Filme schauen kann jeder, sie analysieren allerdings nicht. Damit man weiß, wo man anfangen muss und welche Techniken zum Einsatz kommen, hat sich vor wenigen Jahren das P-Seminar „Film“ die Mühe gemacht, einen Leitfaden zur Filmanalyse anzufertigen. Dieser enthält nicht nur die wichtigsten Begriffe, sondern liefert euch auch die wichtigsten Infos, damit ihr ab sofort Filme mit anderen Augen schauen und ggf. Manipulationen schneller durchschauen könnt.
Wer die neu gewonnen Erkenntnisse auch gleich (oder nebenbei) zum Einsatz bringen möchte, dem sei der mit dem niederbayerischen P-Seminarpreis ausgezeichnete Film „Herbstgeflüster“ ans Herz gelegt. Er entstand unter der Leitung unserer stellvertretenden Schulleiterin, Frau Studiendirektorin Maria Fischer. Neben dem Film findet ihr unten auch gleich noch den Bericht über die Verleihung.
Auflösung von letzter Woche: die Weltkarte / der Globus
Ein Mädchen kauft in einem Kiosk eine große Zuckerwatte und ein kleines Päckchen Erdnüsse. Beide Produkte kosten zusammen 5,- Euro. Die Zuckerwatte kostet 4,- Euro mehr als die Erdnüsse. Wie viel kostet das Päckchen mit Erdnüssen?
Am 29.01.2020 war Herr Oberbürgermeister Alexander Putz im Rahmen der Aktion „Tag der freien Schulen – Politiker schenken eine Unterrichtsstunde“ in der Klasse 10d des Gymnasiums Seligenthal zu Gast. Der Besuch zielte v.a. auch darauf ab, den Jugendlichen die Kommunalpolitik näher zu bringen und aus erster Hand (auch privat) hinter die Kulissen blicken zu lassen.
Schulleiterin, Frau Oberstudiendirektorin Ursula Weger, nahm den hohen Besuch in Empfang und stellte in einer kurzen Eröffnungsrede den besonderen Wert der Demokratie heraus. Ein (politisches) Denken in „schwarz-weiß“ sei keinesfalls zielführend und bilde auch nicht die Realität ab. Man müsse sich auch immer im Bewusstsein halten, dass gerade populistische Parteien, die vermeintlich einfache Lösungen für komplexe Probleme anböten, eine Gefahr für die Demokratie sein können. Umso wichtiger sei es, informiert zu sein, um gesellschaftliche und politische Sachverhalte auch entsprechend einordnen zu können.
Im sich anschließenden Vortrag von Herrn Putz, dem ein angeregtes Gespräch mit vielen Fragen seitens der Schülerinnen und Schüler folgte, ging es aber nicht nur um rein Politisches. Besonders interessierte die Klasse auch das Arbeitspensum und die Lieblingsthemen des Kommunalpolitikers, der nicht selten 70 – 80 Stunden pro Woche arbeite, wobei man laut Herrn Putz nicht alles, was das Berufsfeld des Oberbürgermeisters mitbringe, z. B. Abendveranstaltungen, als Arbeit ansehen sollte. Authentisch und äußerst schülernah äußerte sich Herr Putz auch zu persönlichen Dingen, wie die Vereinbarkeit von Familie und „Arbeit“. Hierbei sei es seiner Ansicht nach besonders für junge Menschen in der Politik schwierig, eine Balance zwischen Privatleben und dienstlicher Verpflichtung zu finden. Von entscheidender Bedeutung sei für den Repräsentanten unserer Stadt die Zukunftsfähigkeit der Schulen bzw. der ganzen Bildungsinfrastruktur. Zu seinen Lieblingsaufgaben gehöre demnach auch der Besuch an den Schulen selbst. Daneben sei es aber ebenso wichtig, innerhalb der Politik mit Weggefährten, auch mit solchen, die ggf. eine andere Meinung vertreten, beständig zu diskutieren und sie ernst zu nehmen.
Auch ganz private Einblicke gewährte Alexander Putz, indem er beispielsweise verriet, dass seine eigene Bibliothek neun Meter lang sei. Der darüber hinaus vielseitig interessierte Oberbürgermeister, der von Beruf auch Bauingenieur ist, könne sich für viele Dinge begeistern, so auch für Sport, Literatur und Musik.
Am Ende des kurzweiligen, sehr informativen Zusammentreffens motivierte und bestärkte Herr Putz die Schülerinnen und Schüler (die übrigens nur eine Sache bedauerten, nämlich dass die Zeit zu kurz gewesen sei), das einzusetzen, was jeder gut könne. Deshalb gelte es, nicht nur an den Schwächen, sondern vor allem auch an den eigenen Stärken zu arbeiten. Würden nämlich alle ständig nur ihre Schwächen ausmerzen, wären am Ende alle gleich.
Frau Ursula Weger bedankte sich bei Herrn Alexander Putz für den gewinnbringenden und spannenden Vortrag, für den er trotz seiner vielfältigen Verpflichtungen Zeit gefunden habe. Der Besuch wird allen in guter Erinnerung (und hoffentlich nicht der letzte) bleiben.
Die neue Reihe „Leben im Mittelalter“ stammt von der Klasse 7c, die im Rahmen ihrer Recherchen zum Mittelalter im Fach Deutsch unterschiedliche Beiträge für die Schülerzeitung liefert. Herzlichen Dank dafür!
Die längste Burg der Welt findet man laut Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde in Burghausen. Auf über einem Kilometer Länge thront sie über dem Ort Burghausen. Der ist gar nicht so weit von Landshut, weshalb ein kurzer Abstecher immer möglich sein dürfte. Im obigen Bild seht ihr natürlich nur einen kleinen Ausschnitt der Burg zu Burghausen. Weiter unten gibt es ein Video, in dem die komplette Anlage zu sehen ist.
von Zoe Wimmer und Franziska Schweiberger
Burgen wurden meist zum Schutz gebaut. Aber manche Burgherren errichteten ihre Burg, damit sie durch sie ihre Macht zeigen konnten. In unserem folgenden Artikel werdet ihr sehen, dass Burgen interessanter sind, als ihr vielleicht denkt.
Verschiedene Arten von Burgen
Keine Burg war wie die andere, denn alle waren anderen Bedingungen ausgesetzt. Es gab z. B. Burgen auf Gipfeln, auf Inseln, in Felsen, am Wasser, in Hängen oder in Tälern. Im Folgenden werden wir euch verschiedene Burgen vorstellen:
Die Felsenburg Predjamski Grad in Slowenien
Sie wurde im 12.Jahrhundert erbaut und liegt auf halber Höhe in einer 123 Meter hohen Felswand. Die Burg war nur über einen schmalen Felsgrat an einem 60 Meter tiefen Abgrund erreichbar. Auch führte ein knapp 40 Meter langer Geheimgang von der Burg auf den Felsgipfel.
Bodiam Castle in England
Die Burg wurde im Jahre 1385 von Sir Edward Dalyngrigge erbaut. Bodiam Castle diente nicht nur zum Schutz seiner Bewohner, sondern auch als einladendes Zuhause. Die Bauweise der Burg fasziniert Menschen auch heute noch. Obwohl der Burggraben wunderschön aussah, funktionierte er als Abwassersystem für etwa 30 verschiedene Toiletten, die in der gesamten Burg zu finden waren. Deshalb roch der Burggraben auch streng.
Die Burg Trausnitz in Landshut
Im Jahre 1204 errichtete Herzog Ludwig der I. die Burg Landshut. Ab dem Jahre 1536 wurde sie Burg Trausnitz (Traus nitz = Trau` dich nicht) genannt. Sie war im späten Mittelalter Residenz der niederbayerischen Linie der Wittelsbacher. Die ältesten Teile der Burg stammen von 1204-1240, wie z. B. die Ringmauer, der Bergfried, die Kapelle und das Doppelturmtor.
Ab dem 15. Jahrhundert erfolgte unter den reichen Herzögen ein bedeutender Umbau und eine Erweiterung der Anlage. Von 1516 bis 1545 ließ Ludwig der X. die Burg innen prachtvoll ausbauen und die Stadtresidenz errichten. Eine zweite Blütezeit erlebte die Burg Trausnitz unter Wilhelm V., der von 1568 – 1579 während seiner Zeit als Erbprinz viele bedeutende Musiker oder Künstler an seinen Hof holte.
Im Verlauf des Dreißigjährigen Kriegs (1618 bis 1648) verstärkte man die Außenbefestigung der Burg. Landshut und damit auch die Burg Trausnitz wurden am 22. Juli 1634 von den Schweden belagert. Im Ostteil der Burganlage wurde in die Burgmauer ein Loch in die Burgmauer geschossen, wodurch sich die Schweden Zugang zur Burg verschafften. An dieser Stelle ist heute noch ein Tor, das aufgrund dieses Ereignisses „Schwedentor“ heißt. Ab dem 17. Jahrhundert verlor die Burg Trausnitz an Bedeutung.
Allgemeines: der Burgbau
Zahlreiche Schritte waren notwendig, bis eine Burg vollständig errichtet war:
Finden des besten Standortes
Einholen einer Genehmigung beim Lehensherrn einholen (Könige und Landesherren genehmigten den Bau nur Vasallen, denen sie trauten und die einen guten Grund dafür vorzubringen hatten)
Indienstnahme eines Baumeisters, der für die Planung und Beaufsichtigung der Bauarbeiten zuständig war
Vereinbarung der Goldsumme
Besprechung zwischen Bauherrn und Baumeister über das Aussehen der Burg; Vorbild war meist eine Burg, die der Bauherr gesehen und die ihm besonders gut gefallen hatte
Vereinbarung der Anzahl der Räume und der Gebäude rund um den Burghof
Berechnung der Baumaterialien und Anzahl der Arbeitskräfte
Abdeckung des Grundrisses mit Stäben und Richtschnüren
Fällung von Bäumen und Herausbrechen von Felsblöcken im Steinbruch; das wurde meist von Bauern gemacht
Bau der Burg über meist viele Jahre hinweg
Vollendung der Burg
FAZIT
Im Mittelalter gab es viele verschiedene Arten von Burgen. Sie wurden an den unterschiedlichsten Orten gebaut. Der Bau einer Burg erforderte viel Geld, Arbeiter, Anstrengung und vor allem Zeit.
Übrigens: Nicht nur die längste Burg der Welt (siehe Video unten), sondern auch die höchste Burgendichte Europas gibt es hier bei uns in Deutschland, und zwar am Mittelrhein!
Die Aussage lautet: „Du wirst mich in eine Raupe verwandeln.“ Wenn die Aussage wahr ist, muß der Zauberer ihn in einen Grashüpfer verwandeln, was aber nicht geht, weil er ihn ja (nach der richtigen Aussage) in eine Raupe verwandeln soll. Das ist der erste Widerspruch! Wenn die Aussage falsch ist, muß der Zauberer ihn in eine Raupe verwandeln, dann ist aber die getätigte Aussage wahr. Das ist der zweite Widerspruch! Folglich kann keine Verwandlung stattfinden 🙂
Zum Auflockern kommt diese Woche ein etwas leichteres Rätsel:
Ich besitze Ozeane, sie sind aber nicht aus Wasser. Auch habe ich Landfläche, sie besteht aber weder aus Erden noch aus Steinen. Was bin ich?