Ötzi, der Mann aus dem Eis

Es ist nun schon 23 Jahre her, als er gefunden wurde: Ötzi, eine Gletschermumie aus den Ötztaler Alpen. Damals entdeckte ihn ein Ehepaar aus Nürnberg auf einer einen Wandertour in einer Felsspalte. Zunächst vermutete man keinen sensationellen Fund, da man die Mumie erst für einen verunglückten Bergsteiger hielt. Nach genaueren Nachforschungen aber konnte man einige interessante Entdeckungen machen. Eine davon: die Mumie ist mehrere tausend Jahre alt!

Ötztaler Alpen, Ötztal, Berge, Schnee

Ötzis Geschichte spielte sich, wie schon gesagt, in einem der Hochgebirge an den heutigen Grenzen der Länder Österreich und Italien ab – und zwar vor über 5000 Jahren.

Ötzi, damals etwa Mitte 40, war wohl wenige Tage vor seinem Tod in einen Kampf verwickelt gewesen, da an seiner rechten Hand eine tiefe Wunde klaffte. Wahrscheinlich, und um einer weiteren Auseinandersetzung mit dem Kontrahenten zu entgegen, zog er sich in die Berge zurück. Ötzi hatte schon das heute bekannte Bergmassiv Tisenjoch erreicht, als er eine Verschnaufpause einlegen wollte. Plötzlich wurde er von einem Pfeil in die linke Schulter getroffen. Der Pfeil durchbohrte seine Schlagader, Ötzi verlor das Gleichgewicht und stieß sich den Kopf an einem Fels, wobei er sich, wie man später feststellen konnte, eine schwere Gehirnblutung zuzog. Er starb wohl binnen weniger Minuten.

Ötzi wurde also ermordet. Wer allerdings hinter dem Mord steckt, werden wir wohl nie herausfinden können.

Rund 5300 Jahre später können wir die Mumie in einem Museum in Bozen begutachten. Dort liegt sie in einer Kühlzelle, in der -6 °C und 98 % Luftfeuchtigkeit herrschen. Zudem wird Ötzi alle paar Wochen mit sterilem Wasser besprüht, um die Leiche feuchtzuhalten und sie nachhaltig zu konservieren.

Ötzi, Mensch, Mumie

Weitere interessante Fakten über Ötzi:

  • Wissenschaftler fanden heraus, dass Ötzi zu den ältesten Gletschermumien zählt
  • Ötzi hatte ein sehr wertvolles Kupferbeil bei sich, woraus Forscher schlossen, dass er eine bedeutsame Persönlichkeit in seiner Dorfgemeinschaft war
  • Ötzi litt oft an Bauchkrämpfen und Durchfall (Eier des Peitschenwurms konnte man in seinem Darm nachweisen)
  • Ötzi war 1,60Meter groß, für die damalige Zeit eine gewöhnliche Größe, und wog 50 kg
  • Ötzis Leiche wurde so oft untersucht und durchleuchtet wie kaum eine andere
  • Der Körper des Toten ist mit über 60 Tattoos übersät

I bims – ein Blogeintrag vong Schülerzeitung her

„Jugendwort des Jahres“ ist eine Auszeichnung, welche seit 2008 von einer Jury unter Leitung des Langenscheid-Verlages vergeben wird. Bewertet wird dabei vor allem Kreativität, Aktualität, Orginalität und Verbreitungsgrad der verwendeten Jugendwörter des letzen Jahres.

Bisherige „Jugendwörter des Jahres“-Preisträger waren:

2008: Gammelfleischparty als Bezeichnung für eine Ü30-Party

2009: hartzen für sinnloses Abhängen, Nichtstun bzw. den Zustand des Arbeitsloseins

2010: Niveaulimbo für ständig absinkendes Niveau, z. B. bei einer Party oder bei einem Gespräch zwischen Freunden

2011: SWAG als Bezeichnung für eine coole, lässige, tolle und/oder beneidenswerte Ausstrahlung

2012: YOLO als Abkürzung der englischen Wendung „you only live once “ (= du lebst nur einmal), als Aufforderung, etwas Neues zu tun, eine Chance zu nutzen oder als Entschuldigung nach einem Missgeschick oder schlechtem Verhalten

2013: Babo als eine Bezeichnung für einen Anführer

2014: Läuft bei dir! als Kommentar gleich „Oha“, „Cool“, „Du Glücklicher“, kann aber auch ironisch gemeint sein

2015: Smombie als Bezeichnung für einen Menschen, der so viel Zeit am Handy verbringt, dass er dadurch stark abgelenkt wird, sodass er kaum etwas von seiner Umwelt bemerkt

2016: fly sein als Bezeichnung für „jemand oder etwas geht besonders ab“

2017: I bims als bewusste Falschschreibung von „Ich bin es“

Jugendwort – Jugendsprache: Was genau ist das eigentlich?

