Lachen – ein Gedicht!

Lachen

Tag ist,

Gelacht wird,

Man darf es nicht verlieren.

Sonst werden die Menschen ohne Lachen verwirren.

Denn ohne das Lachen,

Kannst du und ich nichts machen.

Denn Lachen ist das Wertvollste der Welt

Was mir auch so gut gefällt.

Wer nicht lachen kann, ist traurig,

Für ihn ist die Welt schaurig.

Das gute Gute und das Schöne für ihn zerfällt,

Wie wenn die Welt nicht mehr hält.

Und die Sonne am Tag schon untergeht ,

Und der Mensch vom Lachen nichts mehr versteht.

Und das Lustige aus seiner Welt geht.

Und andere beim Lachen sieht,

Und innerlich weint,

Weil nur durch Lachen wird man so richtig als Freunde vereint.

Die anderen Menschen werden verwirrt,

Da der Baum des einen Menschen

schon im Sommer sein Blätter verliert.

Doch gibt man diesem Menschen das Lachen,

Kann er alles wieder fröhlich machen.

Und die Sonne geht auf,

Und es beginnt der fröhliche Lebenslauf.

Felix G. K.

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Erklärung:

Das Lachen der Welt ist sehr wichtig, ohne es wäre alles nur streng, schwer, ernst und nichts wäre mehr locker.

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Daher freut euch des Lebens und lacht. Auf dem Bild sieht man das Lachen der Natur,  das  Leben des Igels als Schöpfung Gottes, das Blühen der Blumen. Genießt es!

Neuer RSS-Feed in der Seitenleiste: Nachrichten für Kinder und Jugendliche im ZDF tivi – logo!

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Das mit dem Nachrichtenschauen bzw. Zeitunglesen ist bekanntlich so eine Sache: man versteht vieles nicht, die Texte sind lang und es gibt zu wenige Bilder. Damit wir aber mitreden können und ernst genommen werden, müssen wir informiert sein, sonst wird es schnell peinlich und das möchte schließlich keiner!

Die Tagesthemen in den ARD oder die Tagesschau im ZDF sind gute Möglichkeiten, sich die nötigen Informationen zu beschaffen. Auch die Tageszeitung ist in diesem Zusammenhang eine gute Wahl. Die Inhalte sind – wie oben angemerkt – aber häufig vor allem für Kinder und Jugendliche nicht ohne Hintergrundwissen nachzuvollziehen und erscheinen wenig „spannend“. Deshalb gibt es jetzt auf unserer Schülerzeitungseite eine gute Ergänzung zu den üblichen Medien, auf die deshalb aber natürlich nicht verzichtet werden sollte. Bei Nachrichten gilt auch weiterhin: die Vielfalt macht die Meinung – der Vergleich schafft fundiertes Wissen!

In der Seitenleiste findet ihr bekanntlich unsere RSS-News. Das sind Schlagzeilen, auf die ihr klicken könnt, um dann zu dem Artikel oder einem Video weitergeleitet zu werden. Diese News sind nun ergänzt durch einen RSS-Feed der ZDF-Kinder- und Jugendnachrichten mit dem Namen „logo!“

Um aktuelle Nachrichten ansehen zu können, klickt ihr auf der Seitenleiste unserer Schülerzeitung einfach auf den jeweiligen Tag (zuerst müsst ihr natürlich runterscrollen).

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Links seht ihr immer die Beiträge, rechts – unter den anderen Kurznachrichten – befinden sich dann die Nachrichten für den jeweiligen Tag

Ihr werdet dann auf die Seite von „logo!“ weitergeleitet und seht die Nachrichten des Tages als Video. Natürlich könnt ihr auch die Internetseite selbst besuchen, auf der noch viele weitere Beiträge auf euch warten:

http://www.tivi.de/fernsehen/logo/start/

Die Internetseite von „logo!“ bietet euch noch viel mehr als nur aktuelle Nachrichten im Videoformat

Jeden Tag gibt es ein neues Video, das ihr auf unserer Seite in der Leiste einfach nur aufrufen müsst. Schaut euch dazu das erste Bild oben nochmals an.

 

Gedicht: Der Herrscher

Lyrik von Felix Kühn

Der Herrscher

Es is kalt und ein Wind zieht durch den Wald.

Meine Stimme hallt

und sie schallt.

Schritt für Schritt,

Durch den Wald.

Mir ist sehr kalt.

Überall liegt weiße Pracht,

Alles von einem ausgedacht.

Der mit der großen Macht,

Die alles erschafft.

Ich schaue hoch,

ganz weit rauf

und auf den  Wolken ist der Palast des Herrsches drauf.

Ich schließe dieAugen,

Liege im Weißen,

Seh‘ ne Taube, die gleitet zu mir herab

Und ich weiß, von wem gesandt,

Von einer ganz großen Hand.

Ich öffne die Augen,

Doch die Taube ist noch immer da,

die Geschichte mit Gott ist wirklich wahr.

Und Jesus schaut zu mir und er weiß immer, was ich tu.

Und er sandt‘ mir die Ruh‘.

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Indien – Ein Land aus einer anderen Welt

Fast jeder kennt Indien – das Land der tausend Kulturen und Bräuche. Doch wie genau kennst du dieses Land? Ich möchte versuchen, dir in diesem Artikel das Land selbst und interessante Fakten darüber etwas näher zu bringen.

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Mit 3.287.490 Quadratkilometern ist Indien das siebtgrößte Land der Erde. Da ist es ja klar, dass es dort viel zu entdecken und bestaunen gibt. Auch kein Wunder ist es, dass in einem so großen Land viele Menschen leben, aber ca. 1.210.000.000 Einwohner sind dann doch sehr viele. Das macht es zur Demokratie mit den meisten Einwohnern. Nur in China leben noch mehr Menschen – China ist aber auch keine Demokratie.

Die indische Währung ist die Rupie. Indien weist zudem einige höchst interessante Landschaftsmerkmale auf. Ein Beispiel hierfür ist unter anderem die Wüste Thar.

Der bekannteste und längste Fluss Indiens mit 2511 km ist der Ganges. Dort wird auch von manchen eine heilige Waschung vollzogen.

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Der heilige Fluss „Ganges“

Indiens höchster Berg ist der Kangchendzönga mit 8586 m. Diese Höhe ist leicht erklärlich, da Indien an das Hochgebirge Himalaya grenzt, in welchem sich der Berg befindet.

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Das Himalaya-Gebirge

Leider wird Indien oftmals von Naturkatastrophen wie Dürren und Zyklonen heimgesucht. Indien verfügt auch über Regenwälder. Allein schon durch diese ist eine große Pflanzenvielfalt garantiert. Die indische Nationalfrucht ist übrigens die Mango.

Zudem weist Indien eine große Anzahl an Tierarten auf, sowohl nur noch selten vorkommende als auch überaus häufig auftretende. Tiere spielen auch in der dort verbreiteten Religion, dem Hinduismus, eine wichtige Rolle, da viele als heilig verehrt werden. Sie werden meist einem Gott zugeordnet. Das bekannteste heilige Tier der Inder ist die Kuh.

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Die „Heilige Kuh“ in einem indischen Tempel

Heilig sind aber auch der Affe, der Elefant, die Ratte, der Pfau, die Schlange und der Tiger, wobei der Königstiger sogar das indische Nationaltier ist. Das größte Säugetier Indiens ist der indische Elefant, sozusagen der kleine Bruder des afrikanischen Elefanten. Vorkommende Raubkatzen in Indien sind vor allem der Tiger, der Leopard und der nur noch selten anzutreffende asiatische Löwe. Ungemein selten ist der im Himalaya lebende Schneeleopard.

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Der Schneeleopard: wunderschön und bedroht

Die weit verbreiteste und bekannteste kleine Raubtierart ist der Mungo. Extrem selten ist auch das Panzernashorn, welches man nur noch in Sümpfen gelegentlich findet. Dafür leben auch umso mehr Paarhufer dort. Dazu gehören zum Beispiel Hirscharten, Wildschweine und Antilopen.

Der Staat Indien, wie wir ihn heute kennen, ist noch gar nicht so alt. Er wurde 1947 gegründet, nachdem sich das Land von den Kolonialherren, den Briten, lossagte. Die indische Kultur exisitert natürlich aber schon viel länger. In Teilen des heutigen Indiens gab es schon vor 4500 Jahren eine Hochkultur. Eine Hochkultur bedeutet quasi zivilisiertes, weiterentwickeltes Leben und Zusammenleben. Um eine Hochkultur zu sein, braucht man eine feste Religion – bei den Indern der Hinduismus – außerdem entwickelte Städte und ein geregeltes Leben in der Gemeinschaft. Zu dieser Zeit waren die meisten Menschen in Mitteleuropa nur Nomaden, das heißt, sie wanderten umher oder hatten nur kleine Dörfer, aber richtige Städte gab es zu dieser Zeit bei uns nicht. Auch eine eigene Schrift gehört zu einer Hochkultur. Natürlich hatten die eine solche, die aber bis heute nicht gänzlich entziffert worden ist. Hierzu kommt noch, dass sie bereits schon Kanalisationen, Seehäfen und Bäder hatten – ca. 2000 Jahre früher als die Römer. Ungefähr um das Jahr 500 nach Christus kam eine neue Religion nach Indien, der Islam, denn Indien wurde von den Arabern erobert. Diese gründeten dann die Mogulreiche. Viele kennen den Taj Mahal, den riesigen weißen Palast. Das ist eigentlich eine Grabmal, welches ein (islamischer) Mogul für seine Frau Mumtaz Mahal baute. 1489 entdeckte Portugal einen Seeweg nach Indien und begann es zu erobern. Ab 1505 fingen auch die anderen europäischen Mächte damit an, kleinere Küstenstützpunkte zu erobern. 1756 beginnt das Königreich Großbritannien Indien zu unterwerfen. Dabei verdränget es die Portugiesen und der englische König wird 1877 Kaiser von Indien. Die Inder begannen aber irgendwann, sich gegen die Briten zu wiedersetzen. Den entscheidenden Schritt schafften die Inder dann unter Mahatma Gandhi. Sie machten einen gewaltlosen Aufstand, das heißt, dass sie keine Waffen nutzten und auch ihre physische Kraft nicht einsetzten.

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Mahatma Gandhi: Jurist, Friedensaktivist und Gelehrter – abgedruckt auf einer indischen Banknote

Die Briten verließen zwar das Land, aber bevor sie sich endgültig zurückzogen, spalteten sie es in drei Länder auf. Der muslimische Teil wurde zu Pakistan und Kaschmir, der hinduistische Teil zu dem Indien, das wir heute kennen. Zuerst war Kaschmir ein eigenständiges Land, doch dann wurde es von Pakistan eingenommen. Da Kaschmir das aber nicht wollte, verkündete es, dass sie sich Indien anschließen wollten. Doch bis heute ist die Frage, wem Kaschmir nun gehört, nicht abschließend geklärt und das Land ist immer noch eine Krisenregion.

Nun ein paar Fakten zur Infrastruktur: Wie schon erwähnt, besitzt Indien ca. 1.148.000.000 Einwohner, wohingegen Deutschland nur ca. 82.000.000 aufbieten kann. Die Lebenserwartung in Indien ist jedoch viel geringer als in Deutschland. In Indien wird eine Frau durchschnittlich 66 Jahre alt, während eine Frau in Deutschland etwa 83 Jahre lang lebt. Die Männer in Indien haben auch nur eine Lebenserwartung von 64 Jahren, während sie in Deutschland ca. 77 Jahre leben. Die Bevölkerung in Indien ist im Durchschnitt 25 Jahre alt, in Deutschland 43.

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Harte körperliche Arbeit, mangelnde Hygiene und das Kastensystem bestimmen das Leben der Menschen in Indien: viele leben in bitterer Armut – auch Kinder!

Auch ist dort ein Viertel der Bevölkerung, das macht ca. 287.000.000 Menschen, zu arm, um sich genug Essen zu kaufen. Es gibt zwar auch in Deutschland Armut und es hat nicht jeder ein Dach über dem Kopf, doch ist das bei uns nur ein ganz kleiner Teil der Bevölkerung – und es gibt Obdachlosenheime. Zudem verhungern die Menschen bei uns nicht. In Indien hingegen sind fast die Hälfte der Kinder, nämlich 46%, unterernährt. Auch sterben in Indien ca. 2,1 Mio Kinder, bevor sie ein Alter von 5 Jahren erreichen. Ein trauriger Punkt ist auch noch, dass bereits Kinder in Indien arbeiten müssen, damit sie für ihre Familien genug Geld erwirtschaften, dass sie überleben können.

Erschreckend ist auch noch, dass ein Drittel der Städte in Indien aus Elendvierteln, auch bekannt als Slums, bestehen. Man fragt sich nun, warum die armen Inder nicht einfach einen anderen Beruf ausüben oder zumindest danach streben. „Schuld“ daran ist das Kastensystem. Wie oben schon erwähnt, sind die meisten Inder Hindus. In dieser Religion gibt es viele hundert Götter und jeder hat seine Aufgabe. Darum glauben die Inder, dass sie in bestimmte Gruppen, also Kasten, hineingeboren worden sind, in welchen ihr Ansehen und Beruf gleich vorprogrammiert ist. Hier nun die Kasten im kurzen Überblick:

  • Oberste Kaste: Priester und Gelehrte
  • Zweite Kaste: Krieger und hohe Beamte
  • Dritte Kaste: Bauern und Händler
  • Vierte Kaste: Knechte und Diener (v. a. Unberührbare)

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Umweltverschmutzung und Armut sind besonders in den Städten auf den ersten Blick sichtbar.

Unberührbare sind die Ärmsten in Indien: sie dürfen – wenn überhaupt – nur die „niedersten“ Tätigkeiten ausüben (Kloaken reinigen). Unberührbare heißen auch so, weil körperlicher oder sogar Augenkontakt mit ihnen nach dem Kastenglauben dazu führen, dass man sich „beschmutzt“ fühlen und wieder „reinigen“ muss. Die Menschen, speziell die ganz Armen / Unberührbaren, nehmen die Demütigungen in ihrer Kaste, der Paria, hin, weil sie durch ihre Religion glauben, dass sie, wenn sie sterben, als Mensch oder Tier wiedergeboren werden. Das hängt davon ab, welches Karma sie sich erworben haben; das ist wie ein Sparbuch der guten und schlechten Taten, die sie in ihrem Leben begangen haben. Wenn sie dann sterben, werden die guten und schlechten Taten gegeneinander aufgewogen. Je mehr gute Taten man vollbracht hat, desto höher soll man im nächsten Leben wiedergeboren werden. Das bedeutet: wenn man in einer höheren Kaste ist, hat man in seinem vorherigen Leben viel Gutes vollbracht. Dasselbe Prinzip gibt es auch bei den unteren Kasten – nur umgekehrt.

Man vermeidet eine Vermischung der Kasten dadurch, dass man nicht untereinander heiratet. Die Trennung der Kasten ist in den Städten zwar mittlerweile nicht mehr so stark wie auf dem Land, aber es gibt sie immer noch. Auch interessant zu wissen ist, dass laut dem indischen Gesetz Mann und Frau gleichberechtigt sind. Aber es gibt viel mehr Männer als Frauen. In der Praxis gilt aber der Mann in Indien „mehr“ als die Frau. Das unterstreichen einige Beispiele:

  • Frauen sind in Indien schlechter ernährt, da der Mann bei den Mahlzeiten zuerst essen darf und darnach die Kinder essen. Die Frau bekommt lediglich das, was übrig bleibt. Da aber, wie oben schon erläutert, oftmals nur wenig zu essen da ist, bekommt die Frau also fast nichts.
  • Männer bleiben bei ihren Eltern und versorgen sie bis zum Tod. Die Frauen ziehen jedoch in den Haushalt der Männer. Das bedeutet, dass eine Familie prinzipiell nichts von einem Mädchen hat, außer dass es auch noch zusätzlich mit Essen versorgt werden muss. Deshalb versuchen solche Familien möglichst schnell, Ehemänner zu finden; damit diese die jungen Frauen heiraten wollen, muss der Vater der Braut ein Brautgeld, auch bekannt als Mitgift, zahlen. Das ist häufig mehr als das Jahreseinkommen der Familie der Braut. Da die meisten Männer nicht aus Liebe, sondern wegen des Geldes heiraten, passiert es oft, dass die Familie des Bräutigams mehr verlangt, als die Brauteltern zahlen können. Auch nach der Hochzeit kommen oft noch Geldforderungen. Leider versuchen manche Männer dann auch, wenn nichts mehr zu holen ist, die Frauen zu quälen oder gar umzubringen, weil sie dann für sie keinen Wert mehr hat und häufig nur als „Belastung“ empfunden wird.
  • In Indien haben Frauen häufig nur den „Wert“ von Dienerinnen ohne Rechte. Nicht selten werden Mädchen daher noch vor ihrer Geburt abgetrieben, was auch erklärt, warum es in Indien viel mehr Männer gibt. Jetzt wird das für die von Männern dominierte Gesellschaft aber zunehmend zum Problem.

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Ein typisches indisches Hochzeitspaar

Nun zum Abschluss noch etwas Aktuelles: Indien befindet sich seit einiger Zeit in einer Finanzkrise. Regierungschef Narenda Modi hat sogar verkündet, dass alle 500- und 1000-Rupienscheine ungültig werden. Das ist äußerst schlimm für die Bevölkerung, da 86% des Geldes aus solchen Scheinen bestanden. Darum leidet die Bevölkerung Indiens noch mehr unter Armut.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel viele nützliche Informationen liefern!

Müll im Meer- eine Gefährdung für die Umwelt

Ungefähr 6,4 Millionen Tonnen Müll landen jährlich im Meer. Das ist eine Fläche so groß wie Mitteleuropa und sie wächst ständig!

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So sieht es mittlerweile an vielen einst so schönen Stränden unserer Meere aus: Müll – so weit das Auge reicht

Der Müll in unseren Meeren besteht aus Feuerzeugen, Zahnbürsten, PET-Flaschen und Ähnlichem. All das besteht hauptsächlich aus Plastik. Leider werden die Plastikteilchen von Tieren viel zu oft mit Nahrung verwechselt. Seevögel ersticken oder erleiden tödliche Verstopfungen. Der Magen von toten Eissturmvögeln ist mittlerweile sogar ein anerkannter Nachweis für die Verschmutzung unserer Meere. Denn diese Vogelart ist ein Hochseevogel, das heißt, er ist überwiegend ans Meer gebunden, und auch seine Nahrung stammt aus dem Meer. Bei Untersuchungen fanden Wissenschaftler in rund 93 Prozent der gefundenen, toten Eissturmvögel Plastikteile.

Aber nicht nur für Vögel kann der Müll in den Meeren gefährlich sein. Auch für Quallen, Wale, Fische, Schildkröten und viele andere Meerestiere ist er lebensgefährlich. So frisst die Lederschildkröte, die größte lebende Schildkröte, fast ausschließlich Quallen. Immer öfter verwechselt sie jedoch Plastiktüten, die auf dem Meer treiben mit ihrer Hauptnahrung, der Qualle. Und auch Quallen, die in ihren Mägen Plastik enthalten, sind für die Schildkröte tödlich. Vor einigen Jahren fand man in Schottland sogar einen toten Zwergwal, der gestrandet war. In seinem Magen befanden sich über 800 kg Plastik.

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Viele Tiere, auch Vögel, verenden in einem Gewirr aus Plastikabfall

Ein großes Problem ist auch das sog. Mikroplastik:

Aus dem ganzen Müll im Meer entwickeln sich von Zeit zu Zeit sogenannte Müllstrudel, die von kreisförmigen Stömungen aufgenommen und herumgewirbelt werden. Der wohl bekannteste Müllstrudel ist der sogenannte „Great Pacific Garbage Patch“, der im Nordpazifik seit Jahrzenten im Meer umherwirbelt.

Gegen das Problem mit dem Müll in unseren Meeren muss dringend etwas unternommen werden. Weltweit gibt es viele Organisationen, die sich gegen Müll im Meer einsetzten, dennoch ist es bisher noch nicht gelungen, das Problem zu in den Griff zu bekommen. Denn um es ganz zu lösen, bräuchte man alle. : die Industrie, die Wirtschaft, die Bürger und am allermeisten die Politik. Es braucht globale Anstrengung, um unsere Meere wieder zu reinigen.

Um unserer Umwelt zu helfen, kann jeder etwas tun! Und zwar so viel Plastik wie möglich vermeiden!

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In der folgenden Doku erfahrt ihr noch mehr über den Müll in unseren Meeren und könnt euch somit selbst ein Bild machen:

Es geht um die Wurst: Politikwettbewerb in den 10. Klassen

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Seit 1971 organisiert die Bundeszentrale für politische Bildung, kurz bpb, den Schülerwettbewerb zur politischen Bildung. Die bpb stellt für jede Alterstufe jeweils verschiedene Themen, von denen eines von den Schülern selbst gewählt wird. Die ganze Klasse erstellt dann zum gewählten Thema einen Beitrag und reicht diesen innerhalb der Abgabefrist ein. Den Beitrag kann man in verschiedener Form erstellen: von einer bebilderten Informationsbroschüre, Fotogeschichten, illustrierten Dokumentationen über Radio-Features ist alles möglich.

