Verbraucherschutz: wie schütze ich mich vor Viren, Hackern und anderen Betrügern?

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Jeder, der die Nachrichten dieses Jahres gehört hat, wird wahrscheinlich gemerkt haben, dass oft von Hackerangriffen oder Cyberattacken die Rede war. Aber wie erkennt man solche Hacker und wie schützt man sich und seine elektronischen Geräte davor?

  1. Regel: lade dir nicht sofort einen Viren- oder Spywarescanner runter, der nicht von einer gesicherterten Plattform wie z.B. ,,heise online“ stammt. Denn oft sind es die Schutzprogramme selbst, welche die „Viren“ auf dem Medium verbreiten! Deshalb gilt: nur von vertrauenswürdigen Websites herunterladen, welche die angebotenen Programme auf Viren oder Schadprogramme durchsuchen. Achte außerdem auf den Websitelink: viele Internetbrowser geben meistens an, ob eine Website gesichert oder ungesichert ist (gesichert wenn „https“ am Anfang steht. „http“ ist die ungesicherte Variante).
  2. Regel: lade dir immer das aktuellste Sicherheitsupdate vom Softwarebetreiber des Computers herunter (zum Beispiel von Microsoft oder Apple). Das kann man in den Einstellungen automatisieren (Anleitungen im Internet). Des Weiteren gilt: sog. Spam-E-Mails sollte man löschen (Werbung, Rabatte, Downloads) und NICHT anklicken. Denn häufig überträgt sich dann ein Virus über den Download der E-Mail.
  3. Regel: lasse keine unbekannten Speichermedien (CDs, USB-Sticks etc.) an den Computer. Diese können manchmal selbstständig den Computer hacken und ferngesteuert werden und dem Hacker sogar die Kontrolle über deinen Computer geben.

Mit diesen einfachen Schritten kann man seine elektronischen Geräte „virensauber“ halten und vor Angriffen aus dem Netz schützen.

Ötzi, der Mann aus dem Eis

Es ist nun schon 23 Jahre her, als er gefunden wurde: Ötzi, eine Gletschermumie aus den Ötztaler Alpen. Damals entdeckte ihn ein Ehepaar aus Nürnberg auf einer einen Wandertour in einer Felsspalte. Zunächst vermutete man keinen sensationellen Fund, da man die Mumie erst für einen verunglückten Bergsteiger hielt. Nach genaueren Nachforschungen aber konnte man einige interessante Entdeckungen machen. Eine davon: die Mumie ist mehrere tausend Jahre alt!

Ötztaler Alpen, Ötztal, Berge, Schnee

Ötzis Geschichte spielte sich, wie schon gesagt, in einem der Hochgebirge an den heutigen Grenzen der Länder Österreich und Italien ab – und zwar vor über 5000 Jahren.

Ötzi, damals etwa Mitte 40, war wohl wenige Tage vor seinem Tod in einen Kampf verwickelt gewesen, da an seiner rechten Hand eine tiefe Wunde klaffte. Wahrscheinlich, und um einer weiteren Auseinandersetzung mit dem Kontrahenten zu entgegen, zog er sich in die Berge zurück. Ötzi hatte schon das heute bekannte Bergmassiv Tisenjoch erreicht, als er eine Verschnaufpause einlegen wollte. Plötzlich wurde er von einem Pfeil in die linke Schulter getroffen. Der Pfeil durchbohrte seine Schlagader, Ötzi verlor das Gleichgewicht und stieß sich den Kopf an einem Fels, wobei er sich, wie man später feststellen konnte, eine schwere Gehirnblutung zuzog. Er starb wohl binnen weniger Minuten.

Ötzi wurde also ermordet. Wer allerdings hinter dem Mord steckt, werden wir wohl nie herausfinden können.

Rund 5300 Jahre später können wir die Mumie in einem Museum in Bozen begutachten. Dort liegt sie in einer Kühlzelle, in der -6 °C und 98 % Luftfeuchtigkeit herrschen. Zudem wird Ötzi alle paar Wochen mit sterilem Wasser besprüht, um die Leiche feuchtzuhalten und sie nachhaltig zu konservieren.

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Weitere interessante Fakten über Ötzi:

  • Wissenschaftler fanden heraus, dass Ötzi zu den ältesten Gletschermumien zählt
  • Ötzi hatte ein sehr wertvolles Kupferbeil bei sich, woraus Forscher schlossen, dass er eine bedeutsame Persönlichkeit in seiner Dorfgemeinschaft war
  • Ötzi litt oft an Bauchkrämpfen und Durchfall (Eier des Peitschenwurms konnte man in seinem Darm nachweisen)
  • Ötzi war 1,60Meter groß, für die damalige Zeit eine gewöhnliche Größe, und wog 50 kg
  • Ötzis Leiche wurde so oft untersucht und durchleuchtet wie kaum eine andere
  • Der Körper des Toten ist mit über 60 Tattoos übersät

I bims – ein Blogeintrag vong Schülerzeitung her

„Jugendwort des Jahres“ ist eine Auszeichnung, welche seit 2008 von einer Jury unter Leitung des Langenscheid-Verlages vergeben wird. Bewertet wird dabei vor allem Kreativität, Aktualität, Orginalität und Verbreitungsgrad der verwendeten Jugendwörter des letzen Jahres.

