Die Jahreszeiten: Herbst und Winter

Der Herbst

Blätter, Herbst, Rot, Baum

Für viele Menschen ist der Herbst ein Abschied von der warmen, sonnigen Sommerzeit – hinein ins kalte Schmuddelwetter. Allerdings sehen und sahen das nicht alle so. Schon der berühmte deutsche Dichter und Staatsmann Johann Wolfgang v. Goethe sagte nämlich: “

Der Herbst ist immer unsere beste Zeit.

Wir können nicht mit Sicherheit sagen, was der große Denker damit gemeint hat; wenn wir aber eines seiner Gedichte lesen, wird seine persönliche Beziehung zum Herbst schon deutlicher:

Herbstgefühl (1775)

Fetter grüne, du Laub’,
Am Rebengeländer
Hier mein Fenster herauf!
Gedrängter quellet,
Zwillingsbeeren, und reifet
Schneller und glänzend voller!
Euch brütet der Mutter Sonne
Scheideblick, euch umsäuselt
Des holden Himmels
Fruchtende Fülle;
Euch kühlet des Mondes
Freundlicher Zauberhauch,
Und euch bethauen, ach!
Aus diesen Augen
Der ewig belebenden Liebe
Vollschwellende Thränen

Ob wir nun Goethes Einstellung teilen oder nicht: Herbst bedeutet nicht nur Abschied, sondern auch ein farbenfrohes Blättermeer („der goldene Herbst“), warme Abende vor dem Kamin oder einfach nur Dankbarkeit über die Ernte, die im Herbst eingefahren wird. Das Wort Herbst hat übrigens sprachgeschichtlich denselben Ursprung wie das englische Wort harvest „Ernte(zeit)“, lat. carpere „pflücken“ und griech. karpós „Frucht, Ertrag“, ferner litauisch kirpti „schneiden“, griechisch krōpíon „Sichel“. Ursprünglich bedeutete das Wort Herbst also „Erntezeit“ -und noch heute feiern wir im Herbst das Erntedankfest!

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In folgendender Doku erfahrt ihr mehr über die Macht der Jahreszeiten. Dabei entdecken wir nicht nur die Geheimnisse des Herbstes, sondern blicken auch schon in die nahe Zukunft – die Winterzeit!

 

Der Flughafen München

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Der Flughafen München ist der zweitgrößte Flughafen in Deutschland. Hinter dem Flughafen Frankfurt kommt er an zweiter Stelle mit jährlich rund 41 Millionen Passagieren. Am 17.05.1992, also vor etwa 24 Jahren wurde der heute als einer der besten Airports der Welt in Betrieb genommen. Der Betreiber des internationalen Flughafens ist die “Flughafen München GmbH“ (kurz: FMG). Der Freistaat Bayern hat einen 51-prozentigen Anteil, die Bundesrepublik Deutschland einen 26-prozentigen und die Stadt München ist mit 23% an dem Flughafen beteiligt. Der Flughafen befindet sich etwa 28 Kilometer von München entfernt.

Der Flughafen München verfügt über 2 Terminals, dem Terminal 1 und dem Terminal 2, mit dem neuen Terminal 2 Satellit. Das Terminal 1 ist für Passagiere von Lufthansa und andere Star-Alliance-Mitglieder (ein Zusammenschluss von mehreren Fluggesellschaften). Zudem verfügt der Airport über zwei parallele Start- und Landebahnen, die jeweils 4000 Meter lang un 60 Meter breit sind. Die nördliche Start- und Landebahn wird benutzt, um die Flieger, die aus dem Norden kommen, starten starten und landen zu lassen, die Südbahn ist für alle nach Süden startende und von Süden kommende Flugzeuge da. Von 6 bis 22 Uhr ist das Landen ohne besonderen Grund möglich, danach geht das nur mit spezieller Genehmigung.

Derzeit fliegen 97 Airlines zu 247 Destinationen in 70 Ländern, die meisten Flüge werden von Lufthansa, inklusive Lufthansa Cityline, gestartet. An zweiter Stelle liegt airberlin.  Der internationale Flughafen ist durch Buslinen von der Innenstadt Landshut gut zu erreichen.  Auch die MVV verbindet den Flughafen mit Freising und Erding. Ebenso verbinden die S-Bahnen S1 und S8 den Flughafen mit dem Hauptbahnhof und der Innenstadt München. Auch Flix- und Postbusse geben die Möglichkeit, weite Teile Deutschlands sowie die umliegenden Gegenden zu erkunden. Für das neue Jahr wird wieder ein starker Passagieranstieg erwartet.

Gastbeitrag: Flüchtlingsprojekt der Klasse 9c

Gastbeitrag von Anna-Maria Murr und Eva Bichler, Klasse 9c

Am 8. und 9. Dezember des vergangenen Jahres gab es in den großen Pausen eine kleine Ausstellung mit Verkauf von selbst zubereiteten Snacks, Bastelgloben und Origami. Die Aktion stand ganz im Zeichen der Flüchtlingshilfe. Es war uns gerade aufgrund der immer stärker zunehmenden Zahl an Flüchtlingen ein Anliegen, uns mehr mit den Hintergründen bzw. der Materie „Flucht“ zu befassen und darüber hinaus Aufklärungsarbeit zu leisten. Auf selbst gebastelten Globen waren die Krisengebiete der Welt eingezeichnet, aus denen Menschen vor Krieg und Elend fliehen; große Plakate lieferten weitere Informationen über die Herkunftsländer der Flüchtlinge, Fluchtrouten und das Asylverfahren in Deutschland. Auf einem eigenen Plakat wurden außerdem gängige Vorurteile über Flüchtlinge widerlegt.

Der Erlös aus dem Pausenverkauf und zusätzliche Spenden aus der eigenen Klasse brachten einen Betrag von insgesamt 150€ ein. Er wurde dem „Haus International“ in Landshut, welches sich seit Jahrzehnten um Flüchtlinge kümmert, durch Schülerinnen unserer Klasse überreicht.

Unser Projekt sollte eine kleiner Beitrag sein, die Situation vor allem jugendlicher Flüchtlinge in unserer Heimatregion zu verbessern. Auch war es uns besonders wichtig, andere für die Problematik zu sensibilisieren, damit man die Hintergründe besser verstehen und womöglich aktiv bei der Integration von Flüchtlingen mithelfen kann.

Für weitere Informationen lohnt sich ein Blick auf folgende Webseite:

https://www.proasyl.de/

An dieser Stellen möchten wir nochmals allen Interessierten, Beteiligten und Spendern für die große Bereitschaft „Vergelt’s Gott“ sagen!

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… bei der Spendenübergabe an die Verantwortlichen des „Haus International“ in LA

 

Skilager der 7. Klassen: Teil 1

Große Aufregung herrscht am 15.02.2016 auf der Grieserwiese, auf der sich inzwischen (8.30 Uhr) alle Schüler der 7. Klassen, die verantwortlichen Lehrer, und… leider noch nicht die Busse versammelt haben. Um ca. 9.00 Uhr ist es endlich so weit. Die Busse sind da, das gesamte Gepäck wird sicher verstaut, alle ha­ben einen Platz und so können die Busse jetzt losfahren.

Um ca. 11.00 Uhr kommen die beiden Busse am Skicamp Inzell an. Nachdem das Gepäck ausgeladen wurde, machen wir uns auf Hütten-Suche. Nach der Einführung des Skicampleiters und dem darauf folgenden Mit­tagessen haben wir ein paar Stunden Zeit zum Auszupacken. In einem Seminar über Lawinengefahr außer­halb der Pisten erhalten wir außer der Gefahrenaufklärung auch eine Unterweisung im Umgang mit den Hilfsgeräten (z. B. zur Abmessung der steilen Hänge, die Free-Rider oftmals auf sich nehmen). Während un­sere Schule sich schon einigermaßen eingelebt hat, kommen die Schüler und Lehrer eines Frankfurter Gymnasiums an. Nach den darauffolgenden freien Stunden gibt es um 18.00 Uhr Abendessen. Danach kön­nen wir bis zur Nachtruhe (22.00 Uhr) zwischen verschiedenen Aktivitäten wählen: Tischtennisspielen in der Tischtennishalle, Fußball in der Sporthalle oder einfach in der eigenen Hütte (selbst mitgebrachte) Spiele spielen oder in der einen Stunde „Handyzeit“ unsere Eltern anrufen.

Am nächsten Tag versammelt sich das ganze Camp schon zu früher Stunde (7.30 Uhr) zum Frühstück im Speisesaal, schließlich haben wir heute viel vor: Die Langläufer treffen sich um 9.00 Uhr und fahren dann mit dem Bus zum vorgesehenen Langlaufgebiet, das an einem See liegt. Wir werden Klassenweise (Klasse a+c,b,d) aufgeteilt. Um ca. 14.30 Uhr kommen wir wieder im Camp an. Die Skifahrer brechen um 8.30 Uhr zum Skigebiet „Winkelmoosalm“ auf, wo sich die Anfänger in zwei Gruppen und die Fortgeschrittenen in drei Gruppen, je nach Leistung, aufteilen.  Wir bleiben bis ca. 14.30 Uhr auf der Piste und sind somit um 15.30 wieder im Camp, in dem die Langläufer auch schon angekommen sind.

Nun haben wir alle bis zum Abendessen frei. Nach dem Abendessen machen wir uns für den Spieleabend „Spiele ohne Grenzen“ in der Turnhalle bereit, bei dem 12 verschiedene Stationen aufgebaut sind – und alle Hütten, auch die des Frankfurter Gymnasiums, gegeneinander spielen. Um ca. 21.30 Uhr sind alle Stationen einmal gemacht und nach dem Aufräumen verschwinden alle in ihren Hütten, um sich bis 22.00 Uhr „bett­fertig“ zu machen.

Skilager der 7. Klassen: Teil 2

Am Mittwoch heißt es: Skifahren für die Skifahrer und Langlaufen für die Wintersportler. Nach dem Früh­stück und dem Packen des Lunchpaketes steigen alle in den jeweiligen Bus und machen sich auf den Weg – die Skifahrer zum Skigebiet Winklmoosalm – Steinplatte und die Wintersportler zu der “ Drei-Seen-Loipe“.

Als wir dann nach unseren Aktivitäten wieder müde im Sportcamp ankommen, haben wir einen „Freien Abend“. Manche von uns treffen sich in der Tischtennishalle, um gemeinsam Tischtennis zu spielen, die an­deren finden sich in den Hütten ein, in denen sie gemeinsam Halli-Galli oder andere Spiele spielen oder auch einfach nur „ratschen“ und sich über die Erlebnisse des ereignisreichen Tages austauschen. Um 18.00 Uhr gibt es Abendessen, danach haben wir noch bis 21.30 Uhr Freizeit, dann, um 22.00 Uhr, heißt es erneut: Nachtruhe.

Am Donnerstag gehen die Skifahrer wieder Skifahren, die Wintersportler sind zuerst wandern, dann Schlitt­schuhfahren. Nach dem Frühstück und dem Packen des Lunchpaketes für die Skifahrer, die Wintersportler erhalten ein Mittagessen vor Ort, heißt es ein letztes Mal: rein in die Busse, raus auf die Piste!

Am Donnerstagabend, nach dem Abendessen, findet die Siegerehrung des „Spiel ohne Grenzen“ statt. Die beste „seligenthaler“ Platzierung ist dabei ein sehr guter zweiter Platz. Danach beginnen bereits einige mit dem Packen der Koffer.

Am Freitag müsen wir dann endgültig die Koffer packen. Nach einen ausgiebigen Frühstück stehen die Hüt­tenkontrollen an – großes Lob an alle von den Lehrern, es gibt nichts zu bemängeln. Als die Busse, die uns heimbringen sollen, dann ankommen, laden wir unser Gepäck ein und nehmen im Bus Platz. Um ca.13.00 erreichen wir glücklich (mit Muskelkater, mehrstündigem Schlafdefizit und viel zu erzählen im Gepäck) unser Ziel, die Grieserwiese.