Der Flughafen München

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Der Flughafen München ist der zweitgrößte Flughafen in Deutschland. Hinter dem Flughafen Frankfurt kommt er an zweiter Stelle mit jährlich rund 41 Millionen Passagieren. Am 17.05.1992, also vor etwa 24 Jahren wurde der heute als einer der besten Airports der Welt in Betrieb genommen. Der Betreiber des internationalen Flughafens ist die “Flughafen München GmbH“ (kurz: FMG). Der Freistaat Bayern hat einen 51-prozentigen Anteil, die Bundesrepublik Deutschland einen 26-prozentigen und die Stadt München ist mit 23% an dem Flughafen beteiligt. Der Flughafen befindet sich etwa 28 Kilometer von München entfernt.

Der Flughafen München verfügt über 2 Terminals, dem Terminal 1 und dem Terminal 2, mit dem neuen Terminal 2 Satellit. Das Terminal 1 ist für Passagiere von Lufthansa und andere Star-Alliance-Mitglieder (ein Zusammenschluss von mehreren Fluggesellschaften). Zudem verfügt der Airport über zwei parallele Start- und Landebahnen, die jeweils 4000 Meter lang un 60 Meter breit sind. Die nördliche Start- und Landebahn wird benutzt, um die Flieger, die aus dem Norden kommen, starten starten und landen zu lassen, die Südbahn ist für alle nach Süden startende und von Süden kommende Flugzeuge da. Von 6 bis 22 Uhr ist das Landen ohne besonderen Grund möglich, danach geht das nur mit spezieller Genehmigung.

Derzeit fliegen 97 Airlines zu 247 Destinationen in 70 Ländern, die meisten Flüge werden von Lufthansa, inklusive Lufthansa Cityline, gestartet. An zweiter Stelle liegt airberlin.  Der internationale Flughafen ist durch Buslinen von der Innenstadt Landshut gut zu erreichen.  Auch die MVV verbindet den Flughafen mit Freising und Erding. Ebenso verbinden die S-Bahnen S1 und S8 den Flughafen mit dem Hauptbahnhof und der Innenstadt München. Auch Flix- und Postbusse geben die Möglichkeit, weite Teile Deutschlands sowie die umliegenden Gegenden zu erkunden. Für das neue Jahr wird wieder ein starker Passagieranstieg erwartet.

Air Force One (AFO): Das Flugzeug des amerikanischen Präsidenten

Die Air Force One, das Flugzeug des Präsidenten der USA, ist aus vielen Filmen bekannt, wie beispielsweise dem Film ,, Air Force One“.

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Die Air Force One (kurz : AFO) ist eine 747-200 des amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing. Die AFO ist im Besitz der US Air Force und existiert nur einmal. Die “aktuelle“ AFO ist ein Nachfolger von vielen anderen Flugzeugen von verschieden Herstellern. In den nächsten Jahren wird die aktuelle 747-200 durch eine Boeing 747-8 ersetzt . Bei jeder Ankunft, wie zuletzt in Hannover oder dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau, kommen viele Luftfahrtbegeisterte zu den Flughäfen, um bei der Ankunft des „hohen Besuchs“ dabei zu sein – und vor allem die Maschine des Präsidenten zu begutachten.

Jede Flüge des Flugzeuges werden drei Tage vorher festgelegt, damit man die Begleitung von Tank- und Frachtflugzeugen planen kann. Neben der Air Force One gibt es auch noch eine kleinere Air Force Two; diese ist eine Boeing 757. In Hannover kam vor kurzem der aktuell amtierende amerikanische Präsident Barack Obama das letzte Mal in seiner Amtszeit an Bord der Air Force One nach Deutschland. Die Nachfolger werden dann mit der brandneuen Boeing 747-8 fliegen.

