Den Horizont erweitern…

Fällt dir an diesem Bild etwas auf?

Das Spiel mit den Sonnenstrahlen verleiht der Szene etwas Magisches, Großes, gar göttlich Erhabenes. Daneben bzw. dahinter können wir aber auch etwas ganz „Irdisches“ erkennen, etwas, was wir alle kennen: am Horizont findet sich der Kühlwasserturm des Atomkraftwerks bei Landshut. Doch von wo aus hat man einen so weiten Blick bis nach Landshut? Die Alpen können es wohl nicht sein, die liegen schließlich südlich von uns.

Wenn du magst, kannst auch du deinen Horizont nochmals erweitern, wenn dein / euer nächstes Ausflugsziel z. B. zum Wandern der Bayerische Wald ist. Dort kannst du u.a. auf den Hirschenstein gehen (eine gemütliche, nicht zu anspruchsvolle Tour von etwa zwei Stunden und nahe an der Autobahn). Von dort aus hast du dann auch bei klarem Wetter einen guten Blick in die Weite – und nach Landshut.

Man erreicht den Bayerischen Wald am einfachsten über die Autobahn A92 in Richtung Deggendorf (östlich von LA, ca. 80 km). Dort endet auch die A92 und schon seid ihr mittendrin – und das nach einer Fahrzeit von nur etwa einer Stunde. Hier zweigt sich am Kreuz Deggendorf übrigens die A3 ab. Auf ihr kommt ihr nördlich nach Regensburg und südlich nach Passau.

Blick vom Hirschenstein aus auf den „Rauhen Kulm“ (zwischen Straubing und Deggendorf bei der Autobahn A3). Würde man den Blick nach rechts wenden, könnte man die Stadt Landshut in der Ferne entdecken.

Auch Skifahren kann man im Bayerischen Wald. Besonders die Arberregion ist äußerst beliebt. Direkt dahinter geht der Bayerwald in den Böhmerwald (Tschechien) über. Die beiden Mittelgebirge zusammengenommen ergeben das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas!

Weitere Infos zum Bayerischen Wald findest du im nachfolgenden Link und in den Videos weiter unten. Hier sollte für jeden etwas dabei sein und vielleicht machst du mit Freunden oder zusammen mit deiner Familie einmal einen Ausflug in den Osten unserer niederbayerischen Heimat. Es lohnt sich!

https://www.bayerischer-wald.de/Urlaubsthemen/Wandern

Lexikonartikel: Fjällräven

Sicher hast du diesen Namen schon einmal gehört oder gelesen. In diesem Artikel möchte ich euch über die Firma Fjällräven informieren. Vor allem der Rucksack der schwedischen Firma (Fjällräven Kanken) ist bei Schülern sehr beliebt, viele von ihnen nutzen den inzwischen in allen Farben erhältlichen Rucksack als Schulranzen.            

Was bedeutet eigentlich der fremdartige, für viele kaum aussprechbare                                  Begriff „Fjällräven Kanken“? Das Wort Fjällräven ist schwedisch und setzt sich aus drei Unterbegriffen zusammen.

  • „Fjäll“ bedeutet so viel wie Gebirge oder Berg (in polaren, kalten Regionen)
  • „Räv“  bedeutet Fuchs
  • Das „en“ fügt den Begleiter (der) an

Ins Deutsche übersetzt bedeutet Fjällräven soviel wie „Polarfuchs“. Den Polarfuchs kann man auch auf dem Logo der Marke erkennen. „Fjällräven“ wird „Fjell-rä-wenn“ ausgesprochen.

Der Begriff Kanken kommt vom schwedischen Verb „kanka“, was so viel wie schleppen oder etwas tragen bedeutet. „Kanken“ findet sich nur auf dem Logo des Rucksacks wieder.

Das Wort Fjällräven Kanken bedeutet also „den Polarfuchs schleppen / mit sich rumtragen“.

Der Gründer des Unternehmens ist der  abenteuerbegeisterte Schwede Ake Nordin, der 1936 in Örnsköldsvik geboren wurde. Schon bald entdeckt der junge Ake seine Liebe zur Natur und es entsteht die Idee für einen neuen Rucksack, der Ausrüstung transportieren kann und dabei gleichzeitig sehr bequem auf dem Rücken sitzt. Früher war die „Verbindung“ von Notwendigem und Bequemen für viele Wanderer und Naturliebhaber schwer vorstellbar. Doch Ake war sich sicher, dass es eine Lösung geben musste. Mit der Nähmaschine seiner Mutter und dem Werkzeug seines Vaters bastelte er im Keller einen Rucksack mit Holzrahmen. 1960, 10 Jahre später, gründete Ake in selbigem Keller die Firma Fjällräven und brachte sein erstes Produkt heraus. Was es war? Ein Rucksack, natürlich – dieses Mal mit Aluminiumrahmen. Angetrieben von Akes Überzeugung, dass es für alles eine praktische Lösung gibt, wurde das Fjällräven-Produktsortiment in den 60er und 70er Jahren um Zelte, Schlafsäcke, Jacken und Hosen erweitert. Die Greenland-Jacket, die Expedition-Down-Jacket und der Kånken-Rucksack sind nur ein paar Beispiele dafür. Das Geschäft lief gut und schon bald eroberte die Firma Skandinavien und anschließend das restliche Europa.

Auf der Website der Firma heißt es:

Dafür stehen wir:

  • Entwicklung von funktionaler, langlebiger, und zeitloser Outdoor-Ausrüstung

  • Verantwortungsbewusstes Handeln gegenüber Menschen, Tieren und der Natur

  • ​Förderung des Interesses an Aktivitäten in der freien Natur

Der Fjällräven Classic:

Die Firma Fjällräven will den Menschen die Natur näherbringen, was ihr im Jahr 2005 mit der Einführung des „Fjällräven Classics“, einer 110 Kilometer langen Wanderung durch Nordschweden durchaus auch zu gelingen scheint.