Die Klasse 10d entschied sich für das Thema „Es geht um die Wurst“. Dabei sollte es um Chancen und Risiken von Fleischkonsum gehen – nicht zuletzt wurde auch die Fleischindustrie in Deutschland kritisch unter die Lupe genommen! Die Klasse hat nicht nur verschiedene Experten befragt, sondern auch euch; ca. 200 Schüler des Gymnasiums haben einen Fragebogen ausgefüllt – vielen Dank für eure Unterstützung!

Die Auswertung und viele weitere Informationen findet ihr in unserem Wettbewerbsbeitrag, einer Broschüre.

Die einzelnen Seiten sind in der richtigen Reihenfolge (von links nach rechts). Zum Vergrößern einfach auf das jeweilige Bild klicken:

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Prominenter Besuch: Schauspieler und Musiker Michael Fitz besucht die Oberstufe des Gymnasiums

Prominenten Besuch erhielt das Gymnasium Seligenthal am Nachmittag des 15.11.2016: Schauspieler und Musiker Michael Fitz gewährte der Oberstufe ganz persönliche Einblicke in sein Leben und Wirken als Künstler und beförderte die Kollegiaten in einem schülernahen 90-minütigen Gespräch hinter die Kulissen der Film- und Musikbranche.

„Wenn es sich gut anfühlt, ist es für mich auch gut!“ Für Michael Fitz gibt es keine starren ästhetischen Grenzen, solange das Erlebte nicht nur mit dem Kopf erfahren wird. „Gute Unterhaltung muss auch körper­lich wahrnehmbar sein, ein Gefühl auslösen, das im Körper Spuren hinterlässt“, eröffnete der 58-Jährige den Schülern gleich zu Beginn.

Aus der berühmten Künstlerfamilie Fitz stammend, war sein Leben nicht automatisch als zwangsläufig erfolgreich vorherbestimmt. „Zur Schauspielerei kam ich eigentlich auf Umwegen – ich wurde in München auf der Straße angesprochen, habe quasi aus dem Stand die Chance erhalten, eine Hauptrolle in einem Fernsehspiel zu übernehmen und bin dadurch in die staatliche Agentur ZBF hineingerutscht. Beim Produzenten dieses Films habe ich dann zwei, drei Jahre gearbeitet, erst als Volontär, heute sagt man Praktikant. Etwa 1980 war es zwar ohne Abitur für mich schwierig, an die Filmhochschule in München zu kommen. Es hat aber dann doch irgendwie geklappt, weil ich hartnäckig war. In den Jahren nach der HFF habe ich viel hinter der Kamera in unterschiedlichen Positionen in Film-Teams gearbeitet, u.a. als Regieassistent oder auch als Set-Aufnahmeleiter, auch einer Folge der Helmut-Dietl-Reihe Kir Royal. Mitte der 1980er-Jahre kam der Durchbruch in der Serie Der Schwammerlkönig.“

Einem großen Publikum wurde Michael Fitz deutschlandweit vor allem als der in seinem Vorgehen alternative, etwas renitente und unangepasste Kommissar Carlo Menzinger im München-Tatort bekannt, den er 2007 verließ und für den er nur noch einmal im Jahr 2013 in einer Gastrolle auf die Bildschirme zurückkehrte: „Die Figur hat sich in den letzten Jahren nicht wirklich weiterentwickelt. Da wurde es Zeit zu gehen. Dem Carlo geht es aber gut, er lebt jetzt in Thailand mit seiner Familie!“, kommentiert der sympathische und jung gebliebene Künstler witzelnd seinen Abschied aus der Serie.

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Nah an den Schülern: Michael Fitz im Gespräch mit den Oberstuflern

2005 erhielt Fitz den Bayerischen Fernsehpreis für die beste Nebenrolle im Fernsehdrama Marias letzte Reise. Der Künstler erinnert sich sehr gerne an die Dreharbeiten zu diesem Film: „Reiner Kaufmann ist ein toller Regisseur. Man fühlt sich einfach aufgehoben bei ihm. Das ist sehr wichtig für einen Schauspieler, man muss sich vom Regisseur getragen und von ihm verstanden fühlen!“ Mit dem Vorurteil gegenüber den „Großen“ im deutschen Filmgeschäft räumt Michael Fitz auf: „Die wirklich Bekannten sind souverän und haben es nicht nötig, am Set arrogant zu sein. Sie sind zu allen nett und sehr professionell!“ Kritische Töne schlug Fitz im Zusammenhang mit deutschen Kinofilmen an: „Alle diese Filme werden nicht ohne Mittel des öffentlich-rechtlichen Fernsehens realisiert – und das sieht man ihnen an. Es wäre besser, wenn es mehr unabhängige Kinoproduzenten und damit auch Filmemacher mit mehr Freiheiten in Deutschland gäbe und das Fernsehen nicht überall mitreden würde!“

Dann gewährte Michael Fitz einen sehr persönlichen Einblick in den Alltag eines Schauspielers: „Man kann während Dreharbeiten nicht einfach umschalten von Rolle auf Privat, das geht gar nicht.“ Im Jahr 2007 erschienen TV-Drama Das Leuchten der Sterne verkörpert Fitz den Vater eines körperlich schwerbehinderten Mädchens: „Wenn man, so wie ich das war, den Umgang mit Menschen mit Behinderung nicht gewöhnt ist, nicht weiß, wie man jemanden halten muss und die Dinge tut, die für den Vater eines solchen Mädchens ganz selbst verständlich sind, muss man das als Schauspieler, der so eine Rolle spielt, erst mal lernen. Das ist spannend und aufregend, aber belastet auch manchmal die eigene Familie während der Drehzeit durchaus!“

Michael Fitz mag die Herausforderung: „Ich liebe Figuren, die Tiefe haben, die man fühlt!“ Getreu diesem Motto lehnt der Schauspieler durchaus manche Rollen auch ab, wenn sie ihm zu seicht oder überzogen-klischeehaft erscheinen.

Auf die Frage hin, was er sich für seine Zukunft wünsche, meint Michael Fitz: „Ich würde schon gerne mal eine interessante Kinofigur spielen. Und die Musik ist gerade das, was mir sehr viel gibt. Ich mache schon lange Musik, habe über die Jahre hinweg 14 Alben aufgenommen, toure durch ganz Deutschland und gebe derzeit über 100 Konzerte pro Jahr. Das ist schon anstrengend, aber auch sehr schön. Ich mag das, so soll es weitergehen.“ Das letzte Album Des bin i hat er im Alleingang bei sich zuhause aufgenommen und produziert. „Ich finde es schön, unabhängig zu sein!“. Der mittlerweile in Niederbayern lebende Künstler beherzigt das auch auf seiner Tour: „Früher war ich mit Band unterwegs, heute bin ich ganz alleine auf der Bühne.“

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Michael Fitz (Mitte) mit dem P-Seminar „Filmanalyse“

Michael Fitz würdigte das große Interesse der Kollegiaten und die vielen „guten Fragen“ mit den Worten „Schön war’s bei euch, vielen Dank!“

Der Besuch am Gymnasium Seligenthal war nicht das letzte Gastspiel des Künstlers in Landshut. Am 11.12.2016 gibt er ein Konzert im Kleinen Theater in der Bauhofstraße: „Ich freue mich schon sehr darauf!“

 

In den folgenden Videos könnt ihr weitere Eindrücke von Michael Fitz‘ Schaffen als Musiker und Schauspieler gewinnen:

Musikvideo zu „Hinter meiner Stirn“ aus dem aktuellen Album „Des bin i“

Hinter den Kulissen der Tatort-Folge „Macht und Ohnmacht“

Making-of des Fernsehkrimis „Hattinger und die kalte Hand“

Faszination Regenwald – Aber wie lange noch?

Der Regenwald auf unserem Planeten bedeckt insgesamt eine Fläche von ca. 18 Millionen Quadratkilometern. Zum Vergleich: Deutschland besitzt eine Fläche von ca. 357 Tausend Quadratkilometern.

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Luftaufnahme des Amazonas-Regenwaldes

Der Regenwald weist eine gewaltige Anzahl an Tier- und Pflanzenarten auf. Der größte Regenwald befindet sich in Südamerika, der sogenannte Amazonas-Regenwald. Zudem gibt es noch weitere große Regenwaldgebiete im Kongo-Becken und in Südostasien.

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Boot auf dem Amazo

Doch diese Faszination wird durch den Menschen bedroht. Obwohl mittlerweile nicht mehr ganz so viel Regenwald abgeholzt wird wie noch vor 10 Jahren, ist die Zahl der Fläche, die pro Jahr gerodet wird, immer noch zu hoch. Denn jedes Jahr werden ungefähr 60.000 Quadratkilometer Regenwald zerstört. Das macht durchschnittlich 35 Fußballfelder in 2 Minuten. Obwohl der Regenwald auch jetzt noch sehr groß ist, wird bald nichts mehr von ihm übrig sein. Das ist vor allem deshalb so schlimm, weil es noch viele unentdeckte Tier- und Pflanzenarten gibt, die irgendwann unwiderruflich verloren sein werden. Der Regenwald ist für den Menschen übrigens auch von weiterem großen Nutzen: er speichert große Mengen an Co², auch reguliert er den Wasserkreislauf und das Klima. Somit schadet sich der Mensch am Ende selbst, wenn er den Regenwald vernichtet.

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Brasilianische Indios (Ureinwohner) bei einer Zeremonie im Regenwald – ihrer Heimat

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Ein Koboldmaki auf einem Ast: noch ist seine Welt (zumindest hier) in Ordnung – aber wie lange noch?

Warum wird der Regenwald überhaupt abgeholzt?

Für die Industrie ist der Regenwald eine Goldgrube, da er viele Stoffe in großen Mengen besitzt. Aus dem Regenwald werden Tropenholz, Holz für die Papierherstellung, Palmöl, Aluminium und Biodiesel gewonnen. Auch wird viel gefällt, um Platz für Weideflächen und Sojaplantagen zu erhalten.

Ihr könnt dazu beitragen, diesen riesigen, vielseitigen Lebensraum selbst zu schützen. Esst beispielsweise kein Fleisch aus Regenwaldregionen. Es gibt auch noch viele andere Möglichkeiten, wie ihr dazu beitragen könnt, dieses Kleinod der Natur zu erhalten, z. B. durch Spenden an Organisationen, die sich für den Erhalt des Regenwaldes einsetzen. Aufhalten kann man die derzeitige Entwicklung allerdings dadurch wohl nicht, da das Abholzen der tropischen Wälder ein lukratives Geschäft ist. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass dieses großartige Gebiet, in dem so viele verschiedene Lebewesen existieren, nicht in ein paar Jahren schon verschwunden sein wird.

In den folgenden Dokus erhaltet ihr weitere Informationen und faszinierende Einblicke:

Ausflugsziel Bayerischer Wald

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Deutschlandkarte mit Bayerwald

Bild von Lencer

 

Manchmal will man dorthin, wo die Natur noch ganz sich selbst überlassen ist. Dazu ist der Bayerische Wald, der von unserer Umgebung nicht einmal so weit entfernt ist, genau das Richtige. Hier sind ein paar Ausflugtipps wie z. B. Wanderungen und andere Aktivitäten für euch aufgelistet.

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Herrliches Bayerwaldpanorama

1. Silberberg Bodenmais:

Der Silber-Erlebnisberg Bodenmais bietet Spaß und Erholung für die ganze Familie. Er hat ein schönen, kurzen Wanderweg, der auf den Gipfel führt. Der Weg sowie der Gipfel wird von großen Kletterfelsen begleitet. Weil auf dem Silberberg auch ein Bergwerk ist, das aber heute nicht mehr in Betrieb ist, kann man dort auch Führungen durch das Bergwerk machen, im Rahmen derer man über das frühere Arbeiten im Berg informiert und natürlich durch den Berg geführt wird.

2. Joska Kristall:

Wohl bekannt ist auch das riesige Glasgeschäft “ Joska “ in Bodenmais. Viele verschiedene Glasartikel und andere Souvenirs kann  man dorten kaufen. An das Geschäft angeschlossen sind ein Biergarten und ein kleines Café. Wer mag, kann auch selber mal versuchen eine bunte Glaskugel zu blasen.

3. Hochfall (Bodenmais):

Der Wasserfall “ Hochfall “ ist ebenfalls ein schönes Ausflugsziel in der Nähe von Bodenmais. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Wald kommt man zu diesem Wasserfall. Er ist auch sehr empfehlenswert, weil es ein sehr ruhiger und entspannter Ort ist mitten im Wald. Der Wasserfall ist überwältigend.

Hier findet ihr noch eine Karte, auf der der Bayerwald eingezeichnet ist sowie zwei interessantes Dokuvideos, in denen ihr noch viel mehr über dieses Naturerbe ganz in unserer Nähe erfahrt:

Viel Spaß