Gut Aiderbichl – Asyl für Tiere

Was ist Gut Aiderbichl?

Gut Aiderbichl, gegründet ihm Jahre 2000 von Michael Aufhauser, ist ein Gnadenhof für Tiere. Ein Gnadenhof nimmt gerettete, alte oder ausgesetzte Tiere auf und schenkt ihnen oft noch ein langes, in jedem Fall aber schönes Leben. Der Hof finanziert sich hauptsächlich von Spendengeldern. Dort arbeiten außerdem ganz viele ehrenamtliche Mitarbeiter und Tierpfleger.

Gut Aiderbichl bietet jedoch auch ganz unterschiedliche Jobs in den verschiedensten Gebieten an. Insgesamt gibt es 20 besuchbare Güter, es existieren noch viel mehr, welche aus bestimmten Gründen nicht besichtigt werden können. Jeder kann das Gut Aiderbichl besuchen. Das nächstgelegene (von Landshut aus) ist Gut Aiderbichl bei Deggendorf. Es ist sieben Tage die Woche Jahr über geöffnet. Eintritt muss gezahlt werden, aber natürlich geht das Geld  an die Tiere.

Wie kann ich helfen?

Helfen kann jeder! Natürlich kann man einfach spenden, es besteht jedoch auch die Möglichkeit Pate zu werden. Eine Patenschaft kann man ab zehn Euro entweder für ein bestimmtes Tier oder insgesamt für alle Tiere übernehmen. Wird man Pate von einem bestimmten Tier, zum Beispiel einem Hund, geht das monatlich bezahlte Geld in erster Linie auch an diesen Hund, damit Gut Aiderbichl das Futter, Krankheitskoste etc. bezahlen kann. Wenn man eine allgemeine Patenschaft übernimmt, dann benutzt das Gut das Geld an den Stellen, an denen es am meisten gebraucht wird.

Du möchtest auch gerne Pate werden? Dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder du fährst zu einem Gut und füllst dort das Anmeldeformular aus oder du erledigst das ganze im Internet. Bitte vergiss aber nicht, dass du für beides einen Erziehungsberichtigen brauchst! Hast du erstmal eine Patenschaft übernommen, erhältst du eine Patenkarte. Diese variiert, je nachdem, wie viel du monatlich zahlst.

Mit dieser Karte (es gibt sie in grün, blau, grau und schwarz) kommen du und eine bestimmten Anzahl an Personen gratis in eines der Güter. Außerdem erhältst du vier Ausgaben des Gut-Aiderbichl-Magazins pro Jahr und darfst dich über andere „Geschenke“ freuen. Du erhältst auch Rabbat im Shop des Gnadenhofes, kannst an Patentreffen teilnehmen, durch Web-Cams alle Tiere beobachten, auch wenn du sie mal nicht besuchen kannst, an Patenreisen zu Höfen in anderen Städten oder sogar Ländern teilnehmen.

Dadurch, dass du als Pate kostenfrei nach Gut Aiderbichl kommen kannst, wann immer du willst, steht es dir frei, die Tiere oder dein bestimmtes Patentier immer besuchen zu kommen. Damit können besondere Bindungen zwischen Mensch und Tier entstehen.

Kann man auf Gut Aiderbichl auch Tiere adoptieren?

Eigentlich macht Gut Aiderbichl so etwas nicht. Manchmal kommt es jedoch schon vor. Wenn ja, dann kann man vor allem Hunde adoptieren. Gut Aiderbichl versichert sich vor der Adoption aber, ob man weiß, wie man sich um das Tier zu kümmern hat und schaut oft auch noch in dem neuen Zuhause vorbei, um zu überprüfen, ob sich der neue „Schützling“ dort auch artgerecht wohlfühlen kann. Falls all diese Punkte erfüllt werden, steht der Adoption nichts im Weg. Im Moment ist Gut Aiderbichl mit einem Streunerprojekt in Rumänien beschäftigt, deshalb ist die Chance höher, dass Tiere, in diesem Fall vor allem Hunde, zur Adoption freigegeben werden.

Was gibt es auf Gut Aiderbichl alles zu sehen?