Jugendsprache ist eine Gruppensprache, die hauptsächlich von Jugendlichen gesprochen wird, daher auch der Name. Es gibt dabei keine einheitliche Sprache; was genau Jugendsprache ist, hängt nämlich von Region, Altersklasse und Milieu ab. Diese Sprache ist sehr kurzlebig, das heißt, neue Wörter werden stetig hinzugefügt, nicht mehr aktuelle entfernt.

Jugendsprache kann nicht erlernt werden. Typische Merkmale der Jugendsprache sind zum Beispiel der Gebrauch von Anglizismen und die Umkehrung von im Hochdeutschen zum Teil negativ behafteten Begriffen zum Positiven. „Alte/r“ dient z. B. als gewöhnliche Anrede oder Ausruf unter Gleichaltrigen, während der Begriff ursprünglich eine abschätzige „Titulierung“ des eigenen Ehepartners meint.

Das Weltall beobachten – aber wie?

Orionnebel von einem größeren Teleskop aufgenommen

Die etwas größeren Sternwarten in den Städten werden häufig von Vereinen betrieben, um einerseits die Kosten zu decken und andererseits das Erlebnis an großen Teleskopen mit anderen Hobbyastronomen zu teilen.

Leider sind viele dieser Sternwarten (Vereine) „vom Aussterben bedroht“, da sie wenig Nachwuchs finden. Auch wenn viele Kinder die farbenprächtigen Fotos von Galaxien und Nebeln interessant finden, bevorzugen sie scheinbar eher die auf YouTube eingestellten Promi- oder Schminkvideos und zeigen kein dauerhaftes Interesse am „Sternegucken“.

In Sternwarten wie diesen lässt sich das Weltall ganz nah herholen…

Manche Eltern kaufen ihren Kindern ein Telekop, aber meist sind diese aus Supermärkten oder Discountern. Sollten die Kinder und Jugendlichen einen Blick durch das „Röhrchen“ wagen, so zeigt sich eben durch die „schlechte Qualität“ dieser Instrumente nicht die erhoffte Galaxie oder der farbenfrohe Nebel (chemische Elemente, die Licht aussenden). Nebel sehen dann nämlich eher aus wie komische „Schleier“ (sollte das Teleskop überhaupt genug Licht sammeln). Gerade aufgrund der eintönigen „Bilder“, die durch dieses Teleskop gemacht werden, verlieren Kinder schnell das Interesse an der Astronomie.

Obwohl viele renommierte Vereine Führungen oder Vorträge speziell für Kinder abhalten, steigt das Durchschnittsalter der Vereinsmitglieder verhältnismäßig schnell an. Manchmal gesellt sich doch ein Kind zu einem Verein und dann kann es sein, dass dieser ein jüngeres Mitglied dazubekommt. Dennoch verlieren scheinbar auch die vermeintlichen Neuzugänge nicht selten das Interesse an der Astronomie, weshalb vor allem kleinere Vereine oftmals mehr Mitglieder verlieren als Neue dazukommen.

Diese kleinen Vereine sterben heutzutage langsam aus. Sollte man sich (hoffentlich) doch für die Astronomie interessieren oder mit dem Gedanken spielen, sich ein Telekop zuzulegen, so rate ich eher zu einem kleinen, guten Feldstecher. Damit kann man zwar nicht diese farbenprächtigen Nebel oder Galaxien sehen kann, aber sehr wohl offene Stern- und größere Kugelsternhaufen, was fürs Erste reichen dürfte, um einen Eindruck von der Welt „da draußen“ zu bekommen, ohne gleich auf teure Teleskope zurückgreifen zu müssen. Und schließlich bleibt auch immer noch die Option, ein Mitglied in einem Verein zu werden, der Sternwarten betreut.

Fazit: Womöglich kann dieser Artikel dazu beitragen, dass euer (nachhaltiges) Interesse für Astronomie geweckt ist.  Sollte sich bei zunehmendem Interesse kein Verein finden, bleibt immer noch der Kauf eines qualitativ hohen Teleskops. Allerdings ist dabei darauf zu achten, dass dieses in einem Teleskopgeschäft gekauft wird und die Qualität dem entspricht, was man sich später erwartet, im Weltall zu sehen. Gute Teleskope beginnen bei etwa 800€.

