Rätsel der Woche

Nur eine Person sagt also die Wahrheit, demnach muss man systematisch die Lügner enttarnen:
Wenn es Sepp war, dann sagen Josef und Tom die Wahrheit.
Wenn es Maria war, dann sagen Sepp, Josef und Tom die Wahrheit.
Wenn es Tom war, dann sagen Josef und Maria die Wahrheit.
Wenn es Josef war, dann sagt nur Tom die Warheit.
Also war es Josef!
Du hast beliebig oft die Zahl 8 zur Verfügung und kannst mehrere beliebig große Zahlen mit ihr bilden und diese addieren. Welche Rechnung bringt dich genau auf die Summe von 1000?
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Haare | Von blond, braun, rot, schwarz, blau und pink – CheckPod – Der Podcast mit Checker Tobi
Reihe „Nachhaltig leben“: Forstwirtschaft der Zukunft
Die Klasse 9b hat im Rahmen ihres SoG-Unterrichts ein Projekt auf die Beine gestellt. Es umfasst fachliche Artikel rund um den Themenbereich „Nachhaltig leben“. Artikel dazu erscheinen hier regelmäßig auf der Schülerzeitungsseite. Viel Spaß beim Lesen!

Die Forstwirtschaft der Zukunft
ein Artikel von Angelina Gabrys, 9b
Forstwirtschaft ist der wissenschaftliche Aufbau, die Pflege und die Nutzung von Wäldern, um Holz und andere Produkte daraus zu erzeugen. Neben dieser Aufgaben muss ein Förster auf die Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes achten. Wie die Zukunft der Forstwirtschaft aussehen wird, ist schlecht vorauszusagen, weil es viele Dinge gibt, die den Wald zerstören.
Die Luftverschmutzung z. B. ist ein großes Problem für die Forstwirtschaft. Der große Kohlenstoffdioxidausstoß (von Kraftwerken, von dem Abgasausstoß der Kraftfahrzeuge und von den Kaminen der Häuser) ist ein großes Problem, welches uns seit längerem belastet. Diese Schadstoffe, die von uns in die Welt gesetzt werden, wirken sich auf Menschen, Tiere und Pflanzen, also auch auf unsere Wälder aus. Da die Wälder unsere verschmutzte Luft filtern, verringern sie zwar die Luftverschmutzung, schaden sich jedoch selbst damit. Außerdem nimmt die Luftverschmutzung immer mehr zu, was dazu führt, dass der Wald damit nicht mehr zurecht kommen kann.
Ein weiteres Problem ist der sogenannte „saure Regen“. Dort verbinden sich die Gase Schwefeldioxid und Stickstoffoxide (welche zum Beispiel in Automotoren verbrannt werden) in der Luft mit Wassertröpfchen. Dabei entstehen Säuren, die im Nebel, Tau und Regen enthalten sind. Dieser saure Regen versickert im Boden und verschmutzt ihn. Aus diesem Grund werden die Wurzeln von Bäumen geschädigt, welche notwendig für die Wasser- und Nährstoffaufnahme sind. Aus den Bodenteilchen lösen sich giftige Schwermetalle, die dann von den Bäumen aufgenommen werden. So kommt es zur Vergiftung unserer Wälder. Der saure Regen wirkt nicht nur unterirdisch, er schädigt unsere Wälder auch, indem die Blätter und Rinden von den Bäumen angegriffen werden. Neben dem sauren Regen wirkt Ozon (eine bestimmte Form des Sauerstoffs, die durch die Einwirkung von Strahlung oder elektrischer Entladung gebildet wird) schädigend. Es greift die Kuticula (die Wachsschicht) an, welche verhindert, dass die Blätter austrocknen. Aber auch die Chloroplasten werden angegriffen und somit wird die Fotosynthese gestört. Wenn das geschieht, vergilben die Blätter schneller. Außerdem verlangsamt sich das Wachstum der Bäume, was bedeutet, dass weniger Holz produziert werden kann und dass die Jahresringe dünner werden.