Wenn du dich entschließt, eines der Güter zu besichtigen, dann wirst du in erster Linie natürlich die Tiere zu sehen bekommen, denn diese leben dort. Es gibt die unterschiedlichsten Arten, jedoch meistens Haus- oder Nutztiere, zum Beispiel Hunde, Katzen, Schweine, Pferde, Kühe und viele mehr. Wenn du Hunger bekommst, gibt es in dem kleinen Café auf Gut Aiderbichl nahe Deggendorf etwas essen, v.a. vegetarische Kost (Tierschutz!). In der Nähe des Cafés existiert zudem ein Shop. Es finden außerdem Führungen statt, bei denen etwas zu den Tieren oder zum Gut an sich erzählt wird. Hast du einen eigenen Hund, kannst du ihn natürlich mitbringen, du darfst aber auch mit einem der Hunde auf dem Hof spazieren oder auf die Hundewiese zum Spielen gehen. Wenn du noch mehr über Gut Aiderbichl erfahren möchtest, dann schau dir folgende Doku an:

 

„Auch wenn es und gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst wenn es und gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel.  Dann haben wir etwas verändert: UNS!“

Michael Aufhauser, Gründer von Gut Aiderbichl

Lexikonartikel: vom Aussterben bedrohte Tierarten an Land

Nicht nur in den Meeren, sondern auch an Land sind viele Tiere vom Aussterben bedroht. In diesem Artikel erfahrt ihr mehr über sie:

Vom Aussterben bedrohte Tiere sind zum Beispiel:

  • Berggorilla
  • Südchinesischer Tiger
  • Amur-Leopard
  • Sumara-Elefant
  • Sumatra-Orang-Utan

Berggorilla

Der Berggorilla ist in Ostafrika zuhause. Es gibt noch siebenhundert Tiere seiner Art.

Südchinesischer Tiger

Einen Südchinesischen Tiger, auch Amoytiger genannt, kann man in China zu Gesicht bekommen. Über die Population gibt es keine gesicherten Angaben, Experten vermuten aber, dass er in freier Wildbahn bereits ausgestorben sein könnte!

Amur-Leopard

Der Amur-Leopard ist in Korea zuhause. Von seiner Art gibt es schätzungsweise noch 70 Exemplare.

Sumura-Elefant

Sumura-Elefanten (hier nur ein Beispielbild) leben in Indonesien. Vermutlich gibt es nur noch etwa 2600 Tiere.

Sumara-Orang-Utan

Etwa 14000 Exemplare dieser Affenart existieren noch. Wie die Sumara-Elefanten ist Indonesien ihr Lebensraum.

 

Hier findet ihr noch einige Fakten zum Rückgang der Arten durch menschliches Verhalten:

  1. Die Menschheit macht viel zu viel Müll, gerade auch in der Natur, und er wird nicht so entsorgt, wie er entsorgt werden sollte.
  2. Tiere sterben auch durch Zerstören ihres Lebensraum aus (Waldrodung, Umweltgifte durch Fabriken).
  3. Illegale Jagd auf seltene Tiere lässt deren Population weiter schrumpfen.
  4. Ausbeuterische Landwirtschaft zieht Schädlinge an, die manchen Tierarten lebensgefährliche Krankheiten bringen können. Häufig sterben deshalb auch Insekten als Bestäuber der Pflanzen, womit auch diese um ihre Existenz gebracht werden.

Das Artensterben geht mittlerweile so weit, dass jedes Jahr vermutlich 58000 (!!!) Tierarten von unserem Planeten einfach verschwinden. Also schützt unseren Planeten und beginnt mit einem einfachen „Mittel“: dem Sauberhalten unserer Umwelt. Am Ende schaden wir nämlich nicht nur den Tieren und unserer Umwelt, sondern dem gesamten Planeten und damit der Menschheit!

Im nachfolgenden Artikel könnt ihr euch noch weiter über das Artensterben informieren:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/artensterben-jaehrlich-verschwinden-58-000-tierarten-a-982906.html

Auch eine Doku von Arte beschäftigt sich mit dem Thema des Rückgangs der Arten, vorwiegend im europäischen Raum:

Ressourcenverbrauch – Schüler informieren über den Verbrauch von Wasser, Strom und Müll (Rückblick)

Im letzten Schuljahr haben Schüler der Klasse 8d des Gymnasium Seligenthal über den Verbrauch von Wasser, Strom und Müll informiert. Wer an diesem Tag in der Altstadt beim Karstadt unterwegs war, konnte sich mit ein paar Informationen der Schüler weiterbilden und Informationen einholen.

Ressourcenverbrauch, ein  Begriff, der auf der ganzen Welt sehr wichtig ist. Zu wenige Menschen kennen sich gut damit aus und haben keine Ahnung davon, wie viel Wasser sie verbrauchen, was die Stromerzeugung für Konsequenzen für den Menschen hat, welcher Müll wie getrennt werden muss und vieles mehr.

Am 28.06.2018 machten sich 12 Schüler der Klasse 8d auf den Weg zum Ländtor, um mit ihrem Sozialkundelehrer Herr Mantel ihren Informationsstand aufzubauen. Nach einigen wetterbedingten Komplikationen (es hat nur geregnet) wurde der Stand etwas später als geplant errichtet und die Schüler gingen mit Motivation und einem freundlichen Lächen im Gesicht auf die Passanten zu. Viele hörten mit Interesse, was die Schüler ihnen über die Themenbereiche Stromverbrauch, Wasserverbrauch und Müllverbrauch berichten konnten. Die Schüler hatten Spaß und konnten mit Stolz eine selbstgebastelte 1,20m große Batterie vorführen – ebenso hielten sie ein Quiz bereit, wobei verschiedene Begriffe in die Müllbehälter Kompost, Papiermüll etc. eingeordnet werden mussten.

Alle Leute, die bei dem Quiz mitgemacht haben, bekamen eine Urkunde und wurden zum Müllexperten ernannt. Die Plakate mit den vielen Informationen zum Ressourcenverbrauch, die von den Schülern in Gruppen selbst erstellt wurden, lockten viele Menschen an und weckten deren Interesse.

Gegen Mittag wurde der Stand sogar von Isar-TV gefilmt und einige Schüler waren dann in einem Bericht im Fernsehen zu sehen. Als der Rest der Klasse am frühen Nachmittag dann den ersten Teil der Gruppe abgelöst hat, konnten noch viele weitere Menschen zum Stand gelockt und informiert werden.

Die Klasse sah den Informationsstand in der Altsstadt als vollen Erfolg an. Viele Menschen konnten etwas von diesem Projekt „mitnehmen“, wobei die Tipps der Schüler vielleicht auch zu einem kontrollierten Ressourcenverbrauch angeregt haben.

Tischsitten aus aller Welt

In der ganzen Welt gibt es Tischsitten, doch sind diese auch von Land zu Land unterschiedlich. Egal ob Rülpsen, Schmatzen oder Schlürfen: in manchen Teilen der Erde gelten diese vermeintlichen „Unsitten“ oft als angemessen oder sogar höflich. Andere Länder, andere Sitten lautet ein Sprichwort, das jeder Reisende kennt. Und man kann, da es viele Sitten und Gebräuche gibt, auch viel falsch machen. Falls ihr in nächster Zeit verreisen möchtet, habe ich euch diese Liste seltsamer oder besonderer Tischsitten zusammengestellt um euch vorzubereiten:

CHINA: Gut gerülpst? Gut gekocht!

Rülpsen am Tisch gilt in Deutschland ein absolutes No-go. In China jedoch ist es ein Zeichen an den Koch, dass es dir geschmeckt hat. Und auch wenn man in Deutschland wenn möglich immer aufisst, ist es in China üblich, einen kleinen Rest auf dem Teller übrig zu lassen, denn so signalisiert du dem Koch oder dem Gastgeber, dass er dir mehr als genug Essen angeboten hat. Zudem ist es üblich, Suppen ganz nah am Mund aus der Schale zu schlürfen und beim Essen generell zu schmatzen. Außerdem gilt in China eine Zigarette als Apetittanreger. Das solltet ihr aber lieber lassen, ebenso wie das Hineinstecken der Essstäbchen in den Reis!

INDIEN: Aufessen ist Pflicht!

In Indien allerdings heißt es, immer ganz aufzuessen, denn in diesem Land sieht man die Verschwendung von Essen nicht gern. Außerdem wird mit den Fingern gegessen, allerdings nur mit der rechten Hand, da die linke als unrein gilt. Deine Fingernägel müssen gepflegt und deine Hände dürfen nicht schmutzig sein.

