Podcast Dienstag

Kristina will zur Feuerwehr | Feature für Kinder radioMikro – Wissen für Kinder

radioMikro-Reporterin Kristina Hafer hat sich in den Kopf gesetzt, Feuerwehrfrau zu werden. Dafür war sie bei verschiedenen Feuerwehr-Übungen dabei und sogar bei einer gefährlichen Rettungsaktion an einem zugefrorenen See.

Podcast: Montag

Rettet die Bäume – Die UN-Klimakonferenz will die Zerstörung des Waldes stoppen Frag mich! – Die Nachrichten und ich

Jede Minute werden etwa 30 Fußballfelder Wald auf dieser Erde zerstört.Janina spricht mit Hanna darüber, was die Wälder der Welt für uns tun – und was wir für die Wälder und damit für das Klima tun können.

Familientradition – Landshuts Krippen am Christkindlmarkt

ein Gastbeitrag von Maxima Miesslinger

Das Schnitzen, speziell von Krippen, hat in Peter Huppmanns Familie Tradition. Jährlich stellt Peter Huppmann seine Weihnachtskrippe am Landshuter Christkindlmarkt zur Schau. Eine große Hilfe ist ihm seine Frau Charlotte Huppmann, die ihm hilft, die Schnitzfiguren einzukleiden.

Zur Tradition

Peter Huppmann wuchs mit Krippen auf, bereits sein Großvater ging der Schnitzerei nach. Auch sein Vater Eduard Huppmann fertigte Holzfiguren an. Da sich dieser nicht mehr mit der „gewöhnlichen“ Anfertigung der Figuren zufriedengab, stellte er ab sofort die Körpergelenke nicht mehr aus Draht, sondern in Holzgelenken (Kugelgelenken) her. Die Gelenke sind nun mit hölzernen Kugeln verbunden, dies ermöglicht den Figuren Flexibilität in ihrer Verwendung, da sie nun nahezu jede Position vom Stehen bis zum Sitzen einnehmen können. Außerdem kann eine Figur durch Wechseln seiner Kleider von einem Hirten zu beispielsweise einem der zwölf Jünger Jesu verwandelt werden. Trotzdem besteht die Schnitzfigur vollständig aus Holz, auch die Kugelgelenke. Eduard Huppmann stellte jährlich seine Weihnachtskrippe aus Figuren und Tieren in München für die Theatinerkirche St. Joseph, St. Lorenz und St. Helena zur Schau. Er schaffte es sogar Menschen aus Italien, England und den USA mit seinen Werken zu beeindrucken.

So stieg auch Peter Huppmann in die Fußstapfen seines Vaters und übernahm vor ca. 30 Jahren die Werkzeuge seines Vaters und schnitzt seitdem leidenschaftlich an Krippenfiguren und Tieren. Zurzeit ist Peter Huppmann der einzige Krippenhersteller, der für seine Anfertigung von Krippenfiguren noch Kugelgelenke verwendet und nach altbayerischer Krippentradition arbeitet. Außerdem stellt er jährlich dem Christkindlmarkt in Landshut seine Weihnachtskrippe zur Verfügung und verbringt dabei mehrere Stunden, um seine Krippe aufzubauen. Zudem werden seine Krippen an verschiedenen Orten ausgestellt.

Für das Ankleiden der Holzfiguren ist Peter Huppmanns Frau zuständig. Charlotte Huppmann fertigt die Kleider mit Hand und nach Maß. So wird jede Figur von ihr allein angekleidet.

Peter Huppmann vor einer seiner Krippen

Rätsel der Woche

Auflösung von letzter Woche: die blinden Passagiere (das sind Menschen, die unerlaubt auf einem Schiff mitfahren)

Zwei Wanderer sammeln Brennholz für ein Lagerfeuer. Einer von beiden ist eher faul, der andere fleißig. Nach 20 Minuten haben beide zusammen 24 Äste gesammelt und auf zwei unterschiedliche Haufen gelegt. Der faule Wanderer hat nur halb so viele Äste wie der fleißige zusammengetragen. Wie viele Äste hat jeder der beiden Wanderer gesammelt?

Podcast: Freitag

Die Bank vor der Werkstatt Pumuckl – Der Hörspiel-Klassiker

Der Meister Eder baut eine kleine Bank und stellt sie in eine sonnige Ecke, direkt vor der Werkstatt. Die Nachbarn finden das wunderbar und schon bald ist das Sitzmöbel ständig besetzt … und Meister Eder und Pumuckl sind ziemlich genervt!

