Rätsel der Woche

Vor den Faschingsferien gab es das Rätsel gleich samt Auflösung. Wir starten also die Runde ganz frisch und neu von vorne – wie der Frühling auch:
Was kann (und sollte man manchmal) halten, ohne dabei die Hände zu benutzen?
Musikstück der Woche
Schöne Faschingsferien!
Rätsel der Woche: Fasching spezial – „Knalltüte“

Wie ihr sicher bemerkt habt, gibt es die Auflösung unseres wöchentlichen Rätsels aufgrund der Faschingsferien schon früher: der Lenz = Frühling
Unsere heutige Spezialausgabe des Rätsels ist ideal, um sich auf die Faschingszeit vorzubereiten. Das Rätsel ist eine Bastelanleitung für eine sog. Knalltüte – allerdings ohne Bilder. Viel Spaß beim Rätseln!
Um eine Knalltüte zu basteln, benötigt man ein Blatt Papier im Din-A4-Format. Zunächst legt man das Blatt quer vor sich hin und faltet es einmal der Länge nach in der Mitte zusammen. Im Anschluss werden alle vier Ecken im rechten Winkel zum zuvor entstandenen Mittelfalz hin gefaltet. Im nächsten Schritt muss die obere Hälfte des Blattes nach unten umgeschlagen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die vorher eingefalteten Ecken innen liegen. Nun wird die linke Hälfte auf die rechte umgeschlagen. Hier ist es wichtig, dass die schmale Kante unten, die breite Kante oben liegt. Es entstehen nun zwei Flügel, die in einem Winkel von 45 Grad nach vorne und nach hinten umgefaltet werden. Die Knalltüte ist jetzt fast fertig. Man muss nur noch die unteren beiden Spitzen zwischen Daumen und Zeigefinger halten und die Knalltüte kräftig nach vorne bzw. nach unten schleudern. Wichtig ist hierbei, dass die Öffnung nach vorne zeigt, damit die Luft auch eindringen und damit den Knall erzeugen kann.
Na, kennst du dich aus? Wir auch nicht! Mit dieser Anleitung zu basteln, ist extrem schwer bis nahezu unmöglich. Am Unsinnigen Donnerstag sei uns dieser kleine Spaß gestattet. Natürlich gibt es eine einfachere Variante, mit der du die Knalltüte problemlos nachbasteln kannst – nämlich im folgenden Video. Viel Freude damit (aber bitte nicht im Unterricht)!
Seliger Rundfunk: Schulradio mit letzter Sendung zum Nachhören!
Kunst aus dem Klassenzimmer: Drachenbesuch
Den Nachthimmel fotografieren – aber wie?
In diesem Artikel gehe ich lediglich auf Tipps und Möglichkeiten ein, wie man durch ein Teleskop Objekte fotografieren kann. Möglichkeiten, durch ein Teleskop zu fotografieren, gibt es zwei. Voraussetzung ist eine ausreichend genaue Nachführung, über die ich im Zusammenhang mit der Montierung einen separaten Artikel verfassen werde. Nun aber zunächst einmal zur Fotografie selbst.
Affokale Fotografie: Bei dieser Methode wird ein Okular, eine Kompaktkamera und eine passende Halterung benötigt. Sie wird hauptsächlich bei Kameras verwendet, dessen Objektiv sich nicht abnehmen lässt, meistens Kompaktkameras. Die Halterungen sind meistens universell ausgelegt. Wirklich wissen, ob die Halterung auf die eigene Kamera passt, können sie nur herausfinden, indem man es vor Ort (beim Händler) selbst ausprobiert. Der Vorgang der Fotografie selbst läuft folgendermaßen ab: Man sucht sich zunächst das gewünschte Objekt mithilfe des Okulars. Hat man es gefunden, montiert man die Halterung gemäß Anleitung und schaltet den Autofokus der Kamera ab und reduziert den ISO-Wert auf 800. Die Belichtungszeit geschieht nach eigenem Ermessen, als Richtwert können 10 Sekunden gelten. Danach ist durch entsprechendes Verstellen des Okularauszugs der Fokus zu finden und anschließend zu fotografieren. Das Ergebnis hängt sehr von der Qualität des Okulars ab. Sollte sich der Fokus nicht finden lassen, dann benötigt man entweder eine andere Okularbrennweite oder aber eine weiter verstellbare Halterung.
Fokale Fotografie als häufigste und ergiebigste Variante: Dabei wird das Bild nicht von einem Okular in die Kamera geworfen, die Kamera übernimmt die Funktion des Okulars. Dadurch wird das Ergebnis zwar besser, allerdings muss adaptiert werden, weshalb die Möglichkeit vorhanden sein sollte, das Objektiv zu entfernen. Normalerweise verwendet man eine Digitale Spiegelreflexkamera oder eine Spiegellose Systemkamera. In aller Regel braucht man einen Adapter vom sog. Anschluss-Bajonett der Kamera auf den T2-Anschluss und von T2 auf den jeweiligen Auszugsdurchmesser, meist 1,25 oder 2 Zoll. Auch hier sollte der Autofokus ausgeschaltet und die ISO auf 800 reduziert werden. Die Belichtungszeit ist von der Genauigkeit der Nachführung und dem Hintergrundleuchten abhängig, auch hier sind 10 Sekunden ein Testwert. Das Hauptproblem besteht in der Fokussierung. Am Nachthimmel sucht man sich also am besten zuerst einen hellen Stern und fokussiert im Anschluss darauf. Danach kann man auf das eigentliche „Wunschobjekt“ schwenken. Bei einer DSLR sollte man zuerst den LiveView anschalten, dann erzeugt der klappende Spiegel keine störenden Schwingungen. Sollte sich hier der Fokus nicht finden lassen, muss man entweder mit einer Barlowlinse die Brennweite erhöhen (der Okularauszug ist nicht kurz genug) oder mit einen Kompressor (der Okularauszug ist nicht lang genug). Beim Abdrücken empfiehlt sich ein Fernauslöser, wiederum Schwingungen zu vermeiden, die im Bild zu Verwacklungen führen könnten.
Natürlich sollte man nicht nur fotografieren, sondern auch hin und wieder ein Okular anschrauben, um den Himmel mit eigenen Augen erleben. Das geht übrigens auch ganz ohne Technik – mit bloßen Augen!



