Wer gibt uns ein Zuhause? (Teil 2)

Natürlich gibt es auch im Umkreis von Landshut einige Tierheime. Eines, das ich genauer vorstellen möchte, liegt in Eching. Dazu habe ich für euch ein paar Infos gesammelt:

Wie könnt ihr dem Tierheim helfen? Klickt einfach auf die Seite: www.tierheim-landshut.de/index.php/spenden.html und errichtet ein Spendenkonto. Eine andere Möglichkeit ist, die Hunde des Tierheims Gassi zu führen, was allerdings nur Mitgliedern des Tierschutzvereins aus Sicherheitsgründen erlaubt wird.

Wie wird man Mitglied? Auch das könnt ihr auf der o.g. Seite erfahren. Für Erwachsene beträgt der Jahresspendenbeitrag 25 Euro, bei Kindern liegt er bei 5 Euro.

Ich habe ein streunendes Tier gefunden, was soll ich tun? Meldet euch beim Tierheim,  denn dort können die Mitarbeiter einen Steckbrief ins Internet stellen oder dem Tier ein sicheres Heim bieten.

Jedes Tier möchte in einem schönem Zuhause leben, darum muss man es sich vor dem Tierkauf gut überlegen, ob man den Bedingungen der folgenden Check-Liste entspricht.

  1. Sind alle Familienmitglieder damit einverstanden?
  2. Habt ihr genug Platz und Zeit für das Tier?
  3. Was macht ihr, wenn ihr verreist? Habt ihr eventuell Verwandte oder Freunde, die sich dann um das Tier kümmern?
  4. Seid ihr bereit, euch für viele Jahre an das Tier zu binden? Manchmal auch 10-15 Jahre lang?
  5. Liegen in der Familie Allergien vor?
  6. Könnt ihr das Tier (z. B. einen Hund) mindestens ein bis zweimal täglich aktiv beschäftigen?
  7. Wohnt ihr in einer Mietwohnung oder in einem Mietshaus? Erlaubt der Vermieter Haustierhaltung?

Nehmt euch diesen Artikel bitte zu Herzen und überlegt mit euren Eltern, ob ihr vielleicht auch das Leben eines kleinen Tieres wieder besser machen könnt und wollt!

Wer gibt uns ein Zuhause? (Teil 1)

Diesen Satz hat bestimmt jeder schon einmal gehört oder gelesen – viele Tiere, vom kleinen Hamster bis zum großen Schäferhund, warten im Tierheim auf ein neues Zuhause und eine liebevolle und pflegende Hand.

Ein Tierheim ist eine Einrichtung, welche überwiegend Tiere ohne Halter aus Gründen des Tierschutzes aufnimmt, versorgt und pflegt und, wenn nötig, an neue Halter vermittelt. Tierheime gibt es weltweit. Sie nehmen nicht nur Nutz – und Haustiere auf, sondern pflegen auch wilde, z. B von deren Eltern verlassene Jungtiere, wieder gesund  und wildern diese nach deren Genesung wieder aus (darunter auch Igel oder Rehkitze). Um Tierquälerei zu vermeiden, sollen Tierheime die Bevölkerung informieren und die nutzbringende Funktion von Wildtieren vermitteln.

Grob kann man sagen, dass allein in Deutschland jährlich ca. 80.000 Hunde und 130.000 Katzen in den rund 500 deutschen Tierheimen untergebracht werden. So ist z. B. auf der Seite „Planet wissen“ der ARD nachzulesen: „Haustiere sind aus unsrem Alltag kaum wegzudenken – Tierliebe scheint uns Menschen in die Wiege gelegt zu sein. Doch es gibt auch eine Kehrseite: Gequälte, vernachlässigte oder vergessene Tiere, die ihr Leben im Tierheim verbringen müssen“

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Auch wenn man manchmal nicht nur Gutes über Tierheime hört (v.a. aufgrund Personal- und Geldmangels), sollten wir sie zu schätzen wissen, denn sie sind häufig die letzte Rettung für ausgesetzte, verletzte oder verstoßene Wild- sowie Haustiere.

Außerdem kann jeder mit der Beschaffung eines neuen Haustieres (Vorsicht bei Hunden!!!) aus dem Tierheim das Leben der Tiere um ein kleines Stück verbessern und sich selbst glücklich machen.

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Süchtig nach Lesestoff – Buchempfehlungen

Bestimmt gibt es ein paar von euch, die auch so gerne lesen wie ich. Deswegen habe ich euch die besten Bücher, die ich zuletzt gelesen habe, einmal aufgelistet, um euch vielleicht für das ein oder andere begeistern zu können!

