ZENTANGLE für Anfänger – spontane Kunst mit Beruhigungswirkung!

Zentangle ist eine leicht zu erlernende Methode, mit der man mit wenigen Mustern und Strichen ganz individuelle Kunstwerke erschaffen kann. Zentangle kommt ursprünglich aus den USA und wurde von Maria Thomas und Rick Roberts entwickelt.

Den Namen „Zentangle“ kann man grob in Zen (= die Gedanken zur Ruhe kommen lassen) und das englische Wort tangle (= Gewirr, Verschlingung) zerlegen. Auf den ersten Blick mag es so scheinen, als ob sich dies widerspricht, aber eigentlich wird es dadurch perfekt beschrieben: Die Muster sind oft verschlungen, schon beinahe wirr – dennoch hat das Zeichnen von Zentangles einen beruhigenden Effekt.

Zentangle entstehen ganz spontan, ohne Planung oder Vorzeichnen und ohne Lineal, gerade die nicht geraden Linien machen den Reiz des Zentangles aus. Traditionell verwendet man dafür 9 x 9 cm große weiße Quadrate, sogenannte Kacheln und zeichnet in schwarz weiß. Allerdings wird inzwischen auch häufig mit weißem Stift auf schwarze Kacheln gemalt. Alles, was über dieses Grundgestell hinausgeht, wie zum Beispiel farbige, sich nach einer bestimmten äußeren Form richtende oder auch größere Zentangle, nennt man ZIA (Zentangle Insprired Art = von Zentangle inspirierte Kunst). Ob die Tangles nun die Form von geometrischen Körpern, Gegenständen oder Tieren annehmen: der Fantasie und der Kreativität sind keinerlei Grenzen gesetzt!

Und wenn man erst einmal den Trick heraus hat, lässt sich Zentangle für viel mehr als nur zum reinen Entspannen verwenden: Karten oder Lesezeichen, die mit Zentangle gestaltet wurden, kommen als Geschenk bei Freunden oder Familie gut an.

Jetzt ein paar Basic Zentangle Muster:

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