Musikproduktion Mini Trick: Sidechain

Einen wunderschönen guten Tag wünsche ich euch und willkommen zum ersten Beitrag von hoffentlich vielen zum Thema Mini Tricks für euren Mix.

Was sind Mini Tricks?

Um es kurz zu fassen: Mini Tricks sind Tricks, die möglichst kurz und bündig erklärt werden, aber trotz aller Kürze sehr hilfreich sein sollen. Diese Tricks werden sich eher an Anfänger richten, aber es kann durchaus auch sein, dass der ein oder andere Profi etwas lernen könnte.

Was ist Sidechaining?

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Zunächst muss man klären, was ein Sidechain ist. Das ist einfach eine stumme Weiterleitung eines externen Inputs in einen anderen Channel. Mittlerweile wird der Begriff Sidechaining verwendet, um Sidechain Compressor Processing zu beschreiben. Diesen „Effekt“ habt ihr bestimmt schon einmal gehört.

Was ist da passiert?

Ganz einfach. Jedes mal wenn die Lautstärke des Synths runter gegangen ist, „aktivierte“ sich ein Compressor.

Wozu ist das gut?

Sidechaining ist einer der besten Wege, um „Klarheit“ in einen Mix zu bringen. Der Klassiker ist die 4 on the floor Kick. Kommt euch dieser „Effekt“ bekannt vor?

Dieses „Pumpen“ wird duch einen Kompressor hervorgerufen, der das Sidechain-Signal der Kick Drum empfängt. Jedes mal, wenn jetzt durch den Channel der Kick Drum ein Signal geht, reagiert der Compressor. Das hat zur Folge, das die Lautstärke des Synths jedes mal runter geht, wenn die Kick Drum spielt. Das gibt einem „langweiligem“ Synth nicht nur einen Rhythmus, sondern wird die Kick Drum dadurch auch besser definiert. Ohne Compressor würde sich das Ganze weit nicht so klar anhören.

Wie Sidechaining funktioniert oder benutzt wird, ist von DAW zu DAW unterschiedlich, deshalb werde ich das jetzt erst einmal außen vor lassen. Dazu wird aber wahrscheinlich bald eine Beitragsreihe mit dem Titel „Meine DAW ist besser“ kommen. Ob ihr diesen „Effekt“ überhaupt benutzen wollt, bleibt eure Sache.

Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Musizieren!

Informationsverbreitung in der modernen Welt

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Seit 1605 gibt es die Zeitung als Mittel zur Verbreitung von Informationen. Zu dieser Zeit war das auch nicht wirklich anders möglich. Fernseher gab es erst ab ca. 1930 und das Radio auch erst ab 1923. Doch heutzutage kann jeder mit Hilfe des Internets schnell und einfach der Welt – zumindest den 40% der Menschheit, die Zugang zum Internet haben – etwas mitteilen, sei es durch einen Tweet, eine Nachricht auf Facebook, ein Bild auf Instagram oder, wie in unserem Fall, durch das Aktualisieren eines Blogs.

Auch die meisten Zeitungsanbieter stellen ihre Artikel ins Internet, um einen größeren Radius an Lesern zu bekommen. Immerhin sinkt die Zahl der Leser gedruckter Zeitung ja auch stetig. Zwar geschieht dies nicht besonders schnell, nämlich mit aktuell ca. 1% im Jahr, aber mit einem stärkeren Abfall in den nächsten Jahren ist wohl zu rechnen. Der Übergang von gedruckter Zeitung zu im Internet geschriebenen Artikeln hat aber nicht nur den Hintergrund, dass die Firmen sich nur den jungen Lesern anpassen wollen und dementsprechend modern sein möchten. Vielmehr gilt es auch zu beachten, dass die Produktion von Zeitung nicht gerade sehr billig ist und somit viel mehr Geld gespart werden könnte, wenn man komplett auf das Internet umsiedeln würde. Auch der Umwelt würde dies gewiss nicht schaden, da durch den Verbrauch des Papiers vor der Produktion viele Bäume gefällt werden müssen und immens viel Wasser notwendig ist, um Papier überhaupt herstellen zu können. Letztendlich setzt auch Seligenthal als Umweltschule vor diesem Hintergrund auf einen Online-Blog an Stelle einer gedruckten Schülerzeitung.

Abschließend ist Folgendes festzuhalten: Eine komplette Umstellung von gedruckter Zeitung zu Artikeln im Internet wird wohl auch in den nächsten Jahren nicht geschehen, aber die Tendenz geht eindeutig in diese Richtung.  Die Vorteile der schnellen und umweltschonenden Informationsverbreitung über das Internet sind trotz so mancher Gefahren vielfach zu bestechend, um sie einfach zu ignorieren!