von dort war die Aussicht über die Stadt mehr als beeindruckend. Riesige Shoppingmalls (wie die gewaltige „Dream Mall“ mit 8 Stockwerken und Riesenrad auf dem Dach), viele Mofas, bunte Leuchtreklamen und kleine Straßenstände prägen das Straßenbild Kaohsiungs. Da das Preisniveau relativ niedrig ist, ist hier vieles günstiger als in Deutschland. Besonders stark merkt man das beim Essen. Gezahlt wird übrigens mit Taiwan-Dollar (TWD), wobei 1 Euro ca. 31 TWD entspricht.

Taiwan ist ein beeindruckendes Land und reich an Kultur. Auch kulinarisch gibt es hier einiges zu entdecken. Beliebt ist beispielsweise der „stinkende Tofu“, fermentierter und marinierter Tofu. Namensgebend ist der stechende, unangenehme Geruch. Ob das schmeckt? Wir werden es herausfinden.

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Lexikonartikel: Fastenzeit

Die Fastenzeit ist die Zeit, in der man in verschiedenen Religionen eine Form der Askese (aus dem Griech.: enthaltsame Lebensweise) betreibt.

Die Fastenzeit bei den katholischen Christen beginnt am Aschermittwoch und endet an Ostern. Dabei verzichten die Gläubigen (im Kleinen oder im Großen) auf bestimmte Speisen oder Angewohnheiten. Protestanten fasten nicht oder nur freiwillig.

Die Fastenzeit im Islam nennt man den Ramadan. Die Muslime  dürfen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen und Trinken. Das kann manchmal zu körperlichen Mangelerscheinungen führen, besonders bei Jugendlichen.

Im Judentum gibt es verschiedene Fastenzeiten. Dabei darf aber niemand länger als 25 Stunden auf Essen und Trinken verzichten.

Steckbrief: Komodowaran – ein Tier aus der Urzeit

Der Komodowaran, ein Überbleibsel der Urzeit. Sein Verbreitungsgebiet ist auf die Kleinen Sundainseln von Indonesien beschränkt. Die Echse ist nicht ungefährlich, sie besitzt nämlich im Unterkiefer Giftdrüsen, die ihr bei der Jagd sehr gelegen kommen.

Den Komodowaran bezeichnet man auch als die „Giftschlange auf vier Beinen“ oder als „kleine Drachen“. Es gibt sie schon seit ca. 130 Mio. Jahren – diese Tiere sind die größten lebenden Echsen der Welt.

Die Komodowarane weden zwischen 25 und 40 Jahre alt. Sie sind Einzelgänger und Fleichfresser. In freier Wildbahn können sie bis zu 20 Stundenkilometer schnell laufen und 300m weit scharf sehen. 1912 wurde ihm erstmals ein wissenschaftlicher Name zugeteilt, nämlich: Varanus komodoensis.

Ein Komodowaran ist ungefähr 3,50m lang. Das Gewicht ist abhängig vom Geschlecht:

  • Männchen: 75 – 100 kg
  • Weibchen: 70 kg

Die Komodowarane sind in ihrem Verbreitungsgebiet die wichtigste Attraktion für den Tourismus, aber bei der lokalen Bevölkerung eher unbeliebt, da sie immer wieder Nutztiere reißen. Die Urzeittiere stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Expertenschätzungen zufolge ist die Zahl der Tiere weltweit wohl bereits auf 3000 Exemplare gesunken.

In der folgenden Arte-Doku erfahrt ihr mehr über den Komodowaran und seinen Lebensraum:

Syrien: mehr als nur ein Land im Bürgerkrieg

Viele kennen das Land Syrien aktuell großenteils nur wegen der negativen Schlagzeilen in den Medien, vor allem wegen des Kampfes gegen des IS oder des Diktators Assad. Doch wie kam es dazu und warum ist Syrien in vielerlei Hinsicht (gerade auch in positiver) ein ganz besonderes Land? In diesem Artikel möchte ich euch die Geschichte und generell das Land Syrien näherbringen. Beginnen wir mit der Entstehungsgeschichte und einer Reise durch die Zeit…

Geschichte – Kultur – Kriege

Wir reisen ca. 1,5 Millionen Jahre zurück, als die ersten Menschen entstanden. Dort, wo heute Deutschland ist, gab es damals noch gar keine Menschen, aber schon damals war Syrien besiedelt.

332 vor Christus dann wurde das heutige Syrien von Alexander dem Großen erobert. Doch nach dem Tode Alexanders wurde das heutige Syrien von den Seleukiden eingenommen, und zwar während den dritten und zweiten vorchristlichen Jahrhunderten.

Es kam irgendwann zum Konflikt mit Ägypten, welcher in sechs syrische Kriege ausartete. Die Seleukiden konnten sich zwar durchsetzen, wurden dann aber 63 nach Christus von den Römer besiegt. Diese nannten diese Gebiet Syria, daher kommt auch der heutige Name.

395 fiel es, als Rom geteilt wurde, an die östliche Hälfte des Reiches. Mit der Gründung des Islams im Jahre 636 fiel es bei der Schlacht am Jamuk an einen arabischen Stamm, die Umayyaden.

Syrien wechselte noch öfter den Herrscher. So fiel 1516 Syrien dann dem Osmanischen Reich zu. Diese herrschten bis 1840, wurden aber dann durch den Zerfall des Reiches abgelöst.

Schließlich gründete man Syrien als Staat im Jahr 1920 unter französischer Herrschaft. Dort kam es dann immer wieder zu Machtkämpfen, aus denen sich 1966 Hafiz al-Assad (nicht der derzeitige Präsident) herauskristallisieren konnte. Dieser stieg dann auch zum Staatspräsidenten auf. Nun folgten Kämpfe mit einer Terrormiliz namens Muslimbrüder. Im Krieg gegen diese fielen ca. 1000 Soldaten und 10000 – 30000 Zivilisten. Danach beteiligte sich Syrien auch noch an den ersten beiden Golfkriegen.

Am 10. Juni 2000 stirbt Hafiz al-Assad und sein zweitjüngster Sohn, Baschar al Assad, wurde mit einem zweifelhaften Wahlergebnis von 97,29% gewählt. Sein älterer Bruder, Basil, welcher eigentlich zum Präsidenten nominiert worden wäre, kam bei einem Autounfall 1994 ums Leben. Zuerst schien es, als wäre er liberaler als sein Vater, da er unter anderem das Internet wieder zur Benutzung freigab, doch als es vor allem in den kurdischen Städten Quamischli, Amuda und Afrin zu Protesten kam, wurden hunderte Kinder und Erwachsene verhaftet und getötet. Zudem besteht der Verdacht, dass er einen Anschlag auf den Präsidenten des Libanon plante und ausführen ließ. 2011 entbrannte in Syrien ein Bürgerkrieg, der bis heute andauert. Seit Beginn des Krieges wurden 400000 Menschen getötet. Assad bekämpft die Oppositionstruppen hart und scheut auch nicht davor zurück, sog. Fassbomben abzuwerfen, die in erster Linie der Zivilbevölkerung schaden.

Tierwelt

Die Tierwelt in Syrien ist „überschaubar“. Größere Tiere als die gängigen Nutztieren gibt es nicht mehr. Auch das Dromedar ist in Syrien nicht mehr aufzufinden. Allerdings sind die Felder von Aleppo der natürliche Lebensraum des Goldhamsters. Lediglich die Vogelwelt ist sehr artenreich, da Syrien ein wichtiges Land für Zugvögel ist. Ausserdem gibt es durch Rodung nur noch wenige Bäume und Pflanzenarten in Syrien, was es den Tieren schwer macht, geeignete „Wohnungen“ zu finden.

Syrien ist ein sehr schönes und kulturell äußerst interessantes Land, leider werden die positiven Seiten durch die Kriege und Konflikte überschattet und dadurch ein einseitiges Bild des Landes vermittelt. Wenn ihr mehr über Syrien erfahren möchtet, schaut euch folgende Dokus an:

Kurzprofil: Ed Sheeran

Ed Sheeran ist einer der erfolgreichsten Sänger in England.

Er wurde in Hebden Bridge geboren. Später zog seine Familie mit ihm nach Framlingham, wo er die Thomas Mills High School besuchte. Bereits in jungen Jahren lernte er Gitarre zu spielen, und in seiner Schulzeit entstanden erste eigene Songs. 2005 erschien unter dem Titel The Orange Room EP seine erste EP (ein Tonträger, der zwischen Single und Album einzuordnen ist). 2006 und 2007 folgten zwei Alben, 2008 siedelte er nach London über und spielte dort in kleinen Clubs.