USA: Eine Hand reicht völlig!

Auch in der USA wird für gewöhlich nur mit einer Hand gegessen, die andere liegt im Schoß. Dieser Gebrauch soll der Legende nach noch aus dem Wilden Westen stammen, dort war es von Vorteil, wenn mann sicherheitshalber die Finger am Abzug hatte. So kam es, dass viele Amerikaner heute noch zuerst das Essen zerschneiden und es dann mit der Gabel in einer Hand zu sich nehmen. In Fast-Food-Restaurants ist es aber auch üblich, nur mit der Hand und ohne Besteck zu essen. Hier gibt es nämlich das (ungesunde) Finger-Food.

KOREA: Der Älteste hat das Sagen!

Wer sich in Korea an den Tisch setzt, sollte lieber zuerst zu rechnen anfangen, denn dort gilt: Der Älteste gibt den Ton an! Erst wenn der Älteste zu essen beginnt, beginnt die eigentliche Mahlzeit. Bei Tisch wird auch nicht geredet, da man sich sonst nicht auf das Mahl konzentrieren kann.

ITALIEN: Pasta? Nur mit der Gabel!

Allein beim Pastaverzehr kann man so einiges falsch machen, denn auch wenn so manch Deutscher glaubt, dass die Italiener ihre Nudelgerichte mit Gabel, Löffel und Messer verspeisen, wird  in Italien die Pasta nur mit der Gabel zu sich genommen.

FRANKREICH: Finger weg und Regeln befolgen!

Im Land der Feinschmecker und Spitzenköche gilt als eine der obersten Regeln, dass nie mit den Fingern, sondern nur mit Besteck gegessen wird. Der Salat muss mundgerecht gefaltet werden. Auch die Hände müssen immer auf dem Tisch und dürfen nicht auf dem Schoß liegen (in Frankreich gibt es keine Cowboys). Von einer Käseplatte dürfen maximal drei Sorten probiert werden und Soßenreste werden nicht aufgetunkt. Das „heilige“ Baguette darf auf keinen Fall geschnitten, sondern nur gebrochen werden. Und schmatzen, schlürfen und rülpsen ist natürlich erst recht ein Graus für französischen Ohren!

Lexikonartikel: vom Aussterben bedrohte Tierarten im Wasser

Im Wasser gibt es viele tolle Tiere z.B. bunte Fische, faszinierende Haie oder riesengroße Wale. Doch viele dieser Unterwassertiere sind vom Aussterben bedroht.

Oft sterben die Tiere, weil sie Plastikmüll fressen. Wasser bedeckt rund 70 Prozent der Erde und in jedem Quadratkilometer schwimmen zehntausende Teile Plastikmüll. Seevögel verenden qualvoll an Handyteilen in ihrem Magen, Schildkröten halten Plastikmüll für Quallen und Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton.

Überfischung: Bald drohen uns leere Meere

Schon 2011 warnte die Weltnaturschutzorganisation IUCN davor, dass alleine im Mittelmeer 40 Fischarten vom Aussterben bedroht sind. Dies war die erste Studie, die ein ganzes Meer betrachtete. Einer der renommiertesten Vertreter unter den gefährdeten Arten: der Gewöhnliche Delfin, der den Beinamen ,,gewöhnlich“ bekam, da er früher im Mittelmeer sehr häufig anzutreffen war, nun aber zu den bedrohten Arten gehört.

Delfine gelten als sehr schlaue und grazile Tiere. Ihr Lebensraum ist allerdings bedroht – und damit auch sie!

Auch Haie sind vom Aussterben bedroht. Dass Haie zu den bedrohten Fischarten gehören, liegt vorwiegend an der Bedrohung durch den Menschen. So schätzt die Haifischschutzorganisation Sharklife, dass alleine für die in Asien begehrte Haifischflossensuppe zwischen 23 und 73 Millionen Haie jährlich gefangen werden. Einmal am Haken, werden ihnen bei lebendigem Leib die begehrten Flossen abgeschnitten, ,, Schark finning “ genannt. Danach werden sie einfach wieder zurück ins Meer geworfen, um dort qualvoll zu verenden.

 

Im nachfolgenden, weiterführenden Video des BR (Bayerischer Rundfunk), erfahrt ihr, wie schädigendes Plastik überhaupt ins Meer gelangt und welchen Anteil sogar jeder von uns daran hat:

Zero Waste – nachhaltiger leben!

Seit einigen Jahren gibt es die so genannte „Zero -Waste-Bewegung“ (aus zero = null + waste = Müll), deren Ziel es ist, möglichst wenig Müll zu produzieren und somit die Umwelt zu schonen. Schon beim täglichen Blick in Kühlschrank oder Badezimmer blendet man aus, wieviel unnötiger Müll eigentlich durch Verpackungen produziert wird – und genau das sollte und könnte man einfach ändern.

Die Idee zu diesem Artikel kam mir erst neulich, als ich meiner Mutter geholfen habe, die Einkäufe zu verstauen. Da wir unsere eigenen Obst- und Gemüseschalen haben und somit alles auspacken, war ich doch ziemlich schockiert, als ich vor mir einen riesigen Haufen Verpackungsmüll für Obst, was in meiner Familie eine Woche reicht, gesehen habe.

Um dem entgegenzuwirken, gibt es ein „Rezept“: Zero Waste. Doch was ist das eigentlich?

„Zero Waste ist ein ethisches, ökonomisches, effizientes und visionäres Ziel, das Menschen dazu bringt, ihre Lebensstile und Praktiken so zu verändern, dass sie nachhaltigen natürlichen Zyklen nacheifern, in denen alle ausrangierten Materialien dazu dienen, Ressourcen für andere zu werden.

Zero Waste bedeutet, Produkte und Prozesse so zu konzipieren und zu verwalten, dass das Volumen und die Toxizität (Giftigkeit) von Abfällen und Materialien systematisch vermieden und beseitigt werden, alle Ressourcen geschont und zurückgewonnen werden und nicht verbrannt oder vergraben werden.

Durch die Implementierung von Zero Waste werden alle Absonderungen zu Land, Wasser oder Luft, die eine Gefahr für die planetarische, menschliche, tierische oder pflanzliche Gesundheit darstellen, eliminiert.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Zero_Waste

Zero Waste International Alliance

Rund 213 Kilo Verpackungsmüll verursacht ein Deutscher pro Jahr. Da unsere heutige Gesellschaft eine Konsumgesellschaft ist, die gerne im Überfluss kauft, ist einem häufig nicht einmal bewusst, wie viel Müll man wirklich täglich produziert. Alleine der Einkauf im Supermarkt zwingt die Verbraucher dazu, Unmengen an Plastikverpackungen zu kaufen, obwohl es oft auch ohne diese Verpackungen funktionieren würde. Ein Beispiel hierfür ist Obst und Gemüse. Im Supermarkt ist das meiste davon in Folien eingeschweißt oder in Plastik verpackt, wenn nicht, muss man zur Plastiktüte greifen. Auf Märkten oder in Bioläden sieht das aber schon ganz anders aus: entweder bringt man seinen eigenen Korb oder Beutel mit, um die Lebensmittel zu verstauen oder sie sind bereits in Papiertüten oder abbaubaren Plastikverpackungen verpackt. Ein Schritt in die richtige Richtung.

Nicht nur an Land, sondern auch im Meer hat man ein Müllproblem. Auf dem Bild ist Müll zu sehen, der aus dem Wasser gefischt wurde.

Doch wie lebt man jetzt so einfach „Zero Waste“?

Radikal mit der Müllproduktion aufzuhören, ist leichter gesagt als getan. Man sollte sich an das Thema langsam heranwagen und herausfinden, wie viel Müll nötig und unvermeidbar ist und welcher wirklich überflüssig ist. Durch diese Einstellung lernt man auch bewusster einzukaufen, da man sich doppelt überlegen muss, ob man das Produkt, welches wieder Müll „produziert“, kaufen soll, oder ob es eine Alternative ohne Müll gibt, wie es beispielsweise selber zu machen (falls möglich).

