I bims – ein Blogeintrag vong Schülerzeitung her

„Jugendwort des Jahres“ ist eine Auszeichnung, welche seit 2008 von einer Jury unter Leitung des Langenscheid-Verlages vergeben wird. Bewertet wird dabei vor allem Kreativität, Aktualität, Orginalität und Verbreitungsgrad der verwendeten Jugendwörter des letzen Jahres.

Bisherige „Jugendwörter des Jahres“-Preisträger waren:

2008: Gammelfleischparty als Bezeichnung für eine Ü30-Party

2009: hartzen für sinnloses Abhängen, Nichtstun bzw. den Zustand des Arbeitsloseins

2010: Niveaulimbo für ständig absinkendes Niveau, z. B. bei einer Party oder bei einem Gespräch zwischen Freunden

2011: SWAG als Bezeichnung für eine coole, lässige, tolle und/oder beneidenswerte Ausstrahlung

2012: YOLO als Abkürzung der englischen Wendung „you only live once “ (= du lebst nur einmal), als Aufforderung, etwas Neues zu tun, eine Chance zu nutzen oder als Entschuldigung nach einem Missgeschick oder schlechtem Verhalten

2013: Babo als eine Bezeichnung für einen Anführer

2014: Läuft bei dir! als Kommentar gleich „Oha“, „Cool“, „Du Glücklicher“, kann aber auch ironisch gemeint sein

2015: Smombie als Bezeichnung für einen Menschen, der so viel Zeit am Handy verbringt, dass er dadurch stark abgelenkt wird, sodass er kaum etwas von seiner Umwelt bemerkt

2016: fly sein als Bezeichnung für „jemand oder etwas geht besonders ab“

2017: I bims als bewusste Falschschreibung von „Ich bin es“

Jugendwort – Jugendsprache: Was genau ist das eigentlich?

Jugendsprache ist eine Gruppensprache, die hauptsächlich von Jugendlichen gesprochen wird, daher auch der Name. Es gibt dabei keine einheitliche Sprache; was genau Jugendsprache ist, hängt nämlich von Region, Altersklasse und Milieu ab. Diese Sprache ist sehr kurzlebig, das heißt, neue Wörter werden stetig hinzugefügt, nicht mehr aktuelle entfernt.

Jugendsprache kann nicht erlernt werden. Typische Merkmale der Jugendsprache sind zum Beispiel der Gebrauch von Anglizismen und die Umkehrung von im Hochdeutschen zum Teil negativ behafteten Begriffen zum Positiven. „Alte/r“ dient z. B. als gewöhnliche Anrede oder Ausruf unter Gleichaltrigen, während der Begriff ursprünglich eine abschätzige „Titulierung“ des eigenen Ehepartners meint.