Mobbing – nicht tolerierbar!

Es passiert häufiger, als wir denken, und so ziemlich in jeder Schule. Nur wenige bekommen wirklich etwas davon mit, aber für den, der es mitbekommt (oder sollte ich besser sagen abbekommt), ist es die absolute Hölle.

Er ist das Opfer in dieser Geschichte. Aber das Opfer wäre kein Opfer, wenn es keinen Gegner, auch genannt Täter hätte. Der Täter ist es, der das Opfer mobbt. Dem Opfer werden die verschiedensten schlimmen Dinge angetan. Im Extremfall kann es sogar in Gewalt ausarten. Depressionen sind oft eine schlimme Folge, unter denen die Gemobbten zu leiden haben.

Aber wie entsteht Mobbing eigentlich?

Mobbing beginnt langsam. Die blöden Sprüche, die der Täter dem Opfer an den Kopf wirft, beachtet das Opfer zunächst oft nicht wirklich. Doch nach einiger Zeit wird der Kontakt zu dem Opfer vermieden, es wird ausgegrenzt. Es versteht die Informationsverweigerung nicht und sucht das Problem bei sich selbst. Es wird aus Gruppen, Cliquen etc. ausgeschlossen. Mit der Zeit haben sich zwei Fronten gebildet. Die eine Front unterstützt den Täter und der oder die Gemobbte hat nur, wenn er oder sie Glück hat, einen Verteidiger. Es wird psychische und im Extremfall sogar physische Gewalt angewendet und dem Opfer geht es von Tag zu Tag schlechter. Oft wollen Betroffene gar nicht mehr zur Schule gehen, ziehen sich zurück und haben Albträume. Außerdem sinkt das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein.

An alle Mobbingopfer: Was kann man tun?

Suche dir Hilfe. Mobbingopfer trauen sich oft nicht zu sagen, dass sie gemobbt werden, weil sie sich schämen. Aber je später sie etwas sagen, desto schlimmer wird es.

Schäme dich nicht. Zeige, dass du dich nicht mobben lasst. Sei stark und gib nicht auf. Schließlich bist du auch nicht allein. Es gibt immer jemanden, der dich unterstützt, wie zum Beispiel die Eltern. Versuche, so gut es geht, die Sprüche und Taten des Täters zu ignorieren und nicht zu nah an dich heranzulassen. Wenn es dir zu viel wird, mache eine deutliche Ansage und werde zum (gewaltlosen) Kämpfer.

Ich habe diesen Text nicht geschrieben, um Mobbing zu erklären. Ich habe diesen Text an die Täter geschrieben, damit sie sehen, was sie dem Opfer antun und dass es nicht dauerhaft unbemerkt bleibt!

Rätsel der Woche

Auflösung von letzter Woche: 36 Stunden später ist es Mitternacht; um diese Uhrzeit scheint (bei uns) keine Sonne mehr 🙂

Ich komme immer pünktlich vor Weihnachten, daran kann niemand etwas ändern. Mache ich die Vier voll, gehe ich aber auch schon wieder. Wer bin ich?

Advent, Advent ein Lichtlein brennt: der Adventskranz

Der Advent ist für manch einen wohl die schönste Zeit des Jahres. Wie wahr, aber nur für geduldige Leute ist er das, für ungeduldige eine wahre Plage. Um diese manchmal schier endlos lange Wartezeit zu überstehen, verkürzen und verschönern sich die Menschen gerne diese Frist.

