Warum vergeht die Zeit so langsam, wenn man darauf wartet?

Man wartet darauf, dass die letzte Schulstunde endlich vorbei ist, weil dann endlich Wochenende ist, und dann schaut man ständig auf die Uhr. Doch die Zeiger der Uhr scheinen sich kaum zu bewegen. Du hast das Gefühl, die Zeit vergeht langsamer als sonst. Warum fühlt sich das so an? Geht die Zeit wirklich langsamer vorbei oder ist das alles nur Einbildung?

Was im Kopf passiert

Zeit ist nichts, was man messen kann – jedenfalls nicht mit dem Kopf. Natürlich ticken die Uhren immer gleich schnell, wie wir die Zeit jedoch fühlen, hängt komplett von unserem Gehirn ab. Wenn wir etwas machen, was uns Spaß macht oder uns beschäftigt, vergeht die Zeit wie im Flug, weil unser Kopf eine Beschäftigung hat.

Wenn wir aber warten oder etwas Langweiliges tun, gibt es nichts Neues für unser Gehirn. Es gibt keine Ablenkung, und unser Kopf konzentriert sich auf jede einzelne Sekunde. Dadurch haben wir das Gefühl, dass die Zeit extrem langsam vergeht.

Exklusiv: Weihnachtspaket

Weihnachten steht vor der Tür – die Zeit der Hektik, Geschenkeflut und des üppigen Essens. Moment, da sind wir wohl durcheinander gekommen. Es ist natürlich die Zeit, in der wir Christen der Geburt Jesu gedenken – eigentlich eine Zeit der stillen Freude, des Beisammenseins und der Möglichkeit, innerlich zur Ruhe zu kommen.

Wir, die Redaktion der Schülerzeitung, möchten euch bewusst in dieser Weihnachtswoche nicht mit „Geschenken“ aller Art überhäufen, sondern euch einladen, ein bisschen zur Ruhe zu kommen in diesen Zeiten äußerlichen Aufruhrs und bunter Eindrücke. Dementsprechend haben wir euch ein kleines (aber feines) Vorweihnachts-Paket geschnürt und verabschieden euch damit in die wohlverdienten Ferien. Die Auflösung des letzten „Rätsel der Woche“ erfolgt nach den Ferien.

Gesegnete Weihnachten euch allen und ein gutes neues Jahr – im Januar sind wir wieder wie gehabt für euch da!

Podcast: Donnerstag

Hier wird gecheckt, wer bestimmt was Mode ist, wohin die unmodischen Klamotten kommen und warum so viele modisch aussehen möchten.

Lexikonartikel: Die Geschichte des Adventskalenders

Der Adventskalender gehört heute zur Weihnachtszeit wie Plätzchen und der Weihnachtsbaum. Doch wie entstand eigentlich diese Tradition?

Die Wurzeln des Adventskalenders reichen ins 19. Jahrhundert zurück. Zu dieser Zeit zählten die Menschen die Tage bis Weihnachten oft mit einfachen Mitteln wie Kreidestrichen an der Wand oder an der Tür. Auch das Anzünden von Kerzen oder das Legen von Strohhalmen in eine Krippe waren beliebte Bräuche, um die Zeit bis Heiligabend zu überbrücken.

Der erste gedruckte Adventskalender entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland. 1908 brachte der Verleger Gerhard Lang einen Kalender mit 24 kleinen Bildern auf den Markt. Inspiriert wurde er von seiner Kindheit, in der seine Mutter ihm 24 kleine Päckchen mit Süßigkeiten vorbereitet hatte. Später wurden die Kalender weiterentwickelt, und hinter den Türchen versteckten sich nicht mehr nur Bilder, sondern auch Schokolade oder kleine Geschenke.