  1. Ein erster Schritt ist Vorräte aufzubrauchen: Schrankhüter, die gefühlt schon Jahre ihren festen Platz im Küchenschrank haben, können in neuen Rezepten verbraucht werden, sofern das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht oder noch nicht sehr lange überschritten wurde!
  2. „Coffee to go“ weglassen: die Verpackung des „Coffee to go“, wie es ihn z. B. an Bahnhöfen oder in Kiosks gibt, ist auch wieder unnötiger Müll, der durch eine eigens mitgebrachte Thermoskanne ganz leicht vermieden werden kann (dafür gibt es in einigen Läden sogar Rabatt)
  3. Shoppingpause: wer weniger kauft, produziert weniger Müll und spart Geld! Zudem hat man die nötigen Kleidungsstücke meistens eh daheim, in einer dringenden Notlage befindet man sich also kaum.
  4. „Zero Waste“ im Bad: Bambuszahnbürste als Ersatz für eine aus Plastik, Seife die sich für Haut und Haar eignet; Seife, Duschgels und Shampoos lassen sich übrigens super selbst herstellen.
  5. Unverpackte Lebensmittel einkaufen: hier gibt es sogar in Landshut einen Bio-Markt, der Müsli, Getreide und Nudeln sowie Wurst, Käse und Brot unverpackt anbietet (Herzog-Albrecht-Str. 19, 84034 Landshut). Die nächsten Läden, wo man auch eine deutlich größere Auswahl hat, sind leider erst in Freising oder München anzutreffen.

Ich selbst wollte für diesen Artikel den Versuch starten, „Zero Waste“ auszuprobieren, doch mir erging es wie vielen anderen: einerseits war ich in meinem Experiment sehr eingeschränkt, da ich nicht selber einkaufen gehe, andererseits erfordert dieser Lebensstil eine ziemliche Konsequenz, bei der die Motivation schnell schwindet. Trotzdem konnte ich meine Müllproduktion wenigstens etwas reduzieren, indem ich mir Essen von daheim mitgenommen habe anstatt in der Mensa etwas Verpacktes zu kaufen – und auch keine neuen Anschaffungen gemacht habe.

Zero Waste leben ist schwer, doch wenn der Wille stark genug ist und man alleine wohnt, dabei einkaufen gehen kann und / oder genügend Menschen aus der Familie mitmachen, ist ein Versuch sicher zu wagen.

In der nachfolgenden Arte-Doku erfahrt ihr noch viel mehr über „Zero Waste“.

Lexikonartikel: Ostern ist das ganze Jahr wichtig!

Aschermittwoch

Am  Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit, in der viele auf schlechte Angewohnheiten, zum Beispiel auf Alkohol, übermäßigen Konsum von Süßigkeiten oder Fleisch, verzichten.

Palmsonntag: Beginn der Karwoche

,,Kar“bedeutet auf Althochdeutsch ,,Trauer“ und ,,klagen“. An diesem Tag ist Jesus auf einem Esel in die Stadt Jerusalem eingezogen.

Gründonnerstag

Am Tag, bevor Jesus gekreuzigt wurde, nahm Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl. Der Gründonnerstag symbolisiert das Abschiednehmen von Jesus und das Bitten um Vergebung der Sünden.

Karfreitag

Am Karfreitag wurde Jesus gekreuzigt. Dieser Tag ist für die gläubigen Menschen ein eher stiller.

Karsamstag

Am Karsamstag endet die Fastenzeit. Es ist ein Brauch, dass am Abend des Karsamstags das Osterfeuer gezündet wird. Das Osterfeuer soll alle bösen Geister vertreiben. An diesem Tag beginnt auch die Osterzeit, die bis zum Pfingstsonntag (50 Tage) andauert.

Ostersonntag

Am Ostersonntag wird die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert. Dieser Tag gibt den Menschen Hoffnung und das wird an diesem Tag gefeiert. Die Ostereiersuche ist in Deutschland nur eine Tradition von vielen.

Ostermontag

An diesem Tag wird noch immer die Auferstehung Jesu gefeiert.

Ostern – eine kleine Rückschau

Obwohl Pfingsten vor der Tür steht, ist Ostern noch nicht lange her; darüber freuen sich vor allem die Kinder. Es gibt Schokolade und bunte Ostereier. Ich habe ein paar dieser Kinder gefragt, wie sie zuhause Ostern gefeiert haben.

Katerina (11 Jahre alt):

Sie grillt mit ihrer Familie im Garten und sucht schließlich bunte Ostereier. Sie persöhnlich mag Ostern, da sich immer die ganze Familie versammelt – und natürlich auch wegen der Ostereier.

