Pieper-Magazin: das renommierte Politikmagazin aus Seligenthal wird neu aufgelegt

logo——————————————————————————————————

In Kürze wird es wieder neue Beiträge unseres berühmten Politikmagazins „Pieper“ für euch geben. Euch erwarten unterschiedliche Artikel aus den Themenbereichen Politik, Gesellschaft und Zusammenleben.

Von der „Bundestagswahl“ über „Donald Trump“ hin zu „Soziale Gerechtigkeit“, „Internationale Politik“ und „Religion“ kann also alles dabei sein – wie immer kurzweilig und sorgfältig recherchiert für euch aufbereitet und natürlich werbefrei! Oben findet ihr auch das neue Logo des „Pieper“.

Das Magazin hat seine eigene Website, die unter www.piepermagazin.blog in Kürze zu erreichen sein wird. Eine gedruckte Version des „Pieper“ wird es nicht mehr geben. Damit leisten wir als überzeugte Umweltschule unseren Beitrag, um wertvolle Ressourcen zu schonen.

Es wird noch etwas dauern, bis die „Produktion“ der Beiträge anlaufen kann. Wer selbst gerne Artikel, Texte oder Gedichte schreibt, sich für den „Pieper“ sowie anspruchsvolle gesellschaftspolitische Themen interessiert und gerne als Autor bei uns mitwirken möchte, kann gerne eine Email an u. s. Adresse schreiben oder Herrn Kaufmann direkt darauf ansprechen!

Eine Mitarbeit ist grundsätzlich ab der 10. Jahrgangsstufe möglich!

email    sz.gymseligenthal@gmail.com

Berufe in Niederbayern – Teil 1: Metzger und Bäcker

adult-1868396_960_720

Jeden Tag treffen oder sehen wir Menschen, die ganz unterschiedlichen Berufen nachgehen. Wir kaufen unser Frühstück beim Bäcker, holen uns in den Pausen etwas vom Metzger, nehmen die Post entgegen, freuen uns über die perfekte Bepflanzung und Pflege der Sträucher in unserem Schmuckhof oder sind durch den körperlichen Einsatz fleißiger Maurer vor Wind und Wetter geschützt.

Heute wollen wir mit Isar TV hinter die Kulissen verschiedener Berufe blicken. Hinter allen stehen nämlich Menschen, die tagtäglich ihre Arbeitskraft einsetzen, auch für uns! Los geht es mit denen, die im manchmal recht stressigen Schulalltag – neben unserer tollen Mensa natürlich – für unser leibliches Wohl sorgen: Bäcker und Metzger!

 

Der Hund: dein Freund und Helfer

puppy-1577613_960_720

Die erste Domestizierung, also die Bändigung und Nutzbarmachung von Wildtieren erfolgte in denselben Regionen und von denselben Menschen, die auch die ersten Pflanzen anbauten, also als erste Landwirtschaft betrieben. Einzige Ausnahme ist, soweit bekannt, der Hund, der schon von nomadisierenden (herumziehenden) Wildbeutern und Sammlern Jahrtausende vor der Sesshaftwerdung domestiziert wurde.

dog-2027280_960_720

Schlittenhunde helfen damals wie heute im Winter beim Überqueren von Eis und Schnee

Für die meisten der frühen Haustiere sind drei unabhängige Zentren der frühesten Domestizierung auszumachen, die gleichzeitig unabhängige Regionen bei der Erfindung der Landwirtschaft waren: der „Fruchtbare Halbmond“ in Vorderasien vor etwa 10.500 bis 10,000 Jahren, gleichzeitig, oder wenig später, Zentral-China, und, deutlich später, die südamerikanischen Anden.

Hunde stammen von den Wölfen ab und wurden im Laufe der vielen Jahrtausende durch den Menschen von seinen Artgenossen isoliert. Dadurch wurden auch Züchtungen von neuen Hunderassen möglich. Da Hunde eine Art „Rudelgen“ in sich tragen, brauchen sie auch ein „Herrchen“, das sie anführt. Wenn man Hunden also zu viel Frauraum lässt, legen die Tiere das nicht selten als Schwäche des „Anführers“ aus, keine verbindlichen Entscheidungen (für das Ersatzrudel) treffen zu können, und übernehmen die Kontrolle.

wolf-1992716_960_720

Der Wolf: Urvater aller Hunde

Der Hund zählt zu einem der beliebtesten Haustiere weltweit. Er eignet sich zum Kuscheln, als Weggefährte, als „Freund“ und spendet älteren Menschen Trost, wenn sie ihren Partner verloren haben – mit einem Hund ist der Mensch nicht einsam.

Was sog. Suchhunde können, erfahrt ihr in folgendem Beitrag von Isar TV. Darin – soviel darf schon verraten werden – nutzen Hunde ihr feines Näschen zum Aufstöbern von vermissten Menschen oder sogar Sprengstoff:

Neuer RSS-Feed in der Seitenleiste: Nachrichten für Kinder und Jugendliche im ZDF tivi – logo!

news

Das mit dem Nachrichtenschauen bzw. Zeitunglesen ist bekanntlich so eine Sache: man versteht vieles nicht, die Texte sind lang und es gibt zu wenige Bilder. Damit wir aber mitreden können und ernst genommen werden, müssen wir informiert sein, sonst wird es schnell peinlich und das möchte schließlich keiner!

Die Tagesthemen in den ARD oder die Tagesschau im ZDF sind gute Möglichkeiten, sich die nötigen Informationen zu beschaffen. Auch die Tageszeitung ist in diesem Zusammenhang eine gute Wahl. Die Inhalte sind – wie oben angemerkt – aber häufig vor allem für Kinder und Jugendliche nicht ohne Hintergrundwissen nachzuvollziehen und erscheinen wenig „spannend“. Deshalb gibt es jetzt auf unserer Schülerzeitungseite eine gute Ergänzung zu den üblichen Medien, auf die deshalb aber natürlich nicht verzichtet werden sollte. Bei Nachrichten gilt auch weiterhin: die Vielfalt macht die Meinung – der Vergleich schafft fundiertes Wissen!

In der Seitenleiste findet ihr bekanntlich unsere RSS-News. Das sind Schlagzeilen, auf die ihr klicken könnt, um dann zu dem Artikel oder einem Video weitergeleitet zu werden. Diese News sind nun ergänzt durch einen RSS-Feed der ZDF-Kinder- und Jugendnachrichten mit dem Namen „logo!“

Um aktuelle Nachrichten ansehen zu können, klickt ihr auf der Seitenleiste unserer Schülerzeitung einfach auf den jeweiligen Tag (zuerst müsst ihr natürlich runterscrollen).

logo2

Links seht ihr immer die Beiträge, rechts – unter den anderen Kurznachrichten – befinden sich dann die Nachrichten für den jeweiligen Tag

Ihr werdet dann auf die Seite von „logo!“ weitergeleitet und seht die Nachrichten des Tages als Video. Natürlich könnt ihr auch die Internetseite selbst besuchen, auf der noch viele weitere Beiträge auf euch warten:

http://www.tivi.de/fernsehen/logo/start/

Die Internetseite von „logo!“ bietet euch noch viel mehr als nur aktuelle Nachrichten im Videoformat

Jeden Tag gibt es ein neues Video, das ihr auf unserer Seite in der Leiste einfach nur aufrufen müsst. Schaut euch dazu das erste Bild oben nochmals an.

 

Es geht um die Wurst: Politikwettbewerb in den 10. Klassen

news_2

Seit 1971 organisiert die Bundeszentrale für politische Bildung, kurz bpb, den Schülerwettbewerb zur politischen Bildung. Die bpb stellt für jede Alterstufe jeweils verschiedene Themen, von denen eines von den Schülern selbst gewählt wird. Die ganze Klasse erstellt dann zum gewählten Thema einen Beitrag und reicht diesen innerhalb der Abgabefrist ein. Den Beitrag kann man in verschiedener Form erstellen: von einer bebilderten Informationsbroschüre, Fotogeschichten, illustrierten Dokumentationen über Radio-Features ist alles möglich.

Die Klasse 10d entschied sich für das Thema „Es geht um die Wurst“. Dabei sollte es um Chancen und Risiken von Fleischkonsum gehen – nicht zuletzt wurde auch die Fleischindustrie in Deutschland kritisch unter die Lupe genommen! Die Klasse hat nicht nur verschiedene Experten befragt, sondern auch euch; ca. 200 Schüler des Gymnasiums haben einen Fragebogen ausgefüllt – vielen Dank für eure Unterstützung!