Es gibt aber auch natürliche Faktoren, wodurch die Forstwirtschaft nur schwierig gelingen kann, weil häufig Erkrankungen in den Waldgebieten auftreten und dadurch die Bedürfnisse der Bäume nicht erfüllt werden können. Dazu gehören trockene Gebiete, Steillagen und nährstoffarme Böden. Wenn Bäume an solchen Orten wachsen, sind sie geschwächt und wenn andere Faktoren, wie zum Beispiel die Luftverschmutzung, die Bäume ebenfalls belasten, hinzukommen, besteht die Gefahr, dass Sekundärschäden auftreten. Das bedeutet, dass sie von Parasiten, also zum Beispiel von Pilzen oder Borkenkäfern befallen werden.
Unseren Wald zu retten ist sehr wichtig, weil die Forstwirtschaft eine sehr große Rolle in unserem Leben spielt. Der Wald ist eine Rohstoffquelle und ein Energielieferant, welche nur durch die Forstwirtschaft erhalten bleiben kann. Außerdem würden wir ohne die Forstwirtschaft viele Arbeitsplätze verlieren. Aber so ein Wald ist nicht nur für uns, sondern auch für Tiere und Pflanzen wichtig und ohne Wald würden sie ihren Lebensraum verlieren. Deswegen dürfen wir nicht vergessen, wie wichtig der Wald eigentlich ist.
Wir können einiges ändern, um den Wald zu retten. Auch kleine Dinge, die viel bewirken, sind hilfreich, wie zum Beispiel keinen Müll auf den Waldboden zu werfen, sparsam mit Holz- und Papierprodukten umzugehen und Naturschutzorganisationen mit Spenden oder aktiver Mitarbeit zu unterstützen. Wir Menschen müssen unser Umweltbewusstsein ändern und anfangen, nachhaltiger zu leben, dann schützen wir nicht nur unsere Wälder, sondern verlangsamen auch den Klimawandel.
So könnte die Forstwirtschaft der Zukunft einen positiven Verlauf nehmen. Die Wälder würden sich regenerieren und widerstandsfähiger werden. Ändert sich jedoch nichts, dann sind immer mehr Wälder vom Aussterben bedroht. Sie trocknen entweder aus oder werden von Krankheiten befallen. Dann können wir uns von den Wäldern verabschieden, die wir zum Uberleben brauchen.
Quellen:
Podcast: Mittwoch
Doku der Woche
Podcast: Dienstag
Einfach mal locker machen – Das Geheimnis – Musikalische Rätsel und Krimis zum Mitraten
Musikstück der Woche
Lexikonartikel: Die Osterinsel

Sicherlich habt ihr schon mal von der Osterinsel, seinen berühmten Statuen und seiner außergewöhnlichen Abgeschiedenheit gehört. Doch wie sieht die Geschichte der Insel mit Ihren Ureinwohnern aus, die bis heute mit Ihren Moai-Statuen Forscher verblüffen?
Hier noch ein paar Fakten zur Osterinsel vorab:
- Gehört politisch zu Chile
- Liegt im Südosten des Pazifik
- 7750 Menschen leben dort (2017)
- Höchster Berg: Der Mount Terevaka mit 507m
- Die Fläche beträgt 163,6 km²
- Der größte Ort ist Hanga Roa
Zur Geschichte:
Generell sind die ersten Bewohner der Osterinsel schwierig zu bestimmen, aber man sagt, dass ca. 500 n. Chr. erste Siedler aus Polynesien auf die Insel kamen – die Rapanui. Sie ließen sich an der Küste nieder und lebten den Ahnenkult. Es entwickelte sich eine strenge stratifizierte Gesellschaft (Unterteilung in Schichten) mit strengen religiösen Geboten und 10 Stämmen, die unabhängig voneinander waren und die mit verschiedenen Teilen der Insel assoziiert waren, obwohl es keine definierte Grenzen gab. In jedem der Dörfer repräsentierte eine Kultstätte mit Moai-Statuen die Macht eines solchen Stammes.
Die Moai-Statuen
Es bevölkern knapp 900 solcher Statuen die Insel. Dabei gibt es drei Konstruktionstypen: klein, kompakt oder hoch mit feiner Ausgestaltung. Sie bestehen aus Vulkangestein von einem der drei Vulkane auf der Insel: Man hat sie vom Stein in der fertigen Form abgetrennt und dann den Hang hinabgleiten lassen. Bis heute kann man noch unfertige Statuen besichtigen. Theorien besagen, dass die Moai-Statuen Schutzmächte oder Geister der Ahnen darstellen sollen. Sie wachen über die Bewohner eines Dorfes oder Clans. Doch irgendwann übertrieben es die Clanchefs mit Ihren Figuren und eine katastrophale Entwicklung begann.
Die große Wende
Gegen 1350 entstanden kriegerische Konflikte und die einzelnen Stämme stürzten sogar gegenseitig ihre Statuen um. Doch wie kam es zu dazu?
Da für den Transport der Moai Wald abgeholzt werden musste und sie immer mehr abholzten, waren sie buchstäblich auf der Insel gefangen, weil sie kein Holz mehr (z. B für Boote) hatten. Als Folge des Nahrungsmangels gingen die Inselbewohner zum Kannibalismus über, d. h sie aßen Menschenfleisch, aber nicht aus religiösen oder rituellen Gründen, sondern weil es ihnen auch schmeckte. Mit dieser Veränderung wurde dann der Vogelmannkult mit ihrem Vogelgott Make Make eingeführt. Um ihn zu ehren, fand ein Wettbewerb statt, im Rahmen dessen man knapp 2 km zu einer Insel namens Mata Nui über den Ozean schwimmen und dabei ein von einer Seeschwalbe gelegtes Ei entwenden musste, um es dann unversehrt wieder zurück zur Insel zu bringen. Dabei schickte jeder Clan ein Vertreter. Nicht wenige Rapanui sterben bei diesem Wettkampf. Das Clanoberhaupt des Siegers wurde für ein Jahr zum Vogelmann erklärt, der auch der heilige Schiedsrichter bei Konflikten zwischen den Clans war. Auch hatte der Stamm dann die Verfügungsgewalt über die knappen Lebensmittel inne. Der Vogelmannkult war somit eine einfallsreiche Erfindung, kriegerische Auseinandersetzungen zu vermeiden und diese auf die Ebene eines spielerischen Wettkampfes zu bringen.
Lange Zeit gab es auf der Insel wohl keine besonderen Vorkommnisse, als sie dann 1722 am Ostersonntag von einem Niederländer entdeckt wurde und sie zur Osterinsel wurde. Zwar gab es davor einen Piraten, der zuvor bereits die Osterinsel entdeckte, doch er landete nicht darauf.
Die katastrophale Entwicklung
Peruanische Menschenhändler verschleppten 1862 ca. 1400 Einheimische nach Peru, um sie dort auf Zuckerrohrplantagen und Minen arbeiten zu lassen. Nach Protesten durften die Überlebenden zurückkehren, mit dem Effekt, dass sie Krankheiten wie Pocken auf die Insel brachten. Gegen 1880 waren dann nur 111 Rapanui am Leben. Acht Jahre später hat sich Chile im Krieg gegen Peru und Bolivien durchgesetzt und die Insel annektiert. Doch nach kurzer Zeit verpachtete Chile die Osterinsel an eine britische Wollgesellschaft, die bis 1953 blieb. Als Folge verödete der Boden, die Steine der archäologischen Stätten wurden zum Bau von Zäunen verwendet.
Aktuell hat die Osterinsel eine eigene Verwaltung und seit 1990 herrscht dort auch eine Demokratie. Die Situation hat sich in den letzten 30 Jahren stark verbessert und die Menschen leben alle in Frieden. Vor allem bei den Chilenen ist die Osterinsel sehr beliebt und Jahr für Jahr kommen immer mehr Touristen auf die Insel.