Anna (10 Jahre alt):

Sie mag Ostern, weil sie mit ihren Eltern essen geht und danach noch ihre Oma besucht, wo dann auch Eier und Schokohasen versteckt und gefunden werden.

Marie (10 Jahre alt):

Sie trifft sich ebenfalls mit ihrer Familie. Sie liebt Ostern über alles, weil es immer was zu naschen gibt, vor allem bei ihrer Oma.

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Aber Ostern ist auch ein sehr religiöses Fest. Man feiert die Auferstehung Jesu Christi. Viele gehen an Ostern in die Kirche und beten. Dieser Tag gibt den Menschen Hoffnung.

Lexikonartikel: Fasching – Clown, Hexe & Co.

Leider ist schon wieder lange vorbei – der Fasching! In fast allen Geschäften türmten sich die bunten Kostüme geradezu. Für jeden war etwas dabei, für Klein und Groß. Doch jetzt der Reihe nach…

Perücke, Konfetti, Luftschlangen, Bunt

Ob Fasching, Karneval, Fastnacht: wie man es auch nennen mag, bezeichnet man doch so die Zeit vor der 40-jährigen Fastenzeit der Christen (Vorbereitung auf Ostern). Bevor die für manche entbehrlich-schwierige Fastenzeit ihren Lauf nimmt, wird nochmal richtig gefeiert.

Ursprung

Der Ursprung des Faschings lässt sich tatsächlich auf drei verschiedene Bräuche zurückführen.

1. Römischer Brauch                                                                                                                             

Das Saturnalienfest: Die wohlhabenden Herren mussten für einen Tag ihre Sklaven/innen bedienen

 

 

 

2. Germanischer Brauch                                                                  

Die Germanen wollten mit gruseligen Masken und Pelzen die bösen Geister des Winters vertreiben.

Percht, Schiachpercht, Perchtenumzug

3. Christlicher Brauch                                                                                                                           

Vor der langen Fastenzeit wird nochmal richtig gefeiert.

 

Karneval, Party, Bunt, Spaß, Deko

Manche dieser Bräuche blieben bis heute erhalten. Ganz besonders gefeiert wird der Karneval in Venedig. Jeder kennt doch bestimmt solche Masken:

Karneval, Maske, Brügge, Porträt    Venezianische, Verkleidung

Diese Masken sind aus dem venezianischen Karneval nicht wegzudenken. Auf dem klassischen Karneval dort trägt man in den großen Umzügen oft eine Bauta (Maske). Dieses Fest feierten die Venezianer auch deshalb, um für einige Zeit die Rangordnung zu vergessen; denn wer in dieser Zeit eine Maske trägt, verwandelt sich in eine andere Person. Und da alle diese Masken tragen, verschwinden gesellschaftliche Unterschiede, man wird irgendwie „gleich“.

Zurück nach Deutschland: Nicht wegzudenken aus der närrischen Zeit sind Krapfen. Das süße, frittierte Gebäck wird traditionell mit Marmelade gefüllt. Doch man macht sich oft den Spaß daraus, einen mit Senf gefüllten Krapfen unter die Normalen zu mischen.

Krapfen, Berliner, LebensmittelKrapfen Luftschlangen Konfetti Backwaren F

Senf Schale Gewürz Scharf Lebensmittel Ess

Lexikonartikel: Tiger

Die auffälligen Streifenzeichnungen des Tigers sind mit keinem anderen Tier zu verwechseln, außerdem dienen sie ihm als Tarnung. Die spezielle Färbung ermöglicht es dem Tiger, sich am Boden zu verbergen. Die Grundfarbe der Oberseite unterscheidet sich je nach Art, mal ist sie rotbraun oder goldorange. Die Unterseite und das Gesicht sind meistens weiß, ebenso die Innenseiten der Beine. Die Ohren sind schwarz. Das Fell ist bei den meisten Tigern kurz, bei den Sibirischen Tigern allerdings wegen der Kälte sehr dick und lang.

Es gibt bei den Tigern wie bei den meisten Wirbeltieren verschiedene Farbabweichungen. Die besonders bekannten Weißen Tiger sind Teilalbinos, da ihnen die roten Augen fehlen.

