Zwei Schülergruppen der Klasse 11b konnten beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung der bpb Gewinne erzielen und die Jury mit ihren Beiträgen überzeugen. Im Mittelpunkt stand das Thema „Politik brandaktuell“, das den Schülern die Möglichkeit eröffnete, sich intensiv mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen unserer Zeit auseinanderzusetzen und eigene inhaltliche Schwerpunkte zu setzen.
Mit viel Eigeninitiative recherchierten sie zu aktuellen Entwicklungen, werteten Materialien aus, führten Umfragen durch und interviewten Expertinnen und Experten. Dabei zeigten sie eindrucksvoll, wie engagiert und reflektiert sich junge Menschen mit den Herausforderungen unserer Gegenwart und Zukunft auseinandersetzen. So entstanden der Podcast „Im Namen der Meinung“ sowie das selbstanimierte Video „Krieg der Zukunft“. Beide Beiträge beeindruckten die Jury unter mehr als 1600 Einsendungen und wurden mit einem Geldpreis ausgezeichnet.
Für diese tollen Leistungen sprach die Bundeszentrale für politische Bildung den Jugendlichen gemeinsam mit ihrer betreuenden Lehrerin Lena Grund Dank und Anerkennung aus.
Vielleicht haben einige von euch meinen Namen hier im Schülerzeitungsblog schon einmal vernommen. Bis ungefähr zur zehnten Klasse schrieb ich über alles, was mir zufällig in den Sinn kam – und heute, Jahre später, bringen mich jene Zeilen, die ich mit sechzehn Jahren und bemerkenswerter Ernsthaftigkeit zu Papier brachte, unweigerlich zum Schmunzeln.
Gedichte… wie sich ein Schreibstil doch wandeln kann! Offenbar schlummerte damals eine unentdeckte Poetin und Philosophin in mir, die ihre Zeit damit verbrachte, die Welt zu hinterfragen. Diese Poetin gönnte sich allerdings während des Abiturs eine kleine Schreibpause – nicht etwa aus Faulheit, sondern um sich zu orientieren und in neue journalistische Gebiete vorzuwagen. Untätig war ich keinesfalls. Ich tat lediglich, wie Lady Whistledown aus der Serie Bridgerton es so treffend ausdrücken würde: Ich feilte an meinen Fertigkeiten. Vielleicht überrascht es den ein oder anderen aber doch, dass ich ganze drei Jahre nach meinem Abschluss erneut zu diesem Blog zurückkehre. Und doch – ganz verschwunden war dieser Blog für mich nie. Wie ein stiller Begleiter im Hintergrund blieb er stets präsent, während ich in den vergangenen Jahren weiter schrieb, dazulernte und vor allem herausfand, welche Themen mich wirklich faszinieren. Ich bin mittlerweile 22 Jahre alt, doch eine Sache hat sich bei mir nie geändert: mein unermüdlicher Drang, alles zu hinterfragen. Dieses „alles“ hat inzwischen jedoch einen Namen – und er lautet „Politik“. Zwar schweifen meine Gedanken durchaus auch zu anderen Themen, doch meine berufliche Zukunft möchte ich den vielen Facetten dieses spannungsgeladenen Feldes widmen. Erste Erfahrungen im Schreiben durfte ich bereits bei einer Zeitung sammeln – seit über einem Jahr bin ich beim Straubinger Tagblatt tätig, was mir einen riesigen Spaß bereitet. Auch mein Studium ist ausgesprochen schreiblastig: Ich studiere Germanistik an der LMU in München, begleitet von unzähligen Seiten Lektüre und noch mehr Hausarbeiten. Doch ich kann es jedem nur ans Herz legen. Sprache lässt sich aus jeder Perspektive betrachten – Sprachgeschichte, Grammatik, Literatur… und falls jemand einmal den Wunsch verspürt, etwas auf mittelhochdeutsch zu hören: Nun, ich wäre wohl die passende Ansprechpartnerin. Bald schreibe ich meinen Bachelor und habe mich darauf spezialisiert, wie Sprache Verschwörungsglauben schult – und wie sie in der Politik gezielt genutzt wird. Denn Worte, wie wir alle wissen, sind oft mächtiger als jede Tat. Ich möchte diesen Blog nun umorientieren und ein neues Kapitel aufschlagen. Auch wenn Politik für Jugendliche zunächst unsagbar langweilig erscheinen mag, will ich versuchen, sie so spannend wie möglich zu gestalten. Denn ja – Politik ist trocken, umfangreich und komplex. Doch sie wird lebendig, sobald man erkennt, wie viele Meinungen aufeinanderprallen und wie sehr sie unser aller Leben beeinflusst. Ich selbst beschäftige mich noch nicht allzu lange damit und bin keineswegs ein Profi. Doch da es mein großes Ziel ist, meinen Master in Journalismus an der LMU zu machen, steht mir in naher Zukunft ohnehin ein unter anderem politischer Wissenstest bevor. Das bedeutet: Ich muss so viel wie möglich über Innen- und Außenpolitik sowie die zentralsten Ereignisse unserer Zeit in Erfahrung bringen. Und genau deshalb lade ich euch ein, mich auf dieser Reise zu begleiten – zunächst die Grundlagen zu entdecken und Schritt für Schritt neue Gebiete der Politik kennenzulernen. Ab und an werden meine Texte vielleicht von meinem politischen Fokus abschweifen, wenn ich der Meinung bin, ein Thema gefunden zu haben, das genaustens untersucht werden muss, doch Politik wird das Hauptthema bleiben.
wir wünschen euch erholsame Faschingsferien. Diese sind nicht nur eine Zeit der kurzen Verschnaufpause und des Verkleidens. Am Aschermittwoch in den Ferien beginnt nämlich auch die Fastenzeit. Unten findet ihr noch zwei interessante Videos dazu:
Kiribati besteht aus lauter kleinen Inseln im warmen Pazifik. Beim Schnorcheln kannst du dort eine bunte Unterwasserwelt mit Delphinen und Meeresschildkröten beobachten.
wir wünschen euch und allen, die zur Schulgemeinschaft Seligenthal gehören, wundervolle Weihnachtsferien und gesegnete Tage, in denen ihr euch hoffentlich besinnen und zur Ruhe kommen könnt.
Rutscht auch gut in das neue Jahr – wir freuen uns 2026 wieder auf euch und verbleiben mit einem großen Dankeschön dafür, dass ihr uns treu bleibt oder es noch werdet … 🙂
Der Kirta – in manchen Regionen auch Kirchweih, Kirtag oder Kerwa genannt – ist ein traditionelles bayerisches Fest, das an die Weihe einer Kirche erinnert. Der Begriff leitet sich von Kirchweih ab (Kirche + Weihe) und bezeichnet ursprünglich den Jahrestag, an dem die örtliche Pfarrkirche geweiht wurde.
Ursprung und Bedeutung
Ursprünglich war der Kirta ein kirchliches Gedenkfest: An diesem Tag wurde der Schutzpatron der Kirche geehrt, es fanden Festgottesdienste und Prozessionen statt. Mit der Zeit entwickelte sich daraus ein volkstümliches Fest, das über das rein Religiöse hinausging. Der Kirta wurde zum gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres – mit Musik, Tanz, Marktständen und typischen Speisen.
Traditionen
Typische Kirta-Bräuche sind das Kirta-Tanzen (oft mit Tracht und Blasmusik), das Aufstellen eines Kirta-Baums (ähnlich dem Maibaum) und das Kirta-Essen. Besonders bekannt ist das „Kirta-Hendl“ (Brathendl) oder das „Kirta-Gansl“ (Ganslbraten).
Zeit und regionale Varianten
Heute ist der Kirta eine Mischung aus kirchlicher Feier, Dorffest und Volksfest. Viele Orte pflegen alte Bräuche weiter – etwa das Kirta-Tanzen in Tracht, das Kirtahutschn (Schaukeln auf langen Holzbrettern) oder den Kirta-Markt. Für viele Menschen ist er ein Symbol bayerischer Lebensfreude, Gemeinschaft und Brauchtumspflege.
Der Termin des Kirta war ursprünglich für jede Pfarrei unterschiedlich. Seit König Ludwig I. 1866 den „Allgemeinen Kirta“ auf den dritten Sonntag im Oktober festlegte, wird in weiten Teilen Altbayerns an diesem Wochenende gefeiert. In Franken, Schwaben und der Oberpfalz bleiben vielerorts die ortsbezogenen Kirchweihen erhalten, meist rund um den Weihetag der jeweiligen Kirche.
Vor 10 Jahren erblickte unsere Online-Schülerzeitung das Licht der Welt. Seither hat sich viel getan und zu Beginn des neuen Schuljahres wurde ein neuer Meilenstein, nämlich der von 100.000 Aufrufen, erreicht. Der Screenshot unten zeigt, aus wie vielen Ländern unsere Seite aufgerufen wurde. Wie ihr sehen könnt, haben wir offensichtlich in Deutschland, Österreich und den USA eine besonders treue Leserschaft.
Wir danken allen Leserinnen und Lesern, Unterstützern und Freunden. Auf die nächsten 10 Jahre!
auch die Redaktion der Schülerzeitung wünscht allen einen guten Start. Schön, dass wir wieder beieinander sind!
Bis wir unsere Arbeit aufnehmen, wird es noch etwas dauern. Bis dahin lohnt es sich, im Archiv zu stöbern. Es warten dort sicher noch unbekannte Artikel und Posts auf euch!