Voice Kids

The Voice Kids ist eine deutsche Musik-Castingshow für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren und wird dieses Jahr schon zum fünften Mal jeden Sonntag um 20. 15 Uhr auf Sat1 ausgestrahlt. In der Sendung werden Kinder gecastet, die sich durch Gesang in die nächste Runde „weiterarbeiten“ können. Am Ende gibt es einen Hauptsieger.

Es bewerben sich mehrere Millionen Kinder, von denen allerdings dann nur etwa 40 in die Sendung aufgenommen werden. Die Sendung ist aufgeteilt in die

  • Blind Auditions (blindes Singen -> die Juroren sehen nichts)
  • die Battles (man tritt gegeneinander an)
  • das Halbfinale
  • das Finale

Die Coache dieses Jahr sind Mark Forster, Sasha und – nun erstmalig, auf einem Doppelstuhl – Nena, zusammen mit ihrer Tochter Larissa.

In den Battles waren 2017 wieder unterschiedliche Altersklassen vertreten. Auch die Art der Musik war wieder sehr verschieden. Die Kinder wählten Pop, Klassik und eine Teilnehmerin sogar Heavy Metal für ihre Blind Auditions. Ein Junge verzauberte  für einen Moment ganz Deutschland. Er durfte, nachdem er seinen Cover-Song performt hatte, bei dem sich alle drei Juroren umgedreht hatten (Blind Audition) eines seiner eigenen Lieder vorspielen. Es handelt von seiner Großmutter, die zwei Jahre zuvor an Krebs gestoben war. Am nächsten Tag kam dieses gefühlvolle Lied sogar im  Radio.

Die Coaches haben sich dieses Jahr wieder viele Talente zusammengesucht und sie tatkräftig unterstützt. Ich bin mir sicher, dass die Battles auch weiterhin sehr spannend und beeindruckend werden.

Insgesamt ist The Voice Kids eine unterhaltsame Sendung für die ganze Familie. Im Gegensatz zu Castingshows, in denen Erwachsene ihr „Können“ zeigen, werden die Kinder sehr nett und zuvorkommend behandelt, weshalb ich die Sendung weiterempfehle. Natürlich darf man aber nicht vergessen, dass es auch hier um Einschaltquoten und damit um Geld geht – während der Sendung gibt es nämlich natürlich auch alternative Programminhalte. Deshalb sollte man sich nicht von so manchen scheinbar spontanen (und häufig sehr emotionalen Momenten) zu sehr beeindrucken lassen. Sie werden nicht selten bewusst inszeniert bzw. so präsentiert, dass viele neugierig werden und sich unterhalten fühlen. Damit sichert sich der Sender seine Zuschauer.