Die Auswertung und viele weitere Informationen findet ihr in unserem Wettbewerbsbeitrag, einer Broschüre.

Die einzelnen Seiten sind in der richtigen Reihenfolge (von links nach rechts). Zum Vergrößern einfach auf das jeweilige Bild klicken:

wettbewerbsbeitrag_gymnasium_seligenthal_esgehtumdiewurst_10d_seite_1wettbewerbsbeitrag_gymnasium_seligenthal_esgehtumdiewurst_10d_seite_2xwettbewerbsbeitrag_gymnasium_seligenthal_esgehtumdiewurst_10d_seite_3wettbewerbsbeitrag_gymnasium_seligenthal_esgehtumdiewurst_10d_seite_4wettbewerbsbeitrag_gymnasium_seligenthal_esgehtumdiewurst_10d_seite_5wettbewerbsbeitrag_gymnasium_seligenthal_esgehtumdiewurst_10d_seite_6wettbewerbsbeitrag_gymnasium_seligenthal_esgehtumdiewurst_10d_seite_7wettbewerbsbeitrag_gymnasium_seligenthal_esgehtumdiewurst_10d_seite_8

Prominenter Besuch: Schauspieler und Musiker Michael Fitz besucht die Oberstufe des Gymnasiums

Prominenten Besuch erhielt das Gymnasium Seligenthal am Nachmittag des 15.11.2016: Schauspieler und Musiker Michael Fitz gewährte der Oberstufe ganz persönliche Einblicke in sein Leben und Wirken als Künstler und beförderte die Kollegiaten in einem schülernahen 90-minütigen Gespräch hinter die Kulissen der Film- und Musikbranche.

„Wenn es sich gut anfühlt, ist es für mich auch gut!“ Für Michael Fitz gibt es keine starren ästhetischen Grenzen, solange das Erlebte nicht nur mit dem Kopf erfahren wird. „Gute Unterhaltung muss auch körper­lich wahrnehmbar sein, ein Gefühl auslösen, das im Körper Spuren hinterlässt“, eröffnete der 58-Jährige den Schülern gleich zu Beginn.

Aus der berühmten Künstlerfamilie Fitz stammend, war sein Leben nicht automatisch als zwangsläufig erfolgreich vorherbestimmt. „Zur Schauspielerei kam ich eigentlich auf Umwegen – ich wurde in München auf der Straße angesprochen, habe quasi aus dem Stand die Chance erhalten, eine Hauptrolle in einem Fernsehspiel zu übernehmen und bin dadurch in die staatliche Agentur ZBF hineingerutscht. Beim Produzenten dieses Films habe ich dann zwei, drei Jahre gearbeitet, erst als Volontär, heute sagt man Praktikant. Etwa 1980 war es zwar ohne Abitur für mich schwierig, an die Filmhochschule in München zu kommen. Es hat aber dann doch irgendwie geklappt, weil ich hartnäckig war. In den Jahren nach der HFF habe ich viel hinter der Kamera in unterschiedlichen Positionen in Film-Teams gearbeitet, u.a. als Regieassistent oder auch als Set-Aufnahmeleiter, auch einer Folge der Helmut-Dietl-Reihe Kir Royal. Mitte der 1980er-Jahre kam der Durchbruch in der Serie Der Schwammerlkönig.“

Einem großen Publikum wurde Michael Fitz deutschlandweit vor allem als der in seinem Vorgehen alternative, etwas renitente und unangepasste Kommissar Carlo Menzinger im München-Tatort bekannt, den er 2007 verließ und für den er nur noch einmal im Jahr 2013 in einer Gastrolle auf die Bildschirme zurückkehrte: „Die Figur hat sich in den letzten Jahren nicht wirklich weiterentwickelt. Da wurde es Zeit zu gehen. Dem Carlo geht es aber gut, er lebt jetzt in Thailand mit seiner Familie!“, kommentiert der sympathische und jung gebliebene Künstler witzelnd seinen Abschied aus der Serie.