Als Beispiel mag hier der Adventskranz gelten, der eine ganz eigene Geschichte zu erzählen hat. Im Jahre 1839 kam dem evangelischen Theologen Johann Heinrich Wichern, der in einem Waisenhaus arbeitete, eine Idee, um seinen Waisen die Wartezeit zu verkürzen. Kurzerhand besorgte er sich ein großes Wagenrad, auf dem er 28 Kerzen befestigte. Jeweils für jeden Tag im Advent, die Sonntage eingeschlossen, konnte Johann zwei Kerzen anzünden. Kurz darauf brachte Wichern seine Idee in die Kirche mit. Bald darauf wurde der Adventskranz schnell zum Trend. Aber auch bei vielen nicht-religiösen Menschen setzte er sich durch. Da sich aber verständlicherweise nicht jeder ein Wagenrad beschaffen konnte, beschränkten sich die Menschen auf einen kleineren Kranz. Später schmückten oder flochten sie den Kranz mit Tannenzweigen oder Beeren. So entstand der Adventdskranz, den wir heute bei uns daheim bewundern können.

ICH WÜNSCHE EUCH EINE SCHÖNE WEIHNACHTSZEIT!!!!!!

Rätsel der Woche

Auflösung vom letzten Mal: Verschiebe die Stangen auf dem Tisch so, dass sie ein T bilden. Wenn der Querbalken des Ts magnetisch ist, gibt es keine Anziehung. Ist der Längsbalken magnetisch, zieht er dagegen den anderen Balken an.

Wenn es am Mittag starken Regen gibt, ist es dann erwartbar, dass von diesem Zeitpunkt an in 36 Stunden die Sonne scheint?

Lyrisches zum Nachdenken: Der Weg

Manchmal im Leben stehen wir vor einer Gabelung.

Wir müssen wählen zwischen dem, was vernünftig wäre und dem,

was wir wollen.

Gibt es eine schwerere Aufgabe, als sich einen Weg dazwischen zu bauen?

Immer nach rechts und links gleichzeitig zu schauen?

Aber sieh es mal so: Wenn du nur tust, was vernünftig ist,

bleibt nichts übrig für dich.

Es macht keinen Spaß, wo ist der Witz?

Auf diesem Weg kannst du nichts finden.

Schau dich nur um, doch glaub‘ mir,

irgendwann kehrst du um.

Wieder am Anfang angelangt, weißt nicht, ob du den anderen Weg wagst.

Aber ist er nicht leicht?

Du kannst tun, was du meinst.

Es ist der Weg, den du willst.

Trotzdem, mit jedem Schritt, den du gehst, egal wo du stehst,

erinnert dich dein Gewissen, dass es nicht richtig ist, was du da tust.

Du kehrst wieder um.

Wieder am Anfang, dir bleibt keine Wahl.

Aber überlege: Was ist gut an beiden Wegen?

Baue diesen Weg dazwischen.

Es fordert Kraft, mit diesem Weg zu kommen ans Ziel.

Denn das ist nicht der vernünftige Weg,

noch der Weg, den wir wollen.

Das ist der richtige Weg.

Rätsel der Woche

Das letzte Rätsel von vor den Ferien war etwas „tricky“ – hier kommt also die Lösung: Wenn das Schiff auf dem Wasser schwimmt, verdrängt es eine Wassermenge, die seinem eigenen Gewicht entspricht. Weil das Schiffsmaterial eine größere Dichte als Wasser hat, ist das verdrängte Wasservolumen größer als das Volumen des Schiffsmaterials (natürlich ohne die eingeschlossene Luft).

Wenn das Schiff gesunken ist, verdrängt es nur noch eine Wassermenge, die seinem eigenen Volumen entspricht. Wie oben bereits erwähnt, ist das Volumen kleiner als das Volumen, das es beim Schwimmen verdrängt. Das gesunkene Schiff verdrängt also weniger Wasser als das schwimmende Schiff. Demnach sinkt der äußere Wasserspiegel, wenn das Boot sinkt.

Und weil es so schön war, gibt es gleich wieder ein physikalisches Rätsel:

Auf einem Tisch liegen zwei Eisenstangen – beide sehen gleich aus. Eine von ihnen ist magnetisch, die andere wiederum nicht. Wie lässt sich ohne Hilfsmittel feststellen, welche der beiden Stangen magnetisch ist, ohne dass die Eisenstangen angehoben bzw. vom Tisch gehoben werden dürfen?