Nach Veröffentlichung einer weiteren EP, You Need Me, ging Sheeran mit Just Jack auf Tournee. Im Februar 2010 erschien seine EP Loose Change, der Rapper Example lud ihn ein, ihn auf seiner Tour zu begleiten. Im Januar 2011 veröffentlichte Sheeran die EP No. 5 Collaborations Project, auf der Gastmusiker wie Wiley JME, Devlin und Ghetts zu hören sind. Über iTunes verkaufte sie sich in der ersten Woche über 7000 Mal. Daraufhin erhielt er einen Plattenvertrag bei Atlantic Records. Nach einem Auftritt in der Castingshow The Voice of Germany, am 10. Februar 2012, erreichte The A Team Platz 9 der deutschen Single Charts; das Album stieg gleichzeitig auf Platz 12 der Charts ein.

Bei der Schlussfeier der Olympischen Sommerspiele 2012 in London interpretierte Sheeran am 12. August 2012 zusammen mit Nick Mason, Richard Jones und Mike Rutherford vor einem Millionenpublikum den Pink-Floyd-Song Wish you where here.

Ebenfalls 2012 erschien Everything Has Changed, das Ed Sheeran zusammen mit Taylor Swift geschrieben und als Duett aufgenommen hatte. Der Song wurde auf Swifts Album Red veröffentlicht. 2013 steuerte Sheeran zum Film Der Hobbit den Titelsong I See Fire bei. Das Stück erreichte in vielen Ländern obere Platzierungen in den S Charts. Hier findet ihr die berühmte Studioversion:

Am 20. Juni 2014 veröffentlichte er mit X sein zweites Album. Als erste Single wurde Sing  veröffentlicht und als Deutschland-Premiere im Finale der Show Germany´s Next Topmodel gespielt. In Fernsehserien war Sheeran auch zu sehen.

Am 6. Januar 2017 veröffentlichte Sheeran die Lieder Shape of You und Castle on the Hill. Während Shape of you auf Platz 1 der deutschen Singlecharts einstieg, schaffte Castle on the Hill den Einstieg auf Platz 2. Er ist somit der erste Künstler, der mit zwei Liedern gleichzeitig auf Platz 1 und 2 in den Singlecharts einstieg. Auch in den britischen Singlecharts gelang ihm dies. In Österreich und der Schweiz stiegen die beiden Titel ebenfalls auf Platz 1 bzw. 2 der Singlecharts ein. Sein drittes Studioalbum ÷ erschien am 3. März 2017. In Großbritannien wurde es bereits in der ersten Woche über 672.000 Mal verkauft und stellte somit den Rekord als meistverkauftes Album eines männlichen Künstlers in der ersten Verkaufswoche auf.

Zudem wurde er der erste Interpret, der gleichzeitig die ersten fünf Positionen der britischen Singlecharts besetzen konnte. Insgesamt platzierten sich am 10. März neun Titel aus dem Album in den Top 10, sieben weitere erreichten die Top 20. In den deutschen Charts stellte Sheeran mit sechs Top-20-Platzierungen ebenfalls einen neuen Rekord auf, zudem konnten sich auch dort alle 16 Titel gleichzeitig in den Top 100 platzieren.

Ich selbst bin auch totaler Ed Sheeran Fan und kann gar nicht mit dem Singen aufhören. Ich empfehle euch einmal, in die Alben reinzuhören, denn es ist sicherlich für jeden ein tolles Lied dabei. Viel Spaß!

Der Ursprung der Sommerzeit

In rund zwei Monaten ist es wieder so weit: die Uhr wird eine Stunde vorgestellt, es gilt dann die Sommerzeit. Aber wo hat diese Zeitumstellung ihren Ursprung?

Die Idee einer staatlich verordneten Sommerzeit kam erstmals von George Vernon Hudson 1895 und – unabhängig voneinander – auch von William Willet 1907. George Vernon Hudson stelle seine Idee sogar vor der Royal Society of New Zealand, einer Akademie für Wissenschaft, vor, und veröffentlichte sie drei Jahre später. Weder sein Vortrag noch die Veröffentlichung fand Anklang und so geriet George Vernon Hudson bald in Vergessenheit. An die Idee mit der Zeitumstellung erinnerte man sich aber bald wieder.

Erstmals eingeführt wurde die Sommerzeit nämlich dann am 30. April 1916 von Deutschland und im damals noch zusammengehörigen Österreich-Ungarn (sog. k. u. k-Monarchie). Die Begründung war der hohe Ernergieverbrauch im ersten Weltkrieg, für dessen Umsetzung man viel Elektrizität brauchte (Waffenfabriken etc.). Man erhoffte sich eine Einsparung von Strom, der damals noch vorwiegend durch Kohle- und Wasserkraft gewonnen wurde. Als man die Uhr nun umstellte, war es eine Stunde länger hell (z. B. noch um 19:00 Uhr) und damit musste das elektrische Licht, das damals noch von recht energiehungrigen Glühbirnen kam, erst später eingeschaltet werden – daher die Ersparnis.

Noch im selben Jahr führten auch die Kriegsgegner Deutschlands und Österreich-Ungarns, nämlich Großbritannien und Frankreich sowie zahlreiche andere europäischen Länder, als Reaktion darauf die Sommerzeit ein. 1919 schaffte Deutschland die unbeleibte Kriegsmaßnahme allerdings wieder ab.

In den Schützengräben des Ersten Weltkriegs: die Materialschlachten, besonders in Frankreich (z. B. Verdun), verlangten nach beständigem Nachschub an Waffen, Munition, und Rüstungsgütern, die in Fabriken mit hohem Stromverbrauch produziert werden mussten. Außerdem herrschte ein Steinkohlemangel, mit dem die Fabriken zuvor betrieben worden waren. Nun mussten sie „verstromt“ werden, was den Engpass an Elektrizität noch verschärfte.

Großbritannien war das einzige Land, das an der Sommerzeit festhielt. Frankreich beendete sie 1922 aufgrund der Proteste der Bauern. Ein Jahr später 1923 wurde sie allerdings schon wieder eingeführt. Auch andere Länder versuchten sich mit bzw. an der Sommerzeit. Griechenland führte sie lediglich für zwei Monate ein, die Sowjetunion stellte die Uhren 1930 zwar eine Stunde vor, aber nicht mehr zurück. Kanada und die USA hatten ein ganz anderes Problem: da die Sommezeit in diesen beiden Ländern nicht für das ganze Land galt, sondern regional oder sogar in einzelnen Städten die Sommerzeit (teilweise unterschiedlich) geregelt wurde, konnte es passieren, dass man zwischen zwei Städten die Uhr umstellen musste.

Deutschland führte die Sommerzeit 1940 zum zweiten Mal ein. Wieder war ein Krieg dafür verantwortlich, nämlich der Zweite Weltkrieg. 1947 wurde eine doppelte Sommerzeit eingeführt, das heißt, man stellte die Uhr zwei Stunden zurück statt nur um eine, um das Tageslicht optimal zu nutzen. Lange hielt sie sich nicht, die Sommerzeit – schon nach sieben Wochen kehrte man wieder zur einfachen Sommerzeit zurück. 1949 wiederum einigten sich das geteilte Ost- und Westdeutschland darauf, die Zeitumstellung wieder zu beenden.

Als die Ölkrise im Jahr 1973 Einzug hielt, musste durch hohe Energiepreise gespart werden. Doch nur Frankreich führte drei Jahre später die Sommerzeit als Gegenmaßnahme ein. Erst danach zogen andere Länder nach. Ostdeutschland fürchtete durch die Zeitumstellung das Land noch mehr zu teilen und zögerte deshalb. Als Westdeutschland 1979 die Sommerzeit (mal wieder) einführte, einigte man sich darauf, sie in ganz Deutschland in Kraft zu setzen. Viele Nachbarländer, die bis jetzt (ab)gewartet hatten, führten die Zeitumstellung nun ebenfalls ein.

Zu Zeiten der Ölkrise blieben teilweise die Straßen und Autobahnen ganz leer. Es gab Fahrverbote oder einfach keinen Treibstoff.

Bis 1996 wurden alle Zeitumstellungen in der EU vereinheitlicht.

Am letzen Sonntag im März stellt man die Uhr um 2:00 Uhr eine Stunde vor; diese Umstellung dauert bis zum letzen Sonntag im Oktober an. Dann wird sie um 3:00 Uhr wieder um eine Stunde zurückgestellt. Die Sommerzeit, wie wir sie heute kennen, hatte – das haben wir oben gesehen – ursprünglich ganz andere Hintergründe.

Heute profitieren wir davon und denken womöglich in Zukunft auch an ihre Ursprünge zurück, und zwar um dankbar zu sein, dass wir in Frieden leben dürfen.

Der Hund: dein Freund und Helfer

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Die erste Domestizierung, also die Bändigung und Nutzbarmachung von Wildtieren erfolgte in denselben Regionen und von denselben Menschen, die auch die ersten Pflanzen anbauten, also als erste Landwirtschaft betrieben. Einzige Ausnahme ist, soweit bekannt, der Hund, der schon von nomadisierenden (herumziehenden) Wildbeutern und Sammlern Jahrtausende vor der Sesshaftwerdung domestiziert wurde.

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Schlittenhunde helfen damals wie heute im Winter beim Überqueren von Eis und Schnee

Für die meisten der frühen Haustiere sind drei unabhängige Zentren der frühesten Domestizierung auszumachen, die gleichzeitig unabhängige Regionen bei der Erfindung der Landwirtschaft waren: der „Fruchtbare Halbmond“ in Vorderasien vor etwa 10.500 bis 10,000 Jahren, gleichzeitig, oder wenig später, Zentral-China, und, deutlich später, die südamerikanischen Anden.

Hunde stammen von den Wölfen ab und wurden im Laufe der vielen Jahrtausende durch den Menschen von seinen Artgenossen isoliert. Dadurch wurden auch Züchtungen von neuen Hunderassen möglich. Da Hunde eine Art „Rudelgen“ in sich tragen, brauchen sie auch ein „Herrchen“, das sie anführt. Wenn man Hunden also zu viel Frauraum lässt, legen die Tiere das nicht selten als Schwäche des „Anführers“ aus, keine verbindlichen Entscheidungen (für das Ersatzrudel) treffen zu können, und übernehmen die Kontrolle.

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Der Wolf: Urvater aller Hunde

Der Hund zählt zu einem der beliebtesten Haustiere weltweit. Er eignet sich zum Kuscheln, als Weggefährte, als „Freund“ und spendet älteren Menschen Trost, wenn sie ihren Partner verloren haben – mit einem Hund ist der Mensch nicht einsam.

Was sog. Suchhunde können, erfahrt ihr in folgendem Beitrag von Isar TV. Darin – soviel darf schon verraten werden – nutzen Hunde ihr feines Näschen zum Aufstöbern von vermissten Menschen oder sogar Sprengstoff:

Vom Aussterben bedrohte Tiere

Viele Tiere sind vom Aussterben bedroht:

Wilkinsammerfink:

Der Wilkinsammerfink kommt nur auf Inselgruppen vor, z. B. auf Tristan da Cunha (Atlantischer Ozean). Dort findet man dan Finken auf der Nightingale Island.

Der Weiße Hai

Der Weiße Hai ist derzeit sehr stark vom Aussterben bedroht und steht fast ganz oben auf der Roten Liste.

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Foto von Terry Goss

Der Koala:

Wegen des Klimawandels leiden auch die Koalas und sind vom Aussterben bedroht.

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Ein (müder) Koala auf einem Eukalyptus-Baum

Der Flügelkopf-Hammerhai:

Er ist ein fast zwei Meter langer Fisch und lebt zumeist in den küstennahen Gewässern von Süd- und Südostasien.

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Der Leopard:

Der Leopard ist zwar in Asien und Afrika noch relativ häufig anzutreffen, aber seine Rückzugsgebiete haben sich im letzten Jahr fast halbiert. Deshalb zählt auch er mittlerweile zu den gefährdeten Tieren.

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Leopard: schön und gefährlich

One Piece: ein berühmter Manga-Comic

One piece ist eine seit 1997 laufende Animeserie (TV und DVD/Bluray) und Manga-Buchreihe. Mangas sind japanische Comics, die man von hinten liest, Animes sind die künstlerische Umsetzung in einen Film oder eine Serie.

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Ein typisches Bild im Manga-Style

Die Storyline der Serie One Piece und der Mangas wurde von dem Japaner Eiichiro Oda geschrieben. One Piece ist zudem eine der erfolgreichsten Animes überhaupt. Es gibt mittlerweile mehr als 16 Staffeln und es werden noch mehr dazu kommen.

Die  Handlung spielt in einer fiktiven Welt, in der die Strohhutpiraten, angeführt von ihrem Kapitain Monkey D. Ruffy, nach einem Schatz, der „One Piece“ genannt wird, suchen, und der von dem ehemaligen Piratenkönig versteckt wurde. Sie geraten immer mehr in Gefahr, von der Marine gefasst zu werden. Im Laufe der Serie bestreitet die Strohhutbande viele Kämpfe, bei denen ihnen ihre besonderen Kräfte helfen. Diese Kräfte erhält man durch spezielle Früchte .Wenn man sie isst, verleihen sie einem übernatürliche Kräfte. Nebenbei wird auch viel über die Charaktere selbst erzählt, zum Beispiel über Herkunft, Kindheit etc.

In der Strohhutbande gibt es neun Piraten; ihre Namen lauten: Ruffy, Nami, Sanji, Robin, Zoro, Chopper, Brook, Franky und Lysop.

Die TV-Serie und die Mangas von One Piece sind erst ab 12 Jahren freigegeben.

Ich habe über One Piece geschrieben, weil ich die Story fesselnd und abwechslungsreich finde. Dennoch gilt: Mangas sind nicht automatisch etwas für Kinder, bloß weil sie bunt und „comichaft“ sind. Achtet auch bei Mangas stets auf die Altersfreigabe – es gibt sie nicht umsonst!

Neuer RSS-Feed in der Seitenleiste: Nachrichten für Kinder und Jugendliche im ZDF tivi – logo!

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Das mit dem Nachrichtenschauen bzw. Zeitunglesen ist bekanntlich so eine Sache: man versteht vieles nicht, die Texte sind lang und es gibt zu wenige Bilder. Damit wir aber mitreden können und ernst genommen werden, müssen wir informiert sein, sonst wird es schnell peinlich und das möchte schließlich keiner!

Die Tagesthemen in den ARD oder die Tagesschau im ZDF sind gute Möglichkeiten, sich die nötigen Informationen zu beschaffen. Auch die Tageszeitung ist in diesem Zusammenhang eine gute Wahl. Die Inhalte sind – wie oben angemerkt – aber häufig vor allem für Kinder und Jugendliche nicht ohne Hintergrundwissen nachzuvollziehen und erscheinen wenig „spannend“. Deshalb gibt es jetzt auf unserer Schülerzeitungseite eine gute Ergänzung zu den üblichen Medien, auf die deshalb aber natürlich nicht verzichtet werden sollte. Bei Nachrichten gilt auch weiterhin: die Vielfalt macht die Meinung – der Vergleich schafft fundiertes Wissen!

In der Seitenleiste findet ihr bekanntlich unsere RSS-News. Das sind Schlagzeilen, auf die ihr klicken könnt, um dann zu dem Artikel oder einem Video weitergeleitet zu werden. Diese News sind nun ergänzt durch einen RSS-Feed der ZDF-Kinder- und Jugendnachrichten mit dem Namen „logo!“

Um aktuelle Nachrichten ansehen zu können, klickt ihr auf der Seitenleiste unserer Schülerzeitung einfach auf den jeweiligen Tag (zuerst müsst ihr natürlich runterscrollen).

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Links seht ihr immer die Beiträge, rechts – unter den anderen Kurznachrichten – befinden sich dann die Nachrichten für den jeweiligen Tag

Ihr werdet dann auf die Seite von „logo!“ weitergeleitet und seht die Nachrichten des Tages als Video. Natürlich könnt ihr auch die Internetseite selbst besuchen, auf der noch viele weitere Beiträge auf euch warten:

http://www.tivi.de/fernsehen/logo/start/

Die Internetseite von „logo!“ bietet euch noch viel mehr als nur aktuelle Nachrichten im Videoformat

Jeden Tag gibt es ein neues Video, das ihr auf unserer Seite in der Leiste einfach nur aufrufen müsst. Schaut euch dazu das erste Bild oben nochmals an.