Süchtig nach Lesestoff – Buchempfehlungen

Bestimmt gibt es ein paar von euch, die auch so gerne lesen wie ich. Deswegen habe ich euch die besten Bücher, die ich zuletzt gelesen habe, einmal aufgelistet, um euch vielleicht für das ein oder andere begeistern zu können!

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Wüstenblume (Waris Dirie)

Dieses Buch handelt von der 13-jährigen Waris Dirie, welche mit ihrer Familie als Nomadin in der Wüste Somalias lebt. Als ihr Vater ihr offenbart, sie zwangsverheiraten zu wollen, beschließt sie, von zuhause zu fliehen und zu ihrer Tante in Somalias Hauptstadt Mogadischu zu flüchten. Auf ihrer Flucht muss sie viele schlimme Dinge erleben, befindet sich in gefährlichen Situationen und doch gelingt es ihr schlussendlich, als junge Frau in London als Dienstmädchen unterzukommen und wird später sogar von einem Starfotografen entdeckt, welcher sie zu einem der berühmtesten Models der Welt macht. Insgesamt eine sehr spannende Geschichte, teilweise kaum vorstellbaren Szenen, die auch wirklich passiert sind.

Mein bester letzter Sommer (Anne Freytag)

Die Geschichte erzählt von der todkranken Tessa, die sich langsam damit abfindet, bald sterben zu müssen. Doch dann kommt Oskar in ihr Leben und ändert es schlagartig. Tessa möchte ihren letzten Sommer zu ihrem besten machen und Oskar beschließt zusammen mit ihr einen Roadtrip zu starten. Ihre Reise durchlebt Höhen und Tiefen, Streits und auch Tage, die schöner nicht sein könnten. Mit der Zeit entsteht eine wunderbare Freundschaft zwischen den beiden, bis es schließlich zu einem tragischen Ende kommt. Ein sehr trauriges, aber wirklich schönes Buch!

Schlaft gut ihr fiesen Gedanken (John Green)

Green berichtet in seinem neuesten Roman über über das Mädchen Aza Holmes, ihre „fiesen Gedanken“ und das Verschwinden eines Milliardärs namens Rusell Pickett. Aza kämpft schon seit ihrer Kindheit mit einer psychischen Krankheit und verliert häufig die Kontrolle über ihre Gedanken. Doch als eine 100000$-Belohnung für Hinweise auf Picketts Verschwinden ausgesetzt wird, überredet ihre beste Freundin Daisy sie, das Geheimnis aufzuklären. So begeben sich die beiden auf ein großes Abenteuer mit vielen Hindernissen und Abgründen, aber schlussendlich auch Hoffnungsschimmern, aus der Gedankenspirale zu entkommen. Das Buch ist sehr fesselnd und man kann sich gut in Aza hineinversetzten, was einem bestimmt auch in manchen Situationen hilft, andere Menschen besser zu verstehen und ihnen zu helfen.

Erebos (Ursula Poznanski)

Nick bemerkt, dass an seiner Schule immer öfter seltsame Päckchen herumgereicht werden, von denen niemand weiß, was in ihnen steckt. Doch schon bald findet er heraus, dass sich darin ein Computerspiel namens Erebos befindet. Neugierig fängt auch er an, es zu spielen, doch es gibt klare Regeln: erzähle niemanden von diesem Spiel, spiele es nur alleine, erledige jeden Auftrag und, verstößt du gegen diese Vorschriften, kannst du das Spiel nicht mehr starten. Auch Nick wird schnell in den Bann des Spiels gezogen und bemerkt, als immer seltsamere Dinge geschehen, dass Erebos sogar Einfluss auf die Realität nimmt. Jede Aufgabe aus dem Spiel muss er in begrenzter Zeit in seinem Umfeld ausführen, was er auch tut, bis er einen Menschen töten soll… Erebos macht süchtig. Das Lesen von Erebos allerdings auch!

Zeitreise ins Alte Ägypten: Ägypten-Ausstellung in Rosenheim

Vom einfachen Leben eines Bauers bis hin zum luxuriösen Alltag eines Pharaos – alles konnte die Klasse 6b des Gymnasiums Seligenthals hier, zusammen mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Heigl, während einer Führung genau erklärt sehen. Mit einer originalen Aufnahme einer Nilüberschwemmung wurde die 6b wie in einem echten Nilstrom „mitgerissen“, mitten hinein in die Welt des Alten Ägyptens.

Die „Truppe“ vor dem Museum

Anschließend ging es um die Pharaonen und deren Bauten: die Pyramiden. Eine der bekanntesten ist wohl die Cheops-Pyramide (Pharao Cheops ließ sie erbauen). Sie ist so hoch, dass sie zu den Weltwundern gehört. Der Eingang der Cheops-Pyramide allein beträgt schon 14 Meter. Früher glänzte die Pyramide, da die äußeren Steine poliert waren. Doch im Mittelalter wurden die schimmernden Steine abgetragen und verarbeitet. So sieht die Cheops-Pyramide heute aus:

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Zu erkennen war ein Pharao meist an seiner Kopfbedeckung, die ein Schmuckstück, das eine Speikobra darstellte, zierte. Außerdem trug der Pharao auch einen unechten Bart. Sogar manche weibliche Pharaoninnen (z. B. Hatschepsut) trugen diesen Bart. Interessant zu wissen ist auch, dass Pharonen als Gottheiten verehrt wurden. Weitere Merkmale könnt ihr hier an der berühmten Totenmaske von Pharao  Tutanchamun sehen:

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Natürlich hatten auch die alten Ägypter eine Religion. Die Ägypter glaubten an mehrere Götter, z. B. Amun Re (als Sonnengott der höchste Gott), Hathor (Göttin der Liebe) usw. Die Ägypter glaubten an ein Leben nach dem Tod. Doch bevor man ins Jenseits eintreten konnte, so glaubten die Ägypter, musste man mehrere Aufgaben bestehen. Eine der wichtigsten Prüfungen war wohl das Totengericht. Der schakalköpfige Gott Anubis (Hintergrund: da Schakale Aasfresser sind, gaben sie Anubis das Aussehen eines Schakals, in der Hoffnung, dies würde helfen, die Leiche des Verstorben zu schützen) führte den Verstorbenen (weiß gekleidet) vor eine Waage. Dort wog Anubis das Herz (die Ägypter dachten damals, das Herz war der Mittelpunkt des Denkens und der Taten) des Toten. War das Herz leichter als eine Feder (Zeichen für Reinheit und Warheit) und damit voller guter Taten konnte der Tote ins Jenseits eintreten. Sollte dies nicht der Fall sein und das Herz schwerer sein, wurde das Herz von einem krokodilköpfigen Mischwesen gefressen. Dadurch konnte der Tote weder weiter leben noch ins Jenseits gehen. Dieser Prozess wurde von Thot (Gott des Schreibens) notiert. Hier sieht man das Totengericht:

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Um ein solches Leben nach dem Tod zu ermöglichen, musste der Körper erst konserviert bzw. mumifiziert werden, denn die Ägypter glaubten, dass die Seele in Form eines Vogels den ganzen Tag herumfliegt und dann am Abend zum Körper seines Herrn zurückkehren würde. Arme Leute wie Bauern wurden nach ihrem Tod in der Wüste vergraben. Auch sie wurden durch den Boden für die Ewigkeit haltbar gemacht. Wohlhabendere und wichtigere Persönlichkeiten wurden aufwändig über zwei Monate mumifiziert. Auch in der Ausstellung konnte man eine Mumie einer reichen Frau sehen.

Interessant ist auch das „Papier“ der Ägypter. Es wurde aus der Papyruspflanze hergestellt und sieht im fertigen Zustand so aus:

Zur Herstellung diente die Papyruspflanze:

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Weiter ging es dann mit einem spannenden Hieroglyphen-Workshop, indem die Schüler ihren Namen in Hieroglyphen auf Papyrus schreiben konnten. Hier ein paar Orginalbilder:

Allen Beteiligten hat es sehr viel Spaß gemacht. Auch ich kann einen Besuch des Museums nur empfehlen!

Frohes Neues! (Teil 2)

Sicher ins neue Jahr und alle folgenden – nur geprüftes Feuerwerk kaufen!

Am letzten Tag des Jahres werden in aller Welt wieder Millionen von Feuerwerkskörpern abgefeuert. Doch Vorsicht – schon oftmals kam es wegen nicht ordnungsgemäß befolgter Verwendung zu schlimmen Sach- oder Personenschäden.  Darum wird dringend geraten, nach dem Anzünden der Rakete den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand einzuhalten. Ilegale Raketen und Böller können lebensgefährich sein!

Doch wie erkenne ich ilegale Artikel?

Geprüftes Feuerwerk ist mit der Registriernummer und dem CE-Zeichen in Verbindung mit der Kennnummer der Prüfstelle gekennzeichnet. Neben dieser gibt es noch andere Regeln wie zum Beispiel, dass die Abgabe sämtlicher Feuerwerksartikel unter 18 Jahren verboten ist.

Auch die Bundesanstalt für Materiealienforschung und-prüfung (BAM) warnt vor illegalen Feuerwerkskörpern, da diese oftmals eine Mischung aus explosionsgefährlichen Substanzen enthalten und sie daher unberechenbar sein können.

Wir wünschen euch – wenn auch verspätet -noch ein schönes Jahr 2018!

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Frohes Neues! (Teil 1)

Schon ein bißchen ist es nun her – Silvester. Wir alle haben uns viel vorgenommen für das neue Jahr. Auch aus diesem Grund wollen wir uns den Silvestertag nochmals in Erinnerung rufen und uns mit ihm näher befassen.

Überall kracht es, bunte Feuerwerke erhellen den Nachthimmel – es ist Silvester. Doch woher kommt „Silvester“ eigentlich?

Silvester bedeutet nicht nur den letzten Tag im Jahr, sondern ist nach Papst                 Silvester dem 1., welcher heilig gesprochen wurde, benannt, Er starb am 31. Dezember 335. Laut einer Legende soll Silvester Kaiser Konstantin den Großen vom Aussatz (Lepra) geheilt haben und ihn getauft haben. Silvester ist der Schutzheilige der Haustiere und wird für eine gute Futterernte und ein gutes neues Jahr verehrt.

Papst, Kirche, Gott, Glaube

Tätigkeiten vor Mitternacht 

Zu einer der beliebtesten Beschäftigungen gehört wohl „Dinner for one“ (auch 90. Geburtstag genannt). Der englischsprachige Video-Sketch bringt fast alle jedes Jahr zum Lachen. Die ältere Dame Miss Sophie lädt zu ihrem Geburtstag nur ihre engsten Freunde ein: Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pomeroy und Mr. Winterbottom. Sie sind allerdings alle bereits verstorben, weshalb der ebenfalls schon ältere Butler James deren Rollen übernehmen muss und auch in deren Rollen immer wieder mit Miss Sophie anstoßen. Einer der Running Gags ist, dass der immer stärker betrunkene James ständig über den Kopf eines ausgelegten Tigerfells stolpert.

Als Abendessen gibt es in vielen Familien Fondue (Fleisch gebraten in einem am Tisch stehenden Topf voller heißem Öl); man kann auch Brot, Gemüse oder sogar Obst in geschmolzenen Käse tauchen = Käsefondue)

Käsefondue:

Zu manchen Silvesterfeiern gehört auch das traditionelle Bleigießen: flüssiges Blei wird in kaltes Wasser gegossen, die erstarrten Bleifiguren werden nun mit Symbolen verglichen, z. B. Löwe für Stärke und Mut. Die Bedeutungen sind dann eine Art „Vorhersage“ für das neue Jahr.

Mitternacht Uhr, 5 Vor 12, Fünf Vor Zwölf, Uhrzeiger                                                                                                                                              

Um Mitternacht wird dann traditionell ein Feuerwerk abgeschossen und auf das neue Jahr angestoßen. Danach wird meist noch lange gefeiert. 

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