Patagonien: faszinierende Natur im Herzen Südamerikas

Wild und unberührt: haushoch und scharfkantig ragen die Spitzen der Eisberge des Perito-Moreno-Gletschers aus dem Wasser

Patagonien. Dieser Name sagt vermutlich den wenigsten Menschen etwas. Unter Patagonien versteht man den Teil von Südamerika, der südlich der Flüsse Rio Colorado und Rio Bio Bio liegt.

Der Rio Colorado liegt in Argentinien, der Rio Bio Bio in Chile. Es wird durch die Anden in zwei Teile geteilt, von denen einer vor allem in Chile, der andere vor allem in Argentinien liegt. Diese bestehen aus insgesamt neun Provinzen.

Patagoniens Landschaft ist vor allem die Pampa, das ist eine Grassteppe im Süden Südamerikas. Im argentinischen Teil Patagoniens ist es sehr trocken, da die Anden die Regenwolken abhalten. Im chilenischen Teil ist es jedoch feuchter und es gibt sogar einen Regenwald. An Tieren findet man hier vor allem das Guanaco, das ist ein lamaähnliches Tier, den Nandu, welcher ein Laufvogel ist, also nicht fliegen kann, und den Andenkondor. Außerdem gibt es in Patagonien zahlreiche Seen, weshalb dort viele Wasservögel, z. B. der Flamingo, zu finden sind.

Guanacos in der chilenischen Pampa

Der Name Patagonien geht auf den Entdecker Ferdinand Maggellan zurück, welcher die damaligen Ureinwohner sah, und sie „patagones“ taufte, weil sie so groß waren und Pataghon, an den er damit anlehnte, ein berühmter Riese aus Rittergeschichten war.

Malerisches Panorama im Nationalpark „Torres del Paine“

Die „Torres del Paine“: diese drei Bergspitzen gaben dem Nationalpark seinen Namen

Der „Fitz Roy“ ist 3406 Meter hoch und eines der Wahrzeichen Patagoniens

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Patagonien sind:

  • Perito-Moreno-Gletscher“: ein riesiger Gletscher, der 30 km lang ist und eine Fläche von insgesamt ca. 255 Quadratkilometern besitzt (unter dem Schutz der UNESCO)
  • Nationalpark „Torres del Paine“: Der Nationalpark ist eines der Wahrzeichen Chiles und glänzt durch die Artenvielfalt der dort lebenden Tiere. er ist nach seinem Wahrzeichen, den Torres del Paine, benannt (drei Bergspitzen)
  • Der „Fitz Roy“: ein Berg, der nach dem Kapitän des Schiffes das ihn entdeckt hat benannt ist. Er ist wie der Perito-Moreno Gletscher eine der Hauptattraktionen des Nationalparks „Los Glaciares“ und 3406 Meter hoch.

Wer mehr über Patagonien erfahren möchte, kann sich in folgender Doku des ZDF (noch) schlau(er) machen:

Dragon Ball: der Kultmanga aus Japan

Dragon Ball ist eine Manga-Serie (ein Manga ist ein japanischer Comic, den man von rechts nach links liest) des japanischen Zeichners Akira Toriyama und basiert lose auf den Roman „Die Reise nach Westen“ von Wu Cheng´en.

Dragon Ball erschien ursprünglich 1984 bis 1995 im Manga-Magazin Weekly Shōnen Jump und wurde später in 42 Bänden veröffentlicht. Die insgesamt 519 Kapitel umfassen über 8000 Seiten.

Darüber hinaus erfolgte zunächst eine Umsetzung in den Anime-Fernsehserien Dragon Ball und Dragon Ball Z. Aufgrund des großen Erfolgs besteht das Franchise inzwischen aus insgesamt vier Fernsehserien,18 Kinofilmen, drei Fernsehfilmen und drei OVA sowie einer Vielzahl von Videospielen.

1989 und 2008 folgten zwei Realfilm-Umsetzungen des Mangas. Mit etwa 156 Millionen verkauften Exemplaren in Japan und 230 Millionen verkauften Exemplaren weltweit ist Dragonball nach One piece der am häufigsten verkaufte  Manga aller Zeiten. Der Manga ist für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet.

Der Sommer verspätet sich – dann erfreuen wir uns weiter am Frühling!

Hurra, der Frühling ist da.

ER ist so schön, so wunderbar.

Die Sonne scheint,

Der Boden keimt.

Die Blumen so schön blühen auf den Wiesen saftig  grün.

Ach Frühling, du bist wunderbar,

Ach Frühling, bleib für immer da.

Es ist warm und super schön,

zwischendurch kommt ein kühler Föhn.

Den Vögeln, Tieren geht´s auch gut.

Das Vögelgezwitscher ist entspannend und mildert jede Wut.

Ach Frühling, du bist wunderbar,

Bitte bleib für immer da.

Alles so schön saftig blüht,

Wiesen, Blumen, Felder.

Felix Kühn

Manga: die Kultcomics aus Japan

Manga kennen sicher viele: die Kultbücher aus Japan! Eigentlich sind das Comics. Denn es sind Bilder mit Sprechblasen und Manga bedeutet im Japanischen auch Comic.

Eine Besonderheit ist, dass die Comics von hinten gelesen werden. Die abgebildeten Mädchen sind meistens sehr dünn und die Jungen in der Regel muskulös und ebenfalls recht schlank – Schönheitsideal in Japan.

Dem Ukiyo-e-Meister Katsushika Hokusai (1760-1849) wird die Erfindung des Begriffs Manga zugeschrieben. Die Werke von ihm kamen gut beim Bürgertum an. Ukiyo-e heißt ,,Bilder der fließenden Welt“.  Das waren Holzschnitte, die das Leben des Volkes in der Edo-Zeit oder Tokugawa-Zeit zeigen. Die Edo-Zeit war von 1603 bis 1868. In diesem Zeitraum herrschten Tokugawa-Shogune. Die Zeit wurde nach der damaligen Stadt „Edo“ (heute Tokio) benannt.

Der erste Manga, wie man ihn heute kennt, ist „Tagosakus und Mokubes Besichtigung von Tokio“ (1902) von Kitazawa Rakuten. Der wohl wichtigste Mangaka, so werden Mangakünstler bezeichnet, war und ist Osamu Tezuka (1928-1989); er wird von Fans „Gott des Manga“ genannt.

Die wohl bekanntesten Manga sind „Dragonball“, „Naruto“ und „One Piece“. Ein wohl auch sehr berühmter Manga ist „Sailor Moon“, und eher bei den Mädchen beliebt. Ich mag sehr gerne den Manga „Yona –  Prinzessin der Morgendämmerung“ und finde an Manga vor allem gut, dass sie häufig nicht nur für Mädchen geeignet sind (z. B. in „Yona – Prinzess der Morgendämmerung“: Geschichte von Flucht aus eigenem Schloss sehr spannend und daher auch für Jungs sehr interessant).

Manga eignen sich auch prima für Nicht-Leseratten, da sie schnell zu lesen sind und vielleicht den einen oder anderen sogar zum Lesen anderer Bücher anregen. Insgesamt dienen sie aber eher der Unterhaltung und haben nicht immer einen hohen Anspruch. Problematisch oder zumindest fragwürdig sind auch Manga mit Gewaltdarstellungen.

Steckbrief: die Schwarze Mamba

Größe 2,5 m (im Durchschnitt), bis max. 4,5 m
Geschwindigkeit bis 24 km/h (Kurzstrecke)
Gewicht bis 1,6 kg
Lebensdauer bis 11 Jahre
Ernährung kleine Nager, Vögel
Feinde Krokodile, Schakale
Lebensraum Ostafrika
Klasse Reptilien
Ordnung Schuppenkriechtiere
Familie Giftnattern
Wissenschaftl. Name Dendroaspis polylepis
Merkmale längste Giftschlange Afrikas
Die gefährlichste Schlange der Welt

Die Schwarze Mamba wird als gefährlichste Schlange der Welt eingestuft. Sie ist sehr schnell, ihr Gift ist oft tödlich, sie ist von Grund auf nervös und, wenn sie sich bedroht fühlt, sehr aggressiv.

Die ist doch gar nicht schwarz!?

Der Name der Schwarzen Mamba ist verwirrend, denn ihr Körper ist nicht schwarz, sondern olivgrün bis grau. Die Bezeichnung kommt von der blauschwarzen Farbe in ihrem Maul, die sichtbar wird, wenn sie es bei einem Angriff aufreißt.

Der Porsche unter den Schlangen

Schwarze Mambas sind die Porsches unter den Schlangen. Sie werden bis zu 20 km/h schnell, es heißt sogar bis zu 24 km/h. Du müsstest sprinten wie ein Hundertmeterläufer, um ihr bei so einem Tempo zu entkommen. Allerdings kriecht sie nicht so schnell, um Beute zu jagen, sondern um zu fliehen.

Gefährlich und scheu?

Schwarze Mambas sind scheu (!) und suchen lieber das Weite, als in einen Kampf zu geraten. Doch wenn sie sich bedroht fühlen, greifen sie an. Und zwar sehr aggressiv. Sie heben ihren Kopf, wodurch bis zu einem Drittel ihres Körpers kerzengerade in der Luft steht, spreizen ihre Kobra-ähnliche Nackenfalte, öffnen ihren schwarzen Mund und zischen. Wenn ein Angreifer sich langsam zurückzieht, flieht auch die Schwarze Mamba. Bleibt der Angreifer aber, wo er ist, und bedrängt die Schlange weiter, beißt sie zu.

Der Biss der Schwarzen Mamba

Schwarze Mambas beißen im Gegensatz zu den meisten anderen Schlangen nicht nur einmal zu, sondern mehrmals. Sie zielen auf den Körper oder den Kopf und schlagen bis zu 12 Mal hintereinander zu. Feinde oder Beute erkennt sie durch ihren Sehsinn an plötzlichen Bewegungen. Übrigens hat die Schwarze Mamba im Gegensatz zu vielen anderen Giftschlangen runde Pupillen.

Das Gift der Schwarzen Mamba

Die Schwarze Mamba ist eine leidenschaftliche Giftmischerin. Sie produziert nicht nur Neurotoxine (Toxin = Gift), die die Nerven angreifen, sondern auch Kardiotoxine, die das Herz schädigen. Bis zu 400 mg gelangen pro Biss in eine Wunde. Schon 15 bis 20 mg können einen Erwachsenen töten. Früher war ihr Biss zu 100 % tödlich und trat innerhalb von 20 Minuten ein. Heutzutage kann man ihren Biss zwar mit einem speziellen Gegengift behandeln, doch in armen, ländlichen Gegenden, in denen sie oft anzutreffen ist, hat man es selten und auch nicht so schnell zur Hand.

Wie wirkt das Gift?

Die Opfer eines Mamba-Bisses verspüren zunächst ein prickelndes Gefühl im Mund und in den Gliedern, sehen doppelt oder haben einen Tunnelblick. Sie sind verwirrt, bekommen Fieber, aus Mund und Nase tritt Schaum aus und sie verlieren die Kontrolle über ihre Muskeln. Wenn der Biss nicht behandelt wird, kommt es zu starker Übelkeit, Schock, Krämpfen und letztendlich zum Tod.

Wo leben Schwarze Mambas?

Die meisten Mambas leben auf Bäumen und suchen sich gerne mal einen Schlafplatz unter dem Dach eines Hauses oder in einer Scheune. Auch wenn man vermuten würde, dass sie im Regenwald zu Hause sind, leben sie in Savannen, im Buschland und felsigen Gebieten.

Infos entnommen (leicht verändert): http://www.tierchenwelt.de/schlangen/866-schwarze-mamba-schlange.html