img_20161115_141427_perfectlyclear-01-01

Nah an den Schülern: Michael Fitz im Gespräch mit den Oberstuflern

2005 erhielt Fitz den Bayerischen Fernsehpreis für die beste Nebenrolle im Fernsehdrama Marias letzte Reise. Der Künstler erinnert sich sehr gerne an die Dreharbeiten zu diesem Film: „Reiner Kaufmann ist ein toller Regisseur. Man fühlt sich einfach aufgehoben bei ihm. Das ist sehr wichtig für einen Schauspieler, man muss sich vom Regisseur getragen und von ihm verstanden fühlen!“ Mit dem Vorurteil gegenüber den „Großen“ im deutschen Filmgeschäft räumt Michael Fitz auf: „Die wirklich Bekannten sind souverän und haben es nicht nötig, am Set arrogant zu sein. Sie sind zu allen nett und sehr professionell!“ Kritische Töne schlug Fitz im Zusammenhang mit deutschen Kinofilmen an: „Alle diese Filme werden nicht ohne Mittel des öffentlich-rechtlichen Fernsehens realisiert – und das sieht man ihnen an. Es wäre besser, wenn es mehr unabhängige Kinoproduzenten und damit auch Filmemacher mit mehr Freiheiten in Deutschland gäbe und das Fernsehen nicht überall mitreden würde!“

Dann gewährte Michael Fitz einen sehr persönlichen Einblick in den Alltag eines Schauspielers: „Man kann während Dreharbeiten nicht einfach umschalten von Rolle auf Privat, das geht gar nicht.“ Im Jahr 2007 erschienen TV-Drama Das Leuchten der Sterne verkörpert Fitz den Vater eines körperlich schwerbehinderten Mädchens: „Wenn man, so wie ich das war, den Umgang mit Menschen mit Behinderung nicht gewöhnt ist, nicht weiß, wie man jemanden halten muss und die Dinge tut, die für den Vater eines solchen Mädchens ganz selbst verständlich sind, muss man das als Schauspieler, der so eine Rolle spielt, erst mal lernen. Das ist spannend und aufregend, aber belastet auch manchmal die eigene Familie während der Drehzeit durchaus!“

Michael Fitz mag die Herausforderung: „Ich liebe Figuren, die Tiefe haben, die man fühlt!“ Getreu diesem Motto lehnt der Schauspieler durchaus manche Rollen auch ab, wenn sie ihm zu seicht oder überzogen-klischeehaft erscheinen.

Auf die Frage hin, was er sich für seine Zukunft wünsche, meint Michael Fitz: „Ich würde schon gerne mal eine interessante Kinofigur spielen. Und die Musik ist gerade das, was mir sehr viel gibt. Ich mache schon lange Musik, habe über die Jahre hinweg 14 Alben aufgenommen, toure durch ganz Deutschland und gebe derzeit über 100 Konzerte pro Jahr. Das ist schon anstrengend, aber auch sehr schön. Ich mag das, so soll es weitergehen.“ Das letzte Album Des bin i hat er im Alleingang bei sich zuhause aufgenommen und produziert. „Ich finde es schön, unabhängig zu sein!“. Der mittlerweile in Niederbayern lebende Künstler beherzigt das auch auf seiner Tour: „Früher war ich mit Band unterwegs, heute bin ich ganz alleine auf der Bühne.“

img_20161115_153757_perfectlyclear-01-01

Michael Fitz (Mitte) mit dem P-Seminar „Filmanalyse“

Michael Fitz würdigte das große Interesse der Kollegiaten und die vielen „guten Fragen“ mit den Worten „Schön war’s bei euch, vielen Dank!“

Der Besuch am Gymnasium Seligenthal war nicht das letzte Gastspiel des Künstlers in Landshut. Am 11.12.2016 gibt er ein Konzert im Kleinen Theater in der Bauhofstraße: „Ich freue mich schon sehr darauf!“

 

In den folgenden Videos könnt ihr weitere Eindrücke von Michael Fitz‘ Schaffen als Musiker und Schauspieler gewinnen:

Musikvideo zu „Hinter meiner Stirn“ aus dem aktuellen Album „Des bin i“

Hinter den Kulissen der Tatort-Folge „Macht und Ohnmacht“

Making-of des Fernsehkrimis „Hattinger und die kalte Hand“