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Wüstenblume (Waris Dirie)

Dieses Buch handelt von der 13-jährigen Waris Dirie, welche mit ihrer Familie als Nomadin in der Wüste Somalias lebt. Als ihr Vater ihr offenbart, sie zwangsverheiraten zu wollen, beschließt sie, von zuhause zu fliehen und zu ihrer Tante in Somalias Hauptstadt Mogadischu zu flüchten. Auf ihrer Flucht muss sie viele schlimme Dinge erleben, befindet sich in gefährlichen Situationen und doch gelingt es ihr schlussendlich, als junge Frau in London als Dienstmädchen unterzukommen und wird später sogar von einem Starfotografen entdeckt, welcher sie zu einem der berühmtesten Models der Welt macht. Insgesamt eine sehr spannende Geschichte, teilweise kaum vorstellbaren Szenen, die auch wirklich passiert sind.

Mein bester letzter Sommer (Anne Freytag)

Die Geschichte erzählt von der todkranken Tessa, die sich langsam damit abfindet, bald sterben zu müssen. Doch dann kommt Oskar in ihr Leben und ändert es schlagartig. Tessa möchte ihren letzten Sommer zu ihrem besten machen und Oskar beschließt zusammen mit ihr einen Roadtrip zu starten. Ihre Reise durchlebt Höhen und Tiefen, Streits und auch Tage, die schöner nicht sein könnten. Mit der Zeit entsteht eine wunderbare Freundschaft zwischen den beiden, bis es schließlich zu einem tragischen Ende kommt. Ein sehr trauriges, aber wirklich schönes Buch!

Schlaft gut ihr fiesen Gedanken (John Green)

Green berichtet in seinem neuesten Roman über über das Mädchen Aza Holmes, ihre „fiesen Gedanken“ und das Verschwinden eines Milliardärs namens Rusell Pickett. Aza kämpft schon seit ihrer Kindheit mit einer psychischen Krankheit und verliert häufig die Kontrolle über ihre Gedanken. Doch als eine 100000$-Belohnung für Hinweise auf Picketts Verschwinden ausgesetzt wird, überredet ihre beste Freundin Daisy sie, das Geheimnis aufzuklären. So begeben sich die beiden auf ein großes Abenteuer mit vielen Hindernissen und Abgründen, aber schlussendlich auch Hoffnungsschimmern, aus der Gedankenspirale zu entkommen. Das Buch ist sehr fesselnd und man kann sich gut in Aza hineinversetzten, was einem bestimmt auch in manchen Situationen hilft, andere Menschen besser zu verstehen und ihnen zu helfen.

Erebos (Ursula Poznanski)

Nick bemerkt, dass an seiner Schule immer öfter seltsame Päckchen herumgereicht werden, von denen niemand weiß, was in ihnen steckt. Doch schon bald findet er heraus, dass sich darin ein Computerspiel namens Erebos befindet. Neugierig fängt auch er an, es zu spielen, doch es gibt klare Regeln: erzähle niemanden von diesem Spiel, spiele es nur alleine, erledige jeden Auftrag und, verstößt du gegen diese Vorschriften, kannst du das Spiel nicht mehr starten. Auch Nick wird schnell in den Bann des Spiels gezogen und bemerkt, als immer seltsamere Dinge geschehen, dass Erebos sogar Einfluss auf die Realität nimmt. Jede Aufgabe aus dem Spiel muss er in begrenzter Zeit in seinem Umfeld ausführen, was er auch tut, bis er einen Menschen töten soll… Erebos macht süchtig. Das Lesen von Erebos allerdings auch!

Frohes Neues! (Teil 2)

Sicher ins neue Jahr und alle folgenden – nur geprüftes Feuerwerk kaufen!

Am letzten Tag des Jahres werden in aller Welt wieder Millionen von Feuerwerkskörpern abgefeuert. Doch Vorsicht – schon oftmals kam es wegen nicht ordnungsgemäß befolgter Verwendung zu schlimmen Sach- oder Personenschäden.  Darum wird dringend geraten, nach dem Anzünden der Rakete den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand einzuhalten. Ilegale Raketen und Böller können lebensgefährich sein!

Doch wie erkenne ich ilegale Artikel?

Geprüftes Feuerwerk ist mit der Registriernummer und dem CE-Zeichen in Verbindung mit der Kennnummer der Prüfstelle gekennzeichnet. Neben dieser gibt es noch andere Regeln wie zum Beispiel, dass die Abgabe sämtlicher Feuerwerksartikel unter 18 Jahren verboten ist.

Auch die Bundesanstalt für Materiealienforschung und-prüfung (BAM) warnt vor illegalen Feuerwerkskörpern, da diese oftmals eine Mischung aus explosionsgefährlichen Substanzen enthalten und sie daher unberechenbar sein können.

Wir wünschen euch – wenn auch verspätet -noch ein schönes Jahr 2018!

Silvester, 2018, Neujahr, Grußkarte

Frohes Neues! (Teil 1)

Schon ein bißchen ist es nun her – Silvester. Wir alle haben uns viel vorgenommen für das neue Jahr. Auch aus diesem Grund wollen wir uns den Silvestertag nochmals in Erinnerung rufen und uns mit ihm näher befassen.

Überall kracht es, bunte Feuerwerke erhellen den Nachthimmel – es ist Silvester. Doch woher kommt „Silvester“ eigentlich?

Silvester bedeutet nicht nur den letzten Tag im Jahr, sondern ist nach Papst                 Silvester dem 1., welcher heilig gesprochen wurde, benannt, Er starb am 31. Dezember 335. Laut einer Legende soll Silvester Kaiser Konstantin den Großen vom Aussatz (Lepra) geheilt haben und ihn getauft haben. Silvester ist der Schutzheilige der Haustiere und wird für eine gute Futterernte und ein gutes neues Jahr verehrt.

Papst, Kirche, Gott, Glaube

Tätigkeiten vor Mitternacht 

Zu einer der beliebtesten Beschäftigungen gehört wohl „Dinner for one“ (auch 90. Geburtstag genannt). Der englischsprachige Video-Sketch bringt fast alle jedes Jahr zum Lachen. Die ältere Dame Miss Sophie lädt zu ihrem Geburtstag nur ihre engsten Freunde ein: Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pomeroy und Mr. Winterbottom. Sie sind allerdings alle bereits verstorben, weshalb der ebenfalls schon ältere Butler James deren Rollen übernehmen muss und auch in deren Rollen immer wieder mit Miss Sophie anstoßen. Einer der Running Gags ist, dass der immer stärker betrunkene James ständig über den Kopf eines ausgelegten Tigerfells stolpert.

Als Abendessen gibt es in vielen Familien Fondue (Fleisch gebraten in einem am Tisch stehenden Topf voller heißem Öl); man kann auch Brot, Gemüse oder sogar Obst in geschmolzenen Käse tauchen = Käsefondue)

Käsefondue:

Zu manchen Silvesterfeiern gehört auch das traditionelle Bleigießen: flüssiges Blei wird in kaltes Wasser gegossen, die erstarrten Bleifiguren werden nun mit Symbolen verglichen, z. B. Löwe für Stärke und Mut. Die Bedeutungen sind dann eine Art „Vorhersage“ für das neue Jahr.

Mitternacht Uhr, 5 Vor 12, Fünf Vor Zwölf, Uhrzeiger                                                                                                                                              

Um Mitternacht wird dann traditionell ein Feuerwerk abgeschossen und auf das neue Jahr angestoßen. Danach wird meist noch lange gefeiert. 

Silvester, Leipzig, Feuerwerk, Feuer

Konflikte ansprechen und schlichten – Zu Besuch in der Mediatoren-Ausbildung

Streit zwischen Schülern kommt nicht selten vor. Kleine Neckereien oder Auseinandersetztungen zwischen Personen gibt es an jeder Schule. Selten, aber manchmal, kommt es aber auch vor, dass aus einer Diskussion ein großer Streit wird, in dem es zu Gewalt kommt.

Dabei geht man nicht immer nur mit Fäusten aufeinander los, sondern bewirft sich gegenseitig mit Schimpfwörtern. Einen Konflikt, bei dem man sich verbal angreift, gibt es auf dem Schulgelände dann doch häufiger als einen, in dem physische, also körperliche Gewalt, angewendet wird. Um diesen Streit oder Konflikt schnell zu „beseitigen“, sodass er nicht ausartet, gibt es Mediatoren.

An unserer Schule werden Achtklässler zwei Jahre lang ausgebildet, um Schülern zu helfen, wieder „ordentlich“ miteinander zu reden und mögliche Konflikte zu lösen. In solch einer Ausbildung lernt man, wie man mit diesen Streitigkeiten und den Personen umgeht; zusätzlich erfahren die auzubildenden Mediatoren viele Informationen über Hintergründe des Konfliktbegriffs.

Ich durfte bei einem der Treffen dabei sein, und so das aus:

Zu Begrinn durfte ich bei einem Gemeinschaftsspiel mitmachen. Wir stellten uns in einem engen Kreis zusammen, schlossen die Augen und griffen nach zwei Händen. Dann mussten wir versuchen, uns wieder in einen Kreis aufzulösen, ohn, dass noch irgendjemand verknotet war. Nach ein paar Minuten hatten wir es alle geschafft. Das Spiel nannte sich „Der Gordische Knoten“ und wird häufig in Klassen gespielt. Dies zeigt die Teamarbeit zwischen den Schülern und lässt Vertrauen aufbauen.

Als kleine Einführung in das Stundenthema wurde uns von zwei Schülern ein Konflikt vorgespielt, in dem sie sich stritten, weil ein Schüler auf den Stift eines anderen gestiegen war. Sie diskutierten laut, ohne auf den anderen einzugehen. Danach sollten sich alle eine Lösung für ein friedlicheres Kommunizieren überlegen. Im Rest der Stunde ging es um die  Du-Botschaft und die Ich-Botschaft.

-Beispiel für Du-Botschaft (wenig effektiv: erzeugt Blockadehaltung beim Gegenüber und das Gefühl der Schuld): Du bist gemein, wenn du mich anschreist, weil du immer schlecht gelaunt bist. Hör auf damit, deinen Frust immer an mir auszulassen.

-Beispiel für Ich-Botschaft (recht effektiv: Kränkung oder Problem aus eigener Sicht beschreiben; erzeugt keinen Vorwurf, sondern „berichtet“ grundsätzlich von der eigenen Seelenlage) : Ich bin sauer, wenn du den Kuchen ohne mich isst, weil er für uns beide war. Ich möchte, dass du dich bei mir entschuldigst und mir das nächste Mal etwas übrig lässt.

Die Achtklässler arbeiteten mit großem Interesse mit und füllten ein Arbeitsblatt mit verschieden Situationen zur Ich-Botschaft aus.

Bis sie das erste Mal zwischen zwei oder mehreren Schülern schlichten, werden die angehenden Mediatoren noch eine Menge lernen, um ihr Wissen gekonnt in Konfliktsituationen anwenden zu können. Mediatoren an der Schule helfen nicht nur Schülern in einem Konflikt direkt, sondern auch den schlichtenden Jugendlichen selbst. Sie lernen dabei, wie man mit den verschiedensten Streit- und Diskussionssituationen umgeht und lernen verantwortlich, mit fremden Personen umzugehen. Der Vorteil dabei ist, dass sich die Mediatoren leichter in die Lage der anderen Jugendlichen versetzten können, was bei Lehrern z. B. wegen des Altersunterschiedes manchmal nicht so leicht ist.

Umfrage zur Handynutzung in Seligenthal: Schüler vs. Lehrer

Handys auf dem Schulgelände? Google im Unterricht? Chatten in der Pause? Oft wollen wir uns in der Schule mit unseren Handys beschäftigen. Wie Schüler und Lehrer dazu stehen, erfahrt ihr in diesem Artikel.

In Seligenthal gibt es ein Verbot, welches besagt, dass die Handynutzung und die Nutzung anderer digitalen Medien auf dem gesamten Schulgelände untersagt ist. Ausnahmefälle gibt es nur im Unterricht, wenn der Lehrer oder die Lehrerin es erlauben; in der Bibliothek ist es seit kurzem gestattet, das Handy als Recherchemedium zu benutzen. Da das Handy mittlerweile bei fast jedem Schüler ab zehn Jahren schon zum Alltag zählt, sind einige auch gegen das Verbot und hätten gerne die Erlaubnis, sich im Schulgebäude mit den Smartphones zu beschäftigen. Ich habe ein paar Lehrer und Schüler gefragt, was sie von der bestehenden Handyregelung an der Schule halten und ob sie für eine Erlaubnis oder das weitere Verbot der digitalen Geräte sind.

Zuerst habe ich ein paar Schüler und Schülerinnen aus der achten Jahrgangsstufe zu diesem Thema um ihre Meinung gebeten.  Nadine W. (13 Jahre) besitzt, wie alle in ihrer Klasse, ein Smartphone. Nadine ist für die Nutzung digitaler Geräte an unserem Gymnasium und verwendet sie privat hauptsächlich zum Chatten, zur Unterhaltung und nimmt sie auch häufiger für Hausaufgaben und zum Lernen her.  In der Schule hat sie aber nur ihr Handy dabei. Trotz aller Befürwortung digitaler Geräte merkt Nadine kritisch an, dass sie eine Ablenkung für viele Schüler sein könnten und daher wohl auch im Unterricht einige nicht mehr gut aufpassen würden. Während des Unterrichts sollte das Handy wirklich nur für Recherchen genutzt werden.

Zum Chatten, zur Unterhaltung, für Recherchen, zum Lernen und für Hausaufgaben nutzt Nele M. (13 Jahre) ihr Handy. Sie ist ebenfalls dafür, dass man das Handy im Unterricht nutzen dürfen sollte. Sie hat ihr Smartphone auch immer dabei, das sie ausgeschaltet immer in ihrer Schultasche mit sich herumträgt. Manchmal gab es schon Fälle, in denen sie ihr Handy benutzen durfte oder gerne benutzt hätte, und betont, dass es sehr hilfreich wäre, mal schnell etwas im Internet zu recherchieren. Genauso wie Nadine W. (13 Jahre) denkt sie aber auch, dass die Erlaubnis der Handynutzung im schulischen Alltag Ablenkung und Unachtsamkeit mit sich bringen würde. Tablets in der Schule würden aber vielleicht auch Ordnung in die „Zettelwirtschaft“ bringen und Bücher müssten nicht immer mitgenommen werden, wenn sie gleich auf den Geräten digital vorhanden wären.

Ein weiter Mitschüler aus der achten Klassenstufe ist nur für die Erlaubnis der Smartphones auf dem Schulgelände, wenn sie für Unterrichtszwecke genutzt werden. Er hat sein Handy auch in der Schule dabei und nutzt es natürlich gerne, wenn die Klasse im Unterricht damit recherchieren darf. Verwendet wird es auch für Hausaufgaben, zum Lernen und zur Unterhaltung, aber in der Pause in der Schule sei es nicht wirklich nötig, seinen Freunden lustige Videos von YouTube oder Bilder aus den sozialen Netzwerken zu zeigen, meint er. Der Gebrauch im Unterricht, um Fakten im Internet zu suchen, wäre aber eine gute Idee, um gleich nachzuschauen, wenn man etwas nicht genau weiß. Deswegen müsste man die Handynutzung einschränken. Für ihn wäre eine Lockerung der Handyvereinbarung mit Ablenkung und weniger Konzentration im schulischen Zusammenhang verbunden, im sozialen vor allem damit, dass man weniger miteinander kommunizieren würde.

Was die Folgen anbelangt, haben die meisten Schüler ähnliche Befürchtungen, aber in Sachen „Nutzen für die Schule“ unterscheiden sich die Meinungen kaum. Obwohl die Jugend scheinbar heutzutage nicht mehr ohne Handys auskommen möchte, denkt sie, dass die Erlaubnis der Handynutzung in der Schule nicht nur positiv wäre, sondern auch eine Ablenkung im Unterricht darstellen könnte, wenn man die Regelungen lockert.

Ähnlich sehen das die Lehrer!

Herr Mantel, ein Deutsch- und Sozialkundelehrer am Gymnasium Seligenthal, ist nicht prinzipiell gegen eine Erlaubnis der Handynutzung an der Schule. Auch er ist der Meinung, dass die digitalen Geräte im Unterricht für Referate und Recherchen ein gutes Hilfsmittel wären. Er selber besitzt auch alle gebräuchlichen Geräte wie Smartphone, Laptop oder Computer. Nicht nur in den Taschen der Schüler, sondern auch in denen vieler Lehrer, hätte das Smartphone seinen Platz gefunden. Handys überall und zu jeder Zeit auf dem Schulgelände? Dazu sagt Herr Mantel aber dann auch nein. Denn die Kommunikationskultur würde sich verschlechtern und viele Schüler würden sich in den Pausen nur noch mit ihrem Handy beschäftigen und im Internet surfen. Für Unterrichtszwecke wäre es aber trotzdem eine gute Idee.

Ich habe auch Frau Dr. Mathes um ihre Meinung gebeten und sie ist gegen die Erlaubnis der Handynutzung auf dem Schulgelände. Auch wenn sie alle gängigen Geräte zu Hause hat (I-Pad, Laptop, Computer und Smartphone), würden die digitalen Geräte in der Schule zu Ablenkung führen und darüber hinaus dazu, dass die Schüler weniger im Unterricht aufpassen würden. Die Folgen könnten schlechte Noten sein und die Schüler würden sich erst recht mit den Handys beschäftigen. Zu Hause könnten sie gerne in Maßen mit ihren Smartphones, Tablets und Computern im Internet surfen, aber auf dem Schulgelände haben diese Geräte nicht wirklich etwas zu suchen.

Die Meinungen der Schüler und Lehrer liegen gar nicht so weit auseinander. Was das Verbot von Handys in den Pausen anbelangt, sind sich alle einig. Die „echte“, zwischenmenschliche Kommunikation, bei der man auch die Gestik und die Mimik des Gegenübers sehen und seine Reaktion ausdeuten kann, ist sehr wichtig für das soziale Miteinander. Auch wenn wir uns gerne mit unseren Handys beschäftigen, ist es gut,  dass sie nur für Unterrichtszwecke genutzt werden und die Geräte in den Pausen echte Freunde nicht verdrängen!

Der Klimawandel – ein globales Problem!

Ob es Donald John Trump (45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika) ist, der an dem einen Tag die Existenz der Erderwärmung in Frage stellt, und sie am nächsten doch für einen klaren Fakt hält, oder es ein einfacher Bürger ist, welcher sich darüber aufregt, dass die Politiker nichts gegen den Klimawandel unternehmen, aber eigentlich selber zu dessen Entwicklung beiträgt: der Klimawandel begegnet einem fast täglich, zumindest als Wort. Doch was bedeutet bedeutet er eigentlich und welche Folgen wird dieser Prozess für uns alle haben?

Hände, Welt, Karte, Global, Erde, Globus

Unsere Erde und ihr Wohl halten wir buchstäblich in den Händen

Wikipedia liefert einem folgende Erklärung zum Klimawandelbegriff: Klimaänderung, Klimawechsel oder Klimaschwankung bezeichnet die Veränderung des Klimas auf der Erde und erdähnlichen Planeten, unabhängig davon, ob die Ursachen auf natürlichen oder menschlichen (anthropogenen) Einflüssen beruhen. Die gegenwärtige, vor allem durch den Menschen verursachte globale Erwärmung ist ein Beispiel für einen (noch nicht abgeschlossenen) Klimawandel. Ein Klimawandel kann eine Abkühlung oder Erwärmung über unterschiedliche Zeiträume bezeichnen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel)

Hand, Halten, Globus, Erde, Kontinente

Der Klimawandel ist ein Phänomen, das es auf der Erde schon immer gab. Die Erwärmungen und Absenkungen der Temperatur gingen bis jetzt aber sehr langsam vonstatten und gaben der Natur somit genug Zeit, sich auf die damit einhergehenden Veränderungen vorzubereiten. Die Forscher sind sich aber weitestgehend darüber einig, dass es die Erde mit einer (größtenteils) von den Menschen erzeugten globalen Erwärmung zu tun hat. Nur noch ein kleiner Teil der Wissenschaftler hat die Mitschuld des Menschen an der Klimaveränderung auf unserem Planeten noch nicht anerkannt. Auf jeden Fall schreitet die jetzige, sich noch im Prozess befindliche Erderwärmung, im Vergleich zu den früheren Klimawandelprozessen sehr schnell voran, was katastrophale Folgen für Umwelt, Tiere und Menschen nach sich ziehen könnte.

Ein Grund, der dafür sorgte, dass es zum  Klimawandel kam, ist laut vielen Fachleuten und deren Publikationen unter anderem das Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle und Öl. Die Prognose führender Klimaexperten lautet: wenn die Industrie- und Schwellenländer ihren Treibhausgasausstoß nicht drastisch senken, wird die Durchschnittstemperatur auf der Erde bis zum Ende des Jahrhunderts um weitere vier Grad ansteigen. Bereits das Jahr 2015 war im Durchschnitt 0,9 Grad wärmer als in der Mitte des 20. Jahrhunderts und damit global das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen im Jahre 1880. Getoppt wurde die Messung von 2015 im Jahre 2016. Vermutlich wird gegen Ende dieses Jahres erneut ein Anstieg des Klimas festzustellen sein und 2017 als das wärmste Jahr gelten.

Klimawandel, Globale Erwärmung, Umwelt

Wir alle haben es doch gerne warm, oder? Wo liegt als das Problem an der Erderwärmung?

Die Antwort ist einfach: es ist ein riesiges Problem. Zum Einen dehnt sich Wasser aus, wenn es wärmer wird. Dazu kommt Wasser aus schmelzendem Kontinental-Eis; beides zusammen hat dafür gesorgt, dass der Meeresspegel seit 1880 um 20 Zentimeter gestiegen ist. Derzeit steigt er um 3,2 Zentimeter pro Jahrzehnt – eine weitere Steigerung ist absehbar. Laut IPPC könnte der Ansteig im Jahr 2100 bis zu einem Meter betragen. Neben katastrophalen Überschwemmungen werden sich auch Sturmfluten durch den höheren Wasserspiegel noch weitaus verheerender auswirken. Zudem werden die Böden versalzen. Weltweit sind rund 200 Millionen Menschen in tiefer gelegenen Küstengebieten von dieser Entwicklung betroffen. Hinzu kommt, dass 30 der 50 größten Städte der Welt am Meer bzw. am Wasser liegen. Damit sind Metropolen wie New York und London von dieser Umweltentwicklung direkt betroffen.

Apokalyptische, Apokalypse

Ein utopisches Szenario, wie man es es nur aus Hollywood-Katastrophenfilmen kennt: die New Yorker Freiheitsstatue versinkt im Wasser – danach wird alles zu einer Wüste.

Neben dem Problem eines Anstiegs des Meeresspiegels hat die Erderwärmung aber noch viele weitere gravierende Folgen. Durch mildere Winter wird das Überleben von Schädlingen begünstigt und warme sowie trockene Sommer schwächen oft bereits befallene / erkrankte Pflanzen und Tiere zusätzlich. Auch begünstigen sommerliche Temperaturendas Wachstum vieleer Pilzarten, die Krankheiten von Bäumen verursachen können. In einer Zeit, in der die Land- und Forstwirtschaft bereits geschwächt sein könnte, tun Überflutung breiter Landesteile und die Versalzung der Böden ihr Übriges. Aber nicht nur die Gesundheit unserer Pflanzen wird von den steigenden Temperaturen angegriffen. Hitzewellen belasten Pflanzen sowie Tiere und Menschen. Sie können vor allem bei älteren und kranken Menschen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, wie das Bundesamt für Umwelt am 23. Mai dieses Jahres auf seiner Internetseite bekannt gab.

Elefanten, Dürre, Trockenheit, Tiere

Die dritte Folge des Klimawandels ist die Flucht. Wenn die eigene Heimat keine guten Bedingungen mehr für ein sorgenfreies Leben bietet, dann zieht man um, oder versucht es zumindestens. Laut einer Greenpeace-Studie sind bereits heutzutage 20 Millionen Flüchtlinge heimatlos, weil ihre Herkunftsländer aufgrund des Klimawandels keine geeigneten Lebensbedingungen mehr bieten. Greenpeace behauptet außerdem, dass in den kommenden 30 Jahren mit rund 200 Millionen „Klimaflüchtlingen“ zu rechnen sei. Im internationalen Flüchtlingsrecht kommen diese Menschen allerdings nicht vor, was bedeutet, dass der Klimawandel aktuell kein allgemein anerkannter Fluchtgrund ist. Bedauerlicherweise trifft der Klimawandlel außerdem gerade die ohnehin bereits armen Entwickungsländer besonders hart; es sind die Länder, die ohnehin den geringsten „menschlichen“ Anteil an der globalen Erwärmung haben. Die westlichen Industriestaaten hingegen, welche die Hauptverursacher der Erderwärmung sind, haben bis jetzt noch die finanziellen Mittel, sich weitestgehend vor den Folgen der Krise zu schützen, aber bald werden die Folgen ihrer Taten auch sie einholen. Jedenfalls steht dies schwer zu befürchten.

Protest, Demo, Protestaktion, Parade

Diese aufgezeigten Punkte sind nur einige Beispiele dafür, wie verheerend sich der Klimawandel auf unser aller Leben auswirken kann, wenn man nicht endlich etwas dagegen unternimmt und dieses wichtige Thema auch in der Politik noch häufiger anspricht. Meiner Meinung nach sollten wir alle etwas dazu beitragen, dass sich der Klimazustand unserer Erde nicht weiter verschlechtert. EU-Kommissionspräsident Barroso sagte zu diesem Thema im Dezember des Jahres 2009: „Es ist billiger, den Planeten jetzt zu schützen als ihn später zu reparieren.“ Und ich denke nicht nur, dass er mit dieser Aussage Recht behält, sondern auch, dass ein Reparieren nach einer teilweisen oder vollkommenden Zerstörung unseres Planetens kaum noch möglich ist.

Bitterschokolade schmeckt – und bedeutet häufig Kinderarbeit auf Kakaoplantagen!

Schokolade, Zartbitter, Kaffee

 

 

 

 

 

 

Nach Angaben von UNICEF arbeiten heute 190,7 Millionen Kinder zwischen 5 und 14 Jahren, die meisten davon in der Landwirtschaft, in kleinen Werkstätten, als Arbeiter in Steinbrüchen, als Straßenverkäufer oder Dienstmädchen. Im Vergleich zu den Einwohnern in Deutschland (~ 83 Mil.) sind das alleine rund 110 Millionen Menschen mehr.

Vor allem auf Kakaoplantagen ist Kinderarbeit sehr präsent. Über eine Million Kinder arbeiten an der Elfenbeinküste Afrikas zur Erntezeit unter harten Bedingungen, darunter etwa 250.000 so, dass nationale Kinderschutzgesetze und die Standards der International Labour Organization verletzt werden. Sie sind dort Pestiziden, Insektenstichen und Schlangenbissen ausgesetzt und verletzen sich auch oft mit ihrem gefährlichen Werkzeug. Ein Teil von ihnen muss auf die Chance auf Bildung oder einen Beruf verzichten, obwohl etwa 90 % von ihnen an einer Schule angemeldet sind und diese theoretisch auch besuchen könnten.

Kinderarbeit ist gerade in ärmeren Ländern der Erde an der Tagesordnung.

Die Kinder werden mit dem verheißungsvollen Angebot, ein besseres Leben zu bekommen, auf die Plantagen gelockt. Sie wollen lediglich zum Familieneinkommen beitragen, auch das Leben ihrer Eltern lebenswert machen und werden dann doch nur als billige Arbeitskraft ausgenutzt.

Bericht eines 16-jährigen Jungen aus Mali

„Wir schliefen auf dem Boden einer Hütte aus Schlamm und Stroh. Wir durften sie nur zur Arbeit in den Feldern verlassen. Die Arbeitszeiten waren sehr hart, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, und manchmal, wenn Vollmond war, sogar bis zehn Uhr abends. Uns wurde Lohn versprochen, aber sie sagten, dass wir erst die Kosten der Reise zurückzahlen müssten. Ich habe mich dort zwei Jahre lang abgerackert, ohne jemals Geld zu bekommen. Kinder, die sich weigerten zu arbeiten, wurden mit dem Motorgurt des Traktors geschlagen oder mit Zigaretten verbrannt. Wir bekamen kaum etwas zu essen: mittags zwei Bananen, die wir aßen, ohne die Arbeit zu unterbrechen, und eine Maismehlsuppe am Abend. Einige Kinder sind vor Erschöpfung zusammengebrochen. Diejenigen, die krank wurden, wurden fortgeschafft. Wir haben sie nie wieder gesehen.

http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/produkte/landwirtschaft/kakao/#footnote_4_3041

Vielen Kindern ergeht es genau so wie diesem Jungen aus Mali. Nicht selten leiden sie unter psychischen Störungen, weil sie geschlagen und misshandelt werden, an Hunger darben, oder manchmal sogar verschleppt werden und dann für immer verschollen bleiben.

Auch der moderne Sklavenhandel soll in Westafrika präsent sein. Auf Kindermärkten können Bauern Arbeitskräfte aus den Nachbarländern Mali und Burkina Faso kaufen. UNICEF spricht von etwa 12.000 betroffenen Kindern, andere Quellen geben aber deutlich höhere Zahlen an.

Aber warum ist Kinderarbeit gerade an der Elfenbeinküste so ein Problem?

Kakao war in den 70ern eine sehr gute Einkommensquelle für Bauern. Der Preis für eine Tonne Kakao lag 1980 bei 5000 Dollar. Im Jahr 2000 wiederrum nur bei 1200 Dollar. Als Folge daraus sind erwachsene Hilfsarbeiter aus Burkina Faso und Mali an die Küste gekommen, um Geld zu verdienen. Doch aufgrund des schlechten Einkommens der Bauern konnten sich diese die Arbeiter bald nicht mehr leisten. Sie mussten also entweder ihre Plantage aufgeben oder Kinder als billige Arbeitskraft einstellen. Viele fanden dies selbst unmoralisch, hatten aber keine andere Wahl.

Kinderarbeit einfach zu verbieten ist leider auch keine Lösung.

Wenn man die Kakaoplantagen bewachen lässt, werden die Kinder auf der nächsten Ananasplantage weiter beschäftigt. Um Kinderarbeit zu beenden, müsste man den Lohn ihrer Eltern und der Bauern eigentlich nur erhöhen. Aber wer kann sich das leisten?

In der letzten Zeit hat sich an der Situation zwar schon viel gebessert, Schulen werden gebaut, Bauern werden finanziell unterstützt, um faire Löhne an die Arbeiter zahlen zu können und große Firmen haben (zwar widerwillig) zugestimmt, die Kinderarbeit besser zu kontrollieren und einzudämmen, aber dennoch existiert die Kinderarbeit noch und jedes Kind auf einer Plantage ist eines zu viel.

Waise, Afrika, Afrikanische, Kind

Wie könnt ihr helfen?

Es wäre definitiv schon ein Anfang, statt der billigen Massenproduktions-Schokolade einfach mal zur Fairtrade-Variante zu greifen. (Achtung, bessere Qualität und höherer Preis bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Schokolade ohne Kinderarbeit produziert wurde!) Hier könnt ihr auch spenden, um das Leid der Kinder wenigstens etwas zu verringern.

Ich hoffe, dass dieser Artikel euch ein bisschen die Augen öffnen konnte, was und und vor allem wer wirklich hinter einer Tafel Schokolade „steckt“, und dass ihr in Zukunft bewusster Schokolade kauft. Ein paar Cent mehr können einiges ändern!

In der folgenden Doku erfahrt ihr mehr über die Kinderarbeit auf Kakaoplantagen:

Verbraucherschutz: wie schütze ich mich vor Viren, Hackern und anderen Betrügern?

Matrix, Computer, Hacker, Code, Digital

Jeder, der die Nachrichten dieses Jahres gehört hat, wird wahrscheinlich gemerkt haben, dass oft von Hackerangriffen oder Cyberattacken die Rede war. Aber wie erkennt man solche Hacker und wie schützt man sich und seine elektronischen Geräte davor?

  1. Regel: lade dir nicht sofort einen Viren- oder Spywarescanner runter, der nicht von einer gesicherterten Plattform wie z.B. ,,heise online“ stammt. Denn oft sind es die Schutzprogramme selbst, welche die „Viren“ auf dem Medium verbreiten! Deshalb gilt: nur von vertrauenswürdigen Websites herunterladen, welche die angebotenen Programme auf Viren oder Schadprogramme durchsuchen. Achte außerdem auf den Websitelink: viele Internetbrowser geben meistens an, ob eine Website gesichert oder ungesichert ist (gesichert wenn „https“ am Anfang steht. „http“ ist die ungesicherte Variante).
  2. Regel: lade dir immer das aktuellste Sicherheitsupdate vom Softwarebetreiber des Computers herunter (zum Beispiel von Microsoft oder Apple). Das kann man in den Einstellungen automatisieren (Anleitungen im Internet). Des Weiteren gilt: sog. Spam-E-Mails sollte man löschen (Werbung, Rabatte, Downloads) und NICHT anklicken. Denn häufig überträgt sich dann ein Virus über den Download der E-Mail.
  3. Regel: lasse keine unbekannten Speichermedien (CDs, USB-Sticks etc.) an den Computer. Diese können manchmal selbstständig den Computer hacken und ferngesteuert werden und dem Hacker sogar die Kontrolle über deinen Computer geben.

Mit diesen einfachen Schritten kann man seine elektronischen Geräte „virensauber“ halten und vor Angriffen aus dem Netz schützen.