Lyrisches zum Nachdenken: Der Weg

Manchmal im Leben stehen wir vor einer Gabelung.

Wir müssen wählen zwischen dem, was vernünftig wäre und dem,

was wir wollen.

Gibt es eine schwerere Aufgabe, als sich einen Weg dazwischen zu bauen?

Immer nach rechts und links gleichzeitig zu schauen?

Aber sieh es mal so: Wenn du nur tust, was vernünftig ist,

bleibt nichts übrig für dich.

Es macht keinen Spaß, wo ist der Witz?

Auf diesem Weg kannst du nichts finden.

Schau dich nur um, doch glaub‘ mir,

irgendwann kehrst du um.

Wieder am Anfang angelangt, weißt nicht, ob du den anderen Weg wagst.

Aber ist er nicht leicht?

Du kannst tun, was du meinst.

Es ist der Weg, den du willst.

Trotzdem, mit jedem Schritt, den du gehst, egal wo du stehst,

erinnert dich dein Gewissen, dass es nicht richtig ist, was du da tust.

Du kehrst wieder um.

Wieder am Anfang, dir bleibt keine Wahl.

Aber überlege: Was ist gut an beiden Wegen?

Baue diesen Weg dazwischen.

Es fordert Kraft, mit diesem Weg zu kommen ans Ziel.

Denn das ist nicht der vernünftige Weg,

noch der Weg, den wir wollen.

Das ist der richtige Weg.