Die meisten dieser Tiger haben dunkle Streifen, es gibt nur ganz wenige, die keine Streifen haben. Eine besondere Tigerart in freier Wildbahn ist der sogenannte Rötling. Bei ihm fehlen die schwarzen Pigmente der Streifen. Diese Tiere besitzen eine blassgelbe Grundfarbe und orangerote Streifen.

Tiger sind meistens in der Dämmerung oder nachts aktiv. Sie legen auf der Suche nach Beute oft große Strecken zurück. Außerdem können sie  Flüsse mit einer Breite von sechs bis acht Kilometer durchschwimmen,  in Ausnahmefällen sogar 29 km breite Flüsse. In der Regel sind Tiger aufgrund ihres Körpergewichts ziemlich schlechte Kletterer.

Tiger ernähren sich in der Regel von großen Säugetieren. Den Großteil von Nahrung machen Huftiere aus, aber sie fressen auch Hasen, Vögel bis hin zu großen Krokodilen. Tiger schleichen sich an ihre Beute an oder lauern ihr auf und erlegen sie nach wenigen Sätzen oder einem kurzen Spurt. Sie nähern sich dem Opfer in Windrichtung an. Wenn eine zu große Distanz dazwischen ist oder keine Deckung, wartet der Tiger, bis sich das Opfer gegebenenfalls selbst nähert.

Es gibt folgende Arten dieser faszinierenden Raubkatzen:

Festlandtiger

  • Der Sibirischer Tiger, auch Amurtiger genannt, ist eine der größten Unterarten des Tigers, er lebt im östlichen Sibirien, der Mandschurei und Korea. Das Fell ist relativ lang, hell und dicht. Diese Tiere sind stark gefährdet.
  • Der Südchinesische Tiger ist eine mittelgroße Unterart, er ist etwas kleiner als der Bengal- oder Indochinatiger. Die Färbung ist intensiver und der Weißanteil geringer. Außerdem sind die Streifen dunkler und weiter voneinander entfernt. Der Tiger war einst von Teilen Chinas bis zu den nördlichen Grenzgebieten von Yunnan, Guangxi und Guangdon verbreitet. Die verbliebenen Restbestände dürften keine weiteren Überlebenschancen haben, selbst wenn Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
  • Der Bengaltiger, Indischer Tiger oder auch Königstiger genannt, ist die zweitgrößte Unterart der Tiger. Die Fellfärbung ist insgesamt relativ variabel, aber meist dunkler als beim Amurtiger (Sibirischer Tiger) und heller als bei den südöstlichen Unterarten. Die Streifen sind zumeist eher dunkler. Er ist ursprünglich vom Industiefland in Pakistan zum indischen Subkontinent bis Bengalen, Assam oder in den Nordwestteilen Myanmars verbreitet. Dabei zeigen Tiger der verschiedenen Unterarten gewisse Differenzen. Der Bengaltiger gilt als bedroht, ist jedoch weniger gefährdet als die anderen Unterarten.
  • Der Indonesische Tiger ist etwas kleiner als der Bengaltiger und hat eine dunklere Grundfärbung, die meist sehr dunklen Streifen gehen in Flecken über. Die Unterart ist auf dem Festlands Südostasiens verbreitet.
  • Der Malaiische Tiger ist auf der Malaiischen Halbinsel verbreitet und ebenfalls stark bedroht.
  • Der Kaspische Tiger, auch Persischer Tiger genannt, ist eine ausgestorbene Unterart. Viele schmale Streifen hoben sie meist vom Amurtiger ab. Die Streifen waren in der Regel sehr hell und das Fell recht lang.

Sunda-Tiger

  • Die Sumatratiger sind relativ kleine, kontrastreich gefärbte Unterarten-Tiger. Die Streifen zerfallen häufig zu Flecken. Sumatratiger sind sie die kleinste noch lebende Unterart.
  • Der Java Tiger ist noch kleiner als der Sumatratiger und ähnlich dunkel gefärbt. Die Streifen sind sehr eng und zahlreich. Die Tiger waren einst auf Java, der am dichtesten bevölkerten Insel Indonesiens, verbreitet, und gelten als ausgestorben.
  • Der Balitiger ist die kleinste Unterart und am dunkelsten gefärbt. Die Streifen sind eher breit, häufig befinden sich dunkle Flecken zwischen den Linien.

In der folgenden Arte-Doku erfahrt ihr noch mehr über die faszinierenden Tiger: