„Frühling“ entstammt der Feder von Selina Schramm, Klasse 9b. Die Redaktion der Schülerzeitung bedankt sich für die Bereitstellung!
Musikstück der Woche
Rätsel der Woche

Auflösung von letzter Woche: der Mund
Normalerweise bin ich kürzer als alle anderen. In diesem Jahr schenkt man mir aber einen Tag länger. Wer bin / war ich?
Lyrisches zum Nachdenken: Nur ein Mädchen
Ich bin doch nur ein Mädchen
mit entsetzlich großen Zielen.
Das alles hergeben würde, um es zu kriegen,
dessen Charakter sich erstmal musste formen und biegen,
um herauszukriegen, was es wirklich will.
Ich bin doch nur ein Mädchen
mit meinen schönsten Träumen.
Kann sie jemand deuten?
Ein Mädchen, das alles hinterfragt, was du sagst.
Das hier und da ein Zweifel plagt
und hofft, dass Gott die Lösung kann verraten.
Ich bin doch nur ein Mädchen,
nur ein Mensch,
den nur wenige Leute wirklich kennen.
Ein Mensch mit meinen Stärken und Schwächen,
mit meinen Vorlieben und Abneigungen,
mit meinem Humor und meinen Ängsten.
Ein Mensch, den du nicht kennst,
wenn du nicht genau hinsiehst.
Eigentlich genau wie du.
Volleyballturnier der Wettkampfklasse 1 gegen die Realschule Vilsbiburg
Am Freitag, den 10. 01.2020, fanden sich um Punkt 08:00 Uhr morgens sieben aufgeregte Seligenthaler Mädchen in der Turnhalle ein, die meisten, um ihren ersten Volleyball-Wettkampf in der Wettkampfklasse 1 auszutragen. Voller Vorfreude schlüpften sie hastig in ihre Trikots mit der Aufschrift „Zähne zeigen“. Diese Aufschrift wurde allerdings nicht gewählt, um die Gegner einzuschüchtern oder die eigene Mannschaft zu motivieren alles zu geben, sondern weil die Trikots von einer Zahnarztpraxis gesponsert worden waren.
ein Gastbeitrag von Lara Babl, Klasse 8a
Da die Volleyballspieler der Realschule Vilsbiburg voraussichtlich um 9:30 Uhr eintreffen sollten, machten sich die Seligenthaler flugs daran, sowohl die Stangen als auch das Volleyballnetz sowie den Kasten, der sich als Erhöhung für den Schiedsrichter eignet, aufzubauen. Nach mehreren Versuchen war auch das Spielfeld, welches 7×14 Meter betrug, mit Klebestreifen markiert. Anschließend war es Zeit für die Mädchen, sich aufzuwärmen.
Endlich traf die Mannschaft aus Vilsbiburg mit ihren roten Trikots und schwarzen Hosen ein. Nachdem sie sich ebenfalls aufgewärmt hatte, konnte das Spiel beginnen. Inzwischen hatten sich auch einige Zuschauer, sowohl am Rand des Feldes, als auch hinter den Scheiben der erhöhten Fenster, versammelt. Herr Freudenstein erklomm sein Podest, das ihm als Schiedsrichter zustand. Die Vilsbiburger hatten sich für den ersten Aufschlag bereit erklärt, und dennoch machten die Seligenthaler den ersten Punkt. Nach kurzer Zeit hatten die Vilsbiburger 20 Punkte längst erreicht, während die Seligenthaler erst zwei Punkte ergattert hatten. Vielleicht lag das an dem Vorführeffekt oder an der Aufregung, denn anschließend wurden die Ballwechsel immer länger, was die Zuschauer mit großem Applaus begleiteten, und so schwand die Befürchtung, dass die Schüler schon nach 2 statt 4 Stunden zurück in den Unterricht mussten. Am Ende des ersten Satzes gewannen die Vilsbiburger dann doch mit 25 zu 8.
Bereits am Anfang des zweiten Satzes glichen sich die Gegner mit 9 zu 9 Punkten und dieser Gleichstand setzte sich auch noch im weiteren Verlauf des Spieles fort, doch am Ende trumpften die Vilsbiburger mit zwei Punkten über den Seligenthalern auf.
Fest entschlossen, wenigstens den dritten Satz mit der bis dahin gesammelten Erfahrungen zu gewinnen, gingen die Seligenthaler auf den Platz und nach einem spannenden Spiel, in dem wieder lange Zeit Gleichstand herrschte, siegten sie sogar mit 25 zu 21.
Glücklich, wenigstens ein Spiel gegen die erfahrenen Spieler der Realschule Vilsbiburg, bei denen einige bei den „Roten Raben“ trainieren, gewonnen zu haben, forderten die Seligenthaler Schüler die Vilsbiburger dazu auf, sich noch Zeit für ein kleines Freundschaftsspiel zu nehmen. Anschließend mussten die Schüler der Realschule Vilsbiburg ihre Sachen packen, um in ihre Schule zurückzufahren, während die Seligenthaler den Schultag ausgelassen mit ein paar Ballwechseln auf dem Feld ausklingen ließen. Dabei entpuppte sich der Schiedsrichter Herr Freudenstein als erfahrener Volleyballspieler, der größten Einsatz zeigte und ein paar Sprünge und Sprinte gerne in Kauf nahm, um den Ball mit höchster Präzision auf den Boden des gegnerischen Feldes zu befördern.
Trotz der Niederlage an diesem Tag verließen die Seligenthaler Schülerinnen mit einem fröhlichen Lächeln den Ort des Wettkamps.
Das Leben im Mittelalter – Teil 4: Die Pest
Die neue Reihe „Leben im Mittelalter“ stammt von der Klasse 7c, die im Rahmen ihrer Recherchen zum Mittelalter im Fach Deutsch unterschiedliche Beiträge für die Schülerzeitung liefert. Herzlichen Dank dafür!

Die Pest, auch der Schwarze Tod genannt, ist eine Seuche, die besonders im Mittelalter, im 14.Jahrhundert, wütete. Sie rottete innerhalb von 6 Jahren ein Drittel der europäischen Bevölkerung aus, was ca. 25 Millionen Menschen waren. Da die Pest hochansteckend war und die Leute nicht wussten, wie sie sich davor schützen konnten, hatte die Krankheit leichtes Spiel.
von Helene Kopp und Antonia Landeck
1. Warum heißt die Pest „Schwarzer Tod“?
Die Bezeichnung der mittelalterlichen Pest, „Schwarzer Tod“, bürgerte sich erst im 17. Jahrhundert ein. Man nannte/nennt sie so, weil sich bei den Betroffenen der Rachen, die Zunge und Beulen (sogenannte „Pestbeulen“), die sich besonders im Hals- und Achselbereich bildeten, schwarz färbten.
2. Die Ausbreitung in Europa/Deutschland
Die Pest kam von Asien nach Europa durch Schiffhandel. Als Erstes trat sie in Ägypten auf und breitete sich von da aus sehr schnell im Mittelmeerraum aus, bis sie letztendlich 1349 in Deutschland das erste Mal im württembergischen Donaukreis auftrat. Im selben Jahr überkam Ellwangen im Jagstkreis und Köln die Seuche. In Landshut gab es die ersten Pesttoten zwischen 1349 und 1350.
3. Wie reagierten die Menschen auf die Seuche?
Sie bauten Pesthäuser, in die sie Pestkranke oder Personen, die Symptome der Pest hatten, einlieferten, um sie so zu isolieren, damit sie keine gesunden Leute anstecken konnten. Die Menschen verbrannten die Häuser der Pesttoten. Sie nutzen auch eine besondere Leichenentsorgung, indem sie Massengräber außerhalb der Stadt gruben und dort die in Stoff gewickelten Leichen legten. Sie führten außerdem Gesundheitspässe und Hygienemaßnahmen ein. Apotheker brauten zudem Tränke aus verschiedenen Kräutern zusammen.
Insgesamt brachten diese Maßnahmen alle nichts, da sie nicht konsequent genug eingehalten wurden und die Leute auch nicht genau wussten, wovor sie sich genau schützen mussten, da man zu wenig über die Seuche wusste.
4. Die Sage der Rosen- und Grasgasse in Landshut
Die Pest wütete in Landshut sehr stark. In zwei Gassen lebten bald keine Menschen mehr; nur wenige hatten sich daraus flüchten können, die restlichen waren der Pest zum Opfer gefallen. Um diese kümmerte sich jedoch niemand, aus Angst vor Ansteckung – und dadurch roch es aus den beiden Totengassen stark nach Verwesung. Die beiden Gassen wurden daraufhin zugemauert.
Nach vielen Jahren riss man die Gassen wieder auf, um sie zu reinigen und wieder benutzen zu können. Es heißt, dass in der einen Gasse wilde Rosen blühten und in der anderen üppiges Gras wuchs. Die Gassen heißen deshalb bis heute Rosen- bzw. Grasgasse.
5. Die Pest heute
Heutzutage gilt die Pest als nahezu ausgemerzt, aber es treten trotzdem noch vereinzelt Fälle auf, wie zum Beispiel 2017 in Madagaskar, wo die Pest ca. 30 Tote forderte. Forscher gehen davon aus, dass es jährlich immer noch bis zu 100 Pesttote gibt.
Im nachfolgenden Clip findet ihr noch weitere Eindrücke zur Pest in Europa und ihre Ausbreitung.
Doku der Woche
Rätsel der Woche

Vor den Faschingsferien gab es das Rätsel gleich samt Auflösung. Wir starten also die Runde ganz frisch und neu von vorne – wie der Frühling auch:
Was kann (und sollte man manchmal) halten, ohne dabei die Hände zu benutzen?