Lexikonartikel: die Jugoslawienkriege

Als Jugoslawienkriege (sie werden oft auch Balkankonflikt genannt) wird eine Serie von Kriegen im ehemaligen Jugoslawien gegen Ende des 20. Jahrhunderts bezeichnet, die mit dem Zerfall des Staates verbunden waren.

Im Einzelnen handelt es sich um den 10-Tage-Krieg in Slowenien (1991), den Kroatenkrieg (1991-1995), den Bosnienkrieg (1992-1995), den kroatisch-bosniakischen Krieg im Rahmen des Bosnienkriegs, den Kosovokrieg (1999) und den albanischen Aufstand in Mazedonien (2001).

Nach Volksabstimmungen, die jedoch nicht die Verpflichtung zum gegenseitigen Einverständnis bei der Neuregelung von Grenzveränderungen berücksichtigten, erklärten zunächst Slowenien und Kroatien im Juni 1991 ihre Unabhängigkeit, gefolgt von Mazedonien (November 1991) Bosnien und Herzegowina (1992). Im Laufe der Konflikte versuchte die Jugoslawische Volksarme (JNA) unter der Führung von Velijko Kadijevic und Blagoje Adzic, die Unabhängigkeitsbestrebungen in Slowenien und Kroatien militärisch zu behindern. 1992 weitete sich der Krieg auch auf Bosnien und Herzegovina aus.

Ursache für die Kriege waren in erster Linie Gebietsstreitigkeiten und ethnische Konflikte zwischen den Angehörigen unterschiedlicher religiöser oder politischer Lager. Bis heute schwelt der Konflikt, besonders zwischen Serben und dem Kosovaren.

Verbraucherschutz: die dunkle Seite des Pay-to-Win-Spielens

Es gibt viele Spiele, in denen man für echtes Geld verschiedene Dinge „ingame“ kaufen kann. Doch diese Art, seinen Spielefortschritt zu beeinflussen, stößt mehr und mehr auf Widerstand und Unbehagen.

Das Smartphone ist längst auch zur mobilen Spielplattform für Online-Games geworden. Wirklich „weiterkommen“ kann man in diesen Spielen allerdings oft nur, wenn man für bares Geld sog. Zusatzfunktionen erwirbt.

Dieses Prinzip ist auch als In-App-Käufe bekannt. Es gibt Leute, die bis zu 500.000 Euro für Spiele ausgeben, um im Ranking nach vorne zu kommen. Eigentlich ist das ziemlich unfair gegenüber den sog. Free-to-play-Spielern (Nutzer, die den Dienst kostenlos in Anspruch nehmen), weil diese durch Können und Geschick gerne Erfolge im Spiel für sich verbuchen möchten. Die Spieler, die „Pay to Win“ spielen, haben also einen enormen Vorteil gegenüber den „free to play“-Nutzern.

Natürlich ist es etwas anderes, wenn man das Ganze als Unterhaltung für Zuschauer macht, z. B. auf Plattformen wie youtube. Dort gibt es Kanäle von Trymacs, TobiSpiritHawk, StanPlay (alle drei genannten „Youtuber“ spielen das überaus erfolgreiche mobile game ClashRoyale).

Natürlich muss sich jeder seine eigene Meineung dazu bilden, ob „Pay to Win“ eine legitime oder verwerfliche Art ist,  ein Spiel zu gewinnen. Ich persönlich finde die Vorgehensweise unfair. Sie zeugt zudem von der Einstellung und falschen Wertevermittlung, dass man mit Geld die Regeln bestimmen und alles erreichen kann. Soziales Zusammenleben – auch im Spiel – sollte so nicht aussehen.

Gedanken zum Ich: sei, wie du bist!

Trau dich, so zu sein, wie du bist. Nur dann bist du du! Du brauchst anderen nichts nachzumachen, nur weil du es „cool“ findest oder toll. Sei du, wie du sein willst und nicht so, wie dir andere vorschreiben zu sein, nur damit sie dich in ihre Gruppe aufnehmen und dich „cool“ finden. Du bist gut so. Aber nur so!                                    

Ein Orginal wird mehr geschätzt als eine

                           Kopie“

So, wie du bist
Bleib, wie du bist
So wie du sein willst!
DENN NUR SO BIST DU AUCH DU!

Lass dich nicht verführen
Dich nicht von deiner Meinung ablenken
Lass deinen Kopf nicht senken!
Zeig ruhig, wer du bist
Nämlich eine wahre Persönlichkeit

Jeder darf es wissen,
wer du wirklich bist
lass dich nicht einschüchtern!
Sag einfach, was du denkst
Hast du es schon gemerkt
Jetzt bist du du – schon längst.

Sag immer deine Meinung,
damit dich keiner überhört!
Denn du bist du
Und das ist gut.
Du bist ein Mensch dieser Welt
Die dir so gut gefällt.

Felix G K

Für alle, die manchmal an sich zweifeln, obwohl das gar nicht nötg ist!   

Gehe in den Tag mit einem Lächeln- sei nett zu ihm, dann ist er auch nett zu dir.

Schenke ihm viel Liebe, dann gibt der Tag sie dir auch zurück.

Ein Orginal wird mehr geschätzt als eine

                           Kopie“

Denke immer daran und mache dir Mut!

Flip-Spinner, der Trend aus Amerika

Jeder kennt sie wahrscheinlich bereits: Flip-Spinner. Er hat vier Kugellager und kann sich sehr lange drehen. Man kann ihn in die Hände nehmen oder auch auf der Nase oder Stirn balancieren. Fast jeder in der Schule besitzt mittlerweile einen solchen „Spinner“ und er scheint gerade auch interessanter als das Handy geworden zu sein.

Eigentlich wurde ein ähnliches Spielzeug 1997 von der US-Amerikanerin Catherine A. als Patent angemeldet – sie mag daher als Erfinderin dieses beliebten Spielzeugs gelten. Doch warum ist es überhaupt so beliebt?

Erst war es für Kinder mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) gedacht oder sollte auch gegen Nervosität zum Einsatz kommen; irgendwie haben dann alle daran Spaß gefunden, weil man viele Tricks damit machen und Wettbewerbe veranstalten kann.

Persönlich bin ich von den Spinnern nicht so überzeugt, da ihr Einsatzgebiet sehr beschränkt ist. Preislich liegen solide gebauten „Spinner“ bei ca. 20 € – das finde ich zu teuer. Ein weiterer Nachteil ist auch, dass viele im Unterricht damit herumspielen und sich dadurch andere nicht konzentrieren können.

Am Ende muss aber jetzt selbst entscheiden, ob er / sie sich dieses Spielzeug kauft oder nicht. Zugegeben: die Tricks, die man damit machen kann, machen wirklich Spaß und bieten eine Abwechslung zum „Starren“ ins Handy!

Gedicht „Die Tiere Afrikas“

Heute wollte ich mal ein lustiges Gedicht zum Thema „Die Tiere Afrikas“ schreiben. Es ist schräg und anders, aber es hat trotzdem einen Sinn.

Der Löwe, so sagt man ja, ist der König der Tiere. Manchmal sind auch diese Tiere einfach gerne faul. Und diese beiden Eigenschaften habe ich in dem Gedicht, das eine witzige Geschichte erzählen soll, vermischt.

Andere Tiere haben hier eine Jobstelle und arbeiten für ihren Boss, den Löwen, den König der Tiere.

 

Der Job der Tiere Afrikas

 

Der Löwe, er ist groß und stark,

mächtig, toll und schön.

Der Boss der Tiere, das ist klar.

Geschmeidig fährt er durch sein Haar.

Da kommt das Zebra noch dazu –

Schon ist´s vorbei mit des Königs Ruh.

Er sagt das Zebra solle gehen –

Einen anderen Weg einlenken,

Doch das Zebra ist stur, bleibt stehen und gibt noch zu bedenken:

„Diese Unterlagen hat mir das Nashorn herbeigetragen.

Das vom Managment, es hatte Fragen.

Es braucht nämlich einen Urlaub von zwei Tagen.

Es kann die Arbeit nicht mehr ertragen.

Ob das ginge soll ich Sie nun fragen.“

Der Löwe sagt:“ Na gut. Ok. Das soll es haben.

Das Zebra stampft weg,

Der Löwe hat Ruhe.

Er schlüpt aus den Schuhen und legt sich hin.

In dem Arbeitsleben ist er noch nicht so ganz drin.

Felix Kühn

 

Ihr könnt euch statt den Tieren in dem Gedicht auch Menschen vorstellen. Wenn ihr die Tiere mit Menschen ersetzt, ergibt sich eine Situation aus einem gewöhnlichen Arbeitstag.

Lexikonartikel: Klimawandel

Einsam auf einer Eisscholle: diese Fotomontage soll symbolisieren, wie der Lebensraum der Tiere durch den Klimawandel mehr und mehr verloren geht. Schuld daran sind auch die Menschen.

 

Der Klimawandel ist schon lange ein Gesprächsthema; dabei ist das große Problem, dass es immer wärmer wird und dies hat bereits jetzt negative Auswirkungen.

Zum Beispiel schmelzen die Polkappen, der Lebensraum vieler Tiere, immer weiter ab.  Auch der Meeresspiegel steigt immer weiter an, was womöglich viele Küstenstädte in naher und ferner Zukunft immer häufiger überfluten wird. Problematisch sind auch die vielen Springfluten und Wirbelstürme. Aber wieso verändert sich das Klima eigentlich?

Der Klimawandel hat natürliche Ursachen, die es im Laufe der Geschichte unseres Planeten immer wieder zu beobachten gab. Aber der Mensch hat ebenfalls großen Anteil daran, dass sich die Situation zuspitzt.

Beim Klimawandel spielt der sogenannte Treibhauseffekt eine große Rolle. Die Erde ist umgeben von einer unsichtbaren Lufthülle: der Atmosphäre. Diese besteht aus verschiedenen Treibhausgasen wie zum Beispiel Kohlenstoffdioxid und Methan. Wenn die Sonne auf die Erde scheint, werden die meisten heißen Sonnenstrahlen zurück ins Weltall geworfen. Einige bleiben dabei in der Atmosphäre ,,hängen“ und erwärmen nun die Erde. Die Strahlen bleiben ,,hängen“, da die verschiedenen Treibhausgase dafür sorgen, dass die Atmosphäre eine mit Glas vergleichbare Schicht bildet, welche die Erde vor Überwärmung (und damit das Temperatursystem des Planeten) nicht mehr schützen kann. Diese lässt die Strahlen, die für die Erderwärmung sorgen, zwar hinein, aber nicht wieder hinaus. So bleiben mit der Zeit immer mehr Strahlen innerhalb der Atmosphäre hängen und erwärmen die Erde.

Der Mensch verstärkt diesen Effekt, nämlich durch das künstliche Verbreiten von Kohlenstoffdioxid aber auch durch Methan und anderen Stoffen in der Atmosphäre. Mit Flugzeugen, Autos und Fabriken befördert der Mensch sehr viel CO2 in die Luft. Doch auch durch die Landwirtschaft oder den Energieverbrauch insgesamt gelangt das schädliche Treibhausgas an die Luft und zerstört die Ozonschicht, die uns eigentlich vor „Überhitzung“ schützen soll. Methan zum Beispiel ist ein wahrer „Klimakiller“, der vor allem von Rindern (Ausscheidungen) ausgestoßen wird. Ein Methan-Molekül schadet dem Klima ca. 40-mal mehr als ein Kohlendioxid-Molekül. Regelmäßiger Fleischkonsum ist also auch sehr schädlich für das Klima, zumal die hohe Nachfrage der Konsumenten viele Tiere auf den Weiden und in den Ställen sowie einen erhöhten Energieaufwand zur Produktion für den Endverbraucher bedeuten.

Um den Klimawandel abzuschwächen, kann jeder seinen Beitrag leisten, wie z. B. auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, gleich mit dem Fahrrad zu fahren oder schlichtweg weniger Fleisch zu essen.

In der folgenden Doku erfahrt ihr noch mehr über den Klimawandel, seine Ursachen und mögliche Probleme in der Zukunft:

Info: Blade-Night Landshut

Einfach perfekt für alle Sportsfreunde: Die Blade-Night! Ab Mai startet in Landshut diese tolle Aktion. Am 16. Mai trafen sich zum ersten Mal in diesem Jahr viele Landshuter beim Eisstadion, um gemeinsam über die Straßen zu „fetzen“.

An diesem Tag ging es nach Altdorf. Doch was macht man da eigentlich? Etwas mit Sport muss es ja zu tun haben. Man fährt mit den Rollerblades! Es ist immer sehr schön, da meistens die Sonne untergeht, wenn es losgeht. Ganz ungefährlich ist es zwar nicht, wenn man z. B. durch Unterführungen muss. Deswegen ist es unabdingbar, Schoner zu tragen (nicht nur hier, sondern auch, wenn man privat mit den Inlinern unterwegs ist).

Meistens kommen über 400 Leute zusammen, das letzte Mal waren es sogar 450! Da man immer am Abend startet, kommt man erst gegen 21:00 Uhr nach Hause. Deswegen ist die „Blade Night“ eher für ältere Schüler geeignet, wenn man keine erwachsene Begleitung hat.

Insgesamt kann ich die „Blade Night“ allen sehr empfehlen, zumal sie neben der sportlichen Betätigung in der Gruppe eine sehr schöne Gelegenheit für einen kleinen Ausflug mit der Familie bietet.

Die nächsten Termine sind am 13. Juni und am 8. August. Leider fällt der Termin im Juli wegen der LaHo aus. Beginn ist wie immer  um 19:30 Uhr.