Lyrisches zu Weihnachten

Weihnachten naht.

Ist alles parat?

Ich meine, sind wir bereit?

Ist es so weit?

 

2020?

Mühselig, langweilig und irgendwie stressig.

Nichts hat geklappt, nichts hat gepasst

und jeder hatte die Situation einfach satt.

Ich gebe zu, auch ich war genervt.

Ich meine, wer war das nicht?

Schulschließung, Restaurantschließung und kaum ein Lichtblick

 

Doch nun ist Weihnachten da.

Weihnachten, das Fest der Liebe.

Weihnachten, das Fest der Hoffnung.

Weihnachten, das Fest der Fröhlichkeit.

Nur für die paar Tage den Stress einfach mal sacken lassen.

Einfach mal entspannende Sachen machen.

Mit der Familie lachen.

Und alles vergessen.

Weihnachten ist ruhig.

Weihnachten ist genussvoll.

Weihnachten ist hoffnungsvoll.

Alle negativen Gedanken sind an diesen Tagen verschollen.

Und das wünsche ich euch. Macht das beste aus diesem Weihnachten. Ich wünsche euch wunderschöne und entspannte Weihnachtsferien und ein tolles neues Jahr 2021.

Mit diesem schönen und besinnlichen Gedicht von Jasmin Kainz verabschiedet sich auch die Redaktion der Schülerzeitung von euch. Auch wir wünschen allen für die letzten Tage viel Kraft – und danach Erholung, Gesundheit und schöne Stunden im (kleinen) Kreis der Familie!

Die Redaktion der Schülerzeitung

Danke für treue Leserschaft!

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben gleich in doppelter Hinsicht Grund zu feiern. Unsere Schülerzeitung hat nämlich Geburtstag!

Vor fünf Jahren erblickte sie in digitaler Form das Licht der Welt und wird seither fleißig besucht. Dies zeigt sich auch an den Besucherzahlen. Über 30.000 sind es mittlerweile. Darüber freuen wir uns gemeinsam mit euch und sagen hiermit einfach DANKE!

Euer Team des gymseligenthalblog

Guten Start!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

auch in diesem Schuljahr ist wegen Corona (immer noch) alles anders! Das Team der Schülerzeitung wünscht dennoch allen einen gelungenen Start, gute Nerven, Durchhaltevermögen und vor allem: Gesundheit!

Es wird noch dauern, bis wir wieder regelmäßig für euch da sein und kurzweilige und interessante Artikel veröffentlichen können. Stöbert einstweilen in unserem Archiv, da ist für jeden etwas dabei.

Herzliche Grüße

Eure Schülerzeitungsredaktion

Schülergedanken: Religion und Glaube in Corona-Zeiten

Religion in Zeiten von Corona

ein Gastbeitrag von Julia Groß, Q11

In dieser schwierigen Zeit ist besonders das christliche Gebot der Nächstenliebe gelebt worden. Es sind z. B. Nachbarschaftshilfen gegründet worden, um für ältere und hilfsbedürftige Personen einzukaufen. Zudem wurde an obdachlose Menschen gedacht, die auf die Spenden und Gaben ihrer Mitmenschen angewiesen sind, um durch die Corona – Krise zu kommen. In Landshut wurde zum Beispiel ein Gabenzaun errichtet, an dem sich bedürftige Menschen anonym Essen oder sonstige lebenswichtige Artikel abholen konnten.

Aber auch die Religion an sich mit den dazugehörigen Gottesdiensten konnte auf neue und verschiedenste Weise gelebt und erlebt werden. An Ostern sind in vielen Kirchen Pfarrbriefe mit Vorschlägen für das Abhalten eigener kleiner Ostergottesdienste im Kreis der Familie ausgeteilt worden. Zudem wurden viele Gottesdienste, die in kleinsten Kreisen von Priestern oder Bischöfen gefeiert wurden, online übertragen, so dass die Gläubigen zwar nicht physisch dabei waren, aber trotzdem geistig mitfeiern konnten.

Für Kinder, die ebenfalls die Auswirkungen der sozialen Isolation spüren mussten, hat es die sogenannte „Regenbogenaktion“ gegeben. Die Kinder haben Regenbögen gemalt und anschließend in die Fenster gehängt, so dass man beim gemeinsamen Spazierengehen mit der Familie die Bilder betrachten konnte. Dadurch haben die Kinder den Zusammenhalt und seelischen Beistand untereinander erleben können und Hoffnung bekommen, dass bald wieder alles gut wird.

Trotz aller Unsicherheiten, existenzieller Nöte und Ängste, die die Corona-Pandemie weltweit in den Menschen hervorgerufen hat, gibt es aber auch Chancen für die Menschen in dieser Krisenzeit:

Viele Menschen durften und dürfen jetzt eine neue Art von Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Gesellschaft erleben. So mancher hat in seinem Leben neue Werte und eine besondere Art der Erfüllung gefunden, weil er in der Hilfe und Unterstützung anderer Zufriedenheit erfahren durfte.

Für diese Chancen bin ich sehr dankbar!

Und ich wünsche mir, dass die Welt sich – nach Corona – diese Werte und die durch gelebte Nächstenliebe geprägte Gemeinschaft bewahren kann. Auch die neu entdeckten Formen von Gebet und Gottesdienst mögen die Menschen zur Ausübung ihrer Religion ermutigen, damit sie dadurch Kraft und Zuversicht erfahren.