Das sollte man beim Handykauf beachten

Wahrscheinlich kennst du es: Die „alte Mühle“ mit Tastatur ist mal wieder ausgegangen und diesmal ist sie es auch geblieben. Ein neues Handy muss her. Doch welche Handys gibt es und wie gut sind sie?

Diese Frage ist schwer zu beantworten, es gibt mittlerweile hunderte verschiedene Modelle von verschiedenen Herstellern zu unterschiedlichen Preisen. Zudem unterscheiden sie sich in der Ausstattung nur minimal, nur die Qualität ist häufig ganz unterschiedlich.

Brauchst du das Handy nur zum Telefonieren oder Schreiben, dann empfehlen sich Handys mit Durchhaltevermögen (großem Akku) und minimaler Ausstattung. Aber wahrscheinlich willst du mit deinem Mobiltelephon auch noch spielen und Apps nutzen, Bluethooth muss es natürlich auch haben. Und ab hier beginnt die aufwendige Sucherei.

Gamer, die lieber auf dem Handy anstatt auf dem Computer spielen, sollten sich um ein Gerät mit hoher Displayaufllösung und leistungsstarkem Prozessor kümmern, es sollte außerdem mindestens 4 GB Arbeitsspeicher haben und eine Menge internen Speichers (hier min. 32 GB). Solche Handys sind natürlich teurer und haben noch andere Ausstattungen, aber wen Kamera und Optik nicht kümmern, findet auch hier gute Angebote (gute Prozessoren sind z. B. der Qualcomm 835 oder 845, gute Auflösung liegt bei min. Full HD).

Wer gerne fotografiert, sollte sich um eine gute Kamera und viel Speicher kümmern, hier  ist eine SD-Karte mit Adapter emfehlenswert, um die Fotos auch präsentieren und auf anderen Geräten wiedergeben zu können. Ein High-End-Foto-Handy wäre hier das Huawei P20 Pro, dass derzeit aber immer noch etwa 880 € kostet. Dafür bekommt man eine 40-Megapixel-Kamera, eine 20-Megapixel-Kamera in Schwarz-Weiß (bessere Details und Schärfe) und eine Kamera mit 8 Megapixeln und optischer Vergrößerung, damit beim Heranzoomen bis zu 2x keine Qualitätsverluste auftreten. Wer weniger Geld ausgeben will, sollte mindestens zwei Kameras an Bord haben.

Sollte jemand sein Handy im australischen Outback oder im Dschungel etc. nutzen, für den gibt es besonders robuste, wenn auch nicht unbedingt leistungsfähige Geräte. Wasser-und Staubfestigkeit werden dabei mit den IP-Zertifikationen gezeigt: IP68 ist zum Beispiel ein gegen Staub und Wasser (Schwimmpool) gefeites Handy, IP69 ist fast nicht vertreten, weil das Handy einen Hochdruckreiniger aushalten muss.

Die Firmen entwickeln immer bessere und leider auch teurere Handys, sodass man sich gut überlegen sollte, ob die Geräte das viele Geld auch wert sind und ob man seine Freizeit nicht manchmal gewinnbringender „handyfrei“ nutzen könnte.

Lexikonartikel: Nepal

Der Himalaya – ein Riesengebirge, das sich auch durch Nepal zieht

Heute werde ich euch etwas über Nepal, ein Land in Asien, erzählen.

Die Landessprache in Nepal heißt Nepali und wird, wie der Name schon sagt, hauptsächlich in Nepal gesprochen. Die Staatsform Nepals ist die Republik. Die Hauptstadt heißt Kathmandu und wurde um ca. 900 n. Chr. gegründet. Dort leben ungefähr 950000 Menschen. Insgesamt leben in Nepal etw. 19 Mio. Menschen. Die nepalesische Währung ist die nepalesische Rupie.

Nepal liegt in Mittelasien und der Großteil des Nordens und Ostens liegt im Himalaya – Gebirge. Zudem liegen sieben der zehn höchsten Berge der Welt in Nepal. Unter anderem auch der höchste Berg der Erde, der Mount Everest mit 8846 Metern. Ein weiterer natürlicher Gigant ist die Kali Gandaki, welche mit ca. 6000 Metern die tiefste Schlucht der Erde ist. Man sollte es sich gut überlegen, eine Expedition in diese Gegend zu machen, denn ab einer Höhe von 6000m endet durchschnittlich jede hundertste Tour tödlich.

Eine Besonderheit an Nepal sind auch die vielen Kulturen, die es dort gibt. Insgesamt wurden ungefähr 100 ethnische Gruppierungen und 124 Sprachen (Dialekte miteinbezogen) gezählt. Leider ist ein Großteil dieser Sprachen vom Aussterben bedroht. Insgesamt sprechen nur ca. 46% der nepalesischen Bevölkerung die Landessprache Nepalesi. Trotz vieler Gruppierungen sind in Nepal ca. 81% der Menschen Hindus. Ca. 9% der Menschen gehören dem Buddismus an, auch weil sich an der Grenze Nepals zu Indien die Stadt Lumbini befindet, in der angeblich Budda geboren wurde. In Nepal gibt es zudem auch noch ein Kastensystem. Das bedeutet, dass die dort lebenden Menschen in Klassen eingegliedert werden. Dieses System entwickelte sich parallel mit dem indischen, weshalb es anfangs auch diesem sehr ähnlich war. Allerdings veränderte sich das nepalesische Kastensystem mit der Zeit und weist heute kaum mehr Ähnlichkeiten mit dem Indischen auf.

Der Großteil der Nepaleser lebt auf dem Land und nur 15% der Bevölkerung leben in Städten.  Ein Großteil der auf dem Land Lebenden arbeitet als Bauern. Der Anteil der Stadtbewohner liegt lediglich bei 15%. Seit 1990 müssen sich Städte selbst verwalten und aufgrund des Fehlens von Ressourcen fällt dies fast allen Städten außer Kathmandu sehr schwer. Im Punkt Bildung befindet sich Nepal derzeit im Umbruch und bemüht sich, mehr Menschen die Gelegenheit sich zu Bildung zu geben. Auch in der Krankenversorgung und der Sterblichkeitsrate macht Nepal große Vortschritte. So wurde beispielsweise die Sterblichkeitsrate von Kinder bis zum 5. Lebensjahr in den vergangenen Jahren um circa 30% gesenkt. Die durchschnitliche Lebenserwartung von Erwachsenen konnte von 1950 bis 2017 sogar von 34 Jahren auf 70 erhöht werden.  Auch die medizinische Versorgung wird derzeit ausgebaut.

Die Kluft zwischen Stadt- und Landbevölkerung z. B. hinsichtlich Bildung  ist in Nepal sehr groß. So sind ungefähr zwei Drittel der Nepalesen Analphabeten und sogar 70% werden durch das dort vorherrschende Kastensystem gerade auch im Bezug auf Bildung benachteiligt. Aufgrund der Korruption der dortigen Polizei trauen die Nepalesen dem Staat nicht, auch wenn dieser Gesetze einführt, welche die o.g. Benachteiligung eines Menschen (vgl. Kastensystem) unter Strafe stellen. Ein Problem ist auch, dass solche Gesetze nicht beachtet werden und so vollkommen nutzlos sind. Durch dieses Kastensystem ist in Nepal Diskriminierung weit verbreitet und auch ein Grund, warum sich das Land noch immer in einem defizitären Zustand befindet. Häufig wird der brutale Umgang der Polizei mit Homosexuellen bemängelt.

Hier findet ihr noch eine interessante Doku über Nepal: