Musikstück der Woche

Exklusiv für euch gibt es ab sofort die Rubrik „Musikstück der Woche“.

Hier findet ihr in regelmäßigen Abständen ausgewählte Musikstücke, die ihr live auf eure PCs, Laptops oder Mobiltelefone streamen könnt. Die Musikstücke werden dabei über die Plattform „Soundcloud“ eingebettet. Bei „Soundcloud“ handelt sich um einen seit langem bekannten Dienst, der euch Musikstücke zum kostenlosen Hören zur Verfügung stellt, die andere Nutzer wiederum selbst einspielen bzw. produzieren.

Hier noch ein paar Hinweise:

  • Zum Anhören und Pausieren klickt ihr einfach auf das Bild.
  • Wenn euch eine Weiterleitung zu weiteren Stücken des Interpreten vorgeschlagen wird, könnt ihr dies einfach umgehen, indem ihr auf das „X“ im Kreis (oben rechts) klickt. Natürlich könnt ihr aber auch kostenlos in andere Stücke auf der Seite von Soundcloud reinhören.

Viel Spaß damit!

 

Info: Taiwanaustausch 2019

Im Rahmen unseres Schüleraustauschprogramms werden wir auch in diesem Schuljahr wieder nach Taiwan fliegen, um dort in einem ansprechenden Programm Land, Leute und Kultur näher kennenzulernen.

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe. Der Austausch selbst findet (inkl. Flüge) vom 09. April – 23. April 2019 statt, also in der ersten Woche vor den Osterferien bis Beginn der zweiten Osterferienwoche.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, weshalb bei einem Überhang an Bewerbern das Los entscheidet.

Interessierte Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe sind herzlich eingeladen, am Donnerstag, 8. November, zusammen mit ihren Eltern um 18:00 Uhr in den Mehrzwecksaal zu einem Infoabend zu kommen.

Alles Gute!

Willkommen zurück!

Hoffentlich hattet ihr alle schöne Ferien. Wir freuen uns, ab Oktober wieder für euch interessante Beiträge verfassen zu dürfen. Ein bißchen müsst ihr euch aber bitte noch gedulden, da wir etwas Zeit benötigen, bis alles angelaufen ist und alle Redakteure ihren Zugang zum Portal unserer Schülerzeitung erhalten haben.

Mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches Schuljahr 2018/19

Euer Schülerzeitungs-Team

*NEU* – Video der Woche – *NEU*

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Seitenleiste befindet sich oben rechts eine kleine Neuheit, nämlich: das „Video der Woche“. Was ihr jeweils zu sehen bekommt, wird vorher nicht verraten. Lasst euch einfach überraschen, es ist sicher für jeden etwas dabei!

Euer Team der Online-Schülerzeitung

Guten Start!

Liebe Seligenthalerinnen und Seligenthaler,

wir wünschen auf diesem Wege allen einen guten Start ins neue Schuljahr 2017/18. Ab dem 04.10.2017 nehmen wir unsere Tätigkeit wieder auf und sind dann schon ganz bald wieder mit neuen interessanten Beiträgen für euch da. Bis dahin: bleibt uns treu!

Herzliche Grüße

Euer Team der Schülerzeitung

Bald wieder da…

Liebe Leserinnen und Leser,

die Schülerzeitung kann ihr Arbeit wegen terminlicher Kollisionen erst ab dem 08.05.2017 wieder aufnehmen. Haltet uns also weiterhin die Treue, wir sind schon ganz bald mit neuen tollen Beiträgen für euch da!

Herzlichen Dank für Euer Verständnis

Das Team der Schülerzeitung

Taiwan Fotoimpressionen

Im Flieger…

Auf dem Campus der Wenzao-Universität…

In der hochmodernen U-Bahn der Stadt Kaohsiung…

Ein typischer Tempel…

Am Chinesischen Meer…

Blick vom Konventbau auf den Campus…

Der Campus in der Abenddämmerung…

Landschaft im Hakka-Gebiet…

Zu Gast in der Teestube der Hakkas…

Selbst gemachter Tee schmeckt am besten…

Geschäftiges Treiben vor einem Tempel…

Die Taiwan-Oper: für unseren Musikgeschmack eher ungewohnt…

Im Tempel…

Das Verbrennen von ‚Totengeld‘ soll die Götter milde stimmen…

P-Seminare „Film“ besuchen Medien-Berufsschule in München

Am 02.02.2017 besuchten die „Filmseminare“ von Frau M. Fischer und Herrn J. Kaufmann im Rahmen der allgemeinen Studien- und Berufsorientierung die Städtische Berufsschule für Medienberufe in München.

Frau Fischer hatte zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Seminar bereits den Kurzfilm „Herbstgeflüster“ gedreht, der mit dem niederbayerischen P-Seminar-Preis ausgezeichnet wurde. Nähere Informationen dazu finden sich hier:

Klicke, um auf LZ_P-Seminar-Preisverleihung.pdf zuzugreifen

http://gymnasium.seligenthal.de/lehrer-lernen/w-und-p-seminare/p-seminar-film-2015-17/

Ziel der Fahrt nach München war es nun, hinter die Kulissen der Produktion von audiovisuellen Medien und der dazugehörigen Berufe im Allgemeinen zu blicken. „Der Film“ ist dabei nur ein Teilbereich von vielen.

Es gab nicht nur viel Neues zu entdecken; vielmehr durften alle Beteiligte erfahren, mit welche (technischen und körperlichen) Herausforderungen die Ausbildungsberufe im Bereich Medien verbunden sind. Folgende Berufe kann man in München parallel zur Ausbildung im Betrieb „erlernen“:

  • Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien, 
  • Medienkaufmann/-frau Digital und Print, 
  • Buchhändler/in, 
  • Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation
  • Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste
  • Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Berufsschullehrer Herr Peter Klostermaier begrüßte die Gruppe am Olympiaeinkaufszentrum. Nach einem kurzen Fußmarsch zur Berufsschule wurden die Kollegiatinnen und Kollegiaten in eine große Veranstaltungshalle geführt und mit grundlegenden Regelungen vertraut gemacht, die es bei der Ausbildung im Berufsfeld  Medien zu beachten gilt:

  • Dauer der Ausbildung: regulär drei Jahre
  • Blockbeschulung (mehrere Wochen im Ausbildungsbetrieb, danach Schule)
  • Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich (abhängig von Leistung, Einsatz und Vorwissen)

Herr Klostermaier machte gleich zu Beginn deutlich, dass besonders in der Veranstaltungstechnik, also im technischen und logistischen Organisieren von Veranstaltungen, nicht nur fachliches Können, sondern vielmehr auch körperliche Fähigkeiten mobilisiert und abgerufen werden müssen: „Es kommt schon vor, dass man spontan am Wochenende einen Anruf bekommt und dann kurzfristig einspringen muss!“ Wenn ein Konzert vorbei ist, sei danach noch Abbauen und Einpacken angesagt. Die sehr teure Technik müsse dabei fach- und sachgerecht verstaut werden. Nicht selten werde man damit erst mitten in der Nacht fertig und müsse womöglich dann auch gleich zu einer anderen Veranstaltung weiterfahren. Das zehre natürlich an den Nerven und bedeute nicht selten ein großes Schlafdefizit, gerade auch während der Berufsausbildung.

Ein Highlight während des Aufenthalts in München war sicher die „Bühne“. „Zehntausende Euro an Wert reichen da nicht mehr“, meint Peter Klostermaier. Auch sei die Technik innerhalb weniger Jahre veraltet, was natürlich kontinuierlich hohe Ausgaben für den Schulträger bedeute.

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Die beiden P-Seminare im Bühnenraum: die Technik veraltet schnell und muss ständig auf den neuesten Stand gebracht werden

Im „Fernsehstudio“ bekam man einen Einblick in die Beleuchtungstechnik. Unzählige, an der Decke befestigte Scheinwerfer, bleiben dem Zuschauer vor dem Fernseher verborgen. „Die Kunst ist es, den Sprecher perfekt auszuleuchten, ohne dass noch irgendwo Schatten zu sehen sind. Das ist sehr schwierig!“, merkt P. Klostermaier an. Und er fügt hinzu: „Die Strahler werden sehr heiß und der Raum muss daher beständig gut heruntergekühlt werden. Aus diesem Grund arbeiten die Schüler auch mit Jacken hier drin.“

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Das „Fernsehstudio“: voller Technik, die auch fachmännisch bedient werden will

Ebenfalls beeindruckend war das „Tonstudio“. Schon beim Eintreten stellte sich ein eigenartiger Druck auf die Ohren ein. Die Dämmung an den Wänden sei dafür verantwortlich. Durch sie werde garantiert, dass möglichst wenig Schall von den Wänden zurückgeworfen wird, was bei Aufnahmen den Originalklang der Stimmen und Instrumente konservieren soll.

Sogleich wurde diese einmalige Akustik auch von einem Schüler getestet; das Schlagzeug klang viel lauter als auf freier Bühne – ein erwünschter Nebeneffekt der Dämmung an den Wänden. „Manche unserer Schüler bekommen Kopfschmerzen, wenn wir hier länger drin sind“, erzählt P. Klostermaier. Auch für uns war es zu Beginn etwas befremdlich in diesem klanglich sterilen Raum – einige hielten sich daher die Ohren zu.

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Im „Tonstudio“ mit Berufsschullehrer P. Klostermaier: nicht jeder Auszubildende kann sich hier länger aufhalten, da die Akustik nicht der entspricht, die man normalerweise aus dem alltäglichen Leben gewohnt ist

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Die „Schaltzentrale“ eines jeden Tonstudios ist der Bereich hinter dem Sichtglas. Hier befinden sich sog. Monitorlautsprecher, Mischpulte und die eigentliche Technik. Aber „Fachwissen ist nicht alles“, weiß P. Klostermaier (links). „Wenn jemand feine Nuancen, Töne und Frequenzen nicht hört, ist er für das Tonstudio nicht geeignet!“

In einem weiteren „Klassenzimmer“ werden die Azubis in Sachen Bühnenplanung geschult. Dabei kommt hochkomplexe IT-Software zum Einsatz, die nicht nur ein gutes räumliches Denken (vgl. Raumkonstruktion) voraussetzt, sondern auch grundlegende Statik-Kenntnisse, wenn es z. B. um den Aufbau der Bühnenkonstruktion geht, die sehr viel wiegt und fachmännisch unter vollem Körpereinsatz zur Sicherheit aller Beteiligter befestigt werden muss. Aber nicht nur hierbei gilt es, rechtliche Vorgaben einzuhalten und für die Sicherheit der Menschen auf der Bühne sowie der Besucher zu sorgen. Die Feuerwehr weiß ab einer gewissen Besucheranzahl bei Veranstaltungen immer schon vorher, wann welches Lied gespielt wird, wie lange es dauert und wie viele Zugaben es geben wird.

Zum Abschluss der „Tour“ durch die Berufsschule durfte unsere Gruppe noch selbst „Hand anlegen“ und praktische Erfahrungen sammeln. So galt es, ein Mischpult mit dem Smartphone zu verbinden und zunächst eine Tonspur (Musikstück), dann eine zweite „einzumischen“, um die einzelnen Klänge zu überlagern – ein typischer Kniff unter DJs und bei Veranstaltungen aller Art. Die Verkabelung stellte sich trotz der „Einsteigerübung“ als höchst anspruchsvoll heraus und verlangte den Kollegiaten einiges an vorausschauendem Denken, technischem Verständnis und Feinjustierung ab.

Unser technisches Wissen wurde noch erweitert: gewissen Mikrofonen an Mischpulten konnte nur dann ein Ton entlockt werden, wenn man auch die Bauweise und die technischen Spezifikation berücksichtigte. Kondensatormikrofone (dünne Membrane, die durch einen Luftspalt getrennt sind) benötigen beispielsweise eine sog. Phantomspeisung mit 48 Volt. Nur bei entsprechendem, korrekten Anschluss an das Pult – eine gleichzeitige Aktivierung der Phantomspeisung über einen kleinen Druckknopf vorausgesetzt – kann überhaupt mit dem Mikrofon gearbeitet werden.

Der Tag in München war für alle äußerst informativ und gewinnbringend. Besonders das viele Fachdisziplinen umfassende, geforderte Know-How, und die mitunter anspruchsvollen Arbeitszeiten und -bedingungen lassen erahnen, was man in modernen Medienberufen können und leisten muss!