Podcast: Donnerstag

Familie | Von Kindern und Erwachsenen CheckPod – Der Podcast mit Checker Tobi

Hier wird gecheckt, warum es so viele unterschiedliche Arten von Familie gibt, wer welche Rechte hat und warum man eigentlich heiratet?

Gemälderaub in Seligenthal – Ein Geschichtslehrer mit kriminellen Energien (?)

ein Gastbeitrag von Stefanie Stegerer

Ein Geschichtslehrer, der zusammen mit zwei Komplizen mitten in der Nacht teure Gemälde des Künstlers Mario Luigi aus dem Gymnasium Seligenthal stiehlt? Zwei Schüler, die sich in Frau Saxls Unterstufenbücherei verstecken, ihn so auf frischer Tat ertappen, mit dem Fahrrad verfolgen und die Polizei informieren, sodass diese ihn verhaften kann?

Wer bei diesen Fragen bereits ins Grübeln geraten ist und sich den Kopf darüber zerbricht, welchem Lehrer eine derartige Dreistigkeit zuzutrauen ist, der kann an dieser Stelle beruhigt werden: Bei dem Verbrecher handelt es sich nicht etwa um ein Mitglied der Fachschaft Geschichte, sondern eine fiktive Figur aus der Geschichte „Gemälderaub in Seligenthal“, die von Marie-Sophie Küster, mittlerweile Q12, vor nun mehr drei Jahren im Rahmen eines Schreibwettbewerbes verfasst und in einer Zeitschrift für DaZ-Lerner veröffentlicht wurde – Anlass genug für die Brückenklassenschüler, um sich mit dem Text etwas näher zu beschäftigen:

Nach der ersten gemeinsamen Lektüre folgte zunächst die Klärung neuer, (noch) unbekannter Wörter, die gemeinsam in die Vokabelhefte übertragen und in die jeweilige Muttersprache übersetzt wurden, um sie gut lernen zu können. Im Anschluss daran begaben sich die Brückenklassenschüler erst einmal gewissermaßen auf die Spur der literarischen Figur mit kriminellen Zügen, nicht jedoch, um wie diese Bilder unrechtmäßig zu entfernen, sondern um nachzuforschen, wie viele Gemälde in unserem Schulhaus überhaupt zu finden sind.

Nach Abschluss dieser Recherche bereiteten sich die Schüler auf einen Nachmittag mit der „Autorin“ Marie-Sophie Küster vor: Jedes Mitglied der Brückenklasse fertigte zunächst eine Zusammenfassung der Geschichte auf Deutsch an, um diese im Anschluss in seine Muttersprache zu übersetzen, wodurch Texte in insgesamt 13 verschiedenen Sprachen bzw. dialektalen Prägungen einer Sprache entstanden.

Nachdem Marie-Sophie den Originaltext vorgetragen hatte, durfte jeder Brückenklassenschüler seine eigene Version in seiner Muttersprache vorlesen – ein eindrucksvoller Beleg für die bunte Sprachenvielfalt an unserer Schule!

Im Anschluss an diese „Leserunde“ entspann sich eine interessante Diskussion über die Unterschiede und Ähnlichkeiten der von den Schülern beherrschten Sprachen, die von Kroatisch, Bulgarisch, Rumänisch, Russisch bis hin zu Arabisch oder gar Philippinisch reichen. Da die „Gastautorin“ auch noch Slowakisch spricht, konnte sie ebenfalls einen Beitrag zum Gespräch leisten.

Nachzulesen ist die Geschichte über die kriminellen Machenschaften des Geschichtslehrers und die beiden mutigen Schüler im Übrigen auf Geschichte des Monats – August: Gemälderaub im Gymnasium Seligenthal – Kinder lesen und schreiben für Kinder (kinderschreiben.de)

Die Übersetzungen der Brückenklassenschüler sind darüber hinaus im Brückenklassenzimmer ausgestellt und dürfen selbstverständlich jederzeit gerne besichtigt werden.

Podcast: Mittwoch

Heute wird es majestätisch. Wir ehren den letzten wahren Märchenkönig, König Ludwig II. von Bayern. Die passende Musik für die königlichen Träumereien kam von Richard Wagner. Also: Pferde vor die Kutsche spannen und los geht's!