FragFINN: die Suchmachine für Kinder und Jugendliche

Kennst du das auch? Du musst für ein Referat etwas vorbereiten – du hast eine Frage zu einem Thema, das dich interessiert – du „googelst“ … und dann … wühlst du dich erst einmal durch eine unübersichtliche, nicht zählbare Anzahl an Links, von denen du nicht weißt, hinter welchem sich letztlich die Antwort auf deine Frage verbirgt. Entnervt „landest“ du bei Wikipedia. Auch hier sind die Informationen manchmal widersprüchlich, zu ausufernd oder bringen dich nicht weiter. 

Es gibt eine Alternative, die wir dir vorstellen möchten. Sie lautet fragFINN. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als eine Suchmaschine, in der du in einem „Raum“ ohne jugendgefährdende Inhalte deine Fragen loswerden und nach bestimmten Dingen suchen kannst – und gewiss fündig werden wirst. Sogar die Bundesregierung lobt diese Suchmaschine für Kinder und Jugendliche. Du kannst sofort losglegen, indem du auf folgenden Link klickst: https://www.fragfinn.de/

Nähere Informationen findet ihr und eure Eltern hier:

Übrigens: fragFINN arbeitet mit der Internetseite https://www.kindersache.de/ zusammen. Dort gibt es interessante Videos und Beiträge zu politischen Themen. Auch die Bereiche Wissen, Spiel und Spaß erwarten euch. Da lohnt es sich, ebenfalls einmal vorbeizuschauen. Klickt einfach auf den Link und ihr werdet weitergeleitet.

Lyrisches zum Nachdenken: Das Mädchen, das nach Glück suchte

Ich kannte mal ein Mädchen,

es wünschte sich Glück

und war darum ständig verträumt,

kein Wunder also, wenn sie es versäumt.

Sie lebte in ihrer eigenen Welt,

denn dort hatte sie viel Erfolg und eine Menge Geld.

Das große Glück also, wie das Mädchen dachte,

doch was sie nicht wagte, war es aufzuwachen.

Das Glück ist ein riesiges Stück,

das dachte sie.

Und so lag sie da,

Tag für Tag,

bis ihr Traum vom Glück irgendwann zu groß war.

Da kam eine Fee in ihr Zimmer,

sie merkte, dass die Träume des Mädchens vom Glück wurden

immer größer und schlimmer.

„Wach auf, wach auf,

geh hinaus!

Du verschwendest nur Zeit.

Zeit zum Treffen, Zeit für Gemeinsamkeit.“

Das Mädchen hörte nicht drauf

und malte sich weiter seine Träume aus.

Nach Schulschluss am nächsten Tag an der Bushaltestelle

sah es bei ein paar Mädchen einen Hauch Feenstaub.

Die Fee flog herbei.

„Merkst du nicht,

wie allein du bist?

Dass sich keiner mehr für dich interessiert?

Du lebst nicht nur in deiner Welt.

Hast keinen Erfolg und kein Vermögen an Geld!“

Und da war es auf einmal wach.

Und es fühlte sich allein auf diesem Platz.

Sie kannte diese Leute nicht,

sie gehörten nicht zu ihrer Welt,

sie gehörten zu der echten Welt.

Sie rannte in eine einsame Straße,

wo sie keiner sah,

ließ sich schniefend fallen auf eine Bank.

Was hatte sie nur für einen Fehler gemacht?

Den Kopf in den Knien,

weinend und schniefend,

verletzt und zerbrochen.

Was hatte sie in dieser Welt schon verloren?

Doch auf einmal war sie nicht mehr allein,

sie blickte auf und sah in fremde Augen hinein.

Fremd, aber warm.

Mitfühlend und klar.

Die Person legte ihre Hand auf ihre.

Und dann hatte das Mädchen es endlich kapiert.

Sie hatte verstanden, was Glück war.

Sie lächelte scheu, ganz zart

und bemerkte dann, dass auf der Person Feenglanz lag.

Eyecatcher – Ein digitales Handbuch zur Filmanalyse

Filme schauen kann jeder, sie analysieren allerdings nicht. Damit man weiß, wo man anfangen muss und welche Techniken zum Einsatz kommen, hat sich vor wenigen Jahren das P-Seminar „Film“ die Mühe gemacht, einen Leitfaden zur Filmanalyse anzufertigen. Dieser enthält nicht nur die wichtigsten Begriffe, sondern liefert euch auch die wichtigsten Infos, damit ihr ab sofort Filme mit anderen Augen schauen und ggf. Manipulationen schneller durchschauen könnt.

Den Filmguide findet ihr unter nachfolgendem Link zum kostenlosen Herunterladen: Eyecatcher_Filmguide_P-Seminar_Film_Seligenthal

Wer die neu gewonnen Erkenntnisse auch gleich (oder nebenbei) zum Einsatz bringen möchte, dem sei der mit dem niederbayerischen P-Seminarpreis ausgezeichnete Film „Herbstgeflüster“ ans Herz gelegt. Er entstand unter der Leitung unserer stellvertretenden Schulleiterin, Frau Studiendirektorin Maria Fischer. Neben dem Film findet ihr unten auch gleich noch den Bericht über die Verleihung. 

Viel Freude beim Lesen und Schauen wünscht euch

Euer Team der Schülerzeitung

 

Rätsel der Woche

Auflösung von letzter Woche: die Weltkarte / der Globus

Ein Mädchen kauft in einem Kiosk eine große Zuckerwatte und ein kleines Päckchen Erdnüsse. Beide Produkte kosten zusammen 5,- Euro. Die Zuckerwatte kostet 4,- Euro mehr als die Erdnüsse. Wie viel kostet das Päckchen mit Erdnüssen?

Oberbürgermeister Alexander Putz zu Besuch am Gymnasium

Am 29.01.2020 war Herr Oberbürgermeister Alexander Putz im Rahmen der Aktion „Tag der freien Schulen – Politiker schenken eine Unterrichtsstunde“ in der Klasse 10d des Gymnasiums Seligenthal zu Gast. Der Besuch zielte v.a. auch darauf ab, den Jugendlichen die Kommunalpolitik näher zu bringen und aus erster Hand (auch privat) hinter die Kulissen blicken zu lassen.

Schulleiterin, Frau Oberstudiendirektorin Ursula Weger, nahm den hohen Besuch in Empfang und stellte in einer kurzen Eröffnungsrede den besonderen Wert der Demokratie heraus. Ein (politisches) Denken in „schwarz-weiß“ sei keinesfalls zielführend und bilde auch nicht die Realität ab. Man müsse sich auch immer im Bewusstsein halten, dass gerade populistische Parteien, die vermeintlich einfache Lösungen für komplexe Probleme anböten, eine Gefahr für die Demokratie sein können. Umso wichtiger sei es, informiert zu sein, um gesellschaftliche und politische Sachverhalte auch entsprechend einordnen zu können.

Im sich anschließenden Vortrag von Herrn Putz, dem ein angeregtes Gespräch mit vielen Fragen seitens der Schülerinnen und Schüler folgte, ging es aber nicht nur um rein Politisches. Besonders interessierte die Klasse auch das Arbeitspensum und die Lieblingsthemen des Kommunalpolitikers, der nicht selten 70 – 80 Stunden pro Woche arbeite, wobei man laut Herrn Putz nicht alles, was das Berufsfeld des Oberbürgermeisters mitbringe, z. B. Abendveranstaltungen, als Arbeit ansehen sollte. Authentisch und äußerst schülernah äußerte sich Herr Putz auch zu persönlichen Dingen, wie die Vereinbarkeit von Familie und „Arbeit“. Hierbei sei es seiner Ansicht nach besonders für junge Menschen in der Politik schwierig, eine Balance zwischen Privatleben und dienstlicher Verpflichtung zu finden. Von entscheidender Bedeutung sei für den Repräsentanten unserer Stadt die Zukunftsfähigkeit der Schulen bzw. der ganzen Bildungsinfrastruktur. Zu seinen Lieblingsaufgaben gehöre demnach auch der Besuch an den Schulen selbst. Daneben sei es aber ebenso wichtig, innerhalb der Politik mit Weggefährten, auch mit solchen, die ggf. eine andere Meinung vertreten, beständig zu diskutieren und sie ernst zu nehmen.

Auch ganz private Einblicke gewährte Alexander Putz, indem er beispielsweise verriet, dass seine eigene Bibliothek neun Meter lang sei. Der darüber hinaus vielseitig interessierte Oberbürgermeister, der von Beruf auch Bauingenieur ist, könne sich für viele Dinge begeistern, so auch für Sport, Literatur und Musik.

Am Ende des kurzweiligen, sehr informativen Zusammentreffens motivierte und bestärkte Herr Putz die Schülerinnen und Schüler (die übrigens nur eine Sache bedauerten, nämlich dass die Zeit zu kurz gewesen sei), das einzusetzen, was jeder gut könne. Deshalb gelte es, nicht nur an den Schwächen, sondern vor allem auch an den eigenen Stärken zu arbeiten. Würden nämlich alle ständig nur ihre Schwächen ausmerzen, wären am Ende alle gleich.

Frau Ursula Weger bedankte sich bei Herrn Alexander Putz für den gewinnbringenden und spannenden Vortrag, für den er trotz seiner vielfältigen Verpflichtungen Zeit gefunden habe. Der Besuch wird allen in guter Erinnerung (und hoffentlich nicht der letzte) bleiben.