Schülerwettbewerb zur politischen Bildung: Klasse 10b gewinnt Buchpreis

Vor einigen Wochen berichteten wir über die Teilnahme am Schülerwettbewerb zur politischen Bildung in den 10. Klassen unseres Gymnasiums. Der sozialwissenschaftliche Teil der Klasse 10b hat sich mit ihrem Wettbewerbsbeitrag zum Thema „Hauptwohnsitz: Straße?!“ verdient gemacht und einen Buchpreis gewonnen. Das Team der Schülerzeitung gratuliert ganz herzlich!

Bild BpB

Fakten übers Fliegen

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Fliegen ist fast so normal geworden wie Autofahren. Es gibt aber viele interessanteFakten, die die meisten Leute nicht kennen. Hier folgen ein paar wissenswerte, verblüffende und lustige Informationen zum Thema Fliegen und Flugzeuge:

  • gerade befinden sich etwa 70.000 Menschen in der Luft
  • jährlich gibt es mehr als 3.000.000.000 Flugreisende
  • die Zahlen 13, 17 und 666 kommen in keiner Sitzplatzreihe, Flugnummer und an keinem Gate vor (wegen des Aberglaubens)
  • ein Pilot darf jemanden während des Fluges verhaften
  • die Wahrscheinlichkeit, bei einem Flugzeugabsturz zu sterben, liegt bei 0,000012 %
  • theoretisch startet alle 30 Minuten ein Flug von London nach New York
  • der kürzeste Flug der Welt dauert weniger als 2 Minuten, welcher zwei Inseln in Schottland verbindet
  • der längste nonstop verkehrende Flug dauert 18 Stunden und verbindet Singapur mit New York
  • das längste Flugzeug (die Antonov An-225) ist 84 Meter lang
  • ein Kilogramm Übergewicht kostet bei der Lufthansa rund 30 Euro Aufpreis
  • 25.000.000 Gepäckstücke wurden 2009 beschädigt
  • ein schwedischer Pilot ist 13 Jahre ohne Pilotenlizenz geflogen

Der Flugfunk

Die Piloten machen das schon? Von wegen! Ohne die vielen fleißigen Helfer in den Towers auf den Flughäfen am Boden und weiterer Beteiligter könnte der Flugbetrieb nicht sicher gewährleistet werden!

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Piloten leisten viel und tragen eine große Verantwortung. Für einen reibungslosen Ablauf ohne Zwischenfälle im Flugverkehr sorgen aber vor allem auch die Fluglotsen!

Das Flugzeug ist das einfachste und nach wie vor sicherste Fortbewegungsmittel, um von A nach B zu gelangen. Doch was im Cockpit vor sich geht, weiß kaum einer genau. Bei den Piloten sowie bei den Fluglotsen wird nur Englisch geredet. Allerdings wird vom normalen Englisch abgewichen.  So sagt man beispielsweise statt three (deutsch: drei)  “tri“.

Wenn der Pilot beispielsweise die Fluglotsen fragt, ob er mit seinem Flugzeug die Landebahn überqueren darf, um an das Terminal oder eine bestimmte Position zu gelangen, fragt der Pilot: “ May we cross? “ (deutsch: dürfen wir überqueren?). Der Fluglotse erwidert nicht “No, hold position“ (deutsch: Nein, behalten sie die Position),  sondern entgegnet “Negative, hold  position. Incoming traffic“ (deutsch: Negativ, behalten Sie Ihre Position, einkommender Flugverkehr“). Dies sagt der Fluglotse um Verwechslungen zu vermeiden und wiederum Unfällen vorzubeugen. Er gibt dem Piloten also unmissverständliche Informationen an die Hand.

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Der Arbeitsplatz der Fluglotsen: die Damen und Herren mit den Ohrschützern und Warnwesten auf den Landebahnen sind, wie viele meinen, keine Fluglotsen, sondern Einweiser.

