MONDSÜCHTIG: Die Mini-Krimireihe (Kapitel 7)

Mond, Planet, Universum, Andromeda, Dark Side

KAPITEL 7

EINE HEIMLICHE AFFÄRE

Belle und Andrew saßen jetzt schon zwei Stunden an ihrem Schreibtisch und überlegten, wer bzw. was diese ominöse Gestalt gewesen sein könnte. Nach diesen zwei Stunden meinte Andrew schließlich: ,, Wir sollten einmal mit den Nachbarn von
Gegenüber reden, vielleicht konnten sie ja den Fahrer oder die Fahrerin oder sogar das Kennzeichen sehen.“ Darauf entgegnete Belle nur, dass das eine gut Idee sei, sie das aber lieber morgen erledigen sollten, denn jetzt galt es, den anstrengenden Tag „sacken“ und gemeinsam ausklingen zu lassen, wie es die beiden Kriminalisten von Zeit zu Zeit machen. Sie trafen sich eine Stunde später bei Belle, die bereits gekocht, den Tisch gedeckt und jetzt nur noch auf Andrew gewartet hatte. Als dieser endlich kam, fiel sie ihm unerwartet in den Arm und küsste ihn. Leicht irritiert setzten sich beide an den Tisch, blickten einander während des Essens schüchtern und verliebt an. Beim gemeinsamen Aufräumen der Küche klingelte plötzlich das Telefon und Belle ging ran. Es war die Dienststelle: sie solle sofort auf das Kommissariat kommen. Daraufhin klingelte auch Andrews Telefon. Die beiden machten sich natürlich sofort auf den Weg, fuhren aber mit zwei verschiedenen Autos, damit keiner „Verdacht“ schöpfte, es könnte sich zwischen ihnen etwas angebahnt haben. Vorerst mussten sie erst ihre Gedanken „sortieren“…

 

Wagners Werk „Tristan und Isolde“ in Landshut

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Ölgemälde „The End of The Song“ (1902) von Edmund Leighton

Die Erzählung von Tristan und Isolde ist neben der vom Gral oder der von König Artus und seiner Tafelrunde einer der Stoffe, die von der erzählenden Literatur des europäischen Mittelalters häufig bearbeitet wurden. Zahlreiche Dichter unterschiedlicher Volksliteraturen – besonders in Frankreich und Deutschland – haben ihr dichterisches Können an der Gestaltung dieses spannungsreichen Stoffes erprobt.

Die Tristan-Handlung stützt sich auf den keltischen Sagenkreis um König Artus und Tristan – letzterer überliefert in dem großangelegten Versroman Tristan des Gottfried von Straßburg (13. Jahrhundert). Wagner kannte dieses bedeutende Werk der spätmittelalterlichen Literatur ebenso wie die zeitgenössischen Adaptionen des Stoffs durch August von Platen, Karl Ritter (senior) und Julius Mosen.

Zum ersten Mal wird „Tristan und Isolde“ niederbayernweit auf Theaterbühnen aufgeführt. Im Folgenden Clip erfahrt ihr mehr darüber. Auch Regisseur Stefan Tilch kommt zu Wort: