Der „24-hours-challenge“-Trend – kritisch hinterfragt!

BEITRAG VON EDI UND EDA GASHI

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Vielleicht seid ihr bereits beim „Surfen“ darüber gestolpert: die „24 hour challenge“:

Dieser gegen das Gesetz verstoßene Trend kommt ursprünglich aus Amerika. Dabei geht man in Restaurants, Kinos oder Möbelhäuser – zumeist vor Ladenschluss – und sucht sich ein „gutes“ Versteck. Man wartet darauf, dass alle Mitarbeiter das Geschäft verlassen, um sein Versteck zu verlassen und sich dort frei bewegen können. Das Geschehen wird auch die ganze Zeit von einer Kamera mitverfolgt, die der „wagemutige Einbrecher“ selbst in der Hand hält. Doch nicht immer geht die Sache gut aus, so auch bei zwei deutschen „Youtubern“, die in ein McDonald’s-Restaurant, eine Ikea-Filiale sowie in ein Schwimmbad eingebrochen sind.

Hinter dieser vermeintlichen witzigen „Challenge“ verbirgt sich schlichtweg eine Straftat! Deshalb ist diese Art von Wettbewerb in jeder Hinsicht falsch, da er auch jüngere Zuschauer dazu animieren könnten, ebenfalls so etwas zu machen. Viele Zuschauer meinen übrigens, dass alles nur inszeniert ist, was die Gefahr birgt, dass man es erst recht „in Echt“ ausprobieren möchte. Ob das Videomaterial authentisch ist, kann zudem bezweifelt werden. Eine solche „Challenge“ kann man auch auf legalem Wege durchführen, wenn man sich z. B. mit der Geschäftsleitung abspricht und um eine Drehgenehmigung bittet. Viele informieren aber die Angestellten nicht, um es spannender zu machen, weshalb Blogger und Youtuber, die an einer solchen „Challenge“ teilgenommen haben, schon Anzeigen erhalten haben.

Natürlich hat es seinen Reiz, einmal in seinem Lieblingsgeschäft zu übernachten, aber sich dort zu verstecken, ist wirklich nicht empfehlenswert. Außerdem darf man nicht alles glauben, was im Internet kursiert – vieles ist schlichtweg nur Inszenierung für die Einschaltquoten eines Youtube-Kanals oder einer Sendung!

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