Doch es gab bereits zahlreiche Unfälle, die durch die falsche Verständigung zwischen Fluglotse und Pilot herbeigeführt wurden.  Beispielsweise war dies auf Teneriffa der Fall, wo am 27.03.1977 eine Boeing 747 der niederländischen Fluggesellschaft KLM startete, obwohl eine Pan Am Boeing 747 die Startbahn noch nicht verlassen hatte. Dabei fuhr die 747 der KLM ohne Erlaubnis zum Start. Die Piloten der KLM verstanden die Antwort des Towers schlichtweg falsch. Nach diesem Unglück wurde der Flugfunk ,,überarbeitet“, sodass heute nicht mehr viel falsch verstanden werden kann.

Nice to know: Das Einstiegsgehalt eines Fluglotsen beträgt 6000 bis 8000 Euro (Brutto), das eines Piloten liegt durchschnittlich bei 15.000 Euro monatlich.

Wie gut sind Billigfluggesellschaften wirklich?

Passend zur Frühbucherzeit kämpfen die Fluggesellschaften regelrecht um den günstigsten Flugpreis, den sie den Kunden anbieten können. Dabei siegen meistens die Billigfluggesellschaften.

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Grundsätzlich sollte man aber die Augen offen halten und Angebote kritisch hinterfragen:

Wie schaffen es die Billigfluggesellschaften, so günstige Angebote machen zu können?

Die Billigfluggesellschaften erheben Gebühren für Dinge, die bei normalen Fluggesellschaften schon im Preis inbegriffen sind.

Wofür erheben Billigfluggesellschaften Gebühren?     

Bei den Billigfluggesellschaft werden für folgende Dinge Gebühren erhoben:

● Sitzplatzreservierung

● Verpflegung mit Essen und Trinken

● Kofferabgabe

●  Ausdrucken der Bordkarte

● Bezahlung mit Kreditkarte          

● Kinder bezahlen ab 2 Jahren den Erwachsenenpreis

●  SMS-Buchungsbestätigung

● Buchung über das Call-Center 

● Namensänderung

● Flugänderung

● zuviel Gepäck ( Diese Gebühr gibt es bei allen Airlines, nur das es bei den Billigfluggesellschaften teurer ist )

und viele weitere

Lohnt sich es mit Billigfluggesellschaften zu fliegen oder kostet es gleich viel wie bei den normalen Fluggesellschaften?

Wenn man ein Schnäppchen haben will, lohnt es sich auf jeden Fall, einen Flug bei einer Billigfluggesellschaften zu buchen. Man sollte aber folgende Dinge beachten:

Gepäch (Gewicht, Zulassungsbestimmungen)

Bordkarte selber ausdrucken

ACHTUNG: Es gibt zwei verschiedene Arten von Billigfluggesellschaften, nämlich solche, die die für die oben genannten Dinge keine Gebühren verlangen (z.B. airberlin ) und andere, die auf die oben aufgezählten Dinge Gebühren erheben (z.B. Ryanair, easyjet, …

Flugzeugabsturz im Sinai

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Ein Flugzeugwrack (nicht die Unglücksmaschine)

Am 31.10.2015 stürzte ein Flugzeug des Typs Airbus A321-231 der russischen Fluggesellschaft ‚Metrojet ‚ über den Sinai-Halbinseln ab. Schon anfangs behauptete der IS , dass er für den tragischen Flugzeugabsturz mit 224 Toten (217 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder) verantwortlich sei. Nach längerer Untersuchung fand man auf dem Stimmenrekorder ein lautes Geräusch, nach weiteren Nachforschungen erfuhr man, dass das laute Geräusch eine Bombenexplosion war. Die Bombe war in einem Koffer versteckt, die dann während des Fluges 7K9268 von Sharm el Sheikh nach St. Petersburg explodierte. Nun sitzen immer noch zahlreiche Touristen in Sharm el Sheikh fest.

Am 07.11.2015 musste ein Flugzeug der TUI-Schwestergesellschaft Thomson Airways während des Landeanfluges auf den Flughafen von Sharm el Sheikh einer Rakete ausweichen. Auch ein Flugzeug der Thomas-Cook-Airline auf dem Weg von München nach Sharm el Sheikh konnte nicht auf dem ägyptischen Flughafen landen und musste auf etwa halber Strecke wieder nach München umdrehen.