Bisherige „Jugendwörter des Jahres“-Preisträger waren:

2008: Gammelfleischparty als Bezeichnung für eine Ü30-Party

2009: hartzen für sinnloses Abhängen, Nichtstun bzw. den Zustand des Arbeitsloseins

2010: Niveaulimbo für ständig absinkendes Niveau, z. B. bei einer Party oder bei einem Gespräch zwischen Freunden

2011: SWAG als Bezeichnung für eine coole, lässige, tolle und/oder beneidenswerte Ausstrahlung

2012: YOLO als Abkürzung der englischen Wendung „you only live once “ (= du lebst nur einmal), als Aufforderung, etwas Neues zu tun, eine Chance zu nutzen oder als Entschuldigung nach einem Missgeschick oder schlechtem Verhalten

2013: Babo als eine Bezeichnung für einen Anführer

2014: Läuft bei dir! als Kommentar gleich „Oha“, „Cool“, „Du Glücklicher“, kann aber auch ironisch gemeint sein

2015: Smombie als Bezeichnung für einen Menschen, der so viel Zeit am Handy verbringt, dass er dadurch stark abgelenkt wird, sodass er kaum etwas von seiner Umwelt bemerkt

2016: fly sein als Bezeichnung für „jemand oder etwas geht besonders ab“

2017: I bims als bewusste Falschschreibung von „Ich bin es“

Jugendwort – Jugendsprache: Was genau ist das eigentlich?

Jugendsprache ist eine Gruppensprache, die hauptsächlich von Jugendlichen gesprochen wird, daher auch der Name. Es gibt dabei keine einheitliche Sprache; was genau Jugendsprache ist, hängt nämlich von Region, Altersklasse und Milieu ab. Diese Sprache ist sehr kurzlebig, das heißt, neue Wörter werden stetig hinzugefügt, nicht mehr aktuelle entfernt.

Jugendsprache kann nicht erlernt werden. Typische Merkmale der Jugendsprache sind zum Beispiel der Gebrauch von Anglizismen und die Umkehrung von im Hochdeutschen zum Teil negativ behafteten Begriffen zum Positiven. „Alte/r“ dient z. B. als gewöhnliche Anrede oder Ausruf unter Gleichaltrigen, während der Begriff ursprünglich eine abschätzige „Titulierung“ des eigenen Ehepartners meint.

Tierlexikon: die Hauskatze

Hauskatzen sind eine Unterart der Wildkatzen. Hauskatzen werden erst als solche bezeichnet, wenn sie im direkten Kontakt mit Menschen leben.

Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden, langweilen sich nach längerer Zeit. Man sollte sich bei einer Wohnungshaltung immer für mindestens zwei Tiere entscheiden.

Wenn Katzen in engeren Kontakt mit dem Menschen treten, signalisieren sie ihre Emotionen und Gefühle durch eine Veränderung der Körperhaltung; auch die Haltung der Ohren und des Schwanzes spielen eine Rolle. Fixiert die Katze den Menschen mit den Augen, ist sie bei neutraler Stimmung. Wenn die Katze die Pupillen verengt, so ist sie wütend oder möchte vor etwas warnen. Halb geschlossene Augen bedeuten Zuneigung oder auch Vertrauen, es kann auch mit einem menschlichen Lächeln verglichen werden. Vor einem Kampf richten sich die Katzen mit einer bedrohlichen Haltung auf.

Katzen sind Fleischfresser. Sie ernähren sich meistens von kleinen Säugetieren wie Mäusen, Vögeln oder auch, in geringerem Maße, von Insekten, Fischen und Amphibien. Katzen benötigen keine pflanzlichen Nährstoffe, insbesondere keine Kohlenhydrate und Zucker. Manche Dinge, die Menschen essen, können für Katzen giftig sein, zum Beispiel Schokolade, Zwiebeln, Trauben, Äpfel oder Aprikosen. Katzen in der freien Wildbahn trinken nie dort, wo sie auch fressen, weil es in der freien Natur sehr unwahrscheinlich ist, dass genau neben der geschlagenen Beute auch eine Wasserstelle liegt. Dies haben die Hauskatzen bis heute beibehalten. Daher sollte man vermeiden, das Wasser genau neben den Futternapf zu stellen.

Katzen können mit ihren großen Augen räumlich sehen (auch recht gut bei Dunkelheit) und die Entfernung sehr gut einschätzen. Sie nehmen ausgezeichnet schnelle Bewegungen wahr. Der Gehörsinn der Katze zählt zu den besten unter den Säugetieren; Katzenohren sind zudem sehr beweglich. Die Katzen sind auch in großer Höhe noch komplett schwindelfrei und äußerst agil. So können sie bei einem Fall von zwei bis drei Metern noch auf ihren Pfoten landen. Sie haben Schnurrhaare und Pfoten zum Tasten. Der Geruchs- und Geschmackssinn ist bei den Katzen weniger ausgeprägt als bei den Hunden. Katzen können salzig, bitter, sauer und umami (herzhaft) schmecken (keine süßen Sachen). Sie verlieren ihren Geschmackssinn oft kurzzeitig, wenn sie erkältet sind.

In der folgenden Doku erfahrt ihr mehr über die intelligten, zutraulichen, aber mitunter auch